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Am 11. und 12. November 06 veranstaltete der Auer Judoclub e.V. sein traditionelles Pokalturnier, an dem sich an zwei Tagen über 500 Judoka aus Tschechien und mehreren Bundesländern beteiligten. Gekämpft wurde in den Altersklassen U11 bis U20, die Delitzscher Sportfüchse waren mit 26 Kämpfern vertreten.

Am vergangenen Sonnabend war ein Teil der Delitzscher Sportfüchse wieder einmal zu Wettkampfveranstaltungen im gesamten Bundesgebiet unterwegs. Die Landeskader Alexander Buchmann und Berenice Murrack hatten bei den in Herne und Dortmund ausgetragenen Bundessichtungsturnieren der Altersklasse U16 harte Kämpfe zu bestreiten, wobei Alexander eine seiner Begegnungen mit einem hart herausgearbeiteten Sieg beendete und Berenice als Jahrgangsjüngste dieser Altersklasse einen über lange Zeit sehr gut geführten Kampf letztendlich nur durch eine, für sie noch Neuland bedeutende Würgetechnik verlor.

Die in diesem Jahr von Verletzungspech und ausbildungsbedingten Ausfällen arg gebeutelte Frauenmannschaft der Delitzscher Sportfüchse bügelte am vergangenen Sonntag in Rodewisch trotz absoluter Unterbesetzung einige der Niederlagen vom ersten Wettkampftag 2006 mit viel Kampfgeist aus. Die sechs Sportfüchsinnen, die sich nicht viel Hoffnungen machten, überhaupt einen der Mannschaftskämpfe gewinnen zu können, schafften es, nach einer 4:3-Niederlage gegen Rodewisch und einem 0:7 gegen den Judoclub Leipzig, gegen die Mannschaft von Einheit Süd Chemnitz ein 3:3-unentschiedn zu erzwingen, konnten danach auch gegen den PSV Kamenz ein Unentschieden herausholen, wobei Delitzsch nach Unterpunkten sogar die bessere Mannschaft war, steckten dann das 1:6 gegen die starken Leipziger Löwen gut weg und bewiesen in ihrem sechsten Mannschaftskampf Stehvermögen. Hier trafen die Delitzscherinnen auf den PSV Leipzig und kämpften, trotzdem fast jede der Judofrauen schon fünf kraftraubende Begegnungen hinter sich hatte, verbissen um jeden Einzelsieg. So gewann bei einem Stand von 1:1 Nadja Rockosch über ihre Leipziger Kontrahentin mit sehenswerter kleiner Außensicheltechnik und Sina Rockosch wurde im Gefecht mit Lisa Hartmann zur Tagesheldin, als sie einen hart erkämpften kleinen Vorteil über die volle Kampfzeit halten konnte und den dritten Punkt für Delitzsch einfuhr. Mareike Schröter machte dann mit lupenreinem Außensichelwurf den unerwarteten Endstand von 4:3 für Delitzsch klar. Insgesamt konnten sich unsere Judokas in Rodewisch wieder einmal auf ihre drei Bänke Mareike Schröter (-78kg) sowie Nadja und Sina Rockosch (-70 und -52kg) verlassen und auch Nadja Sebastian (-57kg) und Kristin Triebel (+78kg) steuerten jeweils einen gewonnenen Einzelkampf bei. Schade, dass die nur 56kg schwere, mit vollem Einsatz kämpfende Liesa Ebelt die in ihren sechs Begegnungen anfangs meist gut herausgearbeiteten Wertungsvorteile gegen ihre wesentlich massigeren 63kg-Kontrahentinnen nicht bis zum Kampfende halten konnte.Die Sportfüchsinnen landeten am Ende zwar trotz der guten Ergebnisse des zweiten Wettkampftages nur auf Platz sieben, jedoch wissen die Delitzscher Frauen, dass bei einem derartigen Kampfgeist und Zusammenhalt mit den 2007 in die Mannschaft nachrückenden Nachwuchssportlerinnen und Wiedereinsteigern analog zum diesjährigen Männerergebnis (Platz zwei) auch in der Frauenliga wieder ein Medaillenplatz in greifbare Nähe rückt.

Die zum, am vergangenen Sonnabend in Chemnitz ausgetragenen Mitteldeutschen Sichtungsturnier der fünften und sechsten Klassen angereisten fünf Delitzscher Sportfüchse zeigten sowohl bei der, für eine spätere leistungssportliche Laufbahn notwendigen Überprüfung der judotechnischen Fähigkeiten und Fertigkeiten als auch im eigentlichen Wettkampf zum großen Teil recht ansprechende Leistungen.

Bei den, am vergangenen Sonnabend ausgetragenen Mitteldeutschen Einzelmeisterschaften der Frauen lagen Freud und Leid der Sportfüchsinnen dicht beieinander. Während die 63kg-Kämpferin Nadja Rockosch in ihrem Auftaktkampf gegen die, aus solchen Duellen bisher immer als Siegerin hervorgegangene Thüringerin Stefanie Weist einen sensationellen Festhaltesieg erkämpfte, lieferte ihre Schwester Sina (-52kg) der favorisierten Thüringerin Susanne Günsch gleichfalls einen Riesenkampf, der jedoch mit einer Niederlage endete. Die Schwestern konnten ihre nächste Begegnung beide vorzeitig mit sehenswerten Innenschenkelwürfen für sich entscheiden, so dass für Nadja alle Chancen auf Platz eins oder zwei bestanden und für Sina die Hoffnung auf eine Qualifikation zur DEM über die Trostrunde als Drittplazierte erhalten blieb. Fast zeitgleich kämpften beide dann auf den Rodewischer Tatamis um Bronze beziehungsweise um den Einzug ins Finale, wobei Nadja nach einem ausgeglichenen Kampf in der Kampfzeitverlängerung das Glück auf ihrer Seite hatte, als sie die Begegnung mit der starken Chemnitzerin Franziska Lang durch Handwurf für sich entschied, während Sina über 3 Minuten Kampfzeit in einem hervorragenden Fight die Bestimmendere beider Kontrahentinnen war und dann doch nach einem Hüftwurf der starken Kamenzerin Tina Hohlefeld die Qualifikationshoffnungen begraben musste. Mareike Schröter (-78kg) konnte zunächst die Erfurterin Franziska Rietz besiegen und verlor ihren sehr gut geführten Finalkampf gegen die JCL-Kämpferin Sissy Spindler denkbar knapp. Auch Nadja Rockosch lieferte sich mit der EM-Dritten Melanie Gerber einen spannenden Finalkampf, den die Leipzigerin erst nach 4 Minuten und 40 Sekunden Kampfzeit für sich entscheiden konnte. Delitzsch ist damit bei den Deutschen Meisterschaften der Frauen 2006 mit zwei Teilnehmerinnen gut vertreten.

Mit einem überraschenden und sehr guten neunten Platz bei den diesjährigen Deutschen Einzelmeisterschaften der Frauen machte sich die Sportfüchsin Nadja Rockosch am vergangenen Sonntag in Esslingen/Stuttgart wohl selbst das schönste Geburtstagsgeschenk. Die 63kg-Kämpferin konnte sich unter den 30 besten Frauen Deutschlands zunächst gegen die Cottbuserin Nancy Pohl mit Innenschenkelwurf durchsetzen und verlor danach gegen die favorisierte und spätere fünftplazierte Berlinerin Iljana Marzok nach einem sehenswerten Kampf nur knapp. In der Trostrunde präsentierte sich die Delitzscherin gegen die Nürnbergerin Astrid Ederer nach anfänglichem Rückstand mit einem bildschönen Beinfasser noch einmal hervorragend und siegte vorzeitig, bevor sie nach einem spannenden und von beiden Kämpferinnen erstklassig geführten Duell mit der Potsdamer Sportgymnasiastin Franziska Pufahl in den letzten 40 Sekunden unterlegen war. Die nunmehr 21-jährige Jurastudentin konnte mit dieser starken Wettkampfleistung das bisher beste Ergebnis ihrer Judokarriere bei den Frauen erreichen und Verein sowie Landkreis im bundesdeutschen Maßstab würdig vertreten.
Die U14-Sportfüchse der Trainingsgruppe von Andreas Brauer lieferten bei den, am vergangenen Sonnabend in Döbeln ausgetragenen Landeseinzelmeisterschaften mit insgesamt 6 Medaillen und den damit verbundenen Qualifikationen zur Mitteldeutschen Meisterschaft ein wirklich hervorragendes Wettkampfergebnis ab. Während sich die 52kg-Kämpferin Marina Eschenbacher mit vier Siegen für Armhebeltechnik den Landesmeistertitel holte, konnte Berenice Murrack (-63kg) gegen ihre drei Kontrahentinnen nacheinander mit Haltegriff, Außensichelwurf und Beinhakeltechnik gewinnen und erkämpfte sich ebenfalls die erhoffte Goldmedaille. Lisa Schneider (-57kg) setzte ihren links ausgeführten Hüftwurf in drei ihrer Begegnungen erfolgreich ein und lieferte sich einen dramatischen Finalkampf mit Sarah Treuheit, in welchem die Führung zwischen beiden Kämpferinnen ständig wechselte und Lisa erst in den letzten 30 Sekunden in eine festhalte der Plauenerin geriet aus der es kein Entrinnen mehr gab. In der Gewichtsklasse bis 43kg konnte Marcel Hesse zunächst den Chemnitzer Metschke mit sauberem Innenschenkelwurf vorzeitig besiegen, verteidigte einen, ebenfalls mit Innenschenkelwurf erzielten Vorteil gegen den Dresdner Soloschenko erfolgreich bis zum Ende des Folgekampfes und zog nach einer Bestrafung des Chemnitzers Patrick Hönig ins Finale ein. Hie unterlag er deutlich gegen den Schlettauer Toni Freitag. Ebenfalls Silbe holte Csaba Lohde (+60kg), der seine Vorrundenkämpfe souverän mit Innenschenkelwurf gewann und dem Plauener Simon Schwarze einen Finalkampf lieferte, in welchem Csaba hervorragendes Angriffsjudo demonstrierte und sein Kontrahent seine anfangs glücklich erkämpfte Führung nur mit Mühe über die Zeit retten konnte. Sein Mitstreiter Alexander Humplott ärgerte sich zunächst über einen, gleichfalls gegen Schwarze nur 6 Sekunden vor Kampfende verlorenen Auftaktkampf, setzte sich jedoch in den Trostrundenkämpfen heldenhaft gegen den Schmöllner Walet und nach hervorragendem Konter während der Kampfzeitverlängerung auch gegen den Chemnitzer Bartberg durch und konnte sich mit einem vorzeitigen Sieg gegen den Chemnitzer Apitsch die Bronzemedaille sichern Schade, dass sich die stark verbesserten kämpferischen Leistungen von Claudia Müller (-44kg, Platz fünf) und Hans Foede, die ihren Schulterwurf hervorragend einsetzten, der Kampfgeist von Franziska Wogschin (-52kg, Platz fünf), die mit einem bildschön ausgeführten Innenschenkelwurf überraschen konnte, sowie die stark verbesserte Kampfesweise von Felix Heydick (-55kg, Platz fünf) und Maximilian Vesser (-43kg, Platz fünf) keinen Niederschlag in einem Medaillenplatz fanden. Auf dem Foto seht Ihr v.l.n.r. sitzend: Lisa Schneider, Marcel Hesse, Csaba Lohde, Berenice Murrack, Marina Eschenbacher, Alexander Humplott

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