Unsere Partner:
Mi Feb 22 @16:00 - 17:30
Training Neuaufnahmen Kinder U8 und U10
Mi Feb 22 @17:30 - 19:00
Training U10 und U12
Do Feb 23 @17:00 - 18:30
Training U14
Do Feb 23 @18:30 - 20:00
Training U17, U20 und Erwachsene
Do Feb 23 @20:00 - 21:00
Elterntraining

Probleme mit Kalender behoben

Die Probleme mit dem Kalender konnten endlich behoben werden. Es ist wieder alles erreichbar.


Neue Bilder im Bautagebuch

Hallo liebe Sportfüchse Gemeinschaft,

auch vom zweiten Arbeitseinsatz sind jetzt Bilder, nach der Anmeldung, in der Galerie zu sehen.


Probleme mit Kalender behoben

Die Probleme mit dem Kalender konnten endlich behoben werden. Es ist wieder alles erreichbar.


Neue Bilder im Bautagebuch

Hallo liebe Sportfüchse Gemeinschaft,

auch vom zweiten Arbeitseinsatz sind jetzt Bilder, nach der Anmeldung, in der Galerie zu sehen.


Probleme mit Kalender behoben

Die Probleme mit dem Kalender konnten endlich behoben werden. Es ist wieder alles erreichbar.


Neue Bilder im Bautagebuch

Hallo liebe Sportfüchse Gemeinschaft,

auch vom zweiten Arbeitseinsatz sind jetzt Bilder, nach der Anmeldung, in der Galerie zu sehen.


Probleme mit Kalender behoben

Die Probleme mit dem Kalender konnten endlich behoben werden. Es ist wieder alles erreichbar.


Neue Bilder im Bautagebuch

Hallo liebe Sportfüchse Gemeinschaft,

auch vom zweiten Arbeitseinsatz sind jetzt Bilder, nach der Anmeldung, in der Galerie zu sehen.


Probleme mit Kalender behoben

Die Probleme mit dem Kalender konnten endlich behoben werden. Es ist wieder alles erreichbar.


Neue Bilder im Bautagebuch

Hallo liebe Sportfüchse Gemeinschaft,

auch vom zweiten Arbeitseinsatz sind jetzt Bilder, nach der Anmeldung, in der Galerie zu sehen.


Probleme mit Kalender behoben

Die Probleme mit dem Kalender konnten endlich behoben werden. Es ist wieder alles erreichbar.


Neue Bilder im Bautagebuch

Hallo liebe Sportfüchse Gemeinschaft,

auch vom zweiten Arbeitseinsatz sind jetzt Bilder, nach der Anmeldung, in der Galerie zu sehen.


Probleme mit Kalender behoben

Die Probleme mit dem Kalender konnten endlich behoben werden. Es ist wieder alles erreichbar.


Neue Bilder im Bautagebuch

Hallo liebe Sportfüchse Gemeinschaft,

auch vom zweiten Arbeitseinsatz sind jetzt Bilder, nach der Anmeldung, in der Galerie zu sehen.


Probleme mit Kalender behoben

Die Probleme mit dem Kalender konnten endlich behoben werden. Es ist wieder alles erreichbar.


Neue Bilder im Bautagebuch

Hallo liebe Sportfüchse Gemeinschaft,

auch vom zweiten Arbeitseinsatz sind jetzt Bilder, nach der Anmeldung, in der Galerie zu sehen.



Archiv

Filter
  • Ausschreibung 1. WKT LK MM

    Ausschreibung 1. Kampftag Landesklasse des JVS

    (PDF hier)

     

    Fuchs3_wei_TNR_inet

    Veranstalter: Judoverband Sachsen e.V. Goyastr. 2 d, 04105 Leipzig

    Tel 03 41 – 21 71 666

    Ausrichter: Delitzscher Sportfüchse e.V.
    Wettkampfort: Turnhalle am Kosebruchweg 18, 04509 Delitzsch
    Termin: Sonntag, 13.03.2011
    Wiegen: 10:00 – 10:30 Uhr
    Eröffnung: 11:00 Uhr, im Anschluss daran Wettkampfbeginn
    Eingeladene Vereine:

    TSG Oederan, JSV Werdau

    Ansetzungen:
    TSG Oederan JSV Werdau
    JSV Werdau DSF e.V.
    DSF e.V. TSG Oederan
    Kampfrichter: Lt. Einsatzplan des JVS Kampfrichterreferenten
    Mattenzahl: 1 Matte 6m x 6m
    Anreise: aus Richtung Leipzig kommend, an erster großer

    Ampelkreuzung (rechts MC Donalds) links abbiegen auf B 184

    und der Umgehungsstraße folgen, an nächster großer

    Ampelkreuzung gerade weiter fahren und B184/183a folgen,

    an den folgenden beiden Ampelkreuzungen auch wieder

    gerade fahren und dann rechts auf B183a nach Delitzsch

    abbiegen, nach Kleingartenverein rechts in

    Rudolf-Breitscheid Straße abbiegen, bis zum Ende fahren

    und gerade hinter letzten Block laufen (rote Turnhalle)

    Hinweise: Imbiss ist vorhanden

    Der Ausrichter übernimmt keinerlei Haftung.

     

    Wir wünschen allen Teilnehmern eine gute Anreise

     

    Delitzsch, 27.01.2011

    Hoppe

    Delitzscher Sportfüchse e.V.

  • Dan Prüfung

    Csaba Lohde trägt Meistergürtel

     

    Am vergangenen Mittwoch nutze Csaba Lohde die Möglichkeit an der Dan-Prüfung ( Meisterprüfung) in Leipzig teilzunehmen.

  • 4. Pokalturnier des JV Crimmitschau

    Zum Jahresabschluss ging es für unsere Sportfüchse noch einmal in Richtung Erzgebirge, zum Judoclub Crimmitschau. Nachdem wir im letzten Jahr den Wanderpokal erringen konnten, standen die Chancen in diesem Jahr von vorn herein unter keinem guten Stern, da zeitgleich die besten U14er zum Sichtungsturnier der Sportschule Leipzig unterwegs waren.

    In der U14 weiblich hatten wir mit Tania Müller (-36kg) nur eine weibliche Kämpferin am Start. Nach gutem Beginn, Ippon für O-goshi, verlor Tania leider die beiden folgenden Kämpfe. Besonders bitter war hierbei die Niederlage gegen Müller (Plauen), als sie mit Waza- ari in Führung liegend den Kampf noch abgab und sich obendrein noch leicht verletzte.

    Deutlich besser lief es bei den beiden U14er Jungen, Arved Thies (-37kg) und Jonas Stickel (-55kg).

    Arved zeigte hier insbesondere im Boden gute Übersicht und besiegte den Limbacher Goral mit Armhebel vorzeitig. Ein weiterer Sieg gegen Pfeiffer (Werdau) bedeutete am Ende Platz 1.

    Jonas hatte einen bärenstarken Tag erwischt und machte mit seinen Gegnern kurzen Prozess. Zunächst ließ er mittels seiner Spezialtechnik, Tomoe- nage, Weller aus Glauchau nach wenigen Sekunden „fliegen“. Dann schickte er ebenso schnell Burkhardt aus Werdau mit Ippon für Tai- otoshi auf die Matte. Auch Klehm (Werdau) konnte Jonas nur wenige Sekunden Paroli bieten bevor auch er mit Tomoe nage lehrbuchreif auf die Tatami befördert wurde. 3 Siege hießen auch hier am Ende Platz 1 für Jonas.

    In der U17 männlich bis 60kg kämpfte Felix Schaaf. Zwar konnte er keinen der Kämpfe für sich entscheiden, zeigte aber dennoch gute Ansätze auf die es künftig auf zu bauen gilt.

    In der mit 8 Teilnehmern am stärksten vertretenen Gewichtsklasse -66kg gewann Maximilian Vesser zunächst gegen den Crimmitschauer Stürz mit großer Wertung für Ippon- Seoi- nage. Im Halbfinale beförderte er schließlich Seiler aus Werdau spektakulär mit Ura- nage (Opferwurf) auf, oder besser gesagt in die Matte und traf somit im Finale auf den Crimmitschauer Pietsch. Leider wurde Maximilian in diesem Kampf durch den einheimischen Kampfrichter ein klarer Punkt für Suemi- gaeshi verwehrt und nur mit Waza- ari gewertet. Im Gegenzug wertete der Referee dann einen Seoi- nage sehr großzügig mit Waza- ari für Pietsch und so ging es in die Verlängerung. Hier lagen die Nerven von Maximilian, der Fehlentscheidungen wegen, bereits restlos blank und so kam es wie es kommen musste, abermals auf Seoi- nage wurde Maximilian geworfen, Pietsch erhielt Yuko (diesmal korrekt) und siegte. Somit Silber für Maximilian.

    Den Schlusspunkt setzte Maximilian Bzyl in der nach oben offenen Gewichtsklasse +90kg. Gegen den geschätzte 20kg schwereren Schmöllner Nitz war an diesem Tag leider kein Kraut gewachsen. Nitz spielte seine physische Überlegenheit aus und gewann den Kampf ziemlich eindrucksvoll.

    Die kleine 6 köpfige Mannschaft schlug sich trotzdem recht Wacker, jeder Teilnehmer konnte eine Platzierung auf dem Treppchen erringen und somit für einen guten Jahresausklang sorgen.

    Wir gratulieren!

    Platzierungen:

    1. Platz: Arved Thies, Jonas Stickel
    2. Platz: Maximilian Vesser, Maximilian Bzyl
    3. Platz: Tania Elisa Müller, Felix Schaaf

     

  • Konnichiwa- Lisa bereist das Land der aufgehenden Sonne

    Am Dienstag  fliegt die Deutsche Nationalmannschaft der U19 zum 14-tägigen Trainingslager ins Mutterland des Judos, nach Japan.

    Vom Bundestrainer Claudiu Pusa eingeladen wurde auch unsere Lisa, die zudem auf Grund ihrer herausragenden Leistungen in den C Kader berufen wurde. überrascht

    Bekanntermaßen sind die Trainingslager in Fernost, in Bezug auf Härte und Umfang, mit nichts hier in Europa vergleichbar, weshalb Lisa dieser Reise auch mit gemischten Gefühlen entgegen sieht.

    Hoffentlich wird sie nicht die ganze Tage auf der Tatami verbringen müssen und wenigsten hin und wieder einen Bummel zu den faszinierenden Kulturdenkmählern unternehmen können.

    Für alle Fälle habe ich hier mal ein paar Bilder von Narita, der ersten und mit 11 Tagen längsten Station der Japanreise heraus gesucht.

    Viel Glück Lisa und komm heil wieder zurück!

  • Nikolausturnier

    Nikolaus bringt Sportfüchsen Glück

     

    Am vergangenen Wochenende fand in Taucha das alljährliche Nikolausturnier der Altersklasse U8/U10/U12 männl. und weibl. statt.

    In der U10 konnte sich Jeremy Krulich ( -24kg) mit Seoi-otoshi Techniken in seinen 3 Kämpfen durchsetzen und freute sich über den 1.Platz.

    Chris Lammers ( U12 – 29kg) und Kevin Müller ( U12 -31kg) zeigten wieder einmal ihre guten Leistungen, sowie ihre Vielfältigkeit an Würfen und Techniken. Der Platz auf dem Treppchen ganz oben war ihnen somit sicher.

    Daniel Höppner ( U12 – 40kg ) und Jannis Oehlert ( U12 -45kg) hatten in ihren Vorkämpfen ein schweres Los und mussten sich ihren stärkeren Gegnern leider geschlagen geben. Im kleinen Finale glänzten sie mit Eindreh- und Bodentechniken und fuhren mit Bronze nach Hause.

    Alexander Sommerkorn ( U12 – 28kg) übernahm im 1.Kampf die Führung mit gut ausgeführtem Seoi-nage ( Schulterwurf ). In seiner 2. Begegnung verlor er nur knapp mit Kampfrichterentscheid und musste sich mit Silber zufrieden geben.

    Das Fliegengewicht Lucas Becher ( U12 – 22kg ) bezwang seine Konkurrenz mit Seoi-otoshi und holte eine weitere Goldmedaille für die Delitzscher Sportfüchse.

    Bei den Mädchen konnte Helene Foede und Natalia Müller ( beide U10 – 26kg ) alle Vorkämpfe für sich entscheiden, somit gab es ein spannendes Delitzscher Finale. Nach kräftezerrenden 3 min. stand es immer noch unentschieden. Die Entscheidung durch den Kampfrichter fiel zu Gunsten für Helene aus. So brachten die Sportfüchsinnen eine Gold- und Silbermedaille mit nach Hause.

    Laura Humplott ( U12 +44kg ) setzte sich in den ersten Begegnungen mit Ko-soto-gake und O-soto-gari durch, musste sich aber im Finale ihrer Gegnerin aus Eilenburg geschlagen geben. Trotz dieser Niederlage freute sie sich über den 2.Platz.

    Bei den Mädchen bis 33kg und -40kg holten Luise Friede ( U10 ) und Tania Müller ( U12 )weitere Silber- und Goldmedaillen.

    Bei den ganz kleinen Judokas konnte sich der Neuling Tom Schmidt ( U8 – 29kg ) mit 3 gewonnenen Kämpfen durchsetzen und jubelte über seine erste goldene Trophäe.

    Allen Medaillengewinnern herzlichen Glückwunsch!

  • Deutsche Mannschaftsmeisterschaften der Landesverbände U17/U20

    Deutsche Mannschaftsmeisterschaften der Landesverbände U17/U20

    Für die diesjährige Deutsche Mannschaftsmeisterschaften der Landesverbände, ausgetragen im Baden-Württembergischen Schwetzingen, waren gleich vier!!! Sportfüchse vom Landesverband Sachsen (als einziger ostdeutsche Landesverband qualifiziert) nominiert worden. Der Modus sah vor, dass die U17 und die U20 eine gemeinsame Mannschaft bildeten.

     

  • 6. Internationales Pokalturnier "Holzmichl"

    Am vergangenen Wochenende hatte der „Holzmichl“ Aktive aus nah und fern zum 6. internationalen Pokalturnier nach Zschorlau ins Erzgebirgische geladen. Rund 50 Vereine folgten dem Lockruf und schickten ihre Judokas am Samstag (U11, U15 und U20 m/w) sowie am Sonntag (U13 und U17 m/w) ins Pokalrennen.

    Für unsere beste Platzierung des Samstags sorgte Luisa Lützkendorf. Nach einer Auftaktniederlage, steigerte sich Luisa und siegte anschließend durch einen schön heraus gearbeiteten Armhebel  was zugleich die Silber Medaille bedeutete.

    Arved Thies trat in der U15m bis 38kg an und konnte hier mit sehenswerter Kombination Seoi Nage/ O-Uchi -Gari punkten und am Ende einen 3. Platz belegen.

    Ebenfalls Dritte wurde Ann-Katrin Vesser in der U11w bis 36kg. Auch sie verlor ihren ersten Kampf, gewann aber die folgenden Kämpfe und setzte speziell im letzten Kampf die Vorgaben der Trainer um und punktete mit Seoi Nage/ Ko-Uchi-Gari Kombination.

    Am Sonntag waren dann unsere beiden Leistungsträger Chris Lammers U13 bis 29kg und Kevin Müller U13 bis 35kg am Start. Beide konnten alle Kämpfe für sich entscheiden wobei Kevin vor allem am Boden mit Armhebeln zum Erfolg kam. Chris hingegen glänzte wie gewohnt mit seiner Spezialtechnik Tai- Otoshi.

    Ebenfalls sehr erfolgreich kämpfte Patricia Hähnel in der U13 bis 52kg. Sie gewann alle Vorkämpfe vorzeitig, verlor im Finale leider durch eine Kontertechnik und belegte somit den 2. Platz.

    Auch Tania Müller (U13, -40kg) hatte einen sehr starken Tag. Zwar verlor sie ihren Auftaktkampf gegen die spätere Siegerin, konnte in der Folge aber alle weiteren Kämpfe gewinnen und belegte schlussendlich den 3. Platz.

    Herzlichen Glückwunsch allen Platzierten!

    Ergebnisse:

    1.       Platz:    Kevin Müller, Chris Lammers

    2.       Platz:    Luisa Lützkendorf, Patricia Hähnel

    3.       Platz:    Helene Föde, Ann-Katrin Vesser, Tania Elisa Müller, Sina Lammers, Arved Thies, Maximilian Bzyl

     

    R.V.

  • Vize-WM Andreas Tölzer besucht Nachwuchsjudokas

    Vizeweltmeister Andreas Tölzer besucht Nachwuchsjudokas

    Judo - Vizeweltmeister Andreas Tölzer besuchte überraschend am 06. November die Leipziger Talente auf dem Sportgymnasium in Leipzig. Der ehemalige Europameister aus Mönchengladbach, bescherte der deutschen Auswahl zu den Welttitelkämpfen in Tokyo zum Auftakt eine Silbermedaille am 09. September 2010. Andreas Tölzer unterlag erst im Finalkampf dem Topfavoriten Teddy Riner (Alter erst 21 Jahre) aus Frankreich in der Klasse bis 100 Kg. Auf dem Weg ins Finale der Titelkämpfe auf der Tatami, hatte Tölzer alle Duelle vorzeitig für sich entschieden. Eine Klasse Leistung, nachdem der Mönchengladbacher erstmals wieder im April diesen Jahres mit EM - Bronze nach langer Verletzungspause sein internationales Comeback feiern konnte, zumal die weitere Bilanz der DJB - Auswahl weit hinter den Erwartungen der Judoka und des Verbandes blieben.

    Andreas Tölzer weilte im Rahmen seiner Diplomlehrerausbildung in Leipzig und lies es sich nicht nehmen, die jungen Judoka-  und Sporttalenten an der Sportschule zu besuchen. Geduldig benantwortete er die Fragen der Sportschüler und gab eine Autogrammstunde für die Jüngsten, die sich über seine Widmungen auf Judoanzügen, Gürtel und Postern freuten. Alle anwesenden Sportler fanden es toll, einen so erfolgreichen Athleten aus einmal aus nächster Nähe zu sehen und werden natürlich versuchen ihm nachzueifern.

    Patricia Hähnel / Thomas Skowron

  • Medaillen statt Würstchen in Halberstadt

    Das anhaltinische Halberstadt, sonst bekannt durch Würstchen im Glas und seinen berühmten Dom, war an diesem Wochenende Austragungsort für die MDEM U14 Mädchen und Jungen im Judo. Aus Sachsen, Sachsen Anhalt und Thüringen trafen sich alle Judoka, die sich durch vordere Plätze bei ihren Landesmeisterschaften qualifiziert hatten. So waren 200 Kämpferinnen und Kämpfer in dem vom SV Germania ausgerichteten Turnier angetreten, um ihre besten zu ermitteln. Mit von der Partie waren auch 4 Delitzscher Sportfüchse, die sich intensiv auf diesen Saisonhöhepunkt vorbereitet hatten.

  • Goldener Herbst im Voigtland für die Sportfüchse

    Der JV Ippon Rodewisch war in diesem Jahr Ausrichter der Landeseinzelmeisterschaften der Altersklasse U14 im Judo. So reisten 59 Mädchen und 106 Jungen ganz Sachsen ins Voigtland, um ihre Besten zu ermitteln. Zu dem sehr gut organisierten Turnier hatten sich 8 Delitzscher Sportfüchse qualifiziert.In der Göltzschtalhalle versammelten sich Aktiven aus insgesamt 27 Vereinen, Voraussetzung für die Teilnahme waren Podestplätze bei den Bezirkseinzelmeisterschaften.

    Bei den Mädchen hatte Sina Lammers in ihrem Auftaktkampf ein schweres Los gezogen, gegen die spätere Siegerin aus Leipzig hatte sie keine Chance. Sie ließ sich aber nicht entmutigen und zeigte in den beiden darauf folgenden Kämpfe gute Wurftechniken, verlor aber im entscheidenden Kampf um Platz 3. Tania Müller zog nach 2 Siegen und einer Niederlage in die Trostrunde ein. Hier ließ sie im Kampf um den Einzug ihrer Kontrahentin keine Chance und siegte nach wenigen Sekunden durch einen O-Goshi. Leider war ihr das Glück im Kampf um Platz 3 nicht hold, sie verlor und holte damit einen guten 5.Platz.In den höheren Gewichtsklassen waren Patricia Hähnel und Luisa Lützkendorf für die Delitzscher am Start. Patricia war durch einen Sieg und eine Niederlage in der Vorrunde ins kleine Finale eingezogen. Mit ihrer Gegnerin aus Rochlitz hatte sie ein hartes Stück Arbeit, holte sich dann mit 2 Yuko Wertungen verdient die Bronzemedaille.Luisa dominierte in ihrem ersten Kampf und gewann mit Armhebel gegen ihre Zittauer Gegnerin. Ihre Kontrahentin aus Altenburg war im zweiten Kampf zu passiv und wurde disqualifiziert. Im Finale verlor die Delitzscherin durch eine unkonzentrierte Aktion leider durch Festhalte. Der verdiente Lohn war aber hier die Silbermedaille.

    Hatten die Mädchen mit 2 Medaillen schon gut vorgelegt, konnten sich die Jungs nicht lumpen lassen!Tom Sopper musste im ersten Kampf Lehrgeld zahlen und verlor durch Fußwurf. Umso besser kam er in den zweiten Kampf. Er führte schon durch eine Fußtechnik mit einem halben Punkt, geriet aber unglücklich in einen Konter und verlor. Im stark besetzten Feld (12 Kämpfer) wollte Jonas Stickel sein zuspätkommen am Morgen wieder wettmachen. 2 Siege und eine Niederlage in der Vorrunde brachten ihn ins kleine Finale, wo er aber zu große Passivität knapp durch Yuko verlor und einen 5.Rang einnahm.Kevin Müller war in der Gewichtsklasse bis 34kg am Start. Von Anfang an ging er konzentriert zur Sache. Im ersten Kampf des Tages fand Kevin nach Rückstand noch Mittel  sich gegen seinen Gegner durch Armhebel durchzusetzen. Sein zweiter Kontrahenten aus Leipzig wurde mit Ko-Soto-Gake(Fußwurf) auf die Matte gelegt , damit war das Finale für Kevin erreicht. Hier musste er über die volle Zeit gehen, gewann aber letztlich verdient über seinen Gegner Welleki aus Chemnitz mit eine Waza-ari (halber Punkt). Seine Freude kannte im Anschluss keine Grenzen.Sein Trainingskamerad Chris Lammers startete in der Gewichtsklasse bis 31kg. Im Auftaktkampf konnte er seinen Gegner mit einem Armhebel zum aufgeben zwingen. Sein zweiter Auftritt war sehr schell beendet, denn er konnte sich mit einem Seoi-otoshi (Schulterwurf) für das Finale qualifizieren. Hier ließ er nichts anbrennen und machte durch einen schnellen Armhebel alles klar, damit war die zweite Goldmedaille des Tages in Delitzscher Hand.

    Die Tatsache, dass Kevin und Chris erst seit diesem Jahr in die U14 aufgestiegen sind und damit zu den jüngsten Teilnehmern zählen, sollte noch einmal besonders herausgestellt werden – Herzlichen Glückwunsch.Mit diesen guten Platzierungen haben sich 4 Sportfüchse das Ticket zu den Mitteldeutschen Meisterschaften gesichert. Die guten Platzierungen verdeutlichen, dass die seit zwei Jahren neu ausgerichtete Nachwuchsarbeit der Delitzscher erst Früchte trägt Ein Aufwärtstrend (letzte Jahr 2 qualifizierte Judoka) ist zu verzeichnen.Der Standort Delitzsch ist und bleibt ein wichtiger Talentestützpunkt im sächsischen Judoverband.

    _DSC2011_DSC1968

     Platzierungen:

    Kevin Müller -34kg         1.Platz
    Chris Lammers -31kg     1.Platz
    Jonas Stickel -55kg        5.Platz
    Tom Sopper -31kg
    Paricia Hähnel  -52 kg     3.Platz
    Luisa Lützkendorf -63kg 2.Platz
    Sina Lammers -44kg       5.Platz
    Tania Müller -40kg           5.Platz

    Peter Lützkendorf

  • Ergebnisse Voting

    Ergebnisse Voting

    Bitte beim Verlassen der Applikation auf Beenden klicken, da sonst eventuell ein Neustarten des Browsers beim erneuten Anschauen des Diagramms nötig wird. Danke

    Bei Fehlern, die Ihnen auffallen, bitte mit einer kleinen Beschreibung des Fehlers eine Email an webmaster@judoclub-delitzsch.de schicken.

    [skript]{applet}[skript] 

     


    Um die Anwendung anzeigen zu können, muss die Java Runtime Environment (JRE) auf ihrem Rechner installiert sein. Unter diesem Link kann, falls nicht installiert, die JRE heruntergeladen werden: http://www.java.com/de/download/manual.jsp

  • 3. Pokalturnier Peter und Paul war voller Erfolg

    Zum 3.Pokalturnier waren am Samstagvormittag die Mannschaften aus  Wolfen, Schwarzenberg, Rodewisch, Schildau, Leipzig und Schkeuditz angereist, um ihre Kräfte auf der Judomatte zu messen. Die Mannschaftszahl war durch kurzfristige Absagen reduziert worden. Dies tat der guten Atmosphäre in der Arthur Becker Halle keinen Abbruch. Viele interessierte Zuschauer und Eltern konnten sehr interessante Mannschaftskämpfe beobachten.

    Nach dem Einmarsch aller Teilnehmer und der Vorstellung aller Mannschaften durch unseren Vereinsvorsitzenden Tilo Wolff begrüßte der Bürgermeister der Stadt Delitzsch Torsten Schöne alle anwesenden Sportler und Zuschauer herzlich. Die Tradition im Delitzscher Judosport soll mit dem neuen Namen „Peter und Paul“ die Verbundenheit mit der Stadt Delitzsch verdeutlichen. Als ehemaliger Judoka kennt er die Sportart aus dem Effeff und wünschte allen Teilnehmern Erfolg. Unserer Sportfüchsin Lisa Schneider wurde als Ehrengast von den Anwesenden zu ihrem Europameistertitel in der U17 Altersklasse noch einmal  gratuliert. Für alle Kämpfer war das natürlich ein besonderer Ansporn im Training und Wettkampf ihr Bestes zu geben, um ähnliche Erfolge anzustreben. Das Schwedensignal auf der Trompete von Arved Thieß verkündete im Anschluss den Beginn des Turniers. Die anschließende Erwärmung durch Jana vom Sportstudio Schweiger ließ keine Wünsche offen. So mancher Schweißtropfen wurde vergossen, um auf Betriebstemperatur für den Wettkampf zu kommen.

     


     

    Mädchen

    Bei den Mädchen standen insgesamt vier Mannschaften aus Wolfen, Schildau, Schkeuditz und Delitzsch auf der Matte. Alle Teams gaben ihr Bestes, um den Pokal mit nach Hause nehmen zu können. Die Schkeuditzer Mädels hatten dabei aber durch ihre nicht besetzten Gewichtsklassen von Anfang an einen großen Nachteil und konnten leider keinen Kampf für sich entscheiden. Delitzsch, Schwarzenberg/Rodewisch und Wolfen schenkten sich in ihrem Duell überhaupt nichts. Durch jeweils eine Niederlage mussten am Ende die sogenannten Unterpunkte (erzielte Punkte pro Kampf) über die Platzierungen entscheiden. Am Ende hatten die Gastgeber aus Delitzsch knapp die Nase vorn. Sie konnten sich knapp vor Schwarzenberg und Wolfen behaupten und holten damit den Siegerpokal an den Lober.

    Endstand:

    1. Platz Delitzsch                                                                 4 Punkte   180 UP
    2. PlatzSchwarzenberg/Rodewisch                             4 Punkte   169 UP
    3. Platz Wolfen                                                                    4 Punkte   137 UP
    4. Platz Schkeuditz

     

     


     

    Jungs

    Hatten die Mädchenkämpfe schon sehr attraktive und spannende Momente, so wurden diese  von den Jungs noch an Dramatik überboten. Ähnlich den Mädchen waren 3 Mannschaften fast ebenbürtig. Im entscheidenden Kampf des Tages mussten sich die Delitzscher Judoka mit den Gästen von Chemie Wolfen aus unserem Nachbarbundesland messen.

    Nach dem Sieg im ersten Kampf gegen die KG Delitzsch / Schildau gingen die Wolfener als klarer Favorit ins Rennen. Nach klaren Erfolgen in den unteren Gewichtsklassen musste der  Delitzscher Lukas Friede alles zeigen. Durch gute Technik führte er bereits mit einem halben Punkt und verlor nur 5 Sekunden vor dem Ende unglücklich durch Festhalte. Damit war der Kampf wieder ausgeglichen. Im letzten  Kampf lief Jonas Stickel in einen Konter seinen Gegners und verlor nach Kampfrichterentscheidung mit Ippon. Die Wolfener siegten knapp mit 5:4 das Duell. Mit diesem Sieg legten sie den Grundstein für ihren späteren Erfolg. Da die 3 Teams jeweils einen Kampf verloren hatten musste auch hier der spitze Bleistift gezückt werden.  Nach intensiver Rechnerei siegten die Gäste aus der Chemieregion mit nur 5 Unterpunkten Vorsprung vor den Gastgebern aus Delitzsch. Und weiteren 10 Punkten vor Schkeuditz.

    Endstand:

    1. Platz Chemie Wolfen                                    4 Punkte              165 UP
    2. Platz SportfüchseDelitzsch                         4 Punkte              160 UP
    3. Platz Judokan Schkeuditz                           4 Punkte              150 UP
    4. Platz Schildau/Delitzsch

    Zur Siegerehrung des Tages war der Oberbürgermeister der Stadt Delitzsch Dr. Manfred Wilde mit der Rosenkönigin zu Gast. Unterstützt wurden sie von der LVZ-Ente, die auch für die besten Kämpfer der Mannschaften auch noch einige Präsente dabei hatte. Die Medaillen, Urkunden  und Pokale wurden durch Herrn Dr. Wilde mit Hilfe weiblicher Unterstützung durch die Delitzscher Rosenkönigin und unserer Europameisterin Lisa Schneider  überreicht. Somit  ging ein erfolgreicher Tag zu Ende. Für das kommende Jahr wird das Turnier wieder ein fester Bestandteil im Judokalender einnehmen und hoffentlich wieder Mannschaften aus nah und fern anlocken.

     


     

    Für alle Gäste und Beteiligten war es ein kleines, aber feines Turnier und nach Aussagen der angereisten Trainer, sehr gut organisiert. Dieser Erfolg hat aber mehrere Väter. So ist ein solches Event nicht ohne Hilfe und Unterstützung freiwilliger Helfer zu bewältigen. Deshalb an dieser Stelle ein dickes Dankeschön an alle Helfer, die zum Gelingen des Turniers beigetragen haben. Vom Mattentransport durch Ulf Rusch, über den Mattenauf- und abbau, dem Transport der Stühle und Bänke durch viele fleißige Heinzelmännchen, das Urkundendrucken bis hin zum Essensverkauf hat alles sehr gut geklappt. Ein solches Turnier nicht durch finanzielle und materielle Zuwendungen nicht auszurichten. An dieser Stelle deshalb recht herzlichen Dank an die

    Leipziger Volkszeitung, dieTechnischen Werke Delitzsch, Schenker DB Logistic, Blumen Becher Delitzsch, Sparkasse Leipzig, Wohnungsgesellschaft der Stadt Delitzsch, Frenzel Werbetechnik, Sandmann Heizungstechnik, ADIDAS, Sportstudio Schweiger und der Fa. JCE Merseburg. Im kommenden Jahr wird der Termin rechtzeitig feststehen und so sollte das 4. Pokalturnier Peter und Paul 2011 ein fester Bestandteil im Judokalender werden.

     

     

     

     

     

     

     

     

    PS:

     

    Durch intensive wissenschaftliche Forschungen beim Mattentransport ist es am Samstag Wissenschaftlern der Delitzscher Sportfüchse unter Leitung von Paul Friedrich gelungen einen Durchbruch in der Grundlagenforschung zu schaffen. So entdeckte Paul mit seinen Mitarbeitern eine neue Zeiteinheit für Pause, die ab sofort mit dem Großbuchstaben „P“ beginnt. Danke für die intensive Zusammenarbeit!

    _DSC0836

    Peter Lützkendorf

  • Sportfüchse stark im Rennen

    Der PSV Leipzig hatte am Wochenende die Durchführung der Judo-Bezirkseinzelmeisterschaften U14  übernommen. 12 Delitzscher Sportfüchse waren angereist, um Medaillen zu erringen und damit  Tickets zu den Landeseinzelmeisterschaften zu lösen.

  • Fenster für unsere neue Trainingshalle

    Ich möchte mich an dieser Stelle nochmals bei allen Helfern des samstäglichen Arbeitseinsatzes für die tatkräftige Unterstützung bedanken.

    Insbesondere bei den beiden Eilenburger Gaststartern der Männermannschaft Stephan „Frieda“ Friedrich und David Winter sowie bei unserem ehemaligen Mitglied Mike Höhne und Vater Gerd, deren Kommen nicht selbstverständlich war, aber auch zeigt, dass im Bereich der Männermannschaft seitens David Hoppe tolle Arbeit verrichtet wird.Lachend

  • Pokalturnier Hallenvorbereitung

    Pokalturnier Hallenvorbereitung Auf- und Abbau

    Hallo Sportfüchse,

    zur Vorbereitung unseres Pokalturnieres, hier noch ein Paar wichtige organisatorische Hinweise. Auf unserer Versammlung vom Mittwoch dieser Woche, wurden die wichtigsten Arbeiten zur Vorbereitung und Durchführung des Turniers besprochen und die entsprechenden Verantwortlichkeiten zugeteilt. Ein Aushang erfolgt dazu in der Judohalle bzw. als Ansprechpartner fungiert der Vorstand.

  • Sichtungsturnier in Riesa

    Der VfL Riesa war Ausrichter eines hochrangigen Sichtungsturnieres am vergangenen Wochenende. Der sächsische Judoverband hatte eingeladen, um Talente bei den sächsischen Judokas zu sichten. Über 200 Kämpfer waren dem Ruf gefolgt, darunter 11 Delitzscher Sportfüchse, die um die begehrten Medaillen kämpften.

  • Judowerte

    Die Judo - Werte

    Der Deutsche Judo-Bund hat insgesamt 10 Werte herausgestelt, die durch Judo in besonderer Weise vermittelt weren können. Um diese sollen sich Judogruppe auch akzentuiert bemühen. Sie sind deshalb elementare Bestandteile des Kinderpasses.

    Dies sind im Einzelnen:

    Höflichkeit:

    Behandle Deine Trainingspartner und Wettkampfgegner wie Freunde. Zeige Deinen Respekt gegenüber jedem Judo-Übenden durch eine ordentliche Verneigung.

     

     

    Hilfsbereitschaft:

    Hilf Deinem Partner, die Techniken korrekt zu erlernen. Sei ein guter Uke. Unterstütze als Höher-Graduierter/Trainingsälterer die Anfänger. Hilf den Neuen, sich in der Gruppe zurecht zu finden.

     

     

     

    Ehrlichkeit

    Kämpfe fair, ohne unsportliche Handlungen und ohne Hintergedanken.

     

     

     

     

     

    Ernsthaftigkeit

    Sei bei allen Übungen und im Wettkampf konzentriert und voll bei der Sache. Entwickle eine positive Trainingseinstellung und übe fleißig.

     

     

     

     

     

    Respekt

    Begegne Deinem Lehrer/Deiner Lehrerin und den Trainingsälteren zuvorkommend. Erkenne die Leistungen derjenigen an, die schon vor Deiner Zeit Judo betrieben haben.

     

     

     

     

    Bescheidenheit

    Spiele Dich selbst nicht in den Vordergrund. Sprich über Deinen Erfolg nicht mit Übertreibung. Orientiere Dich an den Besseren und nicht an denen, deren Leistungsstand Du bereits erreicht hast.

     

     

     

     

    Wertschätzung

    Erkenne die Leistung jedes Anderen an, wenn dieser sich nach seinen Möglichkeiten ernsthaft anstrengt.

     

     

     

     

    Mut

    Nimm im Randori und Wettkampf Dein Herz in die Hand. Gib Dich niemals auf, auch nicht bei einer drohenden Niederlage oder bei einem scheinbar übermächtigen Gegner.

     

     

     

    Selbstbeherrschung

    Achte auf Pünktlichkeit und Disziplin bei Training und Wettkampf. Verliere auf der Matte nie die Beherrschung, auch nicht bei Situationen, die Du als unfair empfindest.

     

     

     

     

    Freundschaft

    Achte all diese Werte und alle Menschen. Dann wirst Du beim Judo unweigerlich Freunde finden.

  • Fallübungen

     Fallübungen beim Judo 

    Fallübungen dienen dem Zweck, die Wucht des Falls nach einem Wurf zu mindern. Dabei sollte der Judoka drei Empfehlungen bedenken:

    • Falle so, dass die Fallenergie möglichst auf einer breiten Fläche des Körpers verteilt wird. Vermeide auf empfindliche Körperteile zu fallen. Schütze deinen Kopf

    • Schlage mit beiden Armen - Handflächen zur Matte gerichtet - unmittelbar vor dem Aufprall auf den Boden. Dadurch wird die Energie gemindert

    Es gibt folgende Fallübungen

    • Fallübung vorwärts
    • Fallübung rückwärts
    • Fallübung seitwärts

    Wer geschickt fallen kann, wird davor auch keine Angst verspüren. Ein Kämpfer, der keine Furcht vor einem Wurf hat, wird offensiver arbeiten.

  • Japanisch

    Japanisch für Einsteiger

     

    Mate! STOP!; unterbrechen! Aufmerksam sein, es kommt etwas neues!
    Cesa Konzentrationssitz, niederknien.
    Mokuso Stille Meditation, manchmal anstelle von "Cesa"
    Rei! Gruß, Verbeugen
    Randori Übungskampf, der Japaner sagt "Randori spielen"
    Judoka EineR, der/die Judo betreibt
    Judogi Judoanzug
    Dojo Trainingsraum, in dem wir Judo üben und in dem eine bestimmte geistige Haltung herrschen soll, nicht zu verwechseln mit einer ordinären, gewöhnlichen "Sporthalle"
    Tatame Matte, ursprünglich aus Reisstroh
    Tori Der ausführende Partner
    Uke
    Der Partner, mit dem etwas gemacht wird
    Kyu Schülergrad
    Dan Meistergrad
    Kata Form; Zeremonie, aber auch Schulter
    Joseki Ehrenplatz der Meister im Dojo
    Uchi- komi Wiederholte Wurfansätze mit dem Partner ohne zu werfen, wörtlich: "zuschlagen"
    Tandoku- renshu Üben ohne Partner

     

     

     

     

    Osae- Wasa Haltetechniken
    Nage- Wasa Wurftechniken
    Kansetsu- waza Hebeltechniken
    Shime- waza Würgegriffe
    Nage Werfen
    Kake Endphase eines Judowurfes
    O Groß
    Ko Klein
    Soto von Außen
    Uchi von Innen
    Gari Sicheln
    Gake Haken, Einhängen
    Barai/ Harai Fegen
    Koshi/ Goshi Hüfte
    Tomoe Bogen, Kreis
    Sutemi selbstfallend
    Otoshi Fallen lassen, hinwerfen
    Sasae Blockieren, gegenhalten, stützen
    Tsuri Schleifen
    Hon Grundform, Basis, normal
    Kuzure Variation, Abart
    Gatame/ Katame Festlegen, halten
    Gyaku Anderherum, umgekehrt
    Hadaka Nackt, bloß
    Hane Sprung, Feder, Flügel
    Guruma Rad
    Garami Umschlingen, verdrehen
    Ukemi Fallschultechnik; fallen
    Jime
    Tachi Im Stehen, Stand
    Ne Im Boden, liegend, in Bodenlage


    Mate! Stop! Sofort aufhören!
    Rei! Gruß; verbeugen!
    Hajime! Kommando: Kämpfen!
    Sore- made Der Kampf ist beendet
    Osae- Komi Der Haltegriff zählt ab jetzt!
    Toketa Der Haltegriff ist gelöst
    Sono- mama "Liegenbleiben", Kampf wird unterbrochen, die Kämpfer wechseln ihre Positionen nicht.
    Yoshi es geht weiter nach "Sono- mama"
    Koka Kleine Wertung
    Yuko Mittlere Wertung
    Waza- ari Halber Punkt
    Waza-ari awazete Ippon Zwei halbe Punkte ergeben einen ganzen Punkt
    Ippon Ganzer Punkt; Sieg
    Shido Kleine Bestrafung
    Hansuko- make Disqualifikation
    Hiki- wake Unentschieden, nur bei Mannschaftskämpfen
    Hikkomi- gaeshi Erlaubter Übergang Stand- Boden ohne Wertung

     

     

    Yoko Seite
    Te Hand
    Ashi Bein
    Hara Bauch
    Hiza Knie
    Koshi/ Goshi Hüfte
    Kami Obere Körperhälfte
    Mae Vorne; vorwärts
    Ude Arm
    Juji Kreuz; über kreuz gefaßt

    Mata

    Schenkelinnenseite


    Abschlagen

    durch Klopfen auf die Matte oder am Partner (oder Aufgeben durch "Stop; Halt!" beim Training)

    Der Partner gibt auf. SOFORT lösen, dies gilt besonders für Hebel und Würgegriffe. Wenn der Partner aufgibt, dann hat er einen ernsten Grund dazu.
  • Regeln beim Judo

    Im Judo gibt es eine Reihe von Regeln, die ein Judoka kennen muss. Diese Bestimmungen helfen

    • die Kämpfer vor Verletzungen zu schützen
    • Verfahrensordnungen einzuhalten
    • zu verhindern, dass ein Kämpfer ungerechtfertigte Vorteile über seinen Gegner erhält

    Ein Judoka sollte besonders beachten

    • Stoße, schlage oder drücke nicht auf empfindliche Körperpartien des Partners
    • nicht mit den Fingern in den Ärmel oder die Hosenbeine des Partners fassen
    • Armhebel und Würgetechniken niemals mit voller Kraft ausführen
    • keine Würfe außerhalb der Sicherheitszone ausführen
    • nicht mit den Händen oder Füßen in das Gesicht des Gegners stoßen
    • nicht gegen die Philosophie des Judos verstoßen

    Im Judo gilt eine goldene Regel.
    Sie lautet, "Verhalte dich anderen gegenüber so, wie du willst, dass sie mit dir verfahren".

  • Geschichte des Judo

    Wie in jedem Land der Welt, so ist auch in Japan der Kampf mit bloßen Händen aus einem Bedürfnis der Menschen entstanden. In Japan hat die Kampftechnik „Mann gegen Mann”, insbesondere bei den Kriegern auf den Schlachtfeldern, den Namen Ju-Jitsu erhalten. Wegen der besonderen gesellschaftlichen Ordnung im feudalen Japan wurde das Ju-Jitsu von der Kriegerkaste den Samurai erlernt, praktiziert und vertieft und war aus diesem Grund von moralischen Lehren dem Ehrenkodex der Samurai, dem BUSHI-DO, durchdrungen.
    Technik und Heranbildung des Charakters waren in den ältesten Schulen der Kampfkünste gleichbedeutend. Bis zu einem bestimmten Zeitabschnitt der Feudalperiode wurde Japan von zahlreichen Kriegen, hervorgerufen durch Unstimmigkeiten zwischen den verschiedenen Vasallen des Kaisers, heimgesucht. Damals war „Ju-Jitsu“ ein allgemeiner Begriff für den Kampf mit bloßen Händen. Mit der Machtergreifung der Shogun, einer Dynastie der ersten Minister, die die Position des Kaisers als „Gott auf Erden“ abschaffte und das Regieren der Nation in den Vordergrund stellte, beruhigte sich die innere Lage mit der Konsequenz, dass die Kaste der Samurai wenig Gelegenheit hatte, ihre Kampfkünste im Krieg anzuwenden. Daraus folgte, dass das Studium und die Ausübung dieser „Künste” sich von den Schlachtfeldern in die „Schulen“, die für die Ausbildung der Krieger entstanden waren, verlegte. Diese „Schulen der Kampfkünste” differenzierten sich im Laufe der Zeit entsprechend den dort gelehrten „Besonderheiten” (Ken-jitsu, Bo-Jitsu, Kyu-Jitsu, Ba-Jitsu, Ju-Jitsu etc.) und den Prinzipien, die dort in den Vordergrund gestellt wurden. Aufgrund dieser Unterschiede entstanden verschiedene „Schulen“ die durch die Vertiefung besonderer Techniken gekennzeichnet waren. Auch für das Ju-Jitsu entstanden diverse „Schulen“ mit verschiedenen Namen, die jedoch immer die Vorbereitung auf den Kampf „Mann gegen Mann“ zum Ziel hatten. Bekannte Schulen waren: Takenouchi-Ryu, Kito-Ryu, Tenjinshinyo-Ryo, etc.
    Dieser Zustand währte bis zur Hälfte des 19. Jahrhunderts. Technik und Geist trugen zur Entstehung kriegerischer Disziplinen mit nahezu perfekter Wirksamkeit bei.Die Entwicklung der politischen und sozialen Situation in Japan zur Zeit der Shogun Tokugawa war von großer Bedeutung für die Vorbereitung ideologischer Umwälzungen, der die Grenzöffnung und damit der freie Kontakt zu westlichen Kulturen folgten. Diese Umwälzungen führten, als erste logische Reaktion, zum Niedergang jener tausendjährigen Prinzipien, die das japanische Volk bestimmt hatten. Die Erfindung der Feuerwaffen war dann für die Schulen der Kampfkünste ausschlaggebend und entzog ihnen die Grundlage für ihr Bestehen.

     



     

    Die Entstehung des Judo

    In diesem geschichtlichen Moment wurde, dank der Intelligenz eines jungen Mannes, alles Taugliche aus den Lehren des Ju-Jitsu gerettet. Wir können sagen, dass, zumindest was die erste Zeit betrifft, die Geschichte des Judo mit der Geschichte dieses Mannes, Jigoro Kano, identisch ist. Dem jungen Kano, der damals das Ju-Jitsu in verschiedenen Schulen studierte, wurde klar, dass das wesentliche dieser Lehren einen außerordentlichen Wert darstellte. Er glaubte, dass es ein Verlust wäre, wenn diese aus jahrhundertelanger Erfahrung seines Volkes entstandenen Prinzipien verfallen oder vielleicht sogar untergehen würden. Außerdem erkannte er, dass das Ju-Jitsu, wegen seines Wertes als Selbstverteidigungstechnik und als System der Körpererziehung, in die moderne Gesellschaft verpflanzt werden konnte.
    Wir müssen jedoch betonen, dass der größte Verdienst Jigoro Kanos darin besteht, im Ju-Jitsu einige Prinzipien erkannt zu haben, die nach gewissen Veränderungen als ein wirksames Erziehungssystem für den Charakter einer Person dienen. Im Alter von 23 Jahren gründet Jigoro Kano die Schule „KODOKAN“, die eine neue Disziplin, genannt „JUDO“, lehrte. Später erklärt er warum er diese Disziplin Judo anstatt Ju-Jitsu nannte: „warum ich sie Judo und nicht Ju-Jitsu genannt habe? Vor allem weil ich nicht nur “Ju-Jitsu” (“Kunst” oder “Technik” oder “Übung”) lehre, sondern weil ich, (um etwas zu erreichen), auf “ich gehe” (“Weg”, “Prinzip” oder “Methode”) beharre. Überdies denken heute die Leute, dass das Ju-Jitsu etwas Hässliches und Gefährliches sei. Trotzdem wollte ich nicht einen völlig neuen Namen aussuchen, weil ich erkannte, dass das Ju-Jitsu und diese neue Disziplin gemeinsame Wurzeln und Gesichtspunkte haben.“
    Als Jigoro Kano seine Schule gründete, hatte er neun Schüler und nur zwölf „tatami“. Heute hat das Kodokan Judo Millionen von Anhängern. Das Judo hat sich auf der ganzen Welt verbreitet und es wurde ein internationaler Verband geschaffen, dem die meisten Staaten der Welt angehören.

     



     

    Der Geist des Judo

    Das Grundprinzip des Judo ist allgemein bekannt durch die Worte von Jigoro Kano: „Ju yoku gò wo seisuru“: „Die Nachgiebigkeit kann die rohe Gewalt neutralisieren.“ Das soll natürlich als mit Technik oder Methode ausgeübte „Nachgiebigkeit“ verstanden werden.
    Diesem Prinzip fügte Jigoro Kano zwei fundamentale Lehrsätze hinzu, die den Geist des Judo bestimmten: „Seiryoku zenhyo“ und „Ji ta Kyò ei“ (- Die beste körperliche und moralische Kraftanwendung – und – Mir, und den Anderen zum Besten -) Diese zwei Lehrsätze sind tatsächlich der Kern dessen was das Studium des Judo dem Individuum und der Gesellschaft geben kann. Dem Individuum die körperliche Vorbereitung und die Erziehung seines Charakters: der Gesellschaft eine bildende Schule für Individuen, die vorbereitet sind und ausgeglichen im Leben zu kämpfen gelernt haben unter Rücksichtmaßnahme auf die Persönlichkeit des Nächsten. Darin besteht offensichtlich der Unterschied zwischen dem traditionellen Ju-Jitsu und dem modernen Judo. Das Ju-Jitsu war kalte Technik und arm an nützlichen Lehren für die Gesellschaft. Das Judo von Jigoro Kano macht es sich zur Aufgabe, über den Faktor der technischen Kenntnisse hinaus, durch Kampf- und Trainingsübungen den Übenden die eigenen Grenzen und Möglichkeiten erkennen zu lassen seinen Charakter ausgeglichen zu entwickeln. Judo eignet sich als Erziehungsmethode zur Formung der Persönlichkeit so hervorragend, dass das System des Lehrers Kano in den allgemeinen Schulen als Methode für die Körpererziehung angewandt werden kann (wie es heute auch bei uns zunehmend geschieht). Der Ort, an dem Judo erlernt wird, sollte eine geeignete Atmosphäre haben, um die Aufnahme von technischen und
    moralischen Lehren zu ermöglichen. Zu diesem Zweck soll sich jeder Judoka die folgenden zehn Punkte einprägen:

    • Judo formt dich, deswegen solltest du in seine Lehren Vertrauen haben und, wenn nötig, Entbehrungen erbringen, um ihnen zu folgen.
    • Das Dojo ist der Ort, wo du Judo mit Opfern erlernen wirst. Es soll für dich ein heiliger Ort sein. Du solltest ihn so respektieren wie du dein Haus respektierst.
    • Du sollst deinen Lehrer ehren, seinem Beispiel folgen und deinen Kameraden Vorbild sein.
    • Du sollst auf die Ratschläge der Fortgeschritteneren hören und dich bemühen, den dir Unterlegenen zu helfen vorwärts zu kommen.
    • Du sollst dich bei den dir Ebenbürtigen nach dem Lehrsatz von „Ji ta kyò ei“ richten.
    • „Seirykoku zenhyo“ wird dein Leben wie dein Training führen.
    • Du sollst für die Sauberkeit der Tatami, des Judogi und deines Körpers peinlich sorgen.
    • Du sollst deinen Lehrer und die Fortgeschritteneren korrekt begrüßen und immer deren Gruß erwidern.
    • Sowohl die Niederlage im Kampf als auch der Sieg sollen dich zur Vervollkommnung anspornen. Der Sieg soll nicht Anlass
      dafür sein, sich auf Lorbeeren auszuruhen.
    • Du sollst dich immer entsprechend der Ethik des Judo verhalten und nie seinen Namen und seine Prinzipien entwerten.

     


     

    Die Ethik des Judo

    Man kann behaupten, dass die Kraftausübung für den Menschen ganz natürlich und instinktiv, d.h. ihm angeboren ist. Auch Judo, das aus solchen instinktiven, rationalisierten und kodifizierten Aktionen besteht, hat also natürliche Ursprünge. Judo wird durch einige spezifisch japanische Prinzipien gekennzeichnet, die die Vernunft zur Basis haben und den Aktionen und Bewegungen dieser Kampfkunst die wesentlichen Merkmale verliehen haben. Die graduelle und kontinuierliche Verbesserung von Techniken hat heute das Judo sehr nahe an die Perfektion heran geführt. Es gibt natürlich eine sehr große Differenz zwischen den kraftbetonten Aktivitäten in der Vergangenheit und dem heutigen Judo. Wenn man jedoch im Koji-ki (antike japanische Chronik) nachschlägt, erfährt man, dass auch im antiken Japan Systeme existierten, deren Ziel nicht einfach nur ein realer Kampf mit tödlicher Gewalt und der effektiven Beseitigung des Gegners waren, sondern die das Ziel hatten, körperliche und geistige Kräfte durch gegenseitige Ergänzung in der Persönlichkeit zu integrieren. Es scheint, dass Momi-no-Sikune der wirkliche Gründer des Judo gewesen ist. Am Anfang waren in der Tat der japanische Kampf und das Judo eine Einheit. Trotz der Erhaltung seiner japanischen Charakteristik veränderte sich der Kampf jedoch allmählich zu einer Berufs- und Schauspieltätigkeit, während sich das Judo selbständig als erzieherische und rationale Übung entwickelte.
    Natürlich gab es in den ersten Stadien der Entwicklung keinen spezifischen Namen der Judo von anderem hätte unterscheiden können. Dennoch, auch in der Legende der mythologischen Zeit (nachzulesen im Koji-ki) ist seine Existenz als Kampfmethode belegt, deren Ziel es war, mit einem Gegner zu wetteifern und ihn mit eigener Kraft ohne jegliche Waffe d.h. nur mit bloßen Händen zu besiegen.
    Auf jeden Fall machte das Judo dann erstaunliche Fortschritte und setzte sich in Japan durch – jede Schule gründete ihre Übungsstätten. Geistige Kultur wurde im Judo mehr als die bloße Technik geschätzt. Im 15. Meiji Jahr führte der Lehrer Kano alle Schulen zusammen, vereinheitlichte sie und hinterließ eine unzerstörbare Grundlage für die Judoausbildung.
    Seit der Katalyse von Jigoro Kano misst das Kodokan Judo dem geistigen Training, ohne das ein vollständiger Erwerb der Technik nicht möglich ist, große Bedeutung bei. Mit anderen Worten, Judo wurde als Kombination der Kultur des Geistes und des körperlichen Trainings einschließlich dem Gebrauch der Waffen betrachtet. Jeder dieser Faktoren ist für die Vervollkommnung und das Bestehen der Gesellschaft nützlich. Es ist eine oberflächliche Vorstellung, dass Judo einfach eine sportliche Zweikampf-Disziplin (wie jede andere) sei. Wirkliches Judo bedeutet rationelles Verhalten und ist nicht nur Ausdruck körperlicher Kraft. Die Lehre des Judo ist der Versuch durch körperliche Übungen Beharrlichkeit und Bescheidenheit zu erwerben. Das Training der Judotechniken schafft einen harmonischen Organismus und einen kräftigen Körperbau. Es ermöglicht die Ausführung von freien und weichen Bewegungen des Körpers und der Glieder. Außerdem führt es die Übenden auf den richtigen Weg zur Ausübung von Judo. Um das Problem besser erfassen zu können, empfiehlt es sich noch weiter über den Geist des Judo zu sprechen, damit der Schlüssel zu seinen Prinzipien klar wird.
    Zwischen Ju-jutsu und Judo gibt es vor allem hinsichtlich ihrer Bedeutung einen bemerkenswerten Unterschied. Der Begriff Ju-jutsu ist seit frühester Zeit durch Kenjutsu (Fechten), Bojutsu (Übungen mit der Lanze) und Kyujutsu (Bogenschießen) ergänzt worden. Da „jutsu“ „Kunst oder Fähigkeit“ bedeutet, bedeutete Jujutsu das Studium der Art und Weise den Gegner zu töten, ihm seine Angriffskraft zu rauben oder sich zu verteidigen und im Kampf zu siegen.
    Das Training und das Erlangen von Kunstfertigkeit und List sind sehr wichtige Faktoren, die auch im Judo anwendbar sind. Da aber die modernen Sportarten vom Geist des Wettkampfes und nicht von Aggression und Gewalt getragen sein sollten, wurde das Jujutsu von Lehrer Kano weiterentwickelt und modifiziert. Dies bestimmte den Moment der eigentlichen Entstehung des Judo als Sport. Es wäre jedoch ein Fehler, Judo einfach als körperliches Training und Wetteifern zu betrachten. Obwohl es den Eindruck erweckt, körperlicher Kampf zu sein, bringt es in den Bewegungen in Wirklichkeit auch die Prinzipien der wahren Lehre zum Ausdruck, realisiert durch die dem physischen Akt eigene Kreativität. Wenn man also im Kampf nur durch körperliche Stärke oder List siegt, hat man Judo noch nicht begriffen. Man kann sogar behaupten, dass sich der Übende in einem Stadium der Unreife befindet, auch wenn er den Sport schon längere Zeit ausübt. Das wirkliche Wesen des Judo ist es, dem Gegner seine Überlegenheit dadurch zu zeigen, dass keine Aktion ohne Grund ausgeführt wird. Eine Handlung eines Menschen, die nicht dem Zusammenwirken von Verstand und Körper entspringt, kann unlogisch sein und anderen Personen Schaden zufügen. Die Vereinigung von Verstand und Körper jedoch rechtfertigt die Ausführung jeder Handlung. Somit wird klar, dass die Technik des Judo nicht nur die Kunst zu kämpfen ist, sondern auch Lebensphilosophie in reinster Form, während die Kampfaktionen selbst einfach nur ein Ausdruck der Handlungen des Menschen sind. Der einzige Weg Judo richtig zu erlernen ist die Aufrichtigkeit. Wenn ein Mensch seine Handlungen ohne diese Aufrichtigkeit ausführt, muss man ihn noch als unwissend betrachten. Wenn er aber gegenüber dem Gegner unfaire Mittel anwendet und ihn besiegt, bleibt er trotz des Sieges ein Feigling. Sein Benehmen wird als unfair betrachtet und von der Gesellschaft nicht geduldet. Wenn das Individuum nicht aufrichtig ist, keinen Sinn für Zusammenarbeit besitzt und ausschließlich an seine eigenen Interessen denkt ohne sich um die der Anderen zu kümmern, wird es Sklave eines bedenklichen Zustandes und bleibt als Opfer seines Egoismus isoliert. Das Judo läßt ein Tun das die Gesellschaft verachtet nicht zu. In einem Judowettkampf erhält derjenige, der durch korrekte Aktionen siegt, von den Zuschauern verdienten Beifall zum Beweis dafür, dass Redlichkeit gelobt und anerkannt wird.
    Diese Prinzipien von Gerechtigkeit und Reinheit unterscheiden Judo von seinen Vorläufern. Im Kampf sollte der Judoka diese Prinzipien durch sein Benehmen und seinen festen Willen zum Ausdruck bringen. Die Suche nach mit Vernunft gepaarter Aufrichtigkeit soll immer die Basis für sein Tun sein. So lernt der Verlierer seine schwache Stelle kennen und wird versuchen sich zu verbessern. Der Sieger soll Aktionen und Geisteshaltung perfektionieren. Die Vernunft soll in jedem Moment, besonders auch bei der Einteilung der körperlichen Kräfte den Ausschlag geben. Durch vernünftigen Einsatz der eigenen Kräfte kann man manchmal auch kräftigere und konditionsstärkere Gegner besiegen. Wenn Starke sich verkrampfen, geschieht es häufig, dass ihre Bewegungen an Schnelligkeit und ihre Technik an Präzision verlieren. Dies führt zu einer Störung des Gleichgewichts und macht sie leichter besiegbar. In diesem Zustand geschieht es häufig, dass Nachgiebigkeit der ungestümen Kraft eines Stärkeren überlegen ist. Das ist der bestmögliche Gebrauch der eigenen Kräfte, der es auch ermöglicht Stärkere zu besiegen. Im Judo ist also nicht nur der Sieg wichtig, sondern auch alle diese philosophischen Normen zu verstehen und anzunehmen, die im Grunde genommen die Regeln des zivilisierten Lebens darstellen.

     


     

    Die charakteristischen Prinzipien des Judo

    Der körperlichen Konstitution des Individuums wird im Judo keine große Bedeutung beigemessen. Größe, Gewicht und Kraft sind relativ unbedeutend.
    Bei der Ausübung des Judo kann ein Individuum seine körperlichen Mängel weitgehend überwinden. Es ist tatsächlich möglich, gewisse Hindernisse, die für manche Sportarten unüberwindbare Barrieren darstellen, im Judo zu überwinden. Das Prinzip des Judo enthält eine besondere Auffassung, die es dem Übenden erlaubt, objektiv zu reagieren. Diese Auffassung kann man so definieren: die Gewohnheit instinktiv bestimmte Gedanken bei bestimmten Situationen zu haben.
    Dies ermöglicht es einem körperlich gesunden sechzigjährigen Mann wie dem Lehrer Mifune, einen kräftigen jungen Mann, der aber noch nicht fähig ist Gedanken und Aktion zu koordinieren, stand zuhalten. Bei einem Lehrer wie Mifune ist die unpersönliche und vollkommen mechanische Haltung soweit entwickelt, dass sie zu ungewöhnlichen Ergebnissen führen kann. Die kontinuierliche Übung führt, wie bereits erwähnt, zur Entwicklung eines sechsten Sinnes. Mit welchen Mitteln ist es aber nun möglich den Lernenden dahin zu führen, diese Einstellung anzunehmen? Man soll im richtigen Moment Beine und Füße, Arme und Hände korrekt gebrauchen können und in jeder Phase einer Aktion ein dynamisches Gleichgewicht und die Orientierung behalten. Dies sind die notwendigen Elemente, um auf die richtige Bahn für ein tiefergehendes Judostudiums zu gelangen. Wir analysieren jetzt Punkt für Punkt die oben genannten Begriffe, beginnend mit dem korrekten Gebrauch der Füße. Judo wird barfuß praktiziert. Da jedoch der Gebrauch der Füße von Anfängern nur als Stütze für den Körper verstanden wird, kann man wohl verstehen dass es zunächst eine gewisse Unbehaglichkeit verursacht, wenn man sich barfuß auf der Matte bewegt. Diesen Zustand soll man unbedingt überwinden.
    Es ist deshalb notwendig, eine große Anzahl von gymnastischen Übungen durchzuführen damit die Beinmuskulatur in der gewollten Weise entsprechend den Erfordernissen des Judo zu funktionieren beginnt. Werden diese Bewegungen mangelhaft ausgeführt, bleiben die Aktionen des Judoka unbeholfen und verleihen ihm nicht die nötige Fähigkeit zu autonomen Bewegungen.
    Um dies besser erläutern zu können, zitiere ich einen Satz aus dem Buch von Feldenkrais „Judo für den Schwarzgurt:“ „Judolehrer, die dieser Bezeichnung würdig sind, wenden alle ihre Fähigkeiten auf, um den Schüler zur inneren Reife zu führen, indem sie ihm beweisen, dass der Grund seiner Unfähigkeit nicht angeboren, sondern lediglich ein Stillstand in der Lehre ist.“
    Der Gebrauch der Hände: Die Hände haben eine bemerkenswerte Bedeutung. Sie dienen dem Fassen, um den Gegner zu „fühlen“ und um ihn zu beherrschen. Es soll klar sein, dass wir uns hier nur auf die Hände und nicht auf die Arme beziehen. Diese haben eine andere Funktion. Die Stärkung der Finger und Handgelenke mit entsprechenden Übungen sind notwendige Voraussetzungen für einen guten Judoka.
    Das dynamische Gleichgewicht des menschlichen Körpers: Im täglichen Leben bedient sich der Mensch überwiegend zweier Faktoren: Intelligenz und Stärke. Im Judo kommt ein weiterer Faktor hinzu: das dynamische Gleichgewicht. Diese Kontrolle des eigenen Körpers während der Entwicklung einer Aktion ist der ausschlaggebende Faktor, der den guten Judoka zeigt. Bei den verschiedenen sportlichen Veranstaltungen geschieht es häufig, dass wir die Feinheit bemerken, auf die wir hinweisen. Während der Wettkämpfe auf den verschiedenen Ebenen kommt es oft vor, dass Tori bei Aktionen mit der Hüfte oder der Schulter dazu neigt, sich von Uke nach hinten drücken zu lassen oder sogar gekontert wird. Es ist klar, dass dies auf eine schlechte Körperhaltung zurückzuführen ist, die zu aufrecht war und das Gleichgewicht des Gegners nicht berücksichtigte. Bei höheren Gurten tritt dieser Fall seltener auf. Das bedeutet, dass das Konzept des dynamischen Gleichgewichts schwer zu verwirklichen ist und deshalb häufig erst von fortgeschritteneren Judoka gezeigt wird.
    Raumorientierung: Unter den vielen Problemen, die heute beim Studium des menschlichen Raumfluges auftreten, ist eines, die Astronauten an die Orientierung im schwerelosen Raum und an die Koordination der Bewegungen zu gewöhnen. Dieses für uns neue Problem stellte sich dem Gründer des Judo, Jigoro Kano, natürlich in dem spezifischen Bereich seiner Disziplin, viel früher. Der Judoka, der solche Orientierung zu finden weiß und imstande ist aus ihr maximale Ergebnisse ganz egal in welcher Position er sich befindet, zu ziehen, hat ein Stadium bemerkenswerter Vollkommenheit erreicht. Man kann sogar sagen, dass er das Ziel des Judo erreicht hat: Selbständigkeit, Koordination der Bewegung, Harmonie, Schnelligkeit der Reflexe, Körper- und Muskelgeschmeidigikeit und die Kontrolle über den irrationalen Instinkt mit der vollständigen und perfekten Vereinigung von Geist und Körper.

     


     

    Entwicklung des Judo in Deutschland

    In Deutschland waren es Erich Rahn, der 1905 die erste Judo-Schule in Berlin eröffnete, und Alfred Rhode, Mitbegründer des ersten deutschen Judo-Clubs in Frankfurt 1920, die ihr Leben dem Judo-Sport widmeten und das Hauptverdienst an der Verbreitung des Judo haben. Waren vor dem Zweiten Weltkrieg auch einige japanische Lehrer in Deutschland, so war ihr Einfluss doch dadurch sehr begrenzt, dass sie immer nur für einige Tage im Jahr die lernbegierigen Deutschen versammeln konnten. Erst nach dem Zweiten Weltkrieg, nach einer von den Alliierten verordneten kurzen Zwangspause, nahm Judo als Sport einen ungeahnten Aufschwung. Hauptberufliche Lehrer – HIRANO, SUZUKI, KUROKAWA, NAGAOKA, WATANABE, HAN HO SAN -, deren Arbeit dem Leistungssport zugute kam, und die Eröffnung zahlreicher Judo-Schulen, die bisher abseits stehende Kreise mit dem Judo vertraut machten, ließen die Zahl der deutschen judoka bis 1969 auf über 90000 schnellen. Wie sehr Judo von einer einstigen japanischen Domäne zu einem weltweiten Sport geworden ist, läßt sich an dem Ergebnis der Olympischen Spiele 1964 in Tokio ablesen: Von den 16 Medaillen in vier Klassen fielen fünf an Asien, eine an Australien, zwei an Amerika und acht an Europa, darunter die Goldmedaille des Weltmeisters Geesink (Holland).

    Quelle(n): S.Addamiani “Goshin-Jitsu no Kata”, W.Hofmann “Judo”

  • Was ist Judo?

    Judo zählt zu den sogenannten Kriegskünsten, einer Form von waffenlosem Kampf. Dieser Sport stammt aus Japan, wird aber inzwischen weltweit betrieben und ist olympische Sportdiziplin.

    Judo lässt sich in drei unterschiedlichen Formen ausüben:

    • Judo ist eine Selbstverteidigungssportart

    • Judo lässt sich in einer Kunstform von Folgen vorgeschriebener Angriffe und Verteidigungs-Aktionen vorführen. In der Fachsprache heißt es dann Kata

    • Das Wettkampf-Judo. Das ist die bekannteste Form und wird auch am häufigsten betrieben
  • Landesklasse Männer am 12.06.2005 und Lipsiade U14

    Am vergangenen Sonntag bestritten die Delitzscher Männer ihre beiden Endkämpfe in der Landesklasse Judo als Staffeldritter in heimischer Halle Es ging um die Plätze 5 bis 8 aller 12 Mannschaften. Die Reservebesetzung der Sportfüchse, die aufgrund des verletzungsbedingten Fehlens der Leistungsträger David Hoppe, Martin Ebelt und Karsten Prautzsch auf der Tatami stand, schlug sich im ersten Mannschaftskampf gegen die Judoschule Thum nicht nur hervorragend, sondern konnte trotz der nicht besetzten Gewichtsklasse -66kg die Thumer sogar noch mit 5:2 schlagen.Hier gewannen nacheinander Jörg Fleischer mit dynamisch herausgearbeiteter Festhalte, Steffen Schmidt mit lupenreinem Innenschenkelwurf, Michael Schweiger (bereits nach 3 Sekunden) mit klassisch links gezogenem Schulterwurf sowie Tommy Kujus und Michael Wenzlaff, der seinen Haltegriff mit lehrbuchreifer San-Kaku (Bodendreieckstechnik) kombinierte.

    Gegen den BSV Schmölln ging es den Füchsen dann weniger um die PGesamtplatzierung, als um den Einsatz aller verfügbaren Kämpfer. Hier demonstrierten Michael Schweiger mit bildschönem Kata-Guruma (Schulterrad) und Steve Appenrodt mit lehrbuchreifer Beinfassertechnik noch einmal ihr technisches Repertoire. Schade, dass sich Matthias Rabe, der seinen Gegner anfangs gut im Griff hatte, von diesem mit Beinfasser überraschen ließ und Ronald Buhl seine Niederlage einer zumindest strittigen Kampfrichterentscheidung zu verdanken hatte. Mit dieser 5:2-Niederlage stehen die, am Ende etwas vom Pech verfolgten Sportfüchse, die bis zum dritten Wettkampftag  sogar noch die Chance auf einen Medaillenlatz hatten im Gesamtplacement auf Rang sechs.

    Es kämpften:

    -60kg                                     Tommy Kujus

    -73kg                                     Michael Wenzlaff/Matthias Rabe

    -81kg                                     Jörg Fleischer/Michael Wenzlaff

    -90kg                                     Steve Appenrodt/Markus Bartsch

    -100kg                                   Michael Schweiger/Steve Appenrodt

    +100kg                                   Steffen Schmidt/Michael Schweiger

    Am gleichen Tag bestritten in Leipzig die Judoka der Altersklasse U14 mit der diesjährigen Lipsiade ihre Qualifikationswettkämpfe für die Landesjugendspiele im Judo. Hier erkämpften sich Berenice Murrack (-63kg) und Lisa Schneider (-48kg) mit einem zweiten und einem dritten Platz die Teilnahme an diesem hochrangigen Turnier, welches am 25./26. Juni in Chemnitz stattfindet.T.E.

    Abs.. T. Ebelt

    13.06.2005 20.00 Uhr

  • Landesvereinsmannschaftsmeisterschaften in Chemnitz


    Für die Landesvereinsmannschaftsmeisterschaften der Altersklasse U14 hatten sich sowohl die Jungen, als auch die Mädchen der Delitzscher Sportfüchse und des AC Taucha, die den Landkreis bei diesem wichtigen Wettkampfhöhepunkt vertraten, einiges vorgenommen.Vor allem der AC Taucha hoffte mit seiner starken Jungenmannschaft auf eine Medaille. So siegten die Tauchaer auch in der ersten Begegnung, in welcher sie gleich auf (Ironie des Schicksals)die unterbesetzten Delitzscher Sportfüchse trafen mit einem klaren 7:1, doch das Daumen drücken der Delitzscher, die die Folgebegegnung mit der Mannschaft des PSV Leipzig mit 6:2 verloren hatten und ausgeschieden waren, reichte am Ende nur für Platz fünf beim AC Taucha.Die Tauchaer mussten sich in den nachfolgenden Begegnungen dem TSV Einheit Süd Chemnitz knapp mit 4:4 und 30 zu 40 Unterpunkten  und dem Judoclub Leipzig mit 3:5 geschlagen geben.Bester Kämpfer für die Delitzscher Sportfüchse war Dominic Brauer, der seine beiden Kämpfe vorzeitig mit Haltegriff und Kontertechnik gewinnen konnte.

    Die Mädchen demonstrierten mit einer Kampfgemeinschaft Delitzsch-Taucha Einigkeit im Landkreis. Hier ging eine wirklich kampfstarke Truppe auf die Tatami, die sich sogar Hoffnung auf einen Sieg im, gegen den favorisierten Judoclub Leipzig zu führenden Auftaktkampf machte. Leider ging dieser Mannschaftskampf trotz Siegen von Sarah Penschuk (Kontertechnik), Julia Schröter und Lisa Schneider mit einer 3:5-Niederlage aus, so dass die Delitzscherinnen ihre verbleibende Chance auf Platz drei unbedingt nutzen mussten, um ihre Zielstellung zu erreichen und die Teilnahme an den Mitteldeutschen Einzelmeisterschaften zu erkämpfen.Hier standen sie dann der Mannschaft vom JC RBS Leipzig gegenüber.Nachdem Marina Eschenbacher im ersten Kampf verletzungsbedingt aufgeben musste, holte Claudia Müller den ersten Einzelsieg für Taucha-Delitzsch. Nach einer etwas unglücklichen Niederlage von Sarah Hering konnte Julia Schröter zum 2:2 ausgleichen und ab da lief es für unsere Athletinnen hervorragend. Lisa Pilarski siegte mit links ausgeführten Schulter- und Hüftwürfen, Franziska Wogschin, die eine Gewichtsklasse höher eingesetzt war, brachte das Wunder fertig, ihre Gegnerin mit wunderschönem Fußstoppwurf auf vollen Punkt zu werfen und auch Berenice Murrack und Lisa Schneider siegten souverän. Mit einem 6:2-Sieg holten sich die Delitzscherinnen Bronze und der Landkreis ist am 11. Juni mit einer Mannschaft bei den in Harpersdorf (bei Gera) stattfindenden Mitteldeutschen Meisterschaften  - der höchsten Wettkampfebene in dieser Altersklasse vertreten.

    Die für die MDVMM qualifizierte Mannschaft:

    -33kg                      Julia Schröter

    -36kg                      Fraya Penschuk (AC Taucha), Claudia Müller

    -40kg                      Lisa Pilarski (AC Taucha)

    -44kg                      Marina Eschenbacher, Sandra Mayer (AC Taucha)

    -48kg                      Lisa Schneider

    -52kg                      Sarah Hering, Katrin Werner (beide AC Taucha)

    -57kg                      Franziska Wogschin

    +57kg                     Berenice Murrack

    T.E.Abs.: T. Ebelt, 04509 Delitzsch, Lauesche Str. 62; Honorar bitte auf Vereinskonto!

    18.04.2005 20.00 Uhr

  • Landesklasse der Männer – 22.5.05

    Das in den oberen Gewichtsklassen der Männermannschaft der Delitzscher Sportfüchse fehlende Quartett Schweiger, Brauer, Schmidt und Wolff machte sich am 3. Wettkampftag wider Erwarten doch bemerkbar. Die dadurch nicht optimal besetzten Füchse hatten sich trotzdem vorgenommen, die im Bereich des Möglichen liegenden Siege gegen die TSG Markkleeberg und den starken Landkreisrivalen AC Taucha und damit die Finalrunde am 12. Juni nach Hause zu holen.

    Dies gelang zunächst auch planmäßig mit einem 5:2-Sieg gegen Markkleeberg, wobei hier Martin Ebelt (-81kg) mit Innenschenkelwurf und David Hoppe (-66kg) mit sauberer Würgetechnik siegten. Die schönste Technik zeigte Ronald Buhl (+100kg), als er seinen Markkleeberger Kontrahenten mit sehenswertem Opferwurf bereits nach einer Minute Kampfzeit besiegte. Tommy Kujus (-60kg) und der kämpferisch gut eingestellte Michael Wenzlaff (-73kg) sorgten für die beiden restlichen Punkte.Angesichts dieses Ergebnisses und nach dem hervorragenden Auftaktsieg von Steve Appenrodt (-90kg) gegen seinen Tauchaer Kontrahenten hätten unsee Männer nicht damit gerechnet, dass am Ende (auch aufgrund einiger zweifelhafter Kampfrichterentscheidungen) gegen den AC Taucha nur noch Karsten Prautzsch einen Punkt für Delitzsch holen würde und die Delitzscher eine 2:5-Niederlage hinnehmen müssen.

    Nichts desto trotz haben die Füchse aufgrund des derzeitigen 3. Staffelplatzes am 12. Juni, wie auch der nunmehr hauchdünne Staffelerste, der AC Taucha, einen Heimkampf, zu welchem alle Judofans wieder herzlich eingeladen sind.T.E.

    Abs.: T. Ebelt

  • Landesliga der Frauen

     

    Die verletzungsbedingten Ausfälle der Tauchaer Gaststarterinnen und das Fehlen der Schwergewichtsleistunggsspitze Mareike Schröter sorgten am ersten Wettkampftag der Landesliga Sachsen bei den Delitzscher Judofrauen nicht gerade für eine gute Ausgangssituation. Die insgesamt sieben Kämpferinnen konnten zahlenmäßig gerade so eine komplette Mannschaft auf die Tatami bringen, wobei die Besetzung der höheren Gewichtsklassen nur dank der Einsatzbereitschaft und des großen Kampfgeistes einiger, wesentlich leichterer Kämpferinnen möglich war.

    Umso überraschender kam dann der furiose Start mit einem hart erkämpften 4:3-Sieg über die Mannschaft des JV Ippon Rodewisch, gegen welche bisher noch nie ein Mannschaftssieg gelang.In der ersten Begegnung des Tages holte Liesa Ebelt (-57kg) durch die konsequente Verteidigung eines mit Schulterwurf-Beinhakeltechnik-Kombination erzielten Vorteils  gegen Elisabeth Schanz einen hart erkämpften Arbeitssieg. Sina Rockosch (-52kg) konnte den Folgekampf mit schnell und sauber ausgeführter Beinfassertechnik gewinnen und Nadja Rockosch (-78kg) sorgte mit Hüftwurf für den dritten Siegpunkt.Den letzten wichtigen Punkt erkämpfte Juliane Minkwitz (-63kg) mit Fußfegetechnik.Gegen den PSV Leipzig stand es am Ende trotz der Siege von Sina (-52kg) und Nadja Rockosch (-63kg) mit Hüftwurf und Beinfassertechnik sowie eines furiosen Kampfes von Liesa Ebelt 2:5, jedoch ließen die Füchsinnen nicht locker und gewannen danach gegen den Chemnitzer PSC mit sensationellem 6:1, wobei vor allem die vorzeitigen Siege von Juliane Minkwitz (-78kg) und Heike Webel (-63kg) mit lupenreinem Uchi-Mata (Innenschenkelwurf) eine Augenweide waren und auch Nicole Jahn einen Sieg beisteuern konnte.Gegen den starken JC Leipzig ließen unsere Frauen zwei Gewichtsklassen unbesetzt, da nach der, günstiger als erwartet ausgefallenen 5.2-Niederlage (hier siegten Franziska Röder (-48kg) und Nadja Rockosch (+78kg) mit sehenswertem Handwurf)  noch ein kräftezehrendes Duell mit dem PSV Kamenz bevorstand.

    In diesem letzten Mannschaftskampf hatten die Delitzscherinnen etwas Pech, als Liesa Ebelt gegen die starke Kamenzerin Annica Watzek in Führung lag, sich dann jedoch am Ellbogen verletzte, Sina Rockosch nach einem an die Leistungsgrenze gehenden achteinhalbminütigen Duell mit Tina Hohlefeld doch noch unterlegen war und auch Heike Webel (-63kg) trotz eines super Kampfes, in welchem sie ebenfalls die Führung inne hatte, diese doch noch abgeben musste.Da auch Nicole Jahn (-78kg) ihren Kampf nach gutem Beginn verlor, reichten die hart erkämpften Siege von Franziska Röder (-48kg), Juliane Minkwitz (-70kg) und der vorzeitige Ippon für, von Nadja Rockosch gegen die Kamenzer Superschwergewichtlerin schön durchgezogenem Außensichelwurf nicht mehr zum Mannschaftssieg.Die Sportfüchse stehen derzeit mit den Kamenzerinnen gemeinsam auf Tabellenplatz vier und können damit überaus zufrieden sein, zumal die fehlende Mareike Schröter  am gleichen Tag in Berlin bei der Internationalen Deutschen Einzelmeisterschaft mit gut ausgeführter Außensicheltechnik zweimal siegte, einen sehr guten fünften Platz für Delitzsch und Sachsen erkämpfte und sicher am zweiten Wettkampftag gemeinsam mit den Tauchaerinnen wieder zur Verfügung steht.T.E.

    Abs.: T. Ebelt

  • Landesklasse der Männer – 2. Kampftag

    Die Männer der Sportfüchse konnten am vergangenen Sonntag mit einem sensationellen Überraschungserfolg gegen die starke Mannschaft des Chemnitzer PSC ihre guten Chancen auf eine diesjährige Medaillenplatzierung nicht nur offen halten, sondern sogar noch verbessern. Die Delitzscher Judoka hatten in ihren Begegnungen wirklich harte Brocken vor sich, fighteten aber bis zum Umfallen und holten 6 Punkte, so dass den Chemnitzern lediglich der Ehrenpunkt blieb. Für einen guten Auftakt sorgte gleich Michael Schweiger (-100kg), der mit Würgetechnik gewann.

    Den zweiten Punkt holte David Hoppe (-66kg) bereits nach 30 Sekunden Kampfzeit mit einem wunderschönen Schulterwurf. Danach demonstrierte Martin Ebelt (-81kg) mit drei hervorragend herausgearbeiteten Festhalte- und Würgeansätzen, was im Judobodenkampf alles möglich ist und zwang seinen Gegner letztendlich zur vorzeitigen Aufgabe. Gleichfalls erstaunlich bodenstark zeigte sich Michael Wenzlaff (-73kg), der nach riesigem Rückstand seinen weitaus erfahreneren Kontrahenten mit Überrollern und Würgegriff am Boden 20 Sekunden vor Schluss doch noch besiegte. Damit war die Vorentscheidung bereits gefallen, doch Karsten Prautzsch (+100kg) setzte mit vorzeitigem Sieg für Eindrehtechnik noch einen drauf und der hervorragend eingestellte Steve Appenrodt (-90kg) knallte seinen Gegner mit Bilderbuch – Innenschenkelwurf auf die Tatami.

    Die Delitzscher überzeugten insgesamt mit Kampfeswillen, Zusammenhalt und auf hohem technischen Niveau geführten Kämpfen und hoffen auf den Staffelsieg am dritten Wettkampftag, um im Juni in eigener Halle um die Medaillenränge kämpfen zu können.T. E.

    Abs.: T. Ebelt

    18.04.2005 20.00 Uhr

  • Offenes Wolfener Judoturnier

    Einigen der jüngsten Delitzscher Judoka (Jhg. 1999/1998) stand am vergangenen Sonnabend beim offenen Wolfener Judoturnier , an welchem über 130 WettkämpferInnen aus dem mitteldeutschen Raum teilnahmen, ihre Feuertaufe bevor. Die jungen Sportfüchse zeigten in ihren ersten Kämpfen teilweise schon überraschend gute Leistungen.

    So konnte Oscar Schuhmann mit gut ausgeführtem O-Soto-Otoshi (Beinwurf) Platz eins erkämpfen. Chris Lammers versuchte, sich mit gut angesetzten Hüftwürfen durchzusetzen und holte, wie auch seine Schwester Sina sowie die Geschwister Marie und Otto Näther, Bronze. Sehr gute Leistungen zeigten auch Jonas Stickel (-29kg, 3. Platz), der zweimal mit Beinhakeltechnik siegte und Tilmann Pleger, der hohen Kampfgeist und viel Bewegungsgefühl bewies und seinen Kampf um Bronze nur knapp verlor.

    In der Altersklasse U11 (Jhg. 1995 bis 1997)konnte sich Hans Foede dieses mal vor allem mit gut eingesetztem Hüftfeger unangefochten Gold erkämpfen. Sehr gut kämpften hier auch Luisa Lützkendorf (Bronze), die drei ihrer Kämpfe mit Hüftwurf und Beinhakeltechnik gewann sowie Caroline Moy und Lukas Jakobsche (beide Bronze), die mit Beinhakeltechniken zum Erfolg kamen.

    In der Altersklasse U13 erkämpften sich Csaba Lohde, Alexander Humplott und Berenice Murrack wieder einmal unangefochten Platz eins und Maximilian Vesser, der seine Schulterwürfe und Hüftfegetechniken gut einsetzte, holte Bronze. Eine aggressiv kämpfende Claudia Müller kam auch diesmal an ihrer Angstgegnerin Pilarski nicht vorbei, holte jedoch mit zwei hart erkämpften Siegen Silber.

    Die „Routiniers“ unter den Sportfüchsen konnten in der Altersklasse U15 (Jhg. 1991/92)mit Felix Bolte, Anne Wolf, Christoph Georgi und Sebastian Schlaffer drei erste und einen zweiten Platz erkämpfen, wobei Christoph Georgi (1. Platz) mit sauber ausgeführtem Koshi-Guruma (Hüftwurf) sowie guten Festhalte- und Hebeltechniken die herausragendsten technischen Fertigkeiten demonstrierte.

    T.E.

    Weitere Platzierungen:

    Akl. U11                                                               Akl. U13

    Sandro Widner    3. Platz                                   Christoph Wosiek               3. Platz

    Marcel Hesse                       3. Platz

    Felix Heydick                       3. Platz

    Dominic Brauer                    2. Platz

    Lisa Schneider                     2. Platz

     

    Abs.: T. Ebelt

  • Zweiter Platz in der Mannschaftswertung in Langenhessen

    Optimale Ausbeute für die Kämpferinnen der Delitzscher Sportfüchse am vergangenen Sonnabend in Langhessen. In der Altersklasse U11 bestritt Sophia Hille erfolgreich ihre Kämpfe und konnte sich in der Gewichtsklasse bis 26kg den obersten Podiumsplatz erkämpfen. Elisa Meske (bis 30kg) lief gleich zu Beginn ihres ersten Kampfes unglücklich in eine Wurftechnik und unterlag. Im darauffolgenden Kampf  konnte sie sich steigern und erreichte einen 3.Platz. Die Gewichtsklasse bis 33kg war gleich durch zwei Delitzscher Starterinnen besetzt. Schon nach 10 Sekunden konnte Luisa-Sophie Lützkendorf  ihren ersten Kampf mit einer Festhalte für sich entscheiden. In ihren weiteren Kämpfen bezwang sie ihre Gegnerinnen mit sehr gutem O-Goshi und konnte so bis ins Finale vordringen. Franziska Müller (ebenfalls bis 33kg) war mit einem 3.Platz erfolgreich.

    In der Altersklasse bis 14 Jahren sicherte sich Julia Schröter (bis 33kg) an diesem Tag den 1.Platz. Sie konnte vor allem mit einer hohen Technikvielfalt überzeugen und beendete viele ihrer Kämpfe schon nach wenigen Sekunden. In der Gewichtsklasse bis 36kg war Delitzsch durch Claudia Damari Müller vertreten. Mit Kampfgeist und dem Einsatz von Hebeltechniken konnte sie sich bis ins Finale vorarbeiten. Dort büßte sie eine Führung ein und musste in eine alles entscheidende Verlängerung (Goldenscore) in der sich ihre Gegnerin mit einer mittleren Wertung durchsetzte. Lisa Schneider (bis 44kg) zeigte eine hohe Einsatzbereitschaft die aber auch Kontermöglichkeiten ihrer Gegnerinnen zuließ, dennoch konnte sie sich über einen 3.Platz freuen. Weniger Chancen ließ Berenice Murrack (bis 63kg) ihrer Gegnerin. Während der gesamten Kampfzeit bestimmte sie die Chemnitzerin und siegte durch Armhebel

    Bei den Kämpferinnen der U17 war Delitzsch in den oberen Gewichtsklassen sehr stark vertreten. Bis 70kg schmetterte Melanie Motscha ihre Gegnerin im ersten Kampf förmlich auf die Matte. Auch die weiteren Begegnungen konnte sie für sich entscheiden. Anne Herrmann (bis 78kg) zeigte mit einem Ashi-Uchi-Mata ihre Dominanz und siegte in ihrer Klasse. Auch Kristin Triebel (über 78kg) konnte ihre Begegnung mit O-Uchi-Gari und anschließender Festhalte für sich entscheiden.

    Nochmals härtere Kämpfe auf technisch hohem Niveau waren bei den Frauen zu sehen. Heike Webel (bis 63kg) erarbeitete sich in einem kräftezehrenden Kampf die Führung, geriet aber unglücklich in einen Haltegriff und musste sich der späteren Erstplatzierten geschlagen. geben. Mit einem Arbeitssieg im folgenden Kampf bezwang sie ihre Gegnerin und stand somit auf dem 2.Platz. Nadja Rokosch (bis 70kg) bekam es gleich zu Beginn mit einer sehr starken Chemnitzerin zu tun, die sie in einer jederzeit offenen Partie mit Harai-Goshi bezwingen konnte. Vor allem in ihrem letzten Kampf zeigte Nadja nochmals ihre kämpferische Klasse. Trotz eigener Führung kämpfte sie aktiv und konnte 4 Sekunden vor Schluss mit einem wunderschönen Tani-Otoshi noch voll punkten.

    Die Platzierungen im Pokalturnier sprechen eine klare Sprache für den weiblichen Nachwuchs der Delitzscher Sportfüchse, denn alle mitgereisten Kämpferinnen konnten sich auf dem Podium platzieren. Die kleine Delitzscher Truppe setzte sich gegen 10 weitere Vereine durch und musste sich nur dem Chemnitzer Judoverein knapp geschlagen geben. Umso größer war dann auch die Freude über den 2.Platz in der Mannschaftswertung und den Pokal den die Sportfüchsinnen mit nach Hause nehmen konnten.

    Platzierungen im Einzelnen:

    U11: 1.Platz: Sophia Hille (-26kg); 2.Platz: Luisa-Sophie Lützkendorf (-33kg); 3.Platz: Elise Meske (-30kg), Franziska Müller (-33kg). U14: 1.Platz: Julia Schröter (-33kg), Berenice Murrack (-63kg); 2.Platz: Claudia Damari Müller (-36kg); 3.Platz: Lisa Schneider (-44kg). U17: 1.Plätze: Melanie Motscha (-70kg), Anne Herrmann (-78kg), Kristin Triebel (+78kg).

    Frauen: 1.Platz: Nadja Rokosch (-70kg); 2.Platz: Heike Webel (-63kg).

    [S.A.]


    23.03.2005 20.00 Uhr

  • Erste Medaille für Sportfüchse bei Deutscher Meisterschaft

    Für einen Paukenschlag sorgte am vergangenen Sonnabend das am Sportgymnasium Leipzig trainierende Nachwuchstalent der Delitzscher Sportfüchse, Mareike Schröter, bei der Deutschen Einzelmeisterschaft der Frauen U20 in Frankfurt/Oder. Die in der Gewichtsklasse bis 78kg startende Sportfüchsin wollte nach dem siebten Platz in der U7 eigentlich „nur einmal schauen, was in der höheren Altersklasse so auf der Tatami steht“ und hatte sich hier keinesfalls einen Medaillenplatz ausgerechnet. Doch es sollte anders kommen...

    Den ersten harten Brocken hatte die Delitzscherin gleich im Auftaktkampf vor sich. Stand ihr hier doch mit der Freiburgerin Angelique Heiny eine der Kontrahentinnen gegenüber, gegen die Mareike bei der DEM U17 verlor.Mit enormen Kampfgeist und einer nie zuvor an ihr gesehenen Bissigkeit bestimmte Mareike diesmal den Kampf, warf die Badenerin zunächst überraschend mit links ausgeführtem Schulterwurf und konnte den Sieg mit einer brillanten Rückwärtstechnik perfekt machen.Gegen die Hessin Erdmann schaffte es Mareike, obwohl im Bodenkampf sonst nicht so versiert, eine Würgetechnik konsequent herauszuarbeiten und durchzuziehen und siegte mit dieser schon nach 2 Minuten Kampfzeit.Zu einer von beiden Seiten bis zum Kampfende verbissen geführten Partie gestaltete sich der, gegen die Nordrhein-Westfälin Winsemöller geführte dritte Kampf, in welchem Mareike zunächst weit hinten lag, dann jedoch mit Beinhakeltechnik einen fast vollen Punkt erzielen konnte, die Übersicht behielt und Nervenstärke bewies und diesen Vorteil bis zum Schluss verteidigte.Mit diesem Sieg hatte sie sich bis zum Kampf um den Einzug ins Finale im wahrsten Sinne des Wortes vorgearbeitet und die Ehre, der amtierenden Jugendeuropa- und Vizeweltmeisterin Franziska Konitz gegenüber zu stehen. Mareike hielt hier eine Minute gut mit, konnte sich aber einer Festhalte der Berlinerin nicht mehr entziehen.

    Dass die Sportfüchsin in hervorragender Verfassung und auch nervlich erstaunlicherweise topfit war, bewies Mareike im Kampf um Bronze, als sie mit Beinhakelwurf wiederum einen hohen Rückstand aufholte, sofort zum Haltegriff nachsetzte und, als sich die starke Hessin Xandra Polzer hieraus befreite, konsequent zum Armhebel überging. Diesen zog Mareike dann voll durch und ging als Bronzemedaillengewinnerin der DEM von der Tatami.

    Diese Medaille ist der bisher größte Erfolg ihrer Judo-Laufbahn, dürfte aber für die Zukunft natürlich auch noch mehr Verpflichtungen in der Deutschen Jugendnationalmannschaft mit sich bringen.T.E.

    Abs.: T. Ebelt

    14.03.2005 20.00 Uhr

  • Guter Start der Sportfüchse in die Landesklasse 2005

    Die am vergangenen Sonntag in der Delitzscher Nordturnhalle ausgetragenen Mannschaftskämpfe der Männer der Delitzscher Sportfüchse ließen an Spannung, Teamgeist und gezeigten kämpferischen und technischen Leistungen für die Zuschauer wohl nichts mehr zu wünschen übrig.

    Die Füchse fighteten gegen einen ihrer ärgsten Vorjahreswidersacher bis zum letzten und zeigten auf hohem technischen Niveau geführte Kämpfe. Nachdem Martin Ebelt in einem etwas unglücklichen Auftaktkampf den ersten Punkt an Mittweida abgeben musste, konnte Karsten Prautzsch mit linksseitig ausgeführtem Hüftwurf zunächst ausgleichen. Nach einer Niederlage des sehr gut kämpfenden Tommy Kujus glich der erfahrene Michal Schweiger gegen den Mittweidaer Sebastian Gallschütz mit Schulterrrad und anschließendem Haltegriff wiederum aus. Schade, dass Steve Appenrodt nach anfänglich, mit lupenreinem Innenschenkelwurf herausgearbeiteter Führung seinen Kampf noch verlor, und David Hoppe die heldenhafte Befreiung aus einer Festhalte des Mittweidaers Lars Rudolf auch nicht zum Sieg verhalf. Trotz des damit bereits feststehenden Mittweidaer Sieges holte Michael Wenzlaff im letzten Einzelkampf alles aus sich heraus und konnte eine sehr gut herausgearbeitete Führung bis zum Kampfende verteidigen und das Ergebnis auf 3:4 verbessern.

    Ein glücklicher Umstand für die Füchse trat ein, als die wahrscheinlich nicht optimal aufgestellte Besetzung der Mittweidaer unerwartet gegen die Vertretung des JSV Rammenau mit 3:4 verlor.

    Da witterten die Delitzscher noch einmal die Chance auf einen Tagessieg und bedankten sich für die Riesenunterstützung der zahlreich erschienenen Zuschauer mit hervorragenden Einzelkämpfen.

    So brauchte Martin Ebelt nur 10 Sekunden für seine Innenschenkelwurf-Außensichel-Kombination und siegte mit vollem Punkt. Karsten Prautzsch unterbot diese Kampfzeit in der Folgebegegnung und warf den Rammenauer Denis Schyeyer bereits nach 5Sekunden mit einem etwas unorthodoxen Hüftfeger. Tommy Kujus ging zunächst mit sauberem, links ausgeführten Schulterwurf in Führung, verlor gegen den Rammenauer Thomas Ruha dann aber doch noch. Michael Schweiger machte seine erste Wertung mit einem Überraschungsangriff bereits in der ersten Kampfsekunde, und siegte dann durch Haltegriff, was Steve Appenrodt ihm gleich tat. Sehenswert war der Überroller von David Hoppe, für welchen er bereits nach 10 Sekunden einen großen Vorteil erhielt, danach sofort zur Festhalte überging und den vollen Punkt durch sehr gut ausgeführte Haltegriffwechsel erkämpfte.

    Im letzten Kampf mussten die Kampfrichter nach einem Beinfaserangriff des Rammenauer Kämpfers Ferenc Hoffmann erst einmal beraten, ob dieser nun vom gut eingestellten Sportfuchs Matthias Rabe gekontert wurde oder der Punkt an den Rammenauer ging und entschieden sich dann für Hoffmann. Dies wurde als fair empfunden und tat der hervorragenden Stimmung und dem 5:2-Sieg nicht im mindesten Abbruch.

    Insgesamt ein guter Start für die Sportfüchse, der sogar die Chance auf einen diesjährigen Staffelsieg noch offen hält. T.E.

    Es kämpften:

    -60kg                      Tommy Kujus

    -66kg                      David Hoppe

    -73kg                      Michael Wenzlaff/Matthias Rabe

    -81kg                      Martin Ebelt

    -9kg                        Steve Appenrodt

    -100kg                    Michael Schweiger

    +100kg                   Karsten Prautzsch

    Abs.: T. Ebelt,

     

    14.03.2005 20.00 Uhr

  • Offenes Judoturnier in Wolfen mit starken Delitzschern

    Mit 27 Kämpfern war ein starker Delitzscher Judoverein am vergangenen Sonntag in Wolfen vertretet. Für die Kämpfer der Altersklasse U9 bis U15 bot sich bei diesem Turnier die Möglichkeit sich auch mit Judoka des benachbarten Bundeslandes zu messen.

    Als Jüngster unter den Delitzschern schnupperte Tilman Pleger (-26kg) an diesem Tag erstmals Wettkampfluft und zeigte, welches Talent in ihm schlummert. Luisa-Sophie Lützkendorf (-32kg) konnte ihre Kämpfe mit Festhalten beenden und unterlag dann aber im Halbfinale einem starken Gegner und erreicht so den 3.Platz. Ebenfalls über einem 3.Platz konnte sich Philip Kromarek (-29kg) freuen, der vor allem seinen O-Goshi gut einzusetzen wusste.

    In der Altersklasse unter 11 Jahren erkämpften sich Andy Hausen (-32kg) und Hans Foede (-38kg) jeweils den 2.Platz in ihrer Gewichtsklasse. Beide konnten in ihren Kämpfen mit sehr gut eingesetzten Hüftwürfen überzeugen und wurden erst im Finale gestoppt. Auch für Nina Luisa Pleger (-23kg) war es die erste Teilnahme an einem Wettkampf, umso größer war die Freude über den hart erkämpften 3.Platz. Ebenfalls über einen 3.Platz konnte sich Franziska Müller (-32kg) freuen. Sie unterlag zwar ihrem Vereinskameraden Kai Wischnowski, konnte sich aber noch mit einem Sieg über Andy Hausen einen Podiumsplatz sichern.

    Die Altersklasse unter 13 Jahren war durch die Delitzscher Judoka am stärksten besetzt. Mit vielseitigen Techniken war Csaba Lohde (-49kg) an diesem Tag eine Klasse für sich, so siegte er im Finalkampf mit einem Yoko-Tomo-Nake (Opferwurf) und war unangefochten Bester seiner Gewichtsklasse. Auch Lisa Schneider (-44kg) wusste am Sonntag zu überzeugen. Sie machte es ihren Gegnern mit ihrem linksseitig ausgeführten O-Goshi und konsequenter Kampfweise schwer. Als Belohnung durfte sie sich über einen 1.Platz freuen.

    Weitere Platzierungen U13: 1.Plätze: Alexander Humplott (+64kg), Julia Schröter (-33kg); 2.Platz: Claudia Damarie Müller (-36kg); 3.Plätze: Franziska Rieß (33kg), Franz Herrmann (-46kg), Franziska Wogschin (-48kg), Danny Hausen (-49kg), Christoph Wosiek (+64kg).

    Platzierungen U15: 1.Plätze: Alexander Buchmann (-60kg), Marco Naumann (-66kg).

    [S.A.]

  • Mareike Schröter – siebente bei der DEM und Gold in Kamenz

    Mit insgesamt einer Gold-, 3 Silber- und 5 Bronzemedaillen sowie einem dritten Platz in der Vereinswertung der U18 kehrten die Sportfüchsinnen der Altersklassen U15, U18, U23 und der Frauen am vergangenen Sonntag vom, über das gesamte Wochenende in Kamenz ausgetragenen 12. Internationalen Lessingpokal nach Hause zurück.

    Für die erfolgreiche Bilanz sorgten mit sehr guten Leistungen Marina Eschenbacher (U15, -40kg, Bronze), die auch gegen eine zwei Jahre ältere Sportlerin mit einem sehr gut ausgeführten Beinhakelwurf gewann und gegen die starke Svea Schwäbe vom Judoclub Leipzig nach großem Kampf erst in der Kampfzeitverlängerung die Unterlegene war, Nadja Rockosch (U23 und Frauen, -63kg), die sich am Sonnabend zunächst mit einer blitzsauberen Hüftwurf-Beinfasser-Kombination gegen die Chemnitzerin Christiane Hüfner Bronze holte und am Sonntag in der U23 gegen die Leipzigerin Andrea Blase in einem fehlerlosen Kampf mit sauber ausgeführtem Handwurf gewinnen konnte, sich damit den Einzug ins Finale erkämpfte, dort aufgrund einer Knieverletzung nicht mehr antrat und Silber erkämpfte sowie Sina Rockosch, die in der Gewichtsklasse –52kg in der U23 nach einer vorherigen Niederlage gegen die Engländerin Karen Harrison mit einem Sieg gegen die Weixdorferin Katrin Andraczek Bronze holte.

    Die überzeugendste Leistung zeigte die am vorherigen Wochenende von den Deutschen Meisterschaften der U17 als Siebtplazierte heimgekehrte Mareike Schröter (U18, -78kg). Sie siegte zunächst gegen die Kamenzerin Bernhardt mit Innenschenkelwurf, stampfte die Chemnitzerin  Gansera mit einem lupenrein und kraftvoll ausgeführten Außensichelwurf förmlich in die Matte und holte sich souverän die Goldmedaille.

    In der Altersklasse U15 gewann Berenice Murrack (-63kg) mit, in ihrer ersten Begegnung gut ausgeführtem Handwurf, das zweite Silber für Delitzsch. Anne Herrmann (+70kg) sorgte für die dritte Silbermedaille.

    Die weiteren Bronzemedaillen erkämpften sich Melanie Motscha (U18, -70kg) und Kristin Triebel (U18, +78kg)

    T.E.

    Abs.: Torsten Ebelt
  • Landesfinale im Judo

    Eine Topleistung zeigten beim, am vergangenen Mittwoch in Rodewisch ausgetragenen Landesfinale „Jugendtrainiert für Olympia“ in der Sportart Judo die Ehrenberg-Schülerinnen der Wettkampfklasse III (Jhg. 1990 bis 1993). Die Ehrenbergerinnen hatten bei der Auslosung mit dem Sportgymnasium und dem Humboldt-Gymnasium Werdau die leistungsstärksten Gegner erwischt und mussten in dieser Gruppe wenigstens einen Mannschaftskampf gewinnen, um sich die Chance auf einen Finaleinzug zu wahren.

    Gegen das Sportgymnasium Leipzig hatten die Delitzscherinnen in der ersten Begegnung so gut wie keine Chance (0:5), konzentrierten sich aber voll auf den nachfolgenden Mannschaftskampf gegen die Werdauerinnen. Hier ließ Marina Eschenbacher (-44kg) im Auftaktkampf keinen Zweifel an der Entschlossenheit der Truppe, Poolzweiter zu werden und warf ihre Werdauer Kontrahentin mit wunderschönem Beinhakelwurf bereits nach 30 Sekunden auf vollen Punkt.

    Lisa Hennig (-52kg) und Anne Wolf (-57kg) gewannen nacheinander mit Haltegriff und Berenice Murrack (+57kg) machte als eine der jüngsten Kämpferinnen den 4:1-Sieg für Delitzsch perfekt.Der Kampf um den Einzug ins Finale gegen das Goethe-Gymnasium Auerbach wurde dann zu einem nervenaufreibenden Duell, was bis zum Ende des letzten Einzelkampfes anhielt. Hier konnte Melanie Motscha (+57kg) nach den Siegen von Franziska Wogschin (-48kg) und Lisa Hennig bei einem Stand von 2:2 mit hart erkämpftem kleinen Vorteil das 3:2 für die Ehrenbergerinnen und damit den Finaleinzug erkämpfen.

    Damit stand das Ehrenbergteam zum zweiten Mal an diesem Tag dem Leipziger Sportgymnasium gegenüber und musste den Sportgymnasiastinnen trotz enormer Steigerung der Wettkampfleistung, vor allem der hervorragend und mit Kampfgeist agierenden Marina Eschenbacher, wiederum den Sieg und damit die Teilnahme am Bundesfinale überlassen. Das unterbesetzte Dreierteam der Wettkampfklasse II schlug sich wacker und konnte hier Platz drei belegen, wobei Anne Herrmann (+63kg) unter anderem gegen die amtierende Mitteldeutsche Meisterin Julia Albert (Gymnasium Riesa) gewann und auch Laura Höppner (-48kg) und Nadja Sebastian (-52kg) mit ihren Einzelsiegen dafür sorgten, dass selbst das Sportgymnasium keinen zu Null-Sieg gegen Delitzsch erkämpfen konnte.

    22.02.2005 21.30 Uhr

  • Regionalschulamtsfinale im Judo

    Mit drei Medaillenplätzen und zwei vierten Rängen war das Delitzscher Ehrenberg-Gymnasium beim diesjährigen Judo - Regionalschulamtsfinale der Schulmannschaften eines der erfolgreichsten im Regierungsbezirk.Die herausragendste Leistung der fünf Delitzscher Mannschaften zeigten die Mädchen der Wettkampfklasse IV. Die mit drei von fünf zu besetzenden Gewichtsklassen angetretene Minimannschaft , bestehend aus Lisa Schneider, Franziska Wogschin und Berenice Murrack, schaffte es zunächst, ein Unentschieden gegen das Brockhausgymnasium Leipzig herauszuholen, worauf drei Gewichtsklassen für zu wiederholende Stichkämpfe ausgelost werden mussten. Hier war zwar nicht das Glück, aber wohl der Kampfgeist auf Seite der Delitzscherinnen, denn die vorher deutlich unterlegene Franziska Wogschin schaffte es dieses mal, mit einer geänderten Taktik, ihre vorher überlegene Gegnerin mit Beinhakeltechnik mehrmals zu werfen und war damit verantwortlich für den Mannschaftssieg der Ehrenbergerinnen.

    Nach einem mit 2:3 knapp verlorenen Fight gegen das Sportgymnasium Leipzig holte das gut eingestellte Team, in welchem Lisa Schneider und Berenice Murrack alle Kämpfe gewannen, sogar noch das 3:2 gegen die favorisierte Leipziger Sportmittelschule und damit die Silbermedaille.

    Die Ehrenbergerinnen der WK III konnten zunächst das Lessinggymnasium Döbeln mit 4:0 von der Matte fegen, hatten aber gegen die Vertretung des Sportgymnasiums (0:5) keine Chance und belegten ebenfalls Platz zwei.Mit einem dritten Platz hinter Sportgymnasium und Sportmittelschule qualifizierte sich letztendlich auch das Dreierteam der Wettkampfklasse II für das am 02. Februar in Rodewisch stattfindende Landesfinale.

    Schade, dass die beiden Delitzscher Jungenmannschaften der WKIV und III trotz der Top-Leistungen von Alexander Buchmann und Benjamin Schöne bereits im ersten Kampf am Brockhausgymnasium Leipzig, bzw. am Döbelner Lessinggymnasium scheiterten. Beide kamen am Ende auf Rang vier.T.E.

    Es kämpften:

    WK IV weibl. (Jhg. 94 bis 92) WK III weibl. (Jhg. 93 bis 90) WK II weibl. (Jhg. 91 bis 88)

    -44kg Lisa Schneider  -44kg Marina Eschenbacher -48kg Laura Höppner

    -48kg Franziska Wogschin -52kg Lisa Hennig  -52kg Nadja Sebastian

    +48kg Berenice Murrack -57kg Anne Wolf  +63kg Anne Herrmann

    +57kg Melanie Motscha

    WK IV männl. (Jhg. 94 bis 92) WK III männl. (Jhg. 93 bis 90)

    -45kg Sebastian Schlaffer -50kg Christoph Georgie

    -50kg Dominic Brauer  -55kg Felix Bolte

    +50kg Christoph Wosiek -60kg Benjamin Schöne/Alexander Buchmann

    +60kg Paul Friedrich/Philipp Roßberger/Benjamin Schön

     

    Abs.: T. Ebelt

    24.01.2005 21.30 Uhr

  • Mareike Schröter nimmt an zwei Deutschen Meisterschaften teil

    Mit den Mitteldeutschen Meisterschaften der Frauen U17 und U20 hatten am vergangenen Wochenende insgesamt 6 Sportfüchsinnen die letzte und auch größte Hürde für die Qualifikation zur Deutschen Einzelmeisterschaft vor sich.

    Die in beiden Altersklassen startberechtigte Mareike Schröter konnte sich am vergangenen Sonnabend  bei den in Bad Blankenburg ausgetragenen Meisterschaften der Altersklasse U17 die Goldmedaille erkämpfen. Die 78kg-Kämpferin siegte zunächst mit einem spektakulären Beinfassersieg gegen die Kamenzerin Bernhardt, bei dem in der Hitze des Gefechts auch eine Außenrichterin vom Stuhl geworfen wurde, und dann mit vollem Punkt für einen sehenswerten Innenschenkelwurf gegen die Magdeburgerin Bernoll und sicherte sich damit die Teilnahme an der DEM U17. Ihre Mitstreiterin Melanie Motscha (-70kg) belegte mit einem gewonnenen Kampf Platz sieben.

    In der Altersklasse U20 siegte Mareike am nächsten Tag zunächst wiederum mit Innenschenkelwurf gegen die Hallenserin Christin Hüttner, musste sich dann gegen die Schmalkaldenerin Stefanie Erbe aufgrund einer nicht ganz korrekten Kampfrichterentscheidung geschlagen geben, bezwang aber die Chemnitzerin Franziska Gansera im Kampf um Bronze mit schönem Außensichelwurf. Mit der in der U20 erkämpften Bronzemedaille nimmt die Sportfüchsin auch an den Deutschen Einzelmeisterschaften der Frauen U20 teil.

    Auch die drei anderen U20 Sportfüchsinnen bewiesen am vergangenen Sonntag einen Riesenkampfgeist. In der Gewichtsklasse bis 52kg führte Sina Rockosch in ihrer ersten Begegnung zunächst gegen die starke Schmalkaldenerin Günsch, musste dann aber bei einer Würgetechnik der Thüringerin vorzeitig aufgeben und versuchen, sich über die Hoffnungsrunde zur DEM zu qualifizieren. Dies schaffte sie letztendlich gegen die Döbelnerin Schulz im Kampf um Bronze mit einem links ausgeführten Hüftwurf und anschließendem Haltegriff.

    Liesa Ebelt verlor in der Gewichtsklasse bis 57kg zunächst gegen die überlegene Geraerin Simone Wendler, schlug dann aber die Leipzigerin Juliane Reinke in einem harten und konzentriert geführten Kampf und stand im Kampf um Bronze der Schmalkaldenerin Möller gegenüber. Schade, dass dieses Duell etwas unglücklich zugunsten der Thüringerin ausging. Ähnliches Pech hatte auch die gut kämpfende Katja Krause in ihrem Bronzekampf, jedoch können die Delitzscherinnen mit insgesamt drei Qualifikationen zu den DEM und zwei fünften Plätzen ein sehr gutes Ergebnis vorweisen.T.E.

    Abs.: T. Ebelt, 04509 Delitzsch, Lauesche Str. 62; Honorar bitte auf Vereinskonto!

    24.01.2005 21.30 Uhr

  • Mareike Schröter zweifache Landesmeisterin

    Einen Doppelerfolg schaffte die am Vortag in der Altersklasse U17 frisch gekürte Judo-Landesmeisterin Mareike Schröter, als sie am Sonntag bei den LEM der Frauen U20 als jüngste Kämpferin ebenfalls Gold holte. Mareike konnte bei den in Rammenau ausgetragenen LEM zunächst die Crimmitschauerin Möhring mit Haltegriff besiegen und schlug die zwei Jahre ältere Chemnitzer Bundesligakämpferin Franziska Gansera in einem konzentriert und technisch auf hohem Niveau geführten Kampf mit einem gut ausgeführten Kata-Guruma (Schulterrad).

    Für die zweite Sensation sorgte in der Gewichtsklasse bis 57kg Liesa Ebelt, die zunächst gegen die Kamenzerin Diana Gierth unerwartet deutlich mit Beinhakeltechnik und Haltegriff siegte, danach gegen Juliane Reinke (PSV Leipzig) mit großem Vorteil gewann und die Leipziger RBS-Kämpferin Kracht nach heroisch durchgestandenen 6 Minuten Kampfzeit im Golden Score mit großem Außensichelwurf bezwingen konnte.

    Im Finale hatte Liesa zwar gegen die Bundesjugendkaderin Theresa Holonics keine Chance, ist aber, wie auch Mareike, für die Mittteldeutschen Einzelmeisterschaften qualifiziert.

    Die dritte im Bunde ist Katja Krause (-48kg), die mit einem wunderschönen Punktsieg gegen die favorisierte Riesaerin Linda Zeippert und einem mit Hüftfegetechnik gewonnenen Kampf um Bronze über ihr Leistungsvermögen hinaus wuchs.

    Von den U20 Männern konnte der eine Gewichtsklasse höher als sonst startende Martin Ebelt, der sich mit zwei Siegen gut in Szene setzte, einen neunten Platz beisteuern.T.E.

    Abs.: T. Ebelt

    24.01.2005 21.30 Uhr

  • Kyuprüfung im Dezember

    So kurz vor Weihnachten stieg am vergangenen Mittwoch bei einigen Judoka der Delitzscher Sportfüchse noch einmal die Prüfungsangst hoch. und, um das Ergebnis der in der Delitzscher Judohalle durchgeführten Gürtelprüfung vorweg zu nehmen, alle bestanden.

    In vier Stunden Prüfungszeit war, angefangen bei den zu demonstrierenden Grundtechniken der helleren Gürtelfarben über nicht nur schön anzuschauende, sondern auch effektive und wirksame individuelle Wettkampftechniken der Fortgeschrittenen bis hin zur komplizierten und selbständig zu erarbeitenden und zu lösenden Stand- und Boden-Komplexaufgabe alles zu sehen, was die Sportart Judo an Vielfalt zu bieten hat.

    Wer von den zahlreichen zuschauenden Eltern Ausdauer hatte und bis zum Schluss blieb, der erlebte, vor allem bei den vier Prüflingen, die sich für den Braungurt (Vorstufe zum Meistergrad) vorbereitet hatten, nicht nur Judo in Vollendung, sondern sah bei einer soliden und teilweise sogar sehr guten Demonstration der Judoselbstverteidigung ebenfalls dynamisch und kraftvoll ausgeführte Techniken, wobei es natürlich bei den von den Uke erfreulicherweise sehr realistisch vorgetragenen Angriffen neben der Vielzahl der sehr guten Verteidigungen der Prüflinge auch den einen oder anderen Patzer in der Abwehr gab, der sowohl den Judolaien als auch den Prüfern manchmal schon ein Schmunzeln entlockte.

    Der in dieser Prüfung erworbene höhere Kyugrad ist bei vielen der Teilnehmer  neben der Dokumentation ihrer technischen Fähigkeiten und Fertigkeiten gleichzeitig auch eine Bestätigung ihrer im vergangenen Jahr gezeigten guten Wettkampfleistung.

    Einen neuen Gürtelgrad erworben haben:

    VIII. Kyu                                  VII. Kyu                                          VI. Kyu                                        V. Kyu

    weiß-gelb                                 gelb                                                 gelb-orange                                orange

    Alex Rieß                                 Oscar Höppner                              Patrick Müller                        Franz Herrmann

    Danny Hausen                              Franziska Wogschin

    Laura Höppner                              Christoph Wosiek

    Phillip Kromarek                            Hans Foede

    Caroline Moy                                Nadja Sebastian

    Elisa Meske

     

    IV. Kyu                                     III. Kyu                                           II. Kyu                                     I. Kyu

    orange-grün                           grün                                                blau                                       braun

    Alexander Weiß                      Marco Naumann                           Paul Friedrich                    Gunnar May

    Phillip Roßberger                    Felix Bolte                                      Benjamin Schöne            Katja Krause

    Alexander Rabe                                                                               Anne Herrmann              Steffen Reime

    Berenice Murrack                                                                            Anne Wolf                       Alexander Buchmann

    T.E.

    Abs.. T. Ebelt
  • Nikolausturnier in Taucha

    Zum mittlerweile schon Tradition gewordenen Tauchaer Nikolausturnier fuhren am vergangenen Wochenende 17 der jüngsten Delitzscher JudokämpferInnen und auch 5 Vertreter der erfahrenen U17 und U20 (Jhg. 1985 bis 1990).

    Trotz einer Vielzahl von guten Sportlern aus Eilenburg, Grimma, Leipzig-Stahmeln, Torgau und des Gastgebervereins, AC Taucha, der sich mit Ausrichtung, Preisvergabe und der Sportlerversorgung wieder große Mühe gegeben hatte, konnten fast alle der Sportfüchse und –füchsinnen eine Medaille erkämpfen.

    Besonders gut waren bei den Jungen Andy Hausen (-32kg), der mit schönem Hüftwurf zum Turniersieg kam und Jonas Stickel (-26kg), der seinen ersten Wettkampf bestritt und einen seiner Gegner mit wunderschönem Beinwurf auf vollen Punkt warf und die Bronzemedaille holte. Auch sein Trainingskamerad Alex Rieß (-23kg), der sich in drei seiner fünf Kämpfe hervorragend aus Haltegriffen befreite, belegte Platz drei. In dieser Gewichtsklasse konnte Hannes Koch mit viel Bewegungsgefühl und einem großen Kampfgeist Silber erkämpfen.

    Die Jungen der U11 konnten sich über die ersten Plätze von Hans Foede (-38kg), und Maximilian Vesser (-42kg) freuen. Beide kämpften sehr vielseitig und kamen vor allem mit gut ausgeführten Schulterwürfen zum Erfolg.Bei den jüngsten Mädchen hatte Elisa Meske (-30kg) ihren großen Tag, als sie alle ihre Gegnerinnen mit Beinwürfen und Haltegriff besiegen und die Goldmedaille mit nach hause nehmen konnte. Ihr gleich tat es Caroline Moy in der Gewichtsklasse bis 24kg, die das, aufgrund der vielen, von beiden Kämpferinnen gezeigten Techniken schön anzuschauende Finale gegen ihre ebenfalls hervorragend kämpfende Trainingskameradin Barabara Weiß erst in der letzten Minute mit einer schönen Beinhakeltechnik für sich entscheiden konnte. Die sehr gut kämpfenden Wettkampfneulinge Franziska Rieß und Franziska Müller standen sich im Finale der

    Akl. U11 der Gewichtsklasse bis 30kg gegenüber, wobei Franziska Rieß mit schönem Beinwurf siegte. Luisa Lützkendorf (33kg) und Sophia Hille (-26kg) konnten mit gut ausgeführten linksseitigen Hüftwürfen noch eine Silber- und eine Bronzemedaille für Delitzsch beisteuern.

    In der U17 erlebten die Füchse eine souverän auftretende Mareike Schröter, die zwei Begegnungen mit gestandenen U17-Kämpfern, von denen einer ihr offensiv kämpfender Vereinskamerad Philipp Roßberger (Bronzemedaille) war, deutlich für sich entscheiden konnte. Neben dieser Goldmedaille erkämpfte sich eine gut agierende Nadja Sebastian in der Gewichtsklasse bis 57kg die Bronzemedaille.

    Technisch hohes Niveau demonstrierten Delitzschs U20-Kämpfer Martin Ebelt und David Hoppe, die in mehreren Freundschaftskämpfen mit sehenswerten Beinfasser- und Beinhakeltechniken sowie Schulter- und Handwürfen sogar

    wesentlich schwerere Gegner auf vollen Punkt warfen und sich in der Gewichtsklasse bis 73kg Gold und Silber teilten.

    T.E.

    Abs.: T. Ebelt

    14.12.2004 21.30 Uhr

  • Trotz wettkampffreiem Wochenende volles Programm bei den Sportfüchsen

    Ein Judowochenende etwas anderer Art hatte der größte Teil der Delitzscher Sportfüchse am vergangenen Samstag und Sonntag. Es standen gleich drei Veranstaltungen an, die dieses mal nicht den herkömmlichen Wettkampfcharakter trugen.

    In der Judohalle des Sportgymnasiums Leipzig hatten sich am Samstag Dominic Brauer und Marina Eschenbacher zahlreichen Athletiktests zu unterziehen und eine umfangreichen Demonstration von Judotechniken unter den strengen Bewertungsmaßstäben von Sachsens Landestrainern  zu absolvieren. Hier ging es um die Bewertung von Sachsens Talentefördergruppen und –stützpunkten, unter denen die Delitzscher seit mehreren Jahren zu finden sind.

    Während beide im Schweiße ihres Angesichts gute bis sehr gute Ergebnisse in der Judospezifik erzielten und angesichts der in Delitzsch nicht gerade idealen materiellen Bedingungen auch um bestmögliche Leistungen in der Athletik kämpften, froren in der Dezemberkälte einige Füchse und Füchsinnen bei der Weihnachtsmarktjudovorführung auf dem Delitzscher Marktplatz  eher etwas. Hier hatten sich ungefähr zwanzig Sportler aus allen Altersklassen unter der Leitung von Trainer Andreas Brauer zusammengefunden, um einen kleinen sportlichen Teil zu einem gelungenen Weihnachtsmarktbesuch aller großen und kleinen DelitzscherInnen beizutragen.

    Hier waren  sowohl absolute Judoneulinge wie zum Beispiel Franziska und Alexander Rieß sowie Franziska Müller als auch Landesklassekämpfer wie Michal Wenzlaff und Matthias Rabe zu finden, ja sogar Micha Schweiger ließ sein Fitnessstudio im Stich und stand auf der Tatami und einige waren sicher erstaunt, in der Stimme des Sprechers Judoka Thilo Wolff wieder zu erkennen.

    Am Sonntag gab es dann noch einmal drei Stunden volles Programm zur Vorbereitung auf die am 15. Dezember anstehenden Gürtelprüfungen, die für einige der Füchse noch einmal ein Jahreshöhepunkt und hoffentlich auch ein schönes, vorfristiges Weihnachtsgeschenk sein sollen.

     

    T.E.

    Abs.: T. Ebelt

    05.12.2004 18.30 Uhr

  • Regionalmeisterschhaften in Leipzig

    Für 13 der jüngsten KämpferInnen der Delitzscher Sportfüchse waren die am vergangenen Wochenende in Leipzig ausgetragenen Regionalmeisterschaften der AK U11 (Jhg. 1994 bis 1996) ein wichtiger Wettkampfhöhepunkt am Jahresende. Die Sportfüchse konnten sich über Medaillen von Lisa Schneider, Julia Schröter, Anja Eschenbacher und Franz Herrmann freuen.

    Lisa Schneider (-44kg) gewann ihren ersten Kampf mit vollem Punkt für einen linksseitig ausgeführten Hüftwurf und konnte sich nach anfänglich hohem Rückstand gegen Sandra Marck (JC RBS Leipzig) mit Haltegriff behaupten. Den Finalkampf gegen die Colditzerin Friederike Schneider gewann sie dann mit vollem Punkt für eine links ausgeführte Eindrehtechnik.

    In der Gewichtsklasse bis 30kg setzten sich Anja Eschenbacher und Julia Schröter zunächst mit sehr gut geführten Kämpfen gegen ihre Rivalinnen durch, hatten aber das Pech, im Kampf um den Einzug ins Finale aufeinander zu treffen. Hier siegte Julia mit vollem Punkt.

    Während Julia Schröter nach hervorragendem Finalkampf, in welchem sie ständig die Überlegene war, sich in den letzten 6 Kampfsekunden der Tauchaerin Laura Holonics doch noch geschlagen geben musste, sicherte sich Anja im Kampf um Platz drei das Edelmetall mit wunderschöner Beinhakeltechnik.

    Bei den Jungen setzte sich Franz Herrmann (-46kg) mit vollem Punkt gegen Martin Geier vom BSV Eilenburg durch, führte lange gegen den Torgauer Dennis Ullmann, wurde von diesem aber bei einem Eindrehversuch gekontert, siegte jedoch im Kampf um Bronze souverän mit Beinhakeltechnik und Haltegriff.

    Etwas Pech hatten bei diesem Turnier die gut agierenden Kämpfer Hans Foede und Maximilian Vesser (beide –38kg), die in der Trostrunde aufeinander trafen, wobei Maximilian die Oberhand behielt, aber gegen den starken Fernando Zinquire  (Leipziger Löwen) doch den kürzeren zog.

    Auch Claudia Müller haderte im Bronzekampf mit ihrem Schicksal und den Kampfrichtern und belegte trotz einer Top-Leistung nur Platz fünf.

    Die Delitzscher Judoneulinge, Elisa Meske (-30kg) und Markus Niemann (-29kg) schlugen sich sehr gut, auch wenn es zu einer Medaille noch nicht reichte.

    T.E.

    Abs.: T. Ebelt

    20.11.2004 21.30 Uhr

  • Landesvereinsmannschaftsmeisterschaften in Chemnitz

    Für die Landesvereinsmannschaftsmeisterschaften der Altersklasse U14 hatten sich sowohl die Jungen, als auch die Mädchen der Delitzscher Sportfüchse und des AC Taucha, die den Landkreis bei diesem wichtigen Wettkampfhöhepunkt vertraten, einiges vorgenommen.Vor allem der AC Taucha hoffte mit seiner starken Jungenmannschaft auf eine Medaille. So siegten die Tauchaer auch in der ersten Begegnung, in welcher sie gleich auf (Ironie des Schicksals)die unterbesetzten Delitzscher Sportfüchse trafen mit einem klaren 7:1, doch das Daumen drücken der Delitzscher, die die Folgebegegnung mit der Mannschaft des PSV Leipzig mit 6:2 verloren hatten und ausgeschieden waren, reichte am Ende nur für Platz fünf beim AC Taucha.Die Tauchaer mussten sich in den nachfolgenden Begegnungen dem TSV Einheit Süd Chemnitz knapp mit 4:4 und 30 zu 40 Unterpunkten  und dem Judoclub Leipzig mit 3:5 geschlagen geben.Bester Kämpfer für die Delitzscher Sportfüchse war Dominic Brauer, der seine beiden Kämpfe vorzeitig mit Haltegriff und Kontertechnik gewinnen konnte.

    Die Mädchen demonstrierten mit einer Kampfgemeinschaft Delitzsch-Taucha Einigkeit im Landkreis. Hier ging eine wirklich kampfstarke Truppe auf die Tatami, die sich sogar Hoffnung auf einen Sieg im, gegen den favorisierten Judoclub Leipzig zu führenden Auftaktkampf machte. Leider ging dieser Mannschaftskampf trotz Siegen von Sarah Penschuk (Kontertechnik), Julia Schröter und Lisa Schneider mit einer 3:5-Niederlage aus, so dass die Delitzscherinnen ihre verbleibende Chance auf Platz drei unbedingt nutzen mussten, um ihre Zielstellung zu erreichen und die Teilnahme an den Mitteldeutschen Einzelmeisterschaften zu erkämpfen.Hier standen sie dann der Mannschaft vom JC RBS Leipzig gegenüber.Nachdem Marina Eschenbacher im ersten Kampf verletzungsbedingt aufgeben musste, holte Claudia Müller den ersten Einzelsieg für Taucha-Delitzsch. Nach einer etwas unglücklichen Niederlage von Sarah Hering konnte Julia Schröter zum 2:2 ausgleichen und ab da lief es für unsere Athletinnen hervorragend. Lisa Pilarski siegte mit links ausgeführten Schulter- und Hüftwürfen, Franziska Wogschin, die eine Gewichtsklasse höher eingesetzt war, brachte das Wunder fertig, ihre Gegnerin mit wunderschönem Fußstoppwurf auf vollen Punkt zu werfen und auch Berenice Murrack und Lisa Schneider siegten souverän. Mit einem 6:2-Sieg holten sich die Delitzscherinnen Bronze und der Landkreis ist am 11. Juni mit einer Mannschaft bei den in Harpersdorf (bei Gera) stattfindenden Mitteldeutschen Meisterschaften  - der höchsten Wettkampfebene in dieser Altersklasse vertreten.

    Die für die MDVMM qualifizierte Mannschaft:

    -33kg                      Julia Schröter

    -36kg                      Fraya Penschuk (AC Taucha), Claudia Müller

    -40kg                      Lisa Pilarski (AC Taucha)

    -44kg                      Marina Eschenbacher, Sandra Mayer (AC Taucha)

    -48kg                      Lisa Schneider

    -52kg                      Sarah Hering, Katrin Werner (beide AC Taucha)

    -57kg                      Franziska Wogschin

    +57kg                     Berenice Murrack

    T.E.Abs.: T. Ebelt,

    18.04.2005 20.00 Uhr

  • Landesklasse Männer am 12.06.2005 und Lipsiade U14

    Am vergangenen Sonntag bestritten die Delitzscher Männer ihre beiden Endkämpfe in der Landesklasse Judo als Staffeldritter in heimischer Halle Es ging um die Plätze 5 bis 8 aller 12 Mannschaften. Die Reservebesetzung der Sportfüchse, die aufgrund des verletzungsbedingten Fehlens der Leistungsträger David Hoppe, Martin Ebelt und Karsten Prautzsch auf der Tatami stand, schlug sich im ersten Mannschaftskampf gegen die Judoschule Thum nicht nur hervorragend, sondern konnte trotz der nicht besetzten Gewichtsklasse -66kg die Thumer sogar noch mit 5:2 schlagen.Hier gewannen nacheinander Jörg Fleischer mit dynamisch herausgearbeiteter Festhalte, Steffen Schmidt mit lupenreinem Innenschenkelwurf, Michael Schweiger (bereits nach 3 Sekunden) mit klassisch links gezogenem Schulterwurf sowie Tommy Kujus und Michael Wenzlaff, der seinen Haltegriff mit lehrbuchreifer San-Kaku (Bodendreieckstechnik) kombinierte.

    Gegen den BSV Schmölln ging es den Füchsen dann weniger um die PGesamtplatzierung, als um den Einsatz aller verfügbaren Kämpfer. Hier demonstrierten Michael Schweiger mit bildschönem Kata-Guruma (Schulterrad) und Steve Appenrodt mit lehrbuchreifer Beinfassertechnik noch einmal ihr technisches Repertoire. Schade, dass sich Matthias Rabe, der seinen Gegner anfangs gut im Griff hatte, von diesem mit Beinfasser überraschen ließ und Ronald Buhl seine Niederlage einer zumindest strittigen Kampfrichterentscheidung zu verdanken hatte. Mit dieser 5:2-Niederlage stehen die, am Ende etwas vom Pech verfolgten Sportfüchse, die bis zum dritten Wettkampftag  sogar noch die Chance auf einen Medaillenlatz hatten im Gesamtplacement auf Rang sechs.

    Es kämpften:

    -60kg                                     Tommy Kujus

    -73kg                                     Michael Wenzlaff/Matthias Rabe

    -81kg                                     Jörg Fleischer/Michael Wenzlaff

    -90kg                                     Steve Appenrodt/Markus Bartsch

    -100kg                                   Michael Schweiger/Steve Appenrodt

    +100kg                                   Steffen Schmidt/Michael Schweiger

    Am gleichen Tag bestritten in Leipzig die Judoka der Altersklasse U14 mit der diesjährigen Lipsiade ihre Qualifikationswettkämpfe für die Landesjugendspiele im Judo. Hier erkämpften sich Berenice Murrack (-63kg) und Lisa Schneider (-48kg) mit einem zweiten und einem dritten Platz die Teilnahme an diesem hochrangigen Turnier, welches am 25./26. Juni in Chemnitz stattfindet.T.E.

    Abs.. T. Ebelt,

    13.06.2005 20.00 Uhr

  • Mitteldeutsche Vereinsmannschaftsmeisterschaften in Harpersdorf

    Beim bedeutendsten Mannschaftswettbewerb der Altersklasse U14 (Jahrgang 1994 bis 1992) hatten die Judomädchen der Kampfgemeinschaft Delitzsch-Taucha am vergangenen Sonnabend ihren großen Tag.Die größtenteils mit dem jüngsten Jahrgang dieser Altersklasse besetzte Mannschaft sah sich hier fast immer zwei Jahre älteren und körperlich weit überlegenen Kontrahentinnen gegenüber, zeigte aber unheimlichen Teamgeist und Siegeswillen.Nach einer 3:5 Niederlage gegen die Kampfgemeinschaft Meiningen/Schmalkalden, in welcher Lisa Pilarski, Sarah Werner und Berenice Murrack mit Haltegriff die 3 Punkte für den Landkreis holten, blieb der Truppe nur noch mit Siegen gegen Rodewisch/Adorf und Halle die Chance auf eine Medaille.

    Gegen Sachsens amtierenden Landesmeister Rodewisch/Adorf gelang dann zunächst Sarah Penschuck mit wunderschöner Fußfege der erste Sieg. Claudia Müller befreite sich im schon verloren geglaubten Folgekampf heldenhaft aus einem Haltegriff und holte dann selbst mit Festhalte den zweiten Siegpunkt und Lisa Pilarski gewann mit sehenswertem links ausgeführten Hüftwurf. Katrin Werner, die nun eine Gewichtsklasse höher kämpfte, konnte an diesem Tag zum zweiten Mal mit gut herausgearbeitetem Haltegriff punkten und Berenice Murrack besiegelte in der letzten Einzelbegegnung den 5:3-Sieg, der sowohl den Sportfüchsinnen als auch den AC-Kämpferinnen noch einmal einen Motivationsschub für den Kampf gegen den favorisierten SV Halle gab.Dieses nervenaufreibende Duell war offen bis zum letzten Einzelkampf.Zunächst siegten für Delitzsch Julia Schröter und Claudia Müller. Dann glich Halle zum 2:2 aus. Lisa Schneider siegte zwar mit herrlichem links ausgeführten Innenschenkelwurf und Sarah Hering konnte ihre Gegnerin knallharter Kontertechnik auf die Tatami befördern, jedoch führte erst das letzte Duell zur Entscheidung über Sieg oder Niederlage. Hier gewann Berenice Murrack gegen die wesentlich größere und erfahrenere Hallenserin, nachdem sie diese förmlich zermürbt hatte, mit Haltegriff.

    Nun standen drei Mannschaften der Vierergruppe mit je einer Niederlage gleich, von denen jedoch nur die ersten beiden ins Finale kommen bzw. dritter werden können. Nach einer längeren Diskussion der Wettkampfregel und einer komplizierten Rechenaufgabe bezüglich der Unterpunk jubelten jedoch die Delitzsch-Tauchaerinnen als Poolzweite über den feststehenden dritten Platz und die Möglichkeit, noch um den Finaleinzug kämpfen zu können. Diesen verpassten sie dann zwar mit einer 6:2 Niederlage gegen den späteren Goldemdaillengewinner PSV Weimar (wobei hier Berenice Murrack hervorragend kämpfte und, wie auch Claudia Müller gewann), jedoch war die Stimmung aufgrund der sicheren Bronzemedaille hervorragend.T.E.

    Es kämpften:

    -33kg                                     Julia Schröter

    -36kg                                     Freya Penschuck (AC Taucha)/Claudia Müller

    -40kg                                     Lisa Pilarski (AC Taucha)/Claudia Müller/Freya Penschuck (AC Taucha)

    -44kg                                     Sandra Mayer/Lisa Pilarski (beide AC Taucha)

    -48kg                                     Lisa Schneider

    -52kg                                     Katrin Werner/Sarah Hering (beide AC Taucha)

    -57kg                                     Franziska Wogschin/Katrin Werner (AC Taucha)

    +57kg                                    Berenice Murrack

    Abs.: T. Ebelt,

    13.06.2005 20.00 Uhr

  • Bernsteinpokal in Ribnitz Damgarten

    Mit 21 Aktiven und gleicher Anzahl an Eltern und Betreuern reisten die Judoka der  Delitzscher Sportfüchse bereits am Freitag zum Bernsteinturnier nach Ribnitz-Damgarten. Frank Wiesmüller, ein ehemaliger Delitzscher Judoka, organisiert mit seinen Vereinskollegen alljährlich dieses Turnier und bietet den Delitzscher obendrein noch ein interessantes Freizeitprogramm. Nach einem gemeinsamen Training und einem gemütlichem Abend mit den einheimischen Sportlern des  PSV nahmen  am nächsten Tag 130 Kämpfer aus 10 Vereinen an diesem Wettkampf  teil.

    Wider Erwarten punkteten die Delitzscher bereits in den unteren Gewichts- und Altersklassen.

    So konnte Florian Herber bereits am Turnieranfang den eigenen Verein motivieren, in dem er  4 Kämpfe vorzeitig mit Hüftwürfen für sich entschied. Nur im Finalkampf musste er eine Niederlage hinnehmen. Anja Eschenbacher und Hans Foede bestätigten mit ihren Leistungen ebenfalls die Trainingsergebnisse. Durch vielseitige Techniken konnten sie  dominieren und errangen beste Platzierungen. In der U14 behielt Dominic Brauer in allen Begegnungen die Übersicht und stellte sich gut auf die Kampfweise seiner Kontrahenten ein. Auch Felix Heydick überraschte mit Hand- und Hüftwürfen gegen einen höher graduierten Gegner und erreichte somit Platz 2.

    Alle Motivationsversuche und guten Ratschläge halfen unserem Alexander Humplott in der Gewichtsklasse + 60 kg nichts. Er musste mit seinen 67 kg bereits in der 1. Begegnung gegen einen 115 Kilo-Mann antreten, was schon beim bloßem Anblick nichts Gutes ahnen ließ. Sehr gut lief es dagegen bei Alexander Buchmann (U17). Er gewann alle Kämpfe durch flexible Kampfesführung und kombinationsreiche Techniken vorzeitig.

    Der Männerwettkampf  wurde von 2 Unfällen überschattet. Unser Martin Ebelt und Thomas Mandel vom PSV Ribnitz-Damgarten wurden vom gleichen Gegner mit der gleichen Technik derart am Ellenbogengelenk verletzt, dass sie stationär behandelt werden mussten.

    Nur Jörg Fleischer konnte hier einen 3. Platz erkämpfen.  In der Gesamtwertung erreichten die Delitzscher Sportfüchse Platz 4.

    Die Einzelwertungen:

    U11

    Florian Herber                          -29 kg             2. Platz

    Lukas Jakobsche                     -29 kg             3. Platz

    Anja Eschenbacher                  -30 kg             2. Platz

    Luisa Lützkendorf                      -30 kg             3. Platz

    Hans Foede                               -37 kg             1. Platz

    U14

    Maximilian Vesser                     -37 kg             2. Platz

    Dominic Brauer                         -46 kg             1. Platz

    Felix Heydick                             -46 kg             2. Platz

    Csaba Lohde                             -55 kg             2. Platz

    U17

    Anne Wolf                                   -57 kg             2. Platz

    Alexander Buchmann                -60 kg             1. Platz

    Männer

    Jörg Fleischer                            -73 kg             3. Platz

    Brauer, Andreas 

    21.06.2005 20.00 Uhr

  • Internationaler Wiedemann-Pokal in Chemnitz

    Die achtköpfige Vertretung der Delitzscher Sportfüchse, die am vergangenen Sonnabend in den Altersklassen U16 (Jhg. 1991/92) und U18 (Jhg. 1989/90 beim Internationalen Wiedemann-Pokal auf der Tatami stand, kehrte mit einer Gold- und zwei Bronzemedaillen sowie zwei fünften und zwei siebten Plätzen von Chemnitz nach Hause zurück. Mareike Schröter (U18w, -78kg), die trotz noch nicht verheiltem Muskelfaserriss teilnahm, setzte sich mit großem Außensichelwurf und einigen guten Handwurfansätzen souverän gegen ihre beiden Kontrahentinnen aus Annaberg und Leipzig durch und wurde Erste. Die beiden Schwergewichtlerinnen Kristin Triebel und Anne Herrmann (U16w) standen sich, weil beide ihre erste Begegnung verloren hatten, im kleinen Finale um Bronze gegenüber, in welchem dieses mal Kristin Triebel mit Kontertechnik siegte und Bronze holte.

    Paul Friedrich (U16, +81kg) musste sich trotz aktiv geführtem Kampf gegen seinen französischen Gegner geschlagen geben und belegte Platz drei. Den fünften Platz erkämpfte sich Heiko Schwarzkopf (U18, -73kg), der vor allem gegen den Glauchauer Markus Simmet Stehvermögen bewies und einen großen Vorteil über die Zeit brachte.

    Einen deutlichen Aufwärtstrend ließ Christoph Georgi (U16, -55kg) in seinen Begegnungen erkennen. Er konnte seinen ersten Gegner mit knallharter Kontertechnik auf vollen Punkt werfen und hatte nach verlorenem zweiten Kampf in der Trostrunde in einem clever und mit Übersicht geführten Fight, in welchem er auch gute Schulterwurfansätze demonstrierte, die Nase vorn. Leider blieb ihm danach gegen den weit überlegenen Martin Jergler aus Lauchhammer keine Chance und somit nur der siebte Platz.Den zweiten siebten Platz steuerte der nach längerer Verletzungspause wieder startende Alexander Buchmann bei, der zumindest gegen Tim Jesper vom Judoclub Leipzig ein packendes Duell lieferte und dieses mit großer Außensicheltechnik für sich entscheiden konnte.T.E.

    Abs.: T. Ebelt,

    19.06.2005 21.00 Uhr

  • 9. Gräfenhainicher Judopokalturnier

    Mit neun Gold-, acht Silber- und acht Bronzemedaillen konnten 34 Kämpfer und Kämpferinnen der Delitzscher Sportfüchse beim 9. Gräfenhainicher Judoturnier zum Schuljahresabschluss hinter dem PSV Wittenberg den Pokal für einen hervorragenden zweiten Platz in der Vereinswertung erkämpfen.

    Zur guten Bilanz trugen auch die Anfänger der U8 (Jhg. 1998/99) bei. Hier erkämpften sich Danielo Läuter (-22kg) einen dritten und Chris Lammers (-18kg) mit Haltegriff einen ersten Platz. Seine Schwester Sina war mehrfach mit O-Soto-Otoshi (Beinhakeltechnik) erfolgreich und belegte in de Altersklasse U11 (-24kg), Jhg. 1995 bis 1997) Platz drei.Die herausragendsten Kämpfe in dieser Altersklasse lieferten Hans Foede (-38kg) und Anja Eschenbacher (-30kg). Beide konnten in konzentriert geführten Kämpfen mit Vielseitigkeit und sehenswerten Wurftechniken überzeugen und erkämpften sich souverän die Goldmedaille. Andy Hausen wurde Dritter.Bei den Bungen der U14 überzeugte vor allem Maximilian Vesser (-40kg), der mit gut ausgeführten Rückwärtstechniken und Schulterwürfen vor seinen Vereinskameraden Felix Schaaf (2. Platz) und Sebastian Schlaffer (3. Platz) Erster wurde.

    Sehr gut agierte hier auch Marcel Hesse (38kg),der sich mit einer schönen  Beinwurf-Haltegriff-Kombination Platz drei sicherte.Auf die Routiniers dieses Altersbereichs, Csaba Lohde (-55kg) und Dominic Brauer (-50kg), war wieder einmal Verlass. Sie holten Silber und Gold, wobei Csaba mit sehenswerten Kontertechniken erfolgreich war. Dritte Plätze steuerten Danny Hausen (-50kg) und Felix Heydick (-46kg) bei.Bei den U14-Mädchen siegte im Finale der Gewichtsklasse -36kg Julia Schröter über ihre Mitstreiterin Claudia Müller, nachdem sich beide vor allem mit gut ausgeführten Innenschenkelwürfen souverän gegen ihre restlichen Kontrahentinnen durchgesetzt hatten.Außerdem belegte Berenice Murrack (-63kg) Platz eins und Lisa Schneider (-44kg) holte Silber.

    In der U17 (Jhg. 1989 -1991) wurde Benjamin Schöne (-60kg) mit Beinfasser- und gut ausgeführten Würgetechniken Erster. Schade, dass in dieser Gewichtsklasse der hervorragend eingestellte und mit Bilderbuch-O-Uchi-Gari (große Außensichel) zweimal erfolgreiche Oscar Höppner  aufgrund eines Fehlers in der Listenführung auf seine sichere Medaille verzichten musste, obwohl er die beste Leistung der Delitzscher in dieser Altersklasse erbrachte.

    Marco Naumann (-66kg) konnte mit guten Ansätzen seiner links ausgeführten Eindrehtechniken überzeugen und belegte Platz drei. Zweite Plätze erkämpften sich Paul Friedrich (+90kg) und Alexander Rabe (-55kg). Die drei U17-Mädchen, Anne Wolf (-57kg, Platz 1), Nadja Sebastian (-57kg, Platz 2) und Laura Höppner (-48kg, Platz 2) schnitten hervorragend ab, wobei Laura Höppner vor allem am Boden Bissigkeit bewies und mit Würgetechnik siegte.T.E.

    Abs.: T. Ebelt,

     

    19.06.2005 21.30 Uhr

  • Hinweise zum Pokalturnier am 2.10.2010

    Hallo Sportfreunde!

    Da es bis zum 2.10.2010 nicht weit hin ist, hier einige Informationen:

    Das Turnier findet am 2.10.2010 ab 10.00 Uhr in der Arththur-Becker-Halle in Delitzsch an der Arthur-Becker-Mittelschule statt.

    Eine abschließende Sitzung für die Vereinsmitglieder findet dazu am 22.09.2010 20.00 Uhr in der Judohalle statt.

    Bezüglich der notwendigen Parkplätze hier der Hinweis: direkt an der Schule sind die Parkplätze sehr knapp, wir müssen

    deshalb auf Parkplätze an der Friedrich Ebert Straße bzw. beim Penny-Markt in der Heinrich Heine Straße ausweichen.

     

    [Beckerhalle]{Karte}[/Beckerhalle]

  • 12. Internationales Judoturnier „IT Bautzen 2010“

    Der Polizeisportclub Bautzen hatte auch in diesem Jahr wieder zum Sichtungsturnier des JVS geladen und zahlreiche Judoka aus nah und fern (u.a. Ungarn, Österreich) waren dieser gern gefolgt.

  • Sportfüchse siegen beim Pokalturnier in Schildau

    Fünf Vereine, darunter 15 Judoka der Delitzscher Sportfüchse, kämpften am Samstag in Schildau um Medaillen und den Schildberg-Wanderpokal. Da die Altersklassen U 10 und U 12 männlich und weiblich gemischt kämpften, hatten es einige Mädchen sehr schwer. Besonders hart traf es Ann-Katrin Vesser, die gegen drei starke Jungen antreten mußte, alles gab und trotzdem dreimal verlor. In der U 10 siegte Jeremy Krulich mit Seoi-Toshi (Schulterwurf mit Beinsperre) und Hüftwurf, während Sarah Jakobsche per Haltegriff punktete. Ganz souverän beherrschte Luise Friede ihre Gegner und entschied alle vier Kämpfe vorzeitig für sich. Kevin Müller glänzte in der U 12 mit vielseitiger Technik, wobei er im ersten Kampf mit Tomoe-Nage (Rückwärtsfallwurf) überraschte. Mit drei Ipponsiegen sicherte sich er die Goldmedaille. Lucas Friede sorgte als einziger Delitzscher in der U 14 nach langem Rückstand im Endkampf mit einem linken Seoi-Toshi für einen echten Knaller. Am Ende holten die Sportfüchse auch noch den Pokal für den Sieg in der Mannschaftswertung.

    Reiner Trensch

    (Artikel auch LVZ, Di 14.09.10, S. 21)

  • 19 Podestplätze für Delitzscher Judoka in Taucha

    Beim Wettkampf  am 5.9.2010 in Taucha waren die Delitzscher Judoka der Sportfüchse mit einer sehr großen Mannschaft von 19 Judoka angereist. Mit den 7 weiblichen und 12 männlichen Sportfüchsen der Altersklassen U8,U10 und U12 konnten alle einen Platz auf dem Podest erkämpfen.

  • Internationales Georg-Lücke-Gedenkturnier 2010 in Magdeburg

    Beim diesjährigen Georg-Lücke-Gedenkturnier waren mit Lisa Schneider und Patricia Hähnel auch zwei Sportfüchsinnen am Start.

  • ORWO Pokalturnier in Wolfen


    Gleich nach der Sommerpause gingen die Delitzscher Sportfüchse beim ORWO Pokalturnier in Wolfen an den Start.
  • Ausschreibung Pokalturnier

    Für alle, die noch keine Ausschreibung am 2.10.2010 bekommen haben, hier der Link zu dem Dokument.

    Die Datei findet ihr hier>>>>>

    Die Vorbereitungen laufen auf Hochturen, ein entsprechender Aushang wird kommende Woche in der Judohalle zu finden sein.

  • Ippon Wettbewerb 2010

    Hallo Sportfüchse,

    seit einigen Tagen möchten wir euch mit unserem kleinen Trailer "Ippon 2010" darauf hinweisen, daß wir auch in diesem Jahr wieder einen Wettbewerb zur Wahl der "schönsten" Ippon durchführen werden.

  • Pokalturnier

    Das 3.Delitzscher Pokalturnier ist jetzt nicht mehr weit weg und es ist noch jede Menge zu tun. Am 2.Oktober 2010 möchten wir in der Delitzscher Arthur-Becker-Halle wieder möglichst viele sportbegeisterte Zuschauer erleben, die ein gut besetztes und vor allem organisiertes Turnier erwarten Das haben wir bereits in der Vergangenheit zweimal gezeigt und so sollte es kein Problem sein, ein solches Highlight für unseren Verein wieder auf die Beine zu stellen.

    Das ist natürlich kein Selbstläufer - viele fleißige Helfer sind gefragt.Entsprechend werden in den nächsten Tagen Aushänge in der Judohalle erscheinen, wo sich Helfer eintragen können.

  • Endlich umgezogen

    Die alte Seite der Delitzscher Sportfüchse ist zwar noch existend, aber wir möchten unter einem neuen Provider mit neuen Funktionen hier an dieser Stelle weitermachen.

    Phillip hat bereits einige Vorarbeit geleistet und so sollte es nicht schwer sein, diese Seite auch weiter erfolgreich zu betreiben. Die Adresse www.sportfuechse-delitzsch.de zieht dann demnächst um, dass wir nicht alles ändern müssen. Also seit gespannt!

     

    Gruß Peter

  • Herzlich Willkommen

    Herzlich Willkommen auf der neuen Website der Delitzscher Sportfüchse.

    Schauen Sie sich um und machen Sie sich einen Eindruck vom neuen Design der Homepage.

  • Vorstand

     

    Vorstand

     

     

    Name

    Aufgabe

    Kontakt

    Thilo Wolff

    Vereinsvorsitzender

    T.Wolff@sportfuechse-delitzsch.de

    Rene Vesser

    Stellvertreter

    R.Vesser@sportfuechse-delitzsch.de

    Claudia Bzyl

    Kasserwart

    C.Bzyl@sportfueche-delitzsch.de

    Michael Schweiger

    Beisitzer

    Aus-/Fortbildung

    M.Schweiger@sportfuechse-delitzsch.de

    Peter Lützkendorf

    Beisitzer

    Öffentlichkeitsarbeit/

    Kommunikation

    webmaster@sportfuechse-delitzsch.de

  • Reibitz 2010 ist Geschichte

    Eine Woche Ribnitz liegt jetzt hinter uns und es gilt erst einmal Dankeschön zu sagen, vor allem an lle Trainer, die ihre Freizeit geopfert haben, um den Kindern diese Woche zu ermöglichen. Danke auch an alle betreiligten fleißigen Helfer, ohne die ein solches Trainingslager nicht möglich ist. Den Kindern wird es wieder in sehr guter Erinnerung bleiben und wir hoffen, im kommenden Jahr wieder eine solche wunderschöne Woche in Reibitz verbringen zu können.Einen detaillierten Bericht bekommt ihr demnächst. Ich habe erst hier>> mal ein paar Schnappschüsse zusammengetragen. Peter

    dsc_0671

  • Lisa ist EUROPAMEISTERIN

    lisa_ecc2010

  • Fußballachtelfinale in Reibitz

    Damit alle Fußballfans morgen auf ihre Kosten kommn: Wir schauen gemeinsam mit Beamer und Leinwand den Klassiker Deutschland-England um 16.00 Uhr. Also bis morgen! Peter fans_public_viewing
  • Zwei Pokale beim Voigtlandpokalturnier in Rodewisch

    R.Trensch Über 200 Judoka von 28 Vereinen aus Sachsen und Brandenburg kämpften am Samstag beim Vogtlandpokalturnier der AK 13 und 15 in der Göltzschtalhalle in Rodewisch um die begehrten Medaillen und Pokale.

  • Mareike Schröter holt Bronze bei Deutscher Hochschulmeisterschaft

    dhm2010bronzemschroeter

  • Bilder aus Eilenburg online

    Nachdem ich den Speicher unserer Seite nun auf 1GB erweitert habe, ist es wieder möglich, Bilder ins Netz zu stellen. Ihr könnt hier die Bilder aus Eilenburg finden, viel Spaß. Peter
  • Erfolgreiche Turniere zum Saisonende

    Gleich an zwei hochrangigen Turnieren nahmen die Delitzscher Sportfüchse am letzten Wochenende teil. Zum einen das internationale Wiedemann-Gedenkturnier in Chemnitz, zum anderem das Sichtungsturnier des Judoverband Sachsen in Rodewisch. Beim Wiedemannturnier war von den Delitzschern hauptsächlich die Altersklasse U18 sowie die Männer und Frauen vertreten. Allerdings konnten die Füchse mit dieser kleinen Abordnung ein sehr gutes Ergebnis erzielen. Gleich im Auftaktkampf der Männer (-90 kg) trafen Marco Naumann und Mathias Grote aufeinander und lieferten einen beeindruckenden Auftaktkampf, wobei Mathias die Nase vorn behielt und am Ende als Sieger von der Matte ging. Darauffolgend konnte Mathias die darauffolgenden Begegnungen mit spektakulären Hüftwürfen gewinnen. Im Finalkampf lief er in eine Kontertechnik und stieg am Ende auf Platz 2 des Treppchens. Marco holte zum Schluss mit einem Haltegriffsieg noch Platz 3. Maximilian Vesser (-60 kg) kämpfte zu Beginn gegen den Jenaer Poppow und unterlag, steigerte seine Leistung darauffolgen und konnte am Ende ebenfalls Platz 3 erreichen. Alexander Huplott, eigendlich in der AK A18 kämpfend musste sich hier bei den Männern (-100 kg) behaupten, was er auch beeindruckend tat. Mit einem sehenswerten tiefen Seoi-Nage schleuderte er die 100 kg seines Gegners auf die Matte und holte folgend noch Punkte mit einer Haltegrifftechnik. Im letzten Kampf wurde er auf Grund einer verbotenen Beinfasstechnik bestraft und musste sich mit dem 2. Platz zufrieden geben. Bei den Frauen holte Marina Eschenbacher (57 kg) mit Hüftwürfen und guten Bodentechniken die Punkte für das Team der Delitzscher und trug mit ihrem 1. Platz zur Gesamtwertung bei. Caroline Büttner (-63 kg) konnte sich vor allem mit Kontertechniken einen guten 3. Platz erarbeiten. Unser Leichtgewicht Sina Rockosch eigentlich 48 kg musste und wollte, da keine Gegnerinnen in dieser Klasse vorhanden waren, in der Gewichtsklasse -52 kg kämpfen. Ein hartes Stück Arbeit, da der Auftaktkampf gleich über die volle Kampfzeit mit anschließendem Golden Score ging. Die Kampfrichter entschieden für die Kämpferin aus Chemnitz. In den folgenden Kämpfen demonstrierte sie neben ihrem Spezialwurf weitere sehenswerte Techniken und landete zum Schluss auf 2. Insgesamt lieferten die Delitzsch eine recht sehenswerte Leistung der Gesamtsieg ging an eine Mannschaft aus Frankreich. Auch zum Sichtungsturnier in Rodewisch demonstrierten die Delitzscher Sportfüchse mit ihrem Teamgeist und der guten Leistung aller, dass sie im Landesmaßstab ganz vorn mithalten können.
  • Medaillenregen bei der Lipsiade

    B.M./ S.R. Am vergangenen Wochenende fand die alljährliche Lipsiade der Altersklassen U10-U17 in Leipzig statt.

  • Erfolge bei den Kreis Kinder- und Jugendspielen in Eilenburg

    Bei strahlendem Sonnenschein fand am Samstag den 5.6.2010 in Eilenburg ein Wettkampf aller Vereine in Nordsachsen statt.

  • Sommerlager in Reibitz

    Die Sommerferien sind schon fast greifbar und deshalb an dieser Stelle ein paar kurze Infos zum Trainingslager. Das Sommerlager startet am 27.06.2010 und dauert bis einschließlich 02.07.2010 bei hoffentlich besserem Wetter als derzeit. Die Einladung dazu findet ihr hier>>>> Da wir auch in diesem Kahr freiwillige Helfer benötigen, wäre es schön, wenn sich Interessierte in die aushängende Liste eintragen könnten. Im letzten Jahr waren viele fleißige Helfer dabei und hatten damit das Trainingslager zum vollen Erfolg werden lassen. Dafür schon einmal vielen Dank im voraus. Peter
  • DJB Ranglistenturnier in Großhadern

    Beim diesjährigen Isar- Pokal in München- Großhadern trafen sich die Athleten der U20, um Ranglistenpunkte der Junioren zu erkämpfen. Erfreulich das mit Alexander Humplot auch ein Sportfuchs vertreten war. Nachdem Alex dem Delitzscher Publikum bereits zu den letzen beiden Heimkämpfen der Landesliga der Männer sein Können präsentieren konnte, ging es nun wieder in die seit diesem Jahr angestammte Altersklasse der U20. Im Feld der deutschen Topathleten der Gewichtsklasse bis 100kg schlug sich Alexander bravourös, belegte schlussendlich Platz 7 und sammelte so wichtige Punkte für die Deutsche Rangliste. Wir gratulieren herzlichst und wünschen weiterhin viel Erfolg! R.V.
  • Ehrung für Lisa Schneider in Torgau

    Hervorragende sportliche Leistungen und Aktive aus dem gesamten Landkreis Nordsachsen, die sie vollbrachten, standen am Donnerstagabend auf Schloss Hartenfels in Torgau im Mittelpunkt. Kreissportbund Nordsachsen (KSB) und Landratsamt hatten sie und weitere Vertreter ihrer Vereine zu einer Dankeschönveranstaltung eingeladen. Zu den geehrten Sportlern gehörte auch die 16-jährige Lisa Schneider, Judoka von den Delitzscher Sportfüchsen. Sie freute sich, so im Rampenlicht stehen zu dürfen. "Es ist immer schön zu hören, dass man gut war, aber zu viel Lob ist gefährlich", gestand die deutsche Einzelmeisterin und dreifache European-Cadet-Cup-Siegerin, die sich bei der bevorstehenden Jugend-Europameisterschaft einen Platz auf dem Siegerpodest erhofft. 20100529_LVZ
  • Fotos

    Hallo Sportfüchse und Fans, wir haben News für euch. Und zwar haben wir uns vorgenommen, die Bilderansicht neu zu gestalten. Also geht mal unter dir Rubrik Fotos und schaut euch die neue Darstellung der Bilder an. Weitere Infos findet ihr auf dieser genannten Seite. Gruß Das Webteam
  • Video Bernsteinpokal ist online

    Dank Thomas Skowron haben wir auch einige bewegte Bilder, die ich mal zusammengeschnippelt habe. Viel Spaß! Der Film ist Hier zu finden>>>
  • Sportfüchse schürfen nach Gold an der Ostsee

    Sehr erfolgreich kehren die Delitzscher Sportfüchse vom diesjährigen Bernsteinpokalturnier in Ribnitz-Damgarten zurück. Mit 9 Goldmedailien und einigen Platzierungen war der Ausflug an die Ostsse trotz miesem Wetter für die Sportfüchse sehr erfolgreich. Einen kleinen Bericht und Bilder sind hier zu sehen>>>

    20100515-ribnitz

    Peter
  • 20100509_lisa_idem_berlin

    Bronze bei den IDEM in Berlin
  • Lisa Schneider Bronze bei den IDEM in Berlin

    Bei den am 08./09.05.2010 in Berlin ausgetragenen Internationalen Deutschen Einzelmeisterschaften, die in diesem Jahr in den European Cadet Cup (ECC) eingebunden waren, zeigte Lisa Schneider abermals eine herausragende Leistung und errang als einzige Sportlerin des Judoverband Sachsen eine Medaille. In der Gewichtsklasse -70 kg der U17 weiblich waren diesmal 20 Kämpferinnen aus 8 Ländern am Start. Im ersten Kampf traf Lisa auf die Polin Aleksandra, machte hier kurzen Prozess und warf diese mit O- goshi nach nur 33 Sekunden auf Ippon. In den beiden folgenden Kämpfen gegen Brinks (GER) und Inozemtseva (RUS) punktete Lisa mit ihrer Spezialtechnik Uchi- Mata, gewann auch diese Kämpfe vorzeitig und stand somit im Halbfinale. Hier traf sie auf die Niederländerin Yvonne Odink, die sich bis dato in der ECC noch nicht präsentierte, sich aber als sehr harter Brocken erwies. Lisa versuchte ein ums andere Mal ihren Spezialwurf anzusetzen, jedoch war Odink an diesem Tag sehr gut auf Lisa eingestellt. Sie nutze einen misslungenen Wurfansatz zum Konter und ging mit Waza-ari in Führung. Aber Lisa kämpfte sich zurück, nahm die Holländerin kurz vor Ende des Kampfes in die Festhalte und schien den Kampf doch noch gewinnen zu können. Die nun folgenden Sekunden waren an Dramatik kaum zu überbieten, denn Odink klammerte Lisas Bein, die Festhalte war somit unterbrochen, die Zeit lief ab und quasi mit dem Schlussgong der erneute Festhaltegriff. Da nun niemand sagen konnte, ob die Festhalte noch in der Zeit zustande kam, wurde die Videoaufzeichnung zu Hilfe genommen. Doch auch hier war eine zweifelsfreie Klärung nicht möglich. Schließlich entschied das Kampfgericht zu Gunsten der Niederländerin. Im Kampf um Platz drei traf Lisa nun auf Annalena Bauer (GER). Mit einer gehörigen Portion Wut im Bauch trat Sie ihrer Kontrahentin gegenüber und siegte, abermals mit Innenschenkelwurf, nach nicht einmal zwei Minuten und sicherte sich somit Bronze. Nach der erneut herausragenden Leistung, wird Lisa Schneider in dieser Woche die offizielle Nominierung für die im Juni stattfindenden Europameisterschaften durch die Bundestrainerin erhalten. Wir sagen HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH!

    20100509_lisa_idem_berlin Rene Vesser

  • Unerhoffter Sieg gegen Chemnitz

    Am vergangenen Wochenende fand der 2. Kampftag der Verbandsliga für die Frauen der Delitzscher Sportfüchse in Chemnitz statt.

    In der 1. Begegnung gegen den Judoclub Leipzig, konnten vorallem Anika Kracht ( RBS -57 kg) und Mareike Schröter ( -78kg ) überzeugen. Anika verlor nur knapp gegen ihr starke Konkurentin Schreiter nach voller Kampfzeit. Mareike verteidigte ihre kleine Wertung durch einen taktisch gut geführten Kampf bis zum Ende. Der Mannschaftskampf endete 5:2 für die Sportler des JCL.

    Gegen die Leipziger Löwen holten Franziska Röder ( Riesa -48kg , Sina Rockosch ( -52kg ) und Mareike Schröter die Punkte. Leider konnte Marina Eschenbacher ihre Festhalte nicht 25sec. Halten und ihre große Wertung bis zum Ende verteidigen, der Sieg ging somit an die Leipziger Kolbe. Die Enttäuschung über die knappe Niederlage mit 4:3 war den Frauen ins Gesicht geschrieben.

    Gegen die Sportlerinnen aus Kamenz konnten die Loberstädter leider nicht ihre Leistung abrufen und blieben technisch gesehen unter ihren Erwartungen. Nur Franziska und Mareike zeigten wieder, dass sie eine sichere Bank für die Mannschaft sind. Elizabeth Hentschel ( RBS +78kg ) ging nach einem harten 5min. Kampf mit einem starken Unentschieden von der Matte. Leider reichte dies nicht aus, um den Mannschaftskampf zu gewinnen.

    Auch gegen den PSV Leipzig konnten die Delitzscher Frauen nicht viel ausrichten und den Sieg vom 1. Kampftag wiederholen. Auch hier holten Schröter und Hentschel die Punkte.

    In der letzten Begegnung Delitzsch gegen Chemnitz, genossen die Chemnitzer ihren Heimvorteil und nutzten dies aus, um eine starke Mannschaft auf die Matte zu stellen. Im 1. Kampf setzte sich die zierliche Franziska gegen ihre Konkurentin nach 5min und mittlerer Wertung für Uchi- Mata links durch. Die 2. Begegnung konnte Liesa Ebelt ( in einer Gewichtsklasse höher kämpfend ) nach anfänglich gut geführten Kampf nicht für sich entscheiden. Auch Marina(-57kg) und Nadja Sebastian (-63kg) gaben die Punkte ab. Elizabeth überzeugte mit Hüfttechniken und bezwang ihre Gegenerin Merkel. Sina setzte sich mit O-soto- gari Techniken durch und gewann ihr Duell mit 2 höheren Wertungen. Somit stand es 3:3. Die routinierte Mareike konnte bereits nach 1min mit O-uchi- gari ihre Gegnerin zu Boden zwingen und führte damit die Mannschaft zum unerhofften Sieg.

    Leider reichte dieser Sieg nicht aus um in der Gesamtwertung weiter vorne zu stehen. Nach dem 2. Kampftag erkämpften sich die Frauen der Delitzscher Sportfüchse einen 6. Platz

    Es kämpften:

    48kg Franziska Röder

    52kg Sina Rockosch

    57kg Anika Kracht

    Marina Eschenbacher

    63kg Liesa Ebelt

    Berenice Murrack

    Nadja Sebastian

    70kg Caroline Büttner

    Liesa Ebelt

    Nadja Sebsatian

    78kg Mareike Schröter

    +78kg Elizabeth Hentschel

    foto23

  • Judo-Landeseinzelmeisterschaften U12

    Am Samstag wurden in Leipzig/Engelsdorf die Landeseinzelmeisterschaften der U12 durchgeführt, für die sich sieben Sportfüchse qualifiziert hatten.

  • Eine Trainerlizenz mehr bei den Sportfüchsen

    Viele Bücher wurden gebüffelt, einige Videos angeschaut und etliche Würfe trainiert, dann war es so weit. Bei hohen Außentemperaturen und einem sechsstündigem Prüfungsmarathon hat Yvonne Dommerdich am Wochende ihre Prüfung für die Trainerlizenz C bestanden. Wir gratulieren ihr dazu und wünschen ihr für ihre Trainerlaufbahn alles gute. Mehr dazu in der kommenden Woche.
  • Gold für Lisa Schneider in Teplice

    Gold für Lisa Schneider in Teplice

     

      Nachdem Lisa von den Delitzscher Sportfüchsen bereits die ersten beiden EJU Cadets Top Ranking Turniere in Zagreb (Kroatien) und Tver (Russland) gewinnen konnte, dominierte die Deutsche Meisterin -70kg der U17 auch den Wettkampf in Teplice (Tschech.Rep.) am vergangenen Wochenende. Lisa gewann ihren Auftaktkampf gegen Zuliani (ITA) mit Ippon, gewann anschließend ebenso gegen Bradacova (CZE) und Gantois (BEL). Im rein deutschen Halbfinale lies Lisa ihrer DJB Kameraden keine Chance und siegte mit vollem Punkt. Im Finale von Teplice traf Lisa auf die derzeitige viertplatzierte der EJU Rangliste Lorena Podelenczki (ROU). Auch hier lies Lisa nichts anbrennen und konnte auch diesen Kampf vorzeitig für sich entscheiden. Mit Ihrem dritten Sieg in Folge auf der EJU Cadets Tour baut Lisa ihre Führung in der Europäischen Rangliste weiter aus und unterstreicht mit dieser Leistung ihre Ambitionen auf Gold bei der im Juni stattfindenden Europameisterschaft der U17 in Prag (CZE). R.V.
  • lisa_s

    Nachdem Lisa von den Delitzscher Sportfüchsen bereits die ersten beiden EJU Cadets Top Ranking Turniere in Zagreb (Kroatien) und Tver (Russland) gewinnen konnte, dominierte die Deutsche Meisterin -70kg der U17 auch den Wettkampf in Teplice (Tschech.Rep.) am vergangenen Wochenende. Lisa gewann ihren Auftaktkampf gegen Zuliani (ITA) mit Ippon, gewann anschließend ebenso gegen Bradacova (CZE) und Gantois (BEL). Im rein deutschen Halbfinale lies Lisa ihrer DJB Kameraden keine Chance und siegte mit vollem Punkt. Im Finale von Teplice traf Lisa auf die derzeitige viertplatzierte der EJU Rangliste Lorena Podelenczki (ROU). Auch hier lies Lisa nichts anbrennen und konnte auch diesen Kampf vorzeitig für sich entscheiden. Mit Ihrem dritten Sieg in Folge auf der EJU Cadets Tour baut Lisa ihre Führung in der Europäischen Rangliste weiter aus und unterstreicht mit dieser Leistung ihre Ambitionen auf Gold bei der im Juni stattfindenden Europameisterschaft der U17 in Prag (CZE). R.V.
  • 6.Pokalturnier der Jungen in Werdau

    Jungs erfolgreich in Werdau Judo Am vergangenen Wochenende fand das 6. Pokalturnier der Jungen in den Altersklassen U12, U14, U17 und U20 in Werdau statt. Bei der U12 gingen alle Delitzscher Judokas in der -28kg Klasse an den Start. Hierbei konnte sich Chris Lammers bereits im ersten Kampf nach 5sec.mit einem lupenreinen Uchi-Mata ( Innenschenkelwurf ) als Favorit sehen.. Seine anderen 2 Begegnungen konnte er jeweils mit O-Soto- Gari- Techniken vorzeitig für sich entscheiden und holte damit den 1. Platz. In der selben Gewichtsklasse erkämpfte sich Alexander Sommerkorn einen sehr guten 5. Platz. Im ersten Kampf verlor er durch eine Haltetechnik . Durch seinen starken Kampfesgeist besiegte er seine nächsten 2 Gegner. Im Kampf um Platz 3 schaffte er es nicht mit seiner Spezialtechnik Seoi- nage den Gegner zu bezwingen und fuhr mit einem guten 5. Platz nach Hause. In der U17 gelang es Hans Foede ( -66kg ) seinen Auftaktkampf gegen den Zwickauer Kirchner für sich zu entscheiden. Nach einem hart erkämpften Sieg gegen den Plauener Wehrmann, stand Hans nun einem Leipziger gegenüber und konnte mit seinem technisch gut ausgeführten Seoi-nage den Gegner bezwingen. Somit stand er im Finale. Hier musste er sich mit vollen Punkt geschlagen geben, freute sich dennoch über den 2. Platz. In der Gewichtsklasse bis 50kg gingen gleich 2 Sportfüchse auf die Matte. Florian Herber punktetet in seinen 2 ersten Kämpfen mit O-Uchi- Gari. Dem nächsten Gegner unterlag er mit kleiner Wertung. Im Einzug ins Finale stand er seinem Trainingspartner Felix Büttner gegenüber. Dieser konnte all seine Vorkämpfe mit Eindrehtechniken für sich entscheiden. Im Halbfinale musste sich Florian seinen Vereinskameraden nach voller Kampfzeit nur mit Yuko ( kleiner Wertung ) geschlagen geben.. Somit brachte Florian eine Bronzemedaille mit nach Hause. Im letzten Kampf stand Felix wieder dem starken Schkeuditzer gegenüber und nach 4min Kampfzeit. nutze er die Chance und warf seinen Gegner mit Seoi- nage und holte die Goldmedaille. Durch eine weitere gute Leistung von Maximilian Bzyl in der -90kg Klasse konnten sich die Delitzscher Sportfüchse über eine weiter .Goldmedaille freuen.
  • Einladung Bernsteinpokalturnier Ribnitz Damgarten

    Vielleicht hat der eine oder andere noch keine Einladung für Ribnitz Damgarten erhalten. Deshalb hier noch einmal die Einladung als pdf>> Bis zum 30.04.2010 müssten wir wissen, wer mitfahren möchte. Vielen Dank im voraus Peter
  • Video von der Landesliga online

    Danke an Thomas Skowron, der uns freundlicherweise ein paar Videoaufnahmen von der Landesliga zur Verfügung gestellt hat. Ihr könnt sie hier sehen>>>
  • Ein Kampftag, von Disqualifikationen und Verletzungen geprägt

    [caption id="attachment_429" align="aligncenter" width="150" caption="Männermannschaft"]Männermannschaft
    Männermannschaft[/caption]
    [caption id="attachment_427" align="aligncenter" width="150" caption="Männermannschaft"]Männermannschaft[/caption]
    Im zweiten Heimwettkampf ging es für die gastgebender Delitzscher Sportfüchse um wichtige Punkte in der Landesliga Männer. Zu Gast waren der BSC Bautzen II und ESV Lok Zwickau, die ihre ersten beiden Kämpfe bereits verloren hatten. Im ersten Kampf standen sich der BSC Bautzen II und der ESV Lok Zwickau gegenüber. Der Kampf war eine klare Angelegenheit für die Bautzner, die 5:2 gewannen. Die Delitzscher hatten sich viel vorgenommen. Im ersten Kampf musste sich Phillip Skowron seinem erfahrenen Gegenüber geschlagen geben. Dominic Brauer wurde nach einer unglücklichen Aktion wegen dem Abrollen über Kopf disqualifiziert. Sören Günther hielt seinen Kampf lange offen, musste sich aber dann mit einer Kontertechnik geschlagen geben. Entsprechend hoch waren im vierten Kampf die Erwartungen an David Hoppe. Er hatte einen sehr zähen Gegner erwischt und konnte aber mit einer Festhalte sich durchsetzen. David Winter wurde wegen einer unerlaubten Technik genauso wie Dominik Brauer seitens der Delitzscher disqualifiziert. In der Gewichtsklasse über 100kg konnte Paul Friedrich mit einer blitzsauberen Technik (Hane-Make-Komi) seinen Gegner überraschen und holte den zweiten Sieg. Leider ging der erste Kampf damit 2:5 für die Zwickauer verloren. Im zweiten Kampf standen sich die Sportfüchse dem vorher siegreichen Bautzner gegenüber. Leider fing der Kampf an, wie der erste begonnen hatte. Tony Wegmann unterlag nach kurzer Kampfzeit nach einer Kontertechnik und Robert Dassler nach 2 Waza- ari. Jörg Fleischer machte seinen Kampf lange spannend, musste aber nach einer Verletzung im rechten Oberschenkel aufgeben. David Hoppe wurde ein Opfer der neuen Judoregeln und nach einem Beinfasser vom Kampfrichter disqualifiziert. Um ein Haar wäre dies Alexander Humplott in seinem Kampf auch passiert, aber die Kampfrichter ließen Gnade vor Recht ergehen. Alex war in seinem Kampf gegen seinen Gegner aus Bautzen der Aktivere und führte bereits durch Yuko. Bei einem Wurf stützte sich sein Gegner unglücklich ab und erlitt eine sehr schwere Verletzung seines rechten Ellenbogens. Er musste im Krankenhaus weiterbehandelt werden. Von dieser Stelle wünschen wir Harald Ziesche alles Gute und hoffen, dass er in Zukunft nach seiner Heilung wieder auf der Judomatte stehen kann . Die beiden noch ausstehenden Kämpfe von Matthias Grothe und Marco Naumann wurden aus Rücksicht auf die schwere Verletzung im Vorkampf nicht ausgetragen, so dass auch hier eine zweite Niederlage mit 3:4 zu verzeichnen war. Durch die seit Januar geltenden neuen Judoregeln haben die Delitzscher Kämpfe verloren und müssen bei kommenden Wettkämpfen unbedingt an der Einhaltung der Regeln arbeiten. Diese 2 Niederlagen machen den Klassenerhalt sehr schwer, da die restlichen Kämpfe auswärts ausgetragen werden müssen. -60kg Dominik Brauer, Robert Dassner -66kg Philipp Skowron, Tony Wedmann -73kg Sören Günther, Jörg Fleischer -81kg Michael Wenzlaff, David Hoppe -90kg Marco Naumann, David Winter, -100kg Matthias Grote +100kg Alexander Humplott, Paul Friedrich
  • Für Sportfüchsinnen nach Sieg gegen PSV Leipzig noch alles offen

    Dem ersten Wettkampftag der diesjährigen sächsischen Verbandsligasaison sahen die Kämpferinnen der Delitzscher Frauenmannschaft mit ziemlich gemischten Gefühlen entgegen, Galt es doch, nicht nur die neu hinzugekommenen jüngeren Kämpferinnen Marina Eschenbacher, Berenice Murrack, Lisa Roemer und Franziska Wogschin gut in die Mannschaft zu integrieren, sondern auch die hochmotivierten Gaststarterinnen Franziska Röder (Vfl Riesa), Amarah Grötsch, Anika und Susann Kracht sowie Elisabeth Hentschel (alle RBS Leipzig) wieder gut einzubinden. Da der Truppe hierfür eine erfahrene, mit viel Komeptenz, Ruhe und Übersicht agierende Mannschaftsbetreurin Nadja Rockosch und auch ihre Schwester Sina als starke 52kg Kämpferin kurzfristig nicht zur Verfügung standen, wird wohl vor allem Erstazteamchefin Mareike Schröter einige harte Nüsse zu knacken haben. Die ersten beiden Begegnungen mit dem starken Judoclub Leipzig und den Leipziger Löwen gestalteten sich von der Anzahl der gewonnenen Einzelbegegnungen her für die Füchsinnen positiver als angenommen. So mussten diese gegen den JC Leipzig dank der Siege von Franziska Röder und Amarah Grötzsch und eines gegen die starke Maria Branser von Mareike Schröter hart herausgekämpften Unentschiedens nur eine 4:2-Niederlage hinnehmen. Beim 2:5 gegen die Leipziger Löwen setzte vor allem die zierliche Franziska Röder ein Zeichen, als sie einen Armhebel förmlich herausmeißelte und vorzeitig siegte. Im Kampf gegen das Frauenteam des PSV Kamenz sorgte zunächst Elisabeth Hentschel mit einem nach 18 Sekunden wuchtig durchgezogenen links ausgeführten Innenschenkelwurf für einen Auftaktsieg und Mareike Schröter schien gleich danach mit ihrem gegen die Kamenzerin Daniela Schäfer nur 5 Sekunden dauernden Kampf, den sie gleichfalls mit Innenschenkelwurf für sich entschied den Wettbewerb um den schnellsten Sieg gewonnen zu haben. Schade, dass nach einem weiteren Punkt von Franziska Röder Schlusskämpferin Susann Kracht in einem harten, gut geführten Kampf nur ein bisschen die Kraft fehlte, ihren sehr gut angesetzten Uchi Mata (Innenschenkelwurf) durchzuziehen, und Delitzsch nach dem Konter ihrer Gegnerin mit einem knappen 3:4 von der Tatami ging. Während dieser drei Begegnungen hatten jedoch Schröter und Hentschel nicht nur auf der Matte, sondern auch in Sachen Motivation hervorragende Arbeit geleistet, so dass die gesamte Mannschaft gegen den PSV Leipzig bereit war, für einen Sieg über sich hinaus zu wachsen. Die beiden sorgten zunächst selbst mit Haltegriff und wiederum Innenschenkelwurf für zwei schnelle Auftaktpunkte. In der darauffolgenden Einzelbegegnung erlebten die mitgereisten Zuschauer, zu denen zur Freude der Kämpferinnen auch fast die komplette Delitzscher Männermannschaft gehörte einen erstklassigen Kampf von Neuling Marina Eschenbacher, die die gestandene Frauenkämpferin Silva Müntzenberg beharrlich und hartnäckig attackierte, an Zähigkeit und Bissigkeit nicht zu überbieten war und dran blieb, bis sie nach über drei Minuten ihren links ausgeführten Uchi Mata, der zur Lieblingstechnik dieser Mannschaft geworden zu sein scheint, endlich durchbrachte und die Leipzigerin voll auf den Rücken warf. Nach einer 2:3 Verkürzung durch den PSV in den beiden Folgekämpfen setzten die Sportfüchsinnen und vor allem wohl Schlusskämpferin Caro Büttner ihre Hoffnungen auf den entscheidenden vierten Punkt zunächst alle auf Franzi Röder, die es jedoch mit ihrer noch nie geschlagenen Erzrivalin Anne Simmen zu tun hatte und… – wurden nicht enttäuscht. Franziska ging mit einem großen Vorteil für Koshi Guruma links (Hüftwurf) in Führung und konnte diesen nach zwischenzeitlichem Ausgleich durch Simmen mit einem zweiten links ausgeführten Hüftwurf zurück erobern. Angesichts einer verbleibenden Kampfzeit von anderthalb Minuten verteidigte sie sich beharrlich immer wieder erfolgreich gegen den gefürchteten Seoi Nage (Schulterwurf) ihrer Leipziger Kontrahentin und brachte die wichtige Yuko-Wertung mit Verbissenheit und Cleverness unter den Anfeuerungsrufen ihrer Mannschaftskameradinnen über die Zeit. Delitzsch hatte in einer erstklassigen Begegnung mit dem späteren Zweitplazierten einen erhofften, aber hier ganz sicher nicht erwarteten 4:3-Sieg erkämpft! Gegen den Chemnitzer PSV stand am Schluss nach einem wiederum gewonnenen Kampf der sich einmal mehr als Bollwerk der Mannschaft erweisenden Mareike Schröter, einem Kontersieg der RBS-Gaststarterin Anika Kracht und einem herrlichen O Soto Gari (Beinhakelwurf) von Mannschaftsküken Amarah Grötsch (RBS Leipzig) ein 3:4 zu Buche. Angesichts dessen, dass an diesem Kampftag bei allen teilnehmenden Mannschaften sowohl starke Kämpfe als auch überraschende und unerwartete Siege und Niederlagen zu verzeichnen waren, die Sportfüchsinnen zwei nur knappe Niederlagen kassierten und gegen eine als Mitfavorit einzustufende Mannschaft gewannen, kann man der, am 08.05. in Chemnitz stattfindenden Rückrunde sogar mit Hoffnung auf einen Mittelfeldplatz der momentan noch am unteren Tabellenende rangierenden Sportfüchse entgegen sehen.. Es kämpften: -48kg Franziska Röder -52kg Amarah Grötsch -57kg Marina Eschenbacher / Liesa Ebelt / Anika Kracht -63kg Susann Kracht / Berenice Murrack -70kg Caroline Büttner / Berenice Murrack / Mandy Röhniß -78kg Mareike Schröter / Anne Herrmann +78kg Elisabeth Hentschel Gunnar May
  • Plakat für Landesligakampf am 18.04.2010

    20100414_Plakat_Landesliga

    P.L.

  • Lisa Schneider siegt in Russland

    Beim mit 10 Nationen besetzten Internationalen Turnier der U17 in Tver/ Russland war unsere Lisa wieder einmal nicht zu stoppen. In der Gewichtsklasse bis 70kg gewann Sie Gold und unterstrich mit dieser Leistung, dass derzeit in Europa nur schwer an ihr vorbei zu kommen ist. HERZLICHEN GLÜCKWUNSCH !!! René
  • Bernsteinpokal am 15.05.2010

    Wie jedes Jahr planen wir wieder den Besuch des Bernsteinpokals in Ribnitz-Damgarten. Dieser findet am 15.05.2010 statt. Um diesen Termin halten zu könne, müssen wir relativ schnell die Teilnehmerzahl ermitteln. Wer nach Rinitz vom 14. bis zum 16.05.2010 mitfahren möchte, bitte in der kommenden Woche in der aushängenden Liste in der Judohalle eintragen. Da wir auf PKWs angewiesen sind, die die Wettkämpfer nach Ribnitz fahren könne, wäre es schön, wenn ihr euch schon einmal zu diesem Termin Gedanken machen könntet.
  • Heimwettkampf der Männer am 18.04.2010

    Die Saison 2010 der Judo Landesliga der Männer haben die Delitzscher Sportfüchse beim Heimkampf am 16.03.2010 mit einem Sieg gegen den PSV Chemnitz und einer Niederlage gegen die SG Weixdorf begonnen. Für den nächsten Heimwettkampf am 18.04.2010 in der Sporthalle an der Mittelschule Nord Kosebruchweg 16 haben sich die Delitzscher Männer gegen den ESV Zwickau und PSV Bautzen II viel vorgenommen. Beide Mannschaften haben ihre Auftaktwettkämpfe jeweils verloren. In der Landesliga zählen gerade Heimsiege besonders, um mit dem Publikum Punkte zu erzielen. Mit der Unterstützung des fachkundigen Delitzscher Publikums sollte es möglich sein, weitere Punkte für den So wichtigen Klassenerhalt zu holen. Deshalb sind alle sportbegeisterten Delitzscher aufgerufen, die Sportfüchse tatkräftig und sportlich fair zu unterstützen. Termin: 18.04.2010 Uhrzeit: 11.00 Uhr in der Sporthalle Mittelschule Nord Kosebruchweg 16 in Delitzsch. Der Eintritt ist frei.
  • Wettkampfplan 2010 online

    Damit mal ein Überblick über alle Wettkämpfe möglich ist, hat mir Andreas Brauer den Wettkampfplan 2010 mit den wichtigsten Terminen zugeschickt. Die Termine könnt ihr unter dieser Adresse ansehen>>>
  • Bilder vom Schnuppertraining online

    Ich habe mal heute Zeit gefunden und die Bilder, die Andreas Brauer mir gegeben hatte, mal ins Netz zu stellen. In den Februarferien waren einige Kinder aus dem Parkkindergarten bei uns und absolvierten zusammen mit einigen Trainern ein Schnuppertraining. Einige Eindrücke des Tarinings könnt ihr hier sehen.>> Peter
  • Termine der Delitzscher Sportfüchse e.V.

    Hier werden ab sofort wichtige Termine für den Wettkampfbetrieb und für den Verein eingestellt. Trainingslager in Reibitz Das diesjährige Trainigslager findet an diesem Termin statt Datum: 27.06.2010 ab 15.00 Uhr bis 02.07.2010 Ort: Schullandheim Reibitz Eine separate Einladung geht noch an alle Interessenten raus. -------------------------------------------------------------------------- Kreis-Kinder- und Jugendspiele 2010 Veranstalter: Judo - Sportverein Eilenburg e.V. Ort: Turnhalle Dr.-Belian-Strasse 8 (Landratsamt) Altersklassen: U10, U12, U14 Termin/Zeitplan: Samstag, 05.06.2010 8:15 – 8:45 Wiegen m / w 9:00 Wettkampfbeginn
  • Stahlpokal Riesa 2010

    2010-03-27_6

    2010-03-27_52010-03-27_42010-03-27_3

    2010-03-27_22010-03-27_1

  • Es tut sich etwas auf der Webseite

    Hallo Sportfüchse, wie ihr auf unserer Homepage bereits gelesen (oder nicht???) habt, hat sich personell im Verein etwas geändert. So haben wir es uns zum Ziel gesetzt, die Kommunikation innerhalb des Vereines zu verbessern. Als erstes möchte ich deshalb eine Art „Newsletter“ installieren. Hier wollen wir aktuelles und neues aus dem Vereinsleben per E-Mail verteilen – ich denke das ist heute eine sehr gute Möglichkeit, Informationen schnell und vor allem kostenlos!!! zu verteilen. Könntet ihr deshalb (wenn Interesse besteht), eine Mail mit eurer Mailadresse an folgendeAdresse schicken: email@sportfuechse-delitzsch.de mit dem Namen / Vornamen kurz erwähnt. Die Adresse wird ausschließlich für vereinsinterne Kommunikation verwendet! Ansonsten habe ich mit Phillip Skowron bereits einen fleißigen Helfer gefunden, der sich mit mir um die Aktualisierung der Homepage kümmert. danke-00121 Vielen Dank für deine Unterstützung an dieser Stelle. Aber ich stehe für Anregungen oder Kritik gern zur Verfügung. Viele Grüße Peter Lützkendorf
  • Erfolg beim 19. Internationalen Turnier in Bad Blankenburg

    Am 20.03.2010 fand das 19. Internationaler Thüringen-Pokal in Bad Blankenburg statt.
    Fast 580 Frauen aus 18 Nationen (u.a. aus Japan, Brasilien, Canada, Australien und alle europäischen Nachbarn) kämpften auf 6 Matte um den Sieg.
    In der U17 Gewichtsklasse -70kg konnte die Delitzscherin Lisa Schneider wieder einen Erfolg feiern.  Im Finale dieser Gewichtsklasse unterlag sie nur Kazuki Ossanal aus dem Mutterland des Judo Japan und erkämpfte damit einen hervorragneden 2.Platz. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Erfolg.
    R.V.
  • Erfolge beim 6. Werdauer Mädchenpokal

    Am 20.03.2010 fand das 6.Werdauer Mädchenpokal  in Werdau (Langenhessen) statt. In der U12/U14/U17 fand das Pokalturnier der Mädchen statt, wo die Sportfüchse bereits Pokalsieger waren. Angereist waren 250 Wettkämpfer aus insgesamt 35 Vereinen. Die Sportfüchse waren mit einer kleinen Auswahl von 8 Kämpferinnen angereist. In der U17 konnte sich Claudia Müller in der Gewichtsklasse bis 63 kg durch vorzeitige Siege bis ins Finale vorkämpfen. Dort traf sie auf Weinberg vom JC Halle, die sie durch Festhalte bezwingen konnte. Einen weiteren Erfolg konnten die Delitzscher Frauen  bis 63 kg durch Berenice Murrack verbuchen. Nach 2 Siegen konnte sie leider in ihrem 3.Kampf gegen die spätere Siegerin nichts ausrichten und belegte dadurch den 3.Platz, Marina Eschenbacher belegte nach 2 Siegen und 2 Niederlagen bei den Frauen bis 57kg einen guten 5.Rang. Erfreulich sah es auch bei den jüngeren Aktiven aus.  In der U12 konnte es Tania Müller fast ihrer größeren Schwester Claudia nachmachen. Sie scheiterte knapp im Finale an ihrer Gegnerin  Schubert aus Plauen und belegte einen sehr guten 2.Platz. Bei der U14 konnte sich Luisa Lützkendorf eindrucksvoll in der Gewichtsklasse bis 57kg ins Finale vorkämpfen. Sie besiegte dort ihre Gegnerin Friedmann aus Jena durch 2 Yuko. Abgerundet wurde das gute Abschneiden der Delitzscher durch einen guten  2.Platz von Patrizia Hähnel, die im Finale nur ihrer Gegnerin aus Schmalkalgen unterlegen war. Die Ergebnisse in der Übersicht:
    Frauen: Berenice Murrack : -63kg ,Marina Eschenbacher : -57kg
    U17 Anja Eschenbacher :-57kg , Claudia Müller -63kg 1. Platz
    U12 Ann-Katrin Vesser:-36kg, Tanja Müller :-36kg U12 1.Platz
    U14 Patrizia Hähnel: -48kg 2.Platz ,Luisa Lützkendorf:-57kg 1.Platz
    In der Gesamtwertung siegte  Lok Chemnitz vor TUS Jena und der SG Weixdorf.
    Zeitgleich zu dem Turnier fand der 7. Oldycup statt, wo zeitgleich zu dem Mädchenturnier erfahrene Kämpfer jenseits der 35 Jahre auf der Tatami zu bewundern waren. Leider  verzögerte sich dadurch der Ablauf des Mädchencups soweit, dass erst 17.00 Uhr der Heimweg angetreten werden konnte.
    P.L.
  • Mitgliederversammlung der Delitzscher Sportfüchse e.V. 2010

    Am 16.03.2010 fand in der Gartensparte Rosenthal die alljährliche Mitgliederversammlung der Delitzscher Sportfüchse e.V. statt.  Wie alljährlich üblich war es wieder an der Zeit ein Resümee zu ziehen über kommende Aufgaben und das abgelaufene Jahr noch einmal auszuwerten. Von den derzeit 58 stimmberechtigten Mitgliedern waren die Hälfte anwesend und somit war die Versammlung  beschlussfähig. Der Vorsitzende Thilo Wolff nutzte die Gelegenheit um die Höhepunkte des vergangenen Jahres noch einmal zu erwähnen:
    Im Jahr 2009 wurde die Mitgliederzahl von 106 auf 138 Mitglieder gesteigert, vor allem im Nachwuchsbereich waren hier deutliche Zuwächse zu verzeichnen. Sehr erfreulich für den Verein, aber auch gleichzeitig ein Problem. Leider ist die derzeitige Judohalle im Norden der Stadt einem solchen Ansturm nicht gewachsen. Gespräche finden dazu zwischen  der Stadt Delitzsch und dem Verein statt, um dieses Problem evtl. lösen zu können. Im vergangenen Jahr konnte die Trainerzahl auf 10 erhöht werden, damit die Zahl der Aktiven auch von dieser Seite aus trainiert werden kann.
    Neben vielen Erfolgen auf Landes- und Kreisebene  ist ein Erfolg einer Delitzscher Sportfüchsin Lisa Schneider besonders erwähnenswert. Bei den Deutschen Meisterschaft der U17 weiblich in der Ring-Arena am Nürburgring , konnte sie am 27.02.2010 den Titel  Deutsche Meisterin in der Gewichtsklasse bis 70 kg erringen. Beim European Cadet Cup in Zagreb (Kroatien) am Wochenende vom 6./7. März 2010 konnte Lisa noch einen drauf setzen und siegte dort in der gleichen Gewichtsklasse auf Europaebene – Herzlichen Glückwunsch im Namen des Vereines.
    Vorausblickend auf das Jahr 2010 wird das 3. Delitzscher Judo Pokalturnier als besonderer Höhepunkt noch einmal erwähnt. Es findet am 02.10.2010 in der Arthur Becker Halle in Delitzsch statt und alle Sportbegeisterten sind dazu bereits herzlich eingeladen!
    Nach der Vorstellung des Haushaltes 2009 /2010, der ausgeglichen abgeschlossen werden konnte, waren noch Änderungen in der Vergütung bei der Talenteförderung beschlossen worden. Im Anschluss daran wurde die Wahl zum stellvertretenden Vereinsvorsitzenden anberaumt. Nadja Rockosch hatte ihr Amt zur Verfügung gestellt. An dieser Stelle dankte der Verein Nadja noch einmal für die geleistete Arbeit. Im Zuge von Überlegungen seitens der Vereinsführung wurde vorgeschlagen, zwei neue Beisitzer zu wählen. Ziel war es, eine verbesserte Aus- und Weiterbildung zu ermöglichen und innerhalb als auch außerhalb Informationen besser austauschen zu können. So gab es den Vorschlag, 2 neue Beisitzer zu wählen. Nach Abstimmung innerhalb der Mitgliederversammlung wurden folgende Positionen besetzt:
    Stellvertretender Vorsitzender Rene Vesser
    Beisitzer Aus-und Weiterbildung: Michael Schweiger
    Beisitzer Öffentlichkeitsarbeit/Kommunikation: Peter Lützkendorf
    Nach diesem konstruktiven Abend gehen die Sportfüchse nun optimistisch ins neue Jahr und werden hoffentlich weiter ein fester Bestandteil in der Kinder- und Jugendförderung der Stadt Delitzsch bleiben und auch in diesem Jahr an die vergangenen Erfolge anknüpfen. P.L.
  • Delitzscher erfolgreich beim 15. Eilenburger Judoturnier

    Auch im 15. Jahr des traditionellen Eilenburger Judoturniers konnten sich die Delitzscher Sportfüchse wieder gut in Szene setzen. Am Sonntag reisten 6 Jungen und 3 Mädchen in der Altersklasse U14 sowie 2 Vertreterinnen in der U 17 aus Delitzsch an. Davon konnten sich 7 auf Medaillenrängen positionieren. Auch die anderen zeigten bei teilweise stark besetzten Starterfeldern durchaus gute Leistungen und konnten sich so im vorderen Platzbereich einordnen. Dabei war es für einige unserer Starter der erste Wettkampf in der neuen Altersklasse. So das in den kommenden Jahren bei entsprechender Trainingsleistung und – Fleiß die diesjährigen Ergebnisse durchaus noch gesteigert werden können. In der Gewichtsklasse der Jungen bis 31 kg ist dies jedoch fast nicht mehr möglich. Hier bestimmten die zwei Delitzscher Starter Chris Lammers und Kevin Müller das Starterfeld. Nach jeweils 2 Siegen durch schöne Würfe und Festhalten und letztlich im Finale sogar Hebel, hierzu muss man festhalten das dies erst ab dieser Altersklasse erlaubt ist und somit Neuland bedeutet, belegten die Delitzscher Platz 1 und 2. Wobei Chris die Nase am Ende vorn hatte. Wenn sich beide so weiter steigern dürfte es bei weiteren Wettkämpfen interessant werden, da sie sich sicher noch gegenseitig anspornen. Auch Luas Friede konnte sich mit einem 3. Platz durchaus zufrieden geben. Zumal er lernen konnte  sich bis zum letzten Kampf zu konsentrieren und nicht nach anfänglichen Niederlagen die Flinte ins Korn zu werfen. Denn erst der letzte Kampf sicherte ihm seine Platzierung. Maximilian Skowron hatte nach anfänglichem Sieg zunächst Pech und gelang in einen Hebel. Da in dieser Altersklasse der gestreckte Arm zum Sieg ausreicht und der Kämpfer nicht aufgeben muss, konnte er die Niederlage nicht verhindern. Danach kämpfte er sich bis an den Platz 3 heran. Musste beim Kampf um diesen jedoch noch Lehrgeld bezahlen Am Mittag kämpften dann die Mädchen und konnten das Ergebnis der Jungen noch Toppen. Von 5 Starterinnen konnten sich hier 4 platzieren. Ganz klar siegte hier Luisa-Sophie Lützkendorf. Auch in einem danach geführten Freundschaftskampf eine Gewichtsklasse höher siegte sie klar mit Punkt durch Festhalte. Großes Pech hatte an diesem Tag Claudia Müller. Nachdem sie alle Kämpfe vorzeitig mit Punkt für sich entschied wurde sie im Finale gegen eine starke Hallenserin regelrecht verschiedst. Erst wurde ihr eine Juko (mittlere Wertung) nicht gegeben und sogar noch der falschen Kämpferin zuerkannt. Da es dadurch ins Golden Score (Verlängerung ) ging und sie dort eindeutig die aktivere Kämpferin war, entschied der allein auf der Matte agierende und mit der Führung eindeutig überforderte Kampfrichter auch noch falsch. Somit blieb Claudia nur der in diesem Fall enttäuschende 2. Platz. 3. Plätze errangen noch Patricia Hähnel, die bis zuletzt kämpfte und sich diese Platzierung wirklich noch verdient, und Maria Theißig. Tania Müller konnte sich in der für sie neuen und somit schwierigen Altersklasse, immerhin sind die Ältesten fast 3 Jahre älter, nach einem bravourösen Sieg  nicht weiter steigern. Aber mit ihrem Kampfeswillen ist noch viel drin. Die Ergebnisse: Jungen: Chirs Lammers 1.Pl., 2.Pl. Kevin Müller, Gew.klasse – 31 kg; 3.Pl. Lucas Friede ,- 34 kg Mädchen: 1.Pl. Luisa-Sophie Lützkendorf, - 57 kg; 2.Pl. Claudia-Damaris Mülle , - 63 kg, 3.Plätzer Patrica Hähnel -48 kg und Maria Theißig -52 kg
  • Lisa Schneider siegt beim European Cadet Cup in Zagreb



    Beim European Cadet Cup in Zagreb (Kroatien) am Wochenende vom 6./7. März 2010 konnte Lisa Schneider von den „Delitzscher Sportfüchsen" wieder einen großen Erfolg verbuchen. Bei den Frauen U 17 Gewichtsklasse bis 70 kg holte sie die Goldmedaille und setzte damit ihre Siegesserie fort.

    Lisa, wir gratulieren dir und deinen Trainer ganz herzlich zu diesem hervorragenden Erfolg.


    Der Vorstand und alle Vereinsmitglieder
    T.W.
  • Lisa Schneider wird Deutsche Meisterin der U17 bis 70 kg

    Bei den Deutschen Meisterschaft der U17 weiblich in der Ring-Arena am Nürburgring , konnte am 27.02.2010 unsere Delitzscher Sportfüchsin Lisa Schneider den Titel  Deutsche Meiterin in der Gewichtsklasse bis 70 kg erringen.
    Lisa konnte im Finale bereits nach 18 Sekunden mit Ippon den Endkampf gegen Julia Weikert aus Berlin für sich entscheiden.
    Zu diesen riesigen Erfolg  gratulieren wir ihr im Namen des Vereines sehr herzlich. Ergebnis U17 weiblich -70 kg: 1. Lisa Schneider, JC Leipzig / SN 2. Julia Weikert, BC Randori / BE 3. Annalena Bauer, SG Eltmann / BY 3. Bettina Feigl, TSV Grafenau / BY
    Abgerundet wurde der erfolgreiche Tag am Nürburgring durch einen sehr guten 8.Platz von der Sportfüchsin Claudia Müller.
    P.L:
  • Delitzscher Judokas in Wolfen erfolgreich

    Am Samstag nahmen die Judokas der Delitzscher Sportfüchse am mit ca. 300 Teilnehmern sehr stark besetztem Wolfener Turnier teil. Neben Kämpfern aus Sachsen ,Sachsen-Anhalt und Thüringen standen auch Sportler aus der Tschechischen Republik auf der Tatami(Matte).Beeindruckend startete Sarah Jakobsche in ihren ersten Wettkampf , die mit sehr schönen Wurftechniken und Festhalten ihre Kämpfe alle gewinnen konnte und somit den ersten Platz belegte .Wohl angetrieben  durch die Leistungen seiner Schwester zeigte auch Lukas wieder mit kluger Kampfführung und vielseitigen Techniken was in ihm steckt. Am Ende belegte er ebenso wie Daniel Höppner ,Colin Trodler , Tania Elisa Müller und Alexander Sommerkorn einen sehr guten dritten Platz. Mit Hüft- und Fußwürfen konnte Jeremy Krulich seine Gegner bezwingen weshalb er schließlich auch ganz oben auf dem Podest stand .Auch Kevin Müller Chris Lammers und Jonas Stickel konnten sich in ihren Gewichtsklassen gegen die starke Konkurenz behaupten und über einen ersten platz freuen . Die zweiten Plätze von Laura Humplott ,Denis Önal ,Luise Friede und Lisa Marie Wipper trugen auch zum insgesamt sehr guten Abschneiden der Delitzscher Sportfüchse teil ,und lassen hoffen das die Judokas am nächsten Wochenende mit einem Pokal vom Turnier in Eilenburg zurück kommen werden . M.G.
  • Weiterer Sportfuchs mit schwarzen Gürtel

    Mit der Veranstaltung am 27.02.2010 in den Leipziger Trainingsstätten am Sportforum hat ein weiterer Delitzscher Sportfuchs, neben 8 weiteren Teilnehmern aus Sachsen, die Prüfung zum 1. Dan erfolgreich bestanden. Nachdem Sina Rockosch bereits im Oktober 2009 nach einer anstrengenden und langen Vorbereitungszeit die Prüfung zum 1. Dan mit Bravur absolvierte zog jetzt ihr damaliger Trainingspartner Dominic Brauer mit gleicher Vorbereitung vor die Prüfungskommission und erkämpfte sich ebenfalls den schwarzen Gürtel. Zahlreiche Wurf- und Bodentechniken gehören neben Wurfkombinationen, Übergängen vom Stand zum Boden, Demonstration und Erläuterungen von Anwendungen zur eigenen Spezialtechnik sowie der eigentlichen Nage-no-kata zum Programm, welches der Prüfling absolvieren muss. Dieses Programm hat auch Dominic recht gut vorgeführt und darf nun verdient den schwarzen Gürtel tragen. A.B.
  • Änderung Mitgliederversammlung am 16.03.2010

    Hallo Sportfreunde! Die jährlichen Mitgliederversammlung der Delitzscher Sportfüchse e.V. findet am 16.03.2010 im Spartenheim Rosental statt. Ort: KGV Rosental 04509 Delitzsch Am Rosental Datum: 16.03.2010 Zeit: 19.00 Uhr Der Vorstand
  • Schnupperstunde bei den Delitzscher Sportfüchsen

    Der Judoverein der Delitzscher Sportfüchse e.V. lud die kleinen „Kämpfer“ der Kindertagesstätte „Am Park“ zu einer Schnupperstunde in die Judo-Halle im Delitzscher Norden ein. Was den Kindern dort besonders gefiel, möchten Sie selbst erzählen: Yannik: „Mir hat besonders gut das mit dem Schulterwurf gefallen. Und ich weiß noch wie das Startzeichen hieß: „Hajime!“ Maximilian: „Mir hat die Rolle vorwärts und der Plumsack gefallen.“ Kevin: „Mir hat gefallen, dass wir dort die Rolle rückwärts gemacht haben und mir hat alles gefallen, was wir dort gemacht haben.“ Philipp: „Mir hat besonders gut gefallen, wie wir da den Kopf auf die Seite legen mussten und dann eine Rolle gemacht haben.“ Vincent: „Das Kämpfen hat mir gefallen.“ Enes: „Mir hat die Rolle gefallen und das Käferspiel. Ich wünsche mir, dass wir das im Kindergarten auch mal machen.“ Christoph: „Mir hat auch die Rolle und das Käferrennen gefallen.“ Zum Ende der Schnupperstunde gab es eine Teilnehmer-Urkunde, die jedes Kind stolz mit nach Hause nahm. Wir möchten uns recht herzlich bei allen Judokas bedanken, die uns dieses tolle Erlebnis ermöglichten. Die Fotos werden auch auf der Homepage der Delitzscher Sportfüchse veröffentlicht. Danke sagen die Kinder der Kindertagesstätte „Am Park“ sowie Birgit Reichert und Ines Vesser
  • Delitzscher Judoka fahren zur Deutschen Einzelmeisterschaft

    Als letzte Hürde vor der Deutschen Meisterschaft mussten die Delitzscher Sportfüchse ihr Können auf mitteldeutscher Ebene unter Beweis stellen.

  • Mitgliederversammlung am 16.März 2010 19.00 Uhr

    Hallo Sportfreunde! Zu unserer jährlichen Mitgliederversammlung der Delitzscher Sportfüchse e.V. seit ihr recht herzlich eingeladen. Wir möchten alle Vereinsmitglieder bitten, am 16.03.2010 um 19.00 Uhr im Delitzscher Bürgerhaus in der Securiusstraße sich einzufinden. Die Tagungsordnung wird noch rechtzeitig bekannt gegeben. Wir bitten um zahlreiches Erscheinen, da für Beschlüsse, eine Mindestanzahl an Mitgliedern notwendig ist. Ort: Bürgerhaus Datum: 16.03.2010 Zeit: 19.00 Uhr Der Vorstand. der Delitzscher Sportfüchse e.V.
  • Sportfüchse mit Qualifikationen für Mitteldeutsche Einzelmeisterschaft

    Am Samstag den 30.01.2010 fanden in Kamenz die Landesmeisterschaften der unter 17 jährigen statt. In der Frauenliga erkämpfte sich Claudia Damaris Müller mit drei Siegen durch Festhalte und Schulterwurf einen sehr guten zweiten Platz. Nur im Finale musste sie sich der neuen Landesmeisterin geschlagen geben. In der männlichen U17 verpassten Maximilian Konratzki, Maximilian Bzyl und Maximilian Vesser jeweils mit einem fünften Platz nur knapp die Teilnahme an den Mitteldeutschen Einzelmeisterschaften. Unserer Claudia, die sich zur Zeit im Trainingslager auf ein internationales Turnier in Madrid vorbereitet, wünschen wir auf diesem Weg viel Glück für die kommende Meisterschaftsrunde. Auch am Sonntag waren die Sportfüchse mit großem Ehrgeiz dabei. Die Qualifikation zur Mitteldeutschen Meisterschaft war oberstes Ziel. Csaba Lohde (-73 kg) zeigte überlegen, dass er Anwärter auf noch höhere Ziele ist. Alle Begegnungen meisterte er mit Bravur und siegte in allen Begegnungen vorzeitig mit tollen Wurftechniken. Ebenso Lisa Schneider, hier immer noch in Vorbereitung auf die Deutschen Meisterschaften eine Gewichts – und Altersklasse höher kämpfend, gewann alle Begegnungen und sicherte sich wie Csaba damit den ersten Platz. Zudem wurde sie an diesem Tag als beste Technikerin ausgezeichnet. Die beide schweren Delitzscher Alexander Humplott (-100 kg) und Paul Friedrich (über 100 kg) spielten ihre Stärken ebenfalls voll aus und gingen in diesem Turnier bei keiner Begegnung über die volle Kampfzeit. Mit Durchsetzung ihre Spezialtechnik holten beide für die Delitzscher zwei weitere Goldmedaillen. Marco Naumann (-90 kg) und Dominic Brauer (-60 kg) blieb die Qualifikation verwehrt. Beide hatten das Glück an diesem Tag nicht gerade auf ihrer Seite. Marco ging im Kampf um Platz 3 mit einer mittleren Wertung in Führung und geriet aus eigenem Angriff in eine Kontertechnik des Gegners welche im anschließenden Haltegriff gegen Marco endete. Dominic kämpfte mit seinem Gegner punktgleich, ging dann in den Golden Score und unterlag hier mit einer kleinen Wertung. Somit für unsere beiden der undankbare 5. Platz. Zu den Mitteldeutschen Meisterschaften der Altersklassen U17 und U20 werden somit 5 Sportfüchse antreten. M.G.
  • Delitzscher Judoka für Landeseinzelmeisterschaft qualifiziert

    Die Wettkampfsaison 2010 wurde am vergangenen Wochenende mit der Bezirkseinzelmeisterschaft für die Altersklassen (AK) U17 und U20 eröffnet. Mit 16 Judoka angereist, stellten die Delitzscher Sportfüchse eine der stärksten Mannschaften. Erstmalig in der AK U17 kämpfend, konnten Lukas Jakobsche und Florian Herber nur Erfahrungen sammeln und in den gut besetzten Gewichtsklassen noch nicht so recht mithalten. Auch Maria Theißig, Sophia Hille und Maximilian Bzyl, ebenfalls erstmalig in der U17 dabei, agierten noch zu passiv, erreichten aber dennoch die Qualifikation zu den Landeseinzelmeisterschaften (LEM). Gut behaupten konnte sich dagegen Maximilian Konratzki (-43 kg). Als Judoneuling konnte er mit einem Festhaltegriff punkten und dadurch einen 3. Platz und somit das Ticket zu der LEM erkämpfen. Für Claudia Damaris Müller -63 kg), Maximilian Vesser (-55 kg) und Hans Foede (-60 kg) stand hingegen, als erfahrene Kämpfer dieser AK, das Ziel der Qualifikation, welches sie mit zweiten Plätzen durch gut ausgeführte Hüft- bzw. Schulterwürfe auch erreichten. Lisa Schneider, Zweitplatzierte der deutschen Meisterschaften 2009 AK U17, steigt erst mit den Mitteldeutschen Meisterschaften in das Wettkampfgeschehen ein, musste jedoch in der U20 starten und holte den Sieg in der Gewichtsklasse bis 78 kg. In der AK U20 siegten Dominic Brauer (-60 kg), Marko Naumann (-90 kg) und Alexander Humplott (-100kg) und sicherten sich somit den obersten Podestplatz. Csaba Lohde (-73 kg) unterlag nur seinem Trainingskameraden, konnte aber in den übrigen Begegnungen seine Gegner kontrollieren und vor allem mit Hüftwürfen punkten. In der Gewichtklasse über 100 kg holte Paul Friedrich Silber. Tony Wedmann (-66 kg) setzte die Kenntnisse aus den vorangegangenen Technikeinheiten voll um und löste mit einem hervorragenden 3. Platz ebenso das Ticket für die LEM. In der Gesamtwertung haben sich von den 16 Sportfüchsen 13 für die Landeseinzelmeis-terschaften, welche am 30. und 31.01.2010 in Kamenz stattfinden, qualifiziert. A.B.
  • Frohes Fest und einen guten Rutsch ins neue Jahr

    An dieser Stelle möchten wir im Namen des Vereins allen Vereinsmitgliedern, Trainern und Familienangehörigen ein frohes und besinnliches Fest sowie einen guten Rutsch ins neue Jahr wünschen.
    Die Weihnachtsfeier war am 22.Dezember ein voller Erfolg und sobald Zeit ist, versuche ich ein paar Bilder ins Netz einzustellen.
  • Delitzscher Judoka in Schwarzenberg erfolgreich

    Für die Delitzscher Sportfüchse war das 17. Scharzenberger Adventsturnier ein erfolgreicher Abschluss des Wettkampfjahres. Als Mannschaftsturnier über mehrere Alters- und Ge-wichtsklassen ausgeführt konnten die Delitzscher wieder einmal Geschlossenheit demonstrieren. Unsere Mädchenmannschaft musste gleich in der ersten Begegnung gegen die starken Werdauer antreten. Da die Gewichtsklassen (GK)-40 und -44kg von uns nicht besetzt werden konnten, gingen gleich 2 Punkte an die voll be-setzte gegnerische Mannschaft. Mit Elisabeth Kuhla (-33 kg), die an diesem Tag alle Begegnungen gewann, holten wir im Auftaktkampf gleich einen Punktsieg. Auch das Unentschieden von Ann-Katrin Vesser (-36 kg), die eigentlich in der GK -33 kg heimisch ist und an diesem Tag großen Kampfgeist bewies, kam anfänglich noch Siegeshoffnung auf. Allerdings folgten gleich die kampflose Punktabgabe durch Nichtbesetzung sowie weitere Niederlagen in den Gewichtsklassen -48, -52 und -57 kg. Die Schlappe von 5 zu 1 Kampfpunkten konnte auch Claudia Damaris Müller (-63 kg) nicht mehr beheben. Mit der Niederlage, 5 zu 2, war auch die Titelverteidigung weit entfernt. Trotz Handicap der Unterbesetzung konnten wir ge-gen die Mannschaften TV Schönwald, JC Annaberg, KG Markneukirchen / Oelsnitz sowie gegen die Gastgeber erfolgreich punkten. Mit Teamgeist holte die Mädchenmannschaft, in der außerdem Susanne Kollenda (-48 kg), Maria Theißig (-52 kg), Luisa-Sophie Lützkendorf (-57 kg) sowie Luise Friede (- 33 kg) kämpften einen guten 3. Platz. Besser lief die Titelverteidigung der männlichen Jugendmannschaft. Spannend war hier vor allem der Auftaktkampf gegen die Gastgeber JC Antonsthal / Schwarzenberg. Alexander Sommerkorn (-29 kg) gab den Punkt ab und Kevin Müller (-32 kg) glich mit wunderbarer Wurftechnik aus. Danach in der GK -35 und 38 kg ein Punkteverlust. Erst Felix Büttner (-42 kg) leitet mit seinem Sieg die Wende ein. Es folgte eine Niederlage in der GK bis 46 kg, doch danach souveräne Siege durch Jonas Stickel (-50kg), Maximilian Vesser (-55 kg), Hans Foede (-60 kg) und Felix Schaaf (-66 kg). 6:4 sollte am Ende das Ergebnis lauten. Gegen den JC Annnaberg lief es dann noch besser. Hier konnte Alexander ein gutes Unentschieden erarbeiten. Zu den vorigen Siegern gesellten sich jetzt auch Niclas Zimbelmann (-32 kg) mit einem Festhaltesieg, Lucas Friede (-35 kg), der mit einen lupenreinem Ko-Soto-Gake ge-wann, sowie Maximilian Konratzki (-46 kg). Das Ergebnis 7:2 löste nun vollständig alle An-spannungen. Gegen die Mannschaften aus Schönwald und Schöneck holten nun auch noch Tim Kläring (-35 kg) und Daniel Höppner (-38 kg) wichtige Siege. Maximilian Konratzki konnte einen wunderschönen Uchi Mata anbringen, Jonas überraschte mit einem cleveren Kampf gegen einen älteren Blaugurt und Maximilian Vesser konnte als Sportschüler mit so mancher Technik für Aufregung sorgen. Die Jungen blieben ungeschlagen, damit war die Titelverteidigung perfekt. Die Organisatoren hatten das Turnier gut im Griff. Ein rechtzeitiges Ende brachte noch genügend Zeit für den Schwarzenberger Weihnachtsmarkt mit Bergparade. Der anschließende Aufenthalt in der Jugendherberge Johanngeorgenstadt rundete das Wochenende ab. Sichtung JVS Am gleichen Sonnabend waren die Delitzscher Judoka auch bei einer Sichtungsveranstaltung des Judoverbandes Sachsen erfolgreich. Gut vorbereitet konnte Patricia Hähnel mit ihrer Technik- und Athletikpräsentation einen sehr guten 2. Platz erzielen. Außerdem holten in weiteren Altersklassen die Sportfüchse Tanja Elisa Müller und Chris Lammers einen 3. bzw. 6. Platz. A.B.
  • Bilder vom Adventsturnier online

    Zurück vom Erzgebirge habe ich mal ein paar Scnappschüsse, die mir freundlicherweise zur Verfügung gestellt wurden zusammengestellt. Vielen Dank noch einmal an alle Beteiligten Sportler, Eltern und Trainer für das schöne Wochenende. Die Bilder findet ihr hier>>>>
  • Achtmal Gold vom Nikolaus

    Alle Jahre wieder treffen sich die jüngeren Judoka in Taucha zum beliebten und inzwischen auch traditionellen Nikolausturnier, bei dem am letzten Sonntag die Delitzscher Sportfüchse in den Altersklassen U9, U11 und U13 mit 24 Kämpfern vertreten waren. Sie erkämpften acht Gold-, sieben Silber- und vier Bronzemedaillen. Chris Lammers und Kevin Müller setzten sich unangefochten mit je vier Punktsiegen für vielseitige Techniken gegen alle Kontrahenten durch, ebenso bei den Mädchen Laura Humplott, die besonders am Boden dominierte und Tania Müller die dreimal mit O-Soto-Otoshi und Haltegriff punktete. Besondere Beachtung in der U9 verdienen die Leistungen des sehr talentierten Clemens Girndt, der alle vier Kämpfe siegreich gestaltete und dabei zweimal mit Schulterwurf punktete, sowie Natalie Müller, die mit O-Soto Otoshi und Haltegriff erfolgreich war. Bei der U13 setzte sich Lucas Friede zweimal mit Tomoe-Nage (Rückwärtsfallwurf) und Haltegriff durch. Danilo Läuter siegte mit Hüftwurf und Haltegriffen. Übersicht: U9 – Clemens Girndt (-25kg) 1. Platz, Rico Lorenz (-27kg) 2. Platz, Jonas Vogt (-29kg) 3. Platz, Natalia Yaoska Müller (-24kg) 2. Platz. U11 – Lucas Becher (-23kg) 1. Platz, Alexander Sommerkorn (-25kg) 1. Platz, Chris lammers (-28kg) 1. Platz, David Meyer (-28kg) 3. Platz, Kevin Müller (-31kg) 1. Platz, Jenni Lauber (-22kg) 1. Platz, Luise Friede (-30 kg) 2. Platz, Lisa Marie Wipper (-31kg) 3. Platz, Tania Elisa Müller (-33kg) 1. Platz, Ann-Kathrin Vesser (-33kg) 2. Platz, U13 – Lucas Friede (-34kg) 2. Platz, Danielo Läuter (+46kg) 2.Platz, Maximilian Skowron (+46kg) 3. Platz, Patricia Hähnel (-44kg) 2. Platz, Sarah Lorenz (-44kg) 3. Platz, Laura Humplott (+44kg) 1. Platz. R. Trensch
  • Homepage erstrahlt in neuen Farben

    21 November 2009 Hallo zusammen! Wie man sieht hat sich am Layout unserer Internetpräsenz etwas geändert. Ich denke mit den Farben der Stadt Delitzsch können wir uns besser indentifizieren. Ich habe auch einen Kalender >>>>in die Seite integriert, wao aktuelle Termine eingetragen werden können. Ich hoffe, ihr macht rege Gebrauch davon. Nun, für Kritik oder Anregungen stehe ich gern zur Verfügung. Viele Grüße Peter Eingestellt von Sportfuchs um 10:44 0 Kommentare
  • Trainingsfleiß wird belohnt

    BEM U11 Am vergangenen Wochenende wurden in Leipzig die BEM der U11 ausgetragen. Dabei haben auch 12 Delitzscher um die begehrten Medaillen mitgekämpft. Jedoch war dieses Ziel in weiter Ferne, da die Gewichtsklassen (GK) mit bis zu 35 Teilneh-mern besetzt waren. In der GK -28 kg männlich gingen gleich 3 Loberstädter an den Start, wobei Chris Lammers mit gut ausgeführten Hüft- und Fußtechniken bis ins Fi-nale marschierte und sich dort nur den 1.Platzierten unterlegen musste. Außerdem kämpfte in dieser, mit 27 Startern beteiligten GK, Sebastian Wogschin, der 4 Kämpfe mit lupenreinen O-goshi (Hüftwurf) bzw O-soto-gari (Rückwärtstechnik) gewann. Er belegte den 7. Platz. Auch Alexander Sommerkorn konnte hier einen Kampf mit Schulterwurf gewinnen, jedoch unterlag er dann seinen stärkeren Konkurrenten. Des Weiteren hat Jannis Oehlert -43kg einen guten 3. Platz erkämpft. Er konnte seine Gegner mit Hüft-und Fußwürfen bezwingen. Niclas Zimbelmann -31 kg besiegte als Judoneuling gleich zwei Gegner mit wunderschönen O-soto-gari, musste sich dann aber den erfahreneren Judokas geschlagen geben. Des Weiteren kämpften für die Delitzscher Sportfüchse Tim Kläring -37 kg und Denis Önal, sowie Colin Trodler im Schwergewicht +43 kg. Sie mussten sich jedoch zum Teil schon in der Vorrunde ge-schlagen geben. In der U11 weiblich konnten vor allem Elisabeth Kuhla -28kg (2.Platz) und Tania-Elisa Müller -33kg (1.Platz) überzeugen. Sie siegten jeweils mit Festhalten und gut ausgeführten Hüft-bzw. Kontertechniken vorzeitig. Ann Kathrin Vesser konnte in derselben GK -33kg mit O-goshi einen starken 3. Platz erkämpfen. Lena Wittwer ebenfalls -33kg verlor zwar ihre beiden Kämpfe, konnte aber ihre Fassart und Tech-nikansätze verbessern. Abschließend lässt sich sagen, dass die Delitzscher durch ihre guten Trainingsleis-tungen bestechen und sich somit Medaillen sichern konnten. D.B. Eingestellt von Andreas Brauer um 15:25 0 Kommentare
  • Sportfüchse holen in Crimmitschau den Wanderpokal

    10 Delitzscher Sportfüchse der Altersklassen U14 und U17 kämpften am letzten Wochenende zum 3. Jahresabschlussturnier des JC Crimmitschau um die begehrte Trophäe. Bei den U14-jährigen dominierten Felix Büttner (-43 kg) und Maria Theißig (-48 kg). Während Felix mit Schulterwürfen seine Gegner besiegte, punktete Maria mit Hüftwürfen und Hebeltechniken. Beide sicherten sich damit erste Plätze. Jonas Stickel (-50 kg) konnte gleich 3mal als Sieger von der Matte gehen. Er setze besonders im Standkampf die gelernten Techniken um und überzeugte mit Rückwärtsopferwürfen. Im Finalkampf unterlag er nur knapp und erreichte mit einer guten Leistung den 2. Platz. Florian Herber (-46 kg) und Luisa Sophie Lützkendorf (-57 kg) holten ebenfalls Rang 2. Florian konnte besonders im Bodenkampf energisch seine Haltegriffe durchsetzen und Luisa punktete besonders mit O-uchi-gari (große Innensichel). Patricia Hähnel (-44 kg) rundete das gute Ergebnis mit einem 3. Platz ab. In der Altersklasse U17 (-60 kg) machten die Delitzscher Felix Schaaf und Dominic Brauer, wobei Dominic die Nase vorn hatte, die ersten Plätze unter sich aus. Marina Eschenbacher (-57 kg) konnte mit Hüftwürfen und anschließenden Haltegrifftechniken einen weiteren 1. Platz auf das Konto der Delitzscher holen. Claudia Damaris Müller (-63 kg) unterlag nur im Finalkampf, bis dahin konnte sie besonders mit Bodentechniken trumpfen. Die 10 Platzierungen brachten zum Schluss noch den 1. Platz in der Mannschaftswertung vor der Mannschaft des Gastgebers und den Judoka aus Werdau und Eilenburg.

    A.B.
    Eingestellt von Andreas Brauer um 15:29 0 Kommentare

  • Mareike Schröter holt trotz Handicap Silber bei der MDEM der Frauen

    19 Oktober 2008

    Die Sportfüchse Paul Friedrich (+100kg), Sina Rockosch (-52kg), Mareike Schröter (-78kg) und Kristin Triebel (+78kg) reisten am vergangenen Sonnabend zur letzten und härtesten Qualifikationsrunde für die Deutschen Einzelmeisterschaften der Männer und Frauen nach dem anhaltinischen Wettin. Paul Friedrich hatte als Youngster bei den Männern mit der Teilnahme an diesen Mitteldeutschen Meisterschaften bereits die in ihn gesetzten Erwartungen übertroffen und konnte unbekümmert und ohne Erfolgsdruck auf die Tatami gehen, wo er zwar mit vollem Einsatz versuchte, mit seinen größtenteils stärkeren und erfahreneren Kontrahenten mitzuhalten, jedoch auch erkennen musste, dass die Maßstäbe im Männerbereich auf Gruppenebene doch wesentlich höhere sind, als bisher gewohnt. Trotzdem konnte sich der Delitzscher einen guten fünften Platz erkämpfen. Während Kristin Triebel im Frauenbereich an der starken Konkurrenz der neun Schwergewichtlerinnen vorzeitig scheiterte, stand die leichteste der Delitzscherinnen, Sina Rockosch, die ihren Auftaktkampf gegen die Thüringerin Susanne Günsch verlor, letztendlich wieder einmal im kleinen Finale gegen die Kamenzerin Tina Hohlefeld, in welchem es wieder einmal auf Biegen und Brechen um Bronze und die DEM-Teilnahme ging. Die Kamenzerin hatte nach mehreren guten Aktionen der Delitzscherin dann doch im Boden die Nase vorn und siegte mit Haltegriff, wobei der herzliche Umgang beider Kämpferinnen nach diesem Duell miteinander schon ein schönes Beispiel für sportliche Fairness darstellt. Einen harten Wettkampftag hatte auch die an beiden Füßen verletzte Mareike Schröter, bei der der Start sich erst am Vortag des Wettkampfes entschied. Sie musste sich aufgrund ihrer eingeschränkten Beweglichkeit in der Kampfesweise stark umstellen, setzte jedoch diese Aufgabe sehr gut um, siegte in der ersten Begegnung mit hartem Griff und kraftvoll durchgezogener Außensicheltechnik bereits nach 10 Sekunden, konnte den Finaleinzug in einem mit Übersicht über die volle Zeit geführten Kampf ebenfalls für sich entscheiden und verlor das Finale gegen Josefine Reuter vom Judoclub Leipzg nur ganz knapp, was sicher vor allem an ihrem Handicap lag.
    1 Kommentare
  • Schneider und Müller siegen in Bautzen

    Zum 11. Internationalen Judoturnier, das zu den Sichtungsturnieren des Judoverband Sachsen zählt, fanden sich neben 8 Sportfüchsen aus Delitzsch auch Sportler aus 7 Bundesländern sowie aus Tschechien und Ungarn ein. Bei den Mädchen (- 70kg) gewann Lisa Schneider ihre ersten drei Begegnungen nach kurzer Kampfzeit mit sehenswerten Uchi-Mata (Innen-Schenkelwurf) und Ko-Uchi-Gari (kleine Innensichel) Techniken. Im letzten Kampf wartete sie schließlich, sehr zur Freude von Landestrainerin Maria Schneehardt, mit einem links ausgeführten Seoi-Nage (Schulterwurf) auf und gewann unumstritten den 1. Platz. Dem wollte Claudia Damaris Müller (- 63kg) nicht nachstehen und untermauerte mit einer soliden Leistung ihre zuletzt erzielten Erfolge. Durch einen schnellen Auftaktsieg über die Weixdorferin Nossol, die sie mit Harai-Goshi (Hüftfeger) bezwang und einem weiteren Sieg über Naunzi aus Chemnitz, gewann Claudia auch ihren Finalkampf mit Ippon (voller Punkt) für einen Beinfasser. Bei den Jungen fanden sich mit Maximilian Vesser, Csaba Lohde und Alexander Humplott drei Sportfüchse auf dem Podest wieder. Maximilian punktete bei seinem ersten Auftritt in der Gewichtsklasse bis 55kg gegen Bardin vom JCL für Te-Guruma (Handrad) nach nur 14 Sekunden, gewann anschließend den Halbfinalkampf gegen den starken Bautzener Schudack mit Ippon für einen tief angesetzten Kata-Guruma (Schulterrad) und stand somit im Finale. Hier unterlag er leider dem Jenaer Popov und wurde somit Zweiter. Einen wahren „Wettkampfmarathon“ absolvierte Csaba, der einen Doppelstart in der U17 und U20 wagte. In seiner angestammten Altersklasse gewann er zunächst mit Ippon für einen spektakulär ausgeführten Kata-Guruma, verlor danach, deutlich mit Waza-Ari in Führung liegend, durch eine Unachtsamkeit mit Ippon auf Haltegriff. Die Hoffnungsrunde bestritt er wieder hochkonzentriert und sicherte sich durch zwei Siege die Bronze Medaille. Auch sein Gastauftritt in der U20 verlief überraschend erfolgreich. Er gewann seine ersten beiden Kämpfe mit Ippon für Uchi-Mata, musste dann aber der hohen Belastung mit extrem kurzen Pausen Tribut zollen und wurde schlussendlich Fünfter. Bei den schweren Jungs startete Alexander mit einer unnötigen Auftaktniederlage. Mit Wut im Bauch gewann er die Folgekämpfe jeweils mit Ippon für Seoi-Nage und errang somit den 3. Platz. In der Gewichtsklasse bis 60kg hatten wir mit Dominic Brauer und Hans Foede gleich zwei Eisen im Feuer. Hans gewann seinen Auftaktkampf mit ganzem Punkt für Seoi-Nage, konnte anschließend dem starken Schlettauer Schürer aber nicht Paroli bieten und verlor leider auch seinen Kampf in der Hoffnungsrunde. Etwas Lospech hatte Dominic, der gleich zu Beginn gegen den späteren Sieger Bart aus Münchberg verlor. In der Hoffnungsrunde konnte er zunächst gegen den Schlettauer Hacke mit Ippon für tief ausgeführtem Seoi-Nage gewinnen, bevor auch er leider ausschied. Marina (-57kg) konnte an diesem Tag leider nicht an ihre gewohnte Form anknüpfen und blieb ohne Platzierung. Nach diesem recht erfolgreichen Abschneiden unserer Sportler können wir gespannt und erwartungsvoll auf die im Oktober beginnenden Mannschaftsmeisterschaften blicken. Rene Vesser Eingestellt von Sportfuchs um 18:40 0 Kommentare
  • Leon Runge nahm die Siegertrophähe für die Delitzscher Sportfüchse entgegen

    07 September 2009 In der Wolfener Jahnturnhalle trafen sich am letzten Wochenende 160 Judoka von 9 Vereinen aus 5 Bundesländern zum Pokalturnier. Nicht nur die große Anzahl an Aktiven, auch das mitgereiste Publikum und die noch hoch sommerlichen Temperaturen heizten das Hallenklima an. Im Fanclub der Delitzscher Sportfüchse staunten Lisa Wipper und Josephine Müller wie ihre Trainingsfreunde in der Altersklasse der unter 9-jährigen ihre ersten Kämpfe meisterten und sehr engagiert kämpften. Unter Anleitung seines Trainer Michael Schweiger konnte Clemens Girndt 3 von 4 Kämpfen mit klasse ausgeführten Bodentechniken gewinnen. Auch die Anfänger Jeremy Krulich, Alexander Sommerkorn und Jonas Voigt gingen freudestrahlend als Sieger von der Matte und ernteten im Anschluss die Anerkennung. In der AK U11, Schwergewicht bis 50 kg, lieferten Danielo Läuter und Maximilian Skowron spannende Kämpfe. Selbst von einem weitaus schwereren Gegner ließen sie sich nicht schockieren und behielten ihren Kampfstil bei. In dem Duell untereinander behielt Danielo die Nase vorn und holte zum Schluss Gold. In der Gewichtsklasse bis 35 kg kämpften die beiden Füchsinnen Tania Elisa Müller und Ann Katrin Vesser. Während Ann Katrin hervorragend mit ihrem Spezialwurf O-Goshi (Hüftwurf) punktete, setzte Tania Elisa auch auf Festhaltegriffe. Auch hier stand zum Schluss das Duell der Vereinskameradinnen statt, bei dem Tania Elisa die Nase vorn hatte. Sehr zielstrebig waren auch die Begegnungen von Elisabeth Kuhla. Gute Wurfansätze mit dem direkten Übergang zur anschließenden Bodentechnik verhalfen ihr auf das oberste Treppchen. Bei den U15-jährigen zeigte Lukas Jakobsche, dass er mit Wurfkombinationen recht gut punkten kann. Von den 18 Sportfüchsen platzierten sich alle unter den erste 3. Damit war auch der erste Platz in der Gesamtwertung gesichert. Für die Delitzscher Sportfüchse wurden folgende Ergebnisse erzielt: 1.Plätze: Jeremy Krulich, Danielo Läuter, Laura Humplott, Tania Elisa Müller, Elisabeth Kuhla, Kevin Müller, Sophia Hille, Arved Thies, Lukas Jakobsche 2. Plätze: Ann Katrin Vesser, Chris Lammers, Patricia Hähnel, Leon Runge, Maria Theißig 3. Plätze: Jonas Voigt, Clemens Girndt, Maximilian Skowron, Alexander Sommerkorn Eingestellt von Andreas Brauer um 05:42 0 Kommentare
  • Fotos aus Reibitz 2009

    12 August 2009 Nach langer Zeit habe ich mal Zeit gefunden, ein paar Bilder herauszukramen und sie ins www zu stellen. Leider war vorher keine Zeit. Ich hoffe, dass doch mal noch ein paar interessante Schnappschüsse dabei sind. An dieser Stelle , auch im Namen des Vereines, vielen Dank noch einmal an alle beteiligten Helferinnen und Helfer!!! Die Bilder findet ihr hier>>> Eingestellt von Sportfuchs um 18:32
  • Delitzscher Judoka bei Wiedemann Gedenkturnier erfolgreich

    Füchse starten durch Delitzsch (cab) Zum wiederholten Mal traten die Judoka der Delitzscher Sportfüchse beim Wiedemann Gedenkturnier in Chemnitz an. Der am vergangenen Samstag ausgetragene Wettkampf war der 13. dieser Art und lockte auch in diesem Jahr wieder viele Kämpfer und Kämpferinnen auf die Matte. Über 160 Teilnehmer rangen um die Plätze in ihren Gewichts- und Altersklassen. Doch standen an diesem Tag nicht nur sächsische Judoka auf der Tatami, auch aus anderen Bundesländern, Frankreich und Tschechien waren Judobegeisterte angereist. In der Gesamtwertung erhielten die Delitzscher Sportfüchse von insgesamt 27 teilnehmenden Vereinen knapp hinter den französischen Kollegen den 5. Platz. Hierzu hatten vor allem die ersten Plätze von Hans Foede (-55 Kg), Alexander Humplott (+90 Kg) und Claudia Damaris Müller (-63 Kg) beigetragen. Hans Foede, welcher all seine Kämpfe in der u15 mit soliden Leistungen gewann, setzte sich mit Festhalte- und Hebeltechniken durch. Auch Alexander Humplott bewies, wozu er fähig ist und holte sich den Sieg durch einen gekonnt ausgeführten Te Guruma in einem seiner Kämpfe. Claudia Damaris Müller fand im Kampf gegen ihre Trainingsgefährtin Caroline Büttner ebenfalls an den Festhaltetechniken gefallen und behielt den Sieg auf diese Weise für sich. Nach einem weiteren atemberaubenden Kampf gegen eine Kämpferin aus Kamenz hatte sie es geschafft und ergatterte so den ersten Platz. Eine Silbermedaille erlangte Anja Eschenbacher (-52 Kg), die nach einem starken Sieg im ersten Kampf, ihren zweiten, aufgrund eines Fehlers der Kampfrichter, wiederholen musste und ihrer Gegnerin dadurch unterlag. Auch Christoph Wosiek (-90 Kg) und Matthias Grote (-90 Kg) erhielten nach anstrengenden Kämpfen in den Altersklassen u18 und Männer einen guten zweiten Platz. Dritte Plätze wurden von Dominic Brauer (-60 Kg) und Caroline Büttner (-63 Kg) nach Delitzsch geholt. Dominic gewann den ersten Kampf vorzeitig, unterlag im zweiten Kampf jedoch seinem Gegner und erhielt so den dritten Platz. Caroline Büttner verlor den Kampf gegen ihre Trainingspartnerin und landete so ebenfalls auf dem dritten Platz. Alles in Allem war es ein gelungener Wettkampf und im nächsten Jahr sind die Delitzscher Judoka auf jeden Fall wieder mit dabei. Eingestellt von Andreas Brauer um 14:21 0 Kommentare
  • Judokas machen Spagat

    24 Juni 2009 Bei den am vergangenem Wochenende in Leipzig ausgetragenen Landes Jugend Spielen mussten sich die Judokas der Delitzscher Sportfüchse neben dem Kampf auf der Tatami auch in verschiedenen Athletikübungen mit ihren Gegnern messen. Am Samstag ging es zunächst für die Jungen und Mädchen der Altersklasse U14 um die begehrten Medaillen .Maximilian Bzyl erkämpfte sich durch Siege mit Festhalte, Armhebel und Seo-Nage (Schulterwurf) einen sehr guten dritten Platz auf der Matte. Um am Ende auf dem Siegerpodest zu stehen mussten die Sportler aber auch beim Klimmziehen ,Schlusssprung und Spagat überzeugen . Hierbei gab Maximilian sein bestes ,rutschte aber am Ende wegen einem Punkt weniger auf den 5. Platz in der Gesamtwertung zurück .Maria Theißig erkämpfte sich ebenfalls einen dritten Platz und schaffte es auch diesen bei den Athletikübungen zu verteidigen . Luisa Sophie Lützkendorf erreichte in ihrer Gewichtsklasse mit sehr guten Techniken im Stand und am Boden den ersten Platz und lies ihn sich auch durch die Übungen nicht mehr nehmen. Bei den unter12 jährigen gingen am Sonntag gleich 6 Delitzscher Judokas auf die Matte .Chris Lammers und Kevin Müller überzeugten einmal mehr mit sehr guten Leistungen auf der Tatami und holten ich jeder in seiner Klasse den ersten Platz ,wobei Kevin beim Athletiktest mit einem perfekten Spagat überraschte .Patricia Hähnel und Tania Elisa Müller konnten ihre guten Trainingsleistungen auch im Wettkampf bestätigen und erkämpften sich jeweils den dritten Platz .Mit diesen guten Ergebnissen verabschieden sich die kleinen Judokas in die verdienten Ferien und sind nach Trainingslager und Urlaub sicher wieder bereit zu großen Taten . Matthias Grothe Eingestellt von Sportfuchs um 15:04 0 Kommentare
  • Lipsiade 2009

    22 Juni 2009 Am Wochenende fand in den Altersklassen U10, U12, U14 u. U17 in der Arena Leipzig die Lipsiade 2009 statt. Für die U12 und U14 gilt eine Medaille gleichzeitig als Fahrkarte zu den 9. Landesjugendspielen des Freistaates Sachsen, die in diesem Jahr ebenfalls in der Arena ausgerichtet werden. Von den Delitzscher Sportfüchsen kämpften 22 Judoka um die Medaillen. In der Ak10 konnte sich Alexander Sommerkorn (-26kg) durch zwei Siege ins Finale kämpfen, wo er mit Haltegriff unterlag. Sehr gute Leistungen zeigten auch Luise Friede (-30kg), die mit schnellen O-Soto-Otoshi Techniken glänzte, sowie Jeremy Kruhlich (-22kg) und Ann-Katrin Vesser (-33kg) die mit Hüftwürfen überzeugten und jeweils Bronze schafften. In der U12 errang Patricia Hähnel (-44kg) bei sieben Starterinnen einen 3. Platz. Tania Müller unterlag der starken Leipzigerin Schoch, glänzte aber im Halbfinale mit Vielfältigkeit und erhielt ebenfalls Bronze. Bei den Jungen dominierten wieder einmal Chris Lammers (-25kg), der mit Haltegriff punktete und Kevin Müller (-28kg), der alle drei Kontrahenten in die Trostrunde schickte. Lucas Friede (-34kg) siegte zunächst mit Schulterwurf. Nach einer Niederlage kämpfte er sich über die Trostrunde ins Halbfinale und gewann mit Konterwurf. In die Freude über Bronze platzte die Mitteilung, dass der falsche Gegner auf der Matte war und er nochmals antreten muss. Lucas ließ sich davon nicht beirren und sicherte sich mit einem tollen Schulterwurf entgültig den 3. Platz. In der 46kg-Klasse trafen im Semifinale die Sportfüchse Danielo Läuter und Maximilian Skowron aufeinander. Nach einem recht ausgeglichenen Kampf ging diesmal Danielo als Sieger von der Matte. Nur drei Sportfüchse kämpften in der U14 um die Medaillen. Felix Büttner (-40kg) errang einen Armhebelsieg. In einem schweren konzentriert geführten Kampf ertrotzte er eine kleine Wertung und punktete sich danach auf das Siegerpodest. Zwar konnte Lukas Jakobsche (-46kg) mit O-Uchi-Gari (Innensichel) gewinnen, unterlag aber den starken JCL-Kämpfern und musste sich mit dem 5. Platz begnügen. Im Schwergewicht (+60kg) gelang Maximilian Bzyl ein schöner Ko-Uchi-Gari (kleine Innensichel), der ihm den 3. Platz sicherte. Am Sonntag gingen die Mädchen U14 an den Start. Maria Theißig (-48kg) zeigte stark verbesserte Leistungen. Den ersten Kampf verlor sie zwar gegen die starke Steinhoff (JCL)ohne Wertung durch Kampfrichterentscheid, erkämpfte aber mit Hüftwürfen und Haltegriff noch den 2. Platz. Viermal war Luisa Lützkendorf mit Hüftwürfen rechts und links sowie Haltegriffen erfolgreich und blieb ungeschlagen. Hans Foede (-55kg) trat als einziger Delitzscher in der U17 an und sichert sich eine Bronzemedaille. Übersicht: Gold – Chris Lammers, Kevin Müller, Felix Büttner, Luisa-Sophie Lützkendorf; Silber – Alexander Sommerkorn, Maria Theißig; Bronze – Luise Friede, Jeremy Kruhlich, Ann-Katrin Vesser, Tania Müller, Patricia Hähnel, Danielo Läauter, Maximilian Bzyl, Hans Foede; 5. Plätze – Maximilian Skowron, Lukas Jakobsche. Damit haben sich neun Sportfüchse für die Landesjugendspiele qalifiziert. SR/RT Abs.: Sina Rockosch u. R. Trensch, Delitzscher Sportfüchse - Judo - Eingestellt von Andreas Brauer um 05:07
  • Sportfüchse überzeugten in Rodewisch

    25 Mai 2009

    Die besten Judoka der Altersklasse (AK) U17 durften die Delitzscher Sportfüchse am vergangenen Wochenende zum 20. Internationalen Horst-Wolf-Turnier in Rodewisch vertreten. Das als Talentsichtung angesetzte und mit guten Kämpfern besetzte Turnier war für unsere Athleten eine Herausforderung. Umso mehr überraschte Anja Eschenbacher. Die in der Gewichtsklasse (GK) -52 kg startende Füchsin konnte in ihren Begegnungen vor allem mit Hebeltechniken im Bodenkampf punkten und belegte somit einen 5. Platz. Ihre Schwester Marina überzeugte mit Hüftwürfen sowie Sicheltechniken und holte ebenfalls den 5. Platz in der GK -57 kg. Claudia Damaris Müller (-63 kg) gelang gleich in der ersten Begegnung ein sehenswerter Hüftwurf und damit ein voller Punktsieg. Dann wollte es einfach nicht mehr so recht gelingen. Mit etwas Pech in den darauffolgenden Begegnungen reichte es trotzdem noch für einen 3. Platz. Die Begegnungen der männlichen Füchse waren technisch sehr anspruchsvoll. Vor allem Csaba Lohde (-73 kg) zeigte eine Superleistung und präsentierte sehr eindrucksvolle Kämpfe, in denen er mit Fuß-, Hüft- und Schulterradtechniken seine Gegner bezwingen konnte. Der kräftezehrende Finalkampf ging über die volle Zeit. Auch hier war Csaba überlegen und konnte durch einen taktisch klug geführten Kampf die goldene Medaille für die Delitzscher Sportfüchse einfahren. Alexander Humplott (+90 kg) hatte im Auftaktkampf Mühe für den kleineren aber dafür schwereren und kräftigeren Gegner die passende Technik zu finden, führte den Kampf souverän mit einem Punktevorteil über die volle Zeit. Den darauffolgenden Kampf gewann er vorzeitig und sicherte damit einen weiteren 1. Platz für das Konto der Delitzscher. Der in der Teilnehmerzahl am stärksten besetzten Gewichtsklasse -60 kg startende Dominic Brauer kämpfte ebenfalls sehr überzeugend. Dominic unterlag nur im Einzug in das Finale dem Münchberger Jan Lorenz, der später Gold holte. Im Kampf um Platz 3 siegte Dominic mit Hüftwurf und anschließendem Haltegriff. Hans Foede (-55 kg) und Tony Wedmann (-66 kg) blieben an diesem Tag ohne Platzierung. In der Gesamtwertung lagen die männlichen Füchse ganz vorn und brachten noch einen kleinen Pokal für den 3. Platz mit nach Delitzsch. A.B.
    0 Kommentare
  • Delitzscher Judoka holten 3. Platz beim 5. Werdauer Pokalturnier

    28 April 2009

    Am letzten Wochenende veranstaltete der JSV Werdau sein 5. Pokalturnier der männlichen Judoka in den Altersklassen U11/14/17/20. Da gleichzeitig in Leipzig die Landeseinzelmeisterschaften der U14 ausgetragen wurden, fiel die Delitzscher Abordnung eher klein aus. Dennoch schafften die Delitzscher Sportfüchse durch geschlossenes Auftreten einen guten 3. Platz in der Gesamtwertung zu erreichen und das war bei den 21 teilnehmenden Judovereinen eine tolle Leistung. In der Altersklasse U11 wurde Daniel Höppner (-34 kg) lautstark von seinen Vereinskameraden angefeuert, als er in den Vorrundenkämpfen mit Fege- und Kontertechniken gewann und nur im Finalkampf unterlag. Kevin Müller (-29 kg) siegte in allen Begegnungen vor allem mit Kombinationen und lieferte wie Chris Lammers (-25 kg) und Sebastian Wogschin (-25 kg) seinen Beitrag zum Gesamtergebnis. Chris und Sebastian zeigten ebenfalls gute Hüftwürfe mit Übergängen in den Bodenkampf und mussten bei der Entscheidung um Platz 1 gegeneinander antreten, wobei Chris das Glück auf seiner Seite hatte. Der in der Gewichtsklasse -46 kg startende Maximilian Skowron zeigte eine Leistungsverbesserung und verlor lediglich und unglücklich durch die Entscheidung des Kampfrichters. In der Altersklasse U17 und der Gewichtsklasse -55 kg mussten die Delitzscher Vereinskameraden Maximilian Vesser, Felix Schaaf und Hans Foede zum Teil gegeneinander antreten. Hier behielt Hans die Nase vorn und konnte mit Schulter- und Rückwärtstechniken den 3. Platz erkämpfen. Tony Wedmann (-66 kg) setzte die Hinweise seiner Trainer in diesem Turnier nur zum Teil um, und musste sich mit einem 3. Platz zufrieden geben. Dominic Brauer (-60 kg) rundete das Gesamtergebnis mit seinem erzielten 2. Platz ab. A.B.
    0 Kommentare
  • Gemeinsam sind wir stark

    29 April 2009

    So lautete das Motto der Delitzscher und Tauchaer Judokas, die sich anlässlich der am Samstag in Leipzig stattgefundenen Landesvereinsmannschaftsmeisterschaften zu einer Kampfgemeinschaft zusammen schlossen. Die Jungen der Altersklasse U14 mussten sich in acht Gewichtsklassen mit neun anderen Mannschaften aus ganz Sachsen messen. Im Auftaktkampf gegen Judokan Schkeuditz holte Dominic Günther mit Sieg durch Festhalte den ersten Punkt für die Mannschaft und nach dem unter anderem Florian Herber und Daniel Thiele ihre Kämpfe vorzeitig mit O Uchi Gari (Rückwärtstechnik) und Armhebel gewinnen konnten stand es am Ende 5:2 und ein guter Anfang war gemacht. Gegen die Leipziger Mannschaft von Motor Gohlis Nord war es dann schon deutlich schwieriger. Nach Siegen von Marvin Müller, Felix Büttner, Jonas Schirmer und dem sehr gut und konzentriert kämpfenden Daniel Thiele stand es hier 4:4. Da aber Jonas Stickel gegen seinen etwas schwereren Gegner nach voller Kampfzeit nur mit kleiner Wertung verlor stand die Kampfgemeinschaft dank der besseren Unterpunkte im Halbfinale. Hier schafften es die Tauchaer und Delitzscher Judokas die Spannung aus dem vorherigen Kampf zu übertreffen und ihre Trainer und Eltern zum schwitzen zu bringen. Vor dem letzten Kampf in der Gewichtsklasse plus 55kg stand es 4:3 für die Chemnitzer Kampfgemeinschaft und der Delitzscher Maximilian Bzyl musste mit vollem Punkt gewinnen damit man dank der besseren Unterpunkte noch ins Finale einziehen konnte. Max setzte in dieser Begegnung seine Größe und Kraft sehr gut ein und konnte seinen Gegner schnell zu Boden bringen und in die Festhalte nehmen. Nach 25 Sekunden und den lauten zurufen halten, halten war es geschafft und die KG Delitzsch/Taucha sang Finale oho. Gegen die Mannschaft von Einheit Chemnitz Süd fehlten den Judokas dann die Kraft und auch die nötige Konzentration, und so musste man sich dem Gegner geschlagen geben. Der damit erreichte zweite Platz ist aber ein sehr gutes Ergebnis und auch die geschaffte Qualifikation für die Mitteldeutschen Meisterschaften die am 16.Mai statt finden. Wir hoffen das die Kämpfer beider Vereine zu diesem Wettkampf gut trainiert und gesund antreten, und als Kampfgemeinschaft wieder einen der vorderen Plätze belegen können. M.G.
    0 Kommentare
  • Vogtlandpokalturnier in Rodewisch

    20 April 2009

    Über 350 Judoka von 32 Vereinen der Altersklassen U10/12 u.14 stellten sich am Samstag in der Rodewischer Göltzschtalhalle zum Kampf um die Medaillen und Pokale des offenen Vogtlandpokalturnieres. Die Delitzscher Sportfüchse – sie beteiligten sich mit zehn Aktiven – konnten sich in diesem auch international besetzten, schweren Turnier achtbar schlagen. Die jüngste Delitzscherin Ann Katrin Vesser (U10/30kg) war besonders mit linken Hüftwürfen erfolgreich und erkämpfte den 2. Platz. Bei der U12 schlug Chris Lammers (-25kg) mit Hüftwürfen, Haltegriff und Ko-Uchi-Gari (kleine Innensichel) sehr schnell alle Gegner und sicherte die Goldmedaille. Auch Kevin Müller (-28kg) punktete sich mit brillianten Würfen, wie Harai-Goshi (Hüftfegewurf), Fußfege und Hüftwurf ins Finale, wo er nach schwerem Kampf eine Niederlage hinnehmen musste. Einen schweren Stand hatte Tania Müller (-33kg), sie konnte mit Haltegriff punkten und erhielt Bronze. Stark besetzt war auch die U14. Hier zeigte sich Florian Herber (-43kg) sehr beherzt, errang einen Festhaltesieg, wurde in die Trostrunde verwiesen, konnte sich aber mit zähem, konzentrierten Einsatz noch die Bronzemedaille sichern. Lukas Jakobsche (-46kg) gewann mit Hüftrad, wurde 18 Sekunden vor dem nächsten Kampfende von einer Fußfege überrascht, gewann aber in der Hoffnungsrunde mit Haltegriff und großer Innensichel. In einem kräftezehrenden Halbfinalkampf errang er die Bronzemedaille. Im Schwergewicht erzielte Maximilian Bzyl einen tollen Schulterwurfsieg, danach gewann er mit Haltegriff. Nach einem knappen Kampfrichterentscheid blieb ihm der 2. Platz. Übersicht: Gold – Chris Lammers, Silber – Ann Katrin Vesser, Kevin Müller,
  • Osterspaziergang der Sportfüchse

    12 April 2009

    Ostern wurde in diesem Jahr genutzt, um bei herlichem Wetter die Sächsische Schweiz zu erkunden. Ein paar eiserne Sportfreunde trafen sich am Ostersamstag (es herrschte ein leichter Knoblauchnebel vor dem Bürgerhaus), um die Berge in Ruhe zu genießen. Leider dachten viele Gleichgesinnte auch so. Der erste Stau war in Pirna bereits Schock genug, um dies festzustellen. So quälte man sich bis ins Kirnitzschtal, wo die Wanderung starten sollte. Wäre man lieber eher gefahren! 15 Minuten eher wäre sicher ein Parkplatz frei gewesen. Aber Herr Lützkendorf hatte die Karawane um eben diese Zeit aufgehalten. So blieb nichts anderes übrig, als bis zum Hotel Forsthaus zurückzufahren und für 5 Euro einen Essensgutschein zu kaufen, der auch zum Parken berechtigte. Berg heil - auf ging es - dank eines Mitreisenden hatte man wenigstens eine Wanderkarte. So ging es nicht zum Hinteren Raubschgloss , sondern die Schrammsteinaussicht wurde angepeilt. Trotz unterschiedlicher Konstitution und Verfassung konnte man sich dann doch auf ein gemeinsames Wandertempo einigen. Die Schrammsteinaussicht war doch mit einigen Treppen und Leitern bespickt, wo alles abverlangt wurde. Gemeinsam konnte man nach der Besteigung den Wanderhighway in Richtung Kirnitzschtal wieder verlassen. Es winkte ja noch der 5 Euro Gutschein, den es einzulösen galt. Hier wurden alle Wanderfreunde bitter enttäuscht - Service und Freundlichkeit waren hier komplett unbekannte Wörter. Wir können deshalb das Hotel Forsthaus nicht empfehlen. Wir haben beschlossen, im Herbst noch einmal eine Wanderung zu unternehmen- hoffentlich mit besserer Beteiligung.
    0 Kommentare
  • Verbandsliga Frauen – 1. Kampftag 04.04.2009 in Leipzig

    08 April 2009

    Bei sonnigstem Frühlingswetter fuhren die Delitzscher Judofrauen am vergangenem Sonnabend nach Leipzig in die neue Trainingsstätte „Nordanlage“ des JCL. Angesichts des Trainingsstands der Sportlerinnen, der mitunter überlegeneren Konkurrenz und einer von vorneherein nicht besetzten Gewichtsklasse (-48kg), war es für das Frauenteam der Delitzscher Sportfüchse kein Einfaches, die insgesamt fünf Mannschaftsbegegnungen des ersten Kampftages der Verbandsliga Frauen zu absolvieren.Einmal mehr zeigte sich, dass im Mannschaftswettkampf neben den Einzelleistungen der Kämpfer der Teamgeist aller eine besondere Rolle zukommt und hierin zugleich die Stärke der Delitzscher Frauen lag, die diesmal auch mit einer zahlreichen Fangemeinde zur Unterstützung aufwarten konnten. Gegen die in den vergangenen Jahren immer vornplatzierte Mannschaft der Leipziger Löwen konnten die Füchsinnen mit einem Festhaltesieg von Mareike Schröter (-78kg) und einem überraschend schnellen Punkt für Seoi-otoshi von der Gaststarterin und frisch gebackenen Mutter Franziska Röder (-52kg) aus Riesa in den Kampftag starten. Zwar mussten die Delitzscherinnen in den beiden folgenden Begegnungen gegen die souveränen Mannschaften des JC Leipzig (0:6)und des PSV Leipzig (1:6) jeweils eine Niederlagen einstecken, allerdings sorgte hier Mandy Röhniß (-70 kg) für einen kleinen Höhepunkt. Nach fast 2-jähriger Trainings- und Wettkampfpause siegte sie in ihrem ersten Kampf als Delitzscherin mit vollem Punkt für einen sauberen O-uchi-gari. Mit neuem Mut und Zuversicht ging es somit in den Kampf gegen das Team aus Chemnitz. Spannungsgeladen zeigten sich bereits die ersten 5 Minuten im Kampf bis 63kg. Hier erreichte die Gaststarterin vom RBS Leipzig Susann Kracht ein Unentschieden für die Mannschaft. Da auch die Chemnitzer die unterste Gewichtsklasse (-48kg) nicht besetzen konnte stand es auch nach dem 2. Kampf noch 0:0. In der Gewichtsklasse bis 78 kg legte Mareike Schröter mit Festhaltesieg vor und holte den ersten Punkt der Begegnung auf das Delitzscher Konto. Nachdem die Chemnitzer im nächsten Kampf bis 70kg wieder gleichziehen konnten, punktete Sina Rockosch überzeugend mit links ausgeführtem Uchi-mata und verbesserte auf 2:1. Dass in der Gewichtsklasse über 78kg der erhoffte Punkt für Delitzsch ausblieb, machte Anika Kracht (bis 57 kg) mit vielseitiger und aggressiver Kampfweise wett, so dass die Sportfüchse diesen Mannschaftskampf mit 3:2 für sich entscheiden konnten und sich somit einen vorläufigen 5. Tabellenplatz sicherten. Motiviert vom Sieg zeigten die Mädels im letzten Kampf gegen den PSV Kamenz noch einmal Kampfgeist und viele gute Technikansätze. Siegen konnte hier nur Elizabeth Hentschel + 78 kg, allerdings überraschte Franziska Röder (-52 kg) in einem Wahnsinnskampf über die volle Kampfzeit gegen die starke Tina Hohlefeld, wobei sie lediglich in der letzten halben Minute eine kleine Wertung abgeben musste und es bei 1:6 blieb. Sicherlich waren die persönlich bedingten Trainingspausen der Sportlerinnen spürbar, jedoch zeigten sich die Delitzscher Damen am Samstag als geschlossene Mannschaft, die mit guter Stimmung und Teamgeist zuversichtlich auf den zweiten Kampftag am 17.5. in Leipzig blicken kann. Für die Delitzscher Frauenmannschaft kämpften: -52kg Sina Rockosch, Franziska Röder (VFL Riesa) -57kg Liesa Ebelt, Anika Kracht (RBS Leipzig) -63kg Caroline Büttner, Susann Kracht (RBS Leipzig) -70kg Mandy Röhniß -78kg Mareike Schröter, Anne Herrmann +78kg Kristin Triebel, Elizabeth Hentschel (RBS Leipzig) N.Rockosch Delitzscher Sportfüchse e.V.
    0 Kommentare
  • Delitzscher Sportfüchse kämpfen erfolgreich in Eilenburg

    10 März 2009

    Das diesjährige Eilenburger Judoturnier wurde am letzen Sonnabend und Sonntag ausgetragen. Die Delitzscher Sportfüchse stellten dabei mehr als 30 Kämpfer, von denen über die Hälfte aus dem Anfänger- und Kinderbereich kommen. Am Sonnabend mussten Rico Lorenz (-25 Kg) und Jeremy Krulich (-22 kg) in der Altersklasse (AK) U9 zweimal auf die Matte und konnten mit recht guten Technikansetzen ihre Trainer beeindrucken, jedoch fehlte das letzte Quäntchen Glück zum Podestplatz. Dagegen schafften es in der weiblichen AK U11 bis 33 kg gleich 2 Kämpferinnen eine der begehrten Medaillen zu gewinnen. Dabei landeten Tania Elisa Müller als 2. Platzierte und Ann-Katrin Vesser als 3. knapp vor ihrer Vereinskameradin Lena Wittwer, die als Anfängerin zwar noch keinen vorderen Platz belegen konnte, es jedoch ihren Mannschaftskolleginnen nicht immer einfach machte. Auch bis 40 kg konnten die Delitzscherinnen Laura Humplott und Sarah Lorenz ihr Leistungsniveau offenbaren und somit einen vorderen Platz erreichen. In der Gewichtklasse bis 28 kg wurde Kevin Müller, vor allem durch gute Fegetechniken, mit dem 1. Platz belohnt. Damit schob er sich vor seinen Vereinskameraden Alexander Sommerkorn, welcher auf Grund seiner Unerfahrenheit noch nicht ganz überzeugen konnte. Auch in der Gewichtsklasse (GK) bis 25 kg kam keiner an den Delitzschern vorbei. Hier gewann Chris Lammers mit lupenreinen Hüftwürfen alle Kämpfe vorzeitig und sicherte sich somit ebenfalls den 1. Platz. In den höheren Gewichtsklassen konnten Danielo Läuter und Dennis Önal durch sehr gut herausgearbeitete Festhalten punkten. Sie landeten auf den 2. und 3. Platz. In der AK U17 überzeugte vor Allem Dominic Brauer (-60 kg), der mit beeindruckender Arbeit im Bodenkampf sich den 2. Platz sicherte. Maximilian Vesser (-50 kg) und Hans Foede (-55) mussten bereits in den Vorrundenkämpfen je eine Niederlage hinnehmen und wurden so auf die Dritten Plätze verwiesen. Außerdem holten an diesem Sonnabend Christoph Wosiek den 3. und Felix Schaaf den 5. Platz. Am Sonntag kämpften die AK U14 m/w und U17 w um die Pokale. In der GK bis 40 kg siegte Felix Büttner zunächst mit Schulterwurf und war beim nächsten Kampf mit Haltegriff erfolgreich. Den Endkampf konnte er mit einer knappen Entscheidung für sich verbuchen. Einen schweren Stand hatte Lukas Jakobsche (-43kg) in der mit 15 Kämpfern (5-mal JC-Leipzig) am stärksten besetzten Gewichtsklasse. Er punktete zunächst mit Seoi-Toshi (Schulterwurf mit Beinsperre), danach mit Schulterwurf und stand nach einem klaren Wertungssieg (2 Yuko – mittlere Wertungen) im Finale, wo er nach schwerem Kampf mit einer kleinen Wertung das Nachsehen hatte. Auch Jonas Stickel (-46kg) zeigte vielseitige und starke Leistungen. Er gewann mit Tomoe-Nage (Rückwärtsfallwurf), danach mit Haltegriff, ließ sich allerdings im Finale selbst mit Tomoe-Nage überraschen. Am längsten mußte Tobias Mende (-31kg) warten, der mit Hüftwurf gewann, den nächsten Kampf verlor, über die Trostrunde aber, wieder mit Hüftwurf, den 3. Platz erreichte. Am Nachmittag erkämpfte bei den Mädchen in der AK U14 Luisa Lützkendorf (-48kg) mit zwei Festhaltesiegen und einer Niederlage im Endkampf den 2. Platz. Ähnlich lief es bei Maria Theißig (-44kg), die auch nach zwei Siegen im Finale unterlag. In der U17 kämpfte Marina Eschenbacher (-57kg) ganz stark. Sie entschied alle vier Kämpfe mit O-Uchi-Gari (große Innensichel), Haltegriff, Uchi-Mata (Innenschenkelwurf) und Armhebel schnell für sich und siegte unangefochten. Claudia Damaris Müller blieb ebenfalls ungeschlagen und holte zum Schluss noch Gold für Delitzsch. Zusätzlich eine kleine Zusammenstellung der Ergebnisse vom Sonntag: U14 m - 1.Platz Felix Büttner, 2. Plätze Lukas Jakobsche, Jonas Stickel, 3. Platz Tobias Mende. U14 w – 2. Plätze Maria Theißig, Luisa-Sophie Lützkendorf, 3. Platz Susanne Kollenda, 5. Platz Patricia Hähnel. U17 w – 1. Plätze Marina Eschenbacher, Claudia-Damaris Müller, 2. Platz Anja Eschenbacher.
  • Familienwanderung bei den Sportfüchsen

    06 März 2009

    Damit alle nach dem langen Winter mal an die frische Luft kommen, haben wir Ostersamstag am 11.4.2009 eine Familienwanderung geplant. Ziel ist die sächsische Schweiz. Die Wanderung startet am Lichtenhainer Wasserfall und geht zuerst zum Kuhstall bzw. den Neuen Wildenstein hoch. Von dort geht es über den Fremdenweg rüber zum Kleinen und dem Großen Winterberg. Der Rückweg erfolgt dann über das Heringsloch, die Quenenwiesen und der Rückseite des Neuen Wildenstein. Dauer: 3.75 Stunden Entfernung: 13.5 Kilometer Höhenunterschied: 581 Meter Treffen: 8.00 Uhr Bürgerhaus am 11.4.2009 Anreise erfolgt mit eigenem PKW Wer Interesse hat, bitte in die Liste in der Judohalle eintragen. Gute Laune und Wanderschuhe sind mitzubringen!
    0 Kommentare
  • Lisa Schneider holt Silber bei den Deutschen Einzelmeisterschaften in Homburg

    Am letzten Wochenende war es dann so weit. Unsere 4 Sportfüchse durften bei den Deutschen Einzelmeisterschaften in Homburg um die Medaillen kämpfen. Nach der guten Vorbereitung auf der Sportschule Leipzig, wo sie von den Trainern Maria Schneehardt und Falk Hofmann trainiert werden mit besten Voraussetzungen für dieses wichtige Ereignis. Gleich am Sonnabend gingen Csaba Lohde (-73 kg) und Alexander Humplott (-90 kg), beide Sportschüler in Leipzig, auf die Matte. Beide gingen im Auftaktkampf der Hauptrunde über die volle Kampfzeit und unterlagen am Ende mit kleiner bzw. mittlerer Wertung. In der darauffolgenden Trostrunde konnte Csaba punkten und war wieder im Rennen. Für Alex ging es gegen den Dudweiler David Gaube über die volle Kampfzeit. Im Golden Score musste Alex dann nach insgesamt 6 Minuten Kampfzeit wiederum eine Niederlage hinnehmen. Das vorzeitige Aus war das Ergebnis. Csaba stand in der folgenden Begegnung dem Passauer Matuschek gegenüber dem er dann nach anfänglicher Führung noch unterlag und ebenfalls das vorzeitige Wettkampfende hinnehmen musste. Nun setzten wir voll auf Berenice Murrack (-57 kg) und Lisa Schneider (-70 kg ebenfalls Sportschüler in Leipzig), die am Sonntag kämpfen durften. Berenice traf gleich in der 1. Begegnung auf Verena Büllesbach aus Großhadern. Büllesbach legte bei den Meisterschaften einen glatten Durchmarsch hin und wurde mit Gold belohnt. Demzufolge hatte Berenice das nachsehen und konnte auch in der darauffolgenden Hoffnungsrunde nicht punkten. Einen sehr guten Auftaktkampf lieferte Lisa. Nach gerade einmal 15 Sekunden konnte sie den ersten Punkt gegen die Offenburgerin Nina Neumann erzielen. Im 2. Kampf gegen Janina Mittman vom SV Urmitz nach 39 Sekunden der 2. Sieg. Danach gegen die Premnitzerin Höhne nach 1 Minute 51 Sekunden und beim Einzug ins Finale nach 1 Minute und 37 die Punkte auf Ihrem Konto. Ihre Finalgegnerin Natalia Kubin aus Frankfurt am Main tat es ihr gleich und siegte in jedem Kampf vorzeitig. So war es im Finale eine äußerst spannende Begegnung in der sich beide nichts schenkten. Zum Schluss hatte die Frankfurterin nach voller Kampfzeit und mit einer kleinen Wertung die Nase vorn. Lisa wurde zwar auf den zweiten Platz verwiesen, lieferte allerdings eine Glanzleistung. Lisa du kannst stolz sein, obwohl du persönlich sicherlich nicht zufrieden bist. Für alle Füchse Hut ab vor dem guten Ergebnis, auch wenn es nicht immer gleich eine Medaille wird. Lisa wird nächstes Jahr noch einmal in dieser Altersklasse kämpfen dürfen, auf das Ergebnis sind wir schon jetzt gespannt. Außerdem ist Lisa auf Grund ihrer Leistungen für das Internationale Turnier der Altersklasse U17 in Tver/Russland nominiert und wird dort den Deutschen Judobund, den Judoverband Sachsen und die Delitzscher Sportfüchse würdig vertreten. A.B.
    0 Kommentare
  • Nadja Rockosch besteht Prüfung zum 2. Dan

    04 März 2009

    Unsere Glückwünsche gehen an Nadja Rockosch. Sie hat neulich ihre Prüfung zum 2. Dan erfolgreich bestanden. Unterstützung fand sie bei ihrem Freund Gunnar May (1. Dan) und bei Ihrer Schwester Sina Rockosch (1.Kyu), welche zum einen bei den zahlreichen Trainingseinheiten aber auch bei der Prüfung in Pirna unterstützend und als Uke dabei waren. Unser Dank auch für die gute Vereinsarbeit, denn neben dem Vereinsvorsitzenden Thilo Wolff steht Nadja als Stellvertreterin ihren Mann (Frau). A.B.
    0 Kommentare
  • 4 Sportfüchse fahren zur DEM nach Homburg

    18 Februar 2009

    Am vergangenen Wochenende wurden im Judo die Mitteldeutschen Einzelmeisterschaften der Altersklasse U17 und U20 im anhaltinischen Braunsbedra ausgetragen, bei denen in beiden Altersklassen Sachsen der dominierende Landesverband war. Auch die Kämpfer der Delitzscher Sportfüchse leisteten ihren Teil für das gute Gesamtergebnis. Besonders Lisa Schneider (-70 kg) zeigt im Gegensatz zum Vorjahr eine deutliche Leistungssteigerung. Die Flexibilität im technischen Bereich aber auch Kraft und der unbedingte Siegeswille verhalfen Ihr aufs oberste Treppchen. Dabei gewann sie alle Kämpfe vorzeitig mit vollem Punkt, welches schon eine beeindruckende Leistung war. Ebenso siegreich war Csaba Lohde (-73 kg). Seit dem Meisterschaftsbeginn zeigte der Sportschüler konstant gute Leistungen und ließ keine Schwächen gegenüber seinen Gegnern erkennen. Somit werden Lisa und Csaba als Mitteldeutscher Meister bei den Deutschen Einzelmeisterschaften in Homburg ihr Bestes geben, um ein gutes Resultat verzeichnen zu können. Aber auch Berenice Murrack (-57 kg) und Alexander Humplott (-90 kg) zeigten, dass sie in dieser Leistungsklasse gut mithalten können. Sie wurden zwar durch kleine Unaufmerksamkeiten jeweils auf die dritten Plätze verwiesen, aber beide haben sich ebenfalls qualifiziert und sind in Homburg mit dabei. Etwas Pech hatte Claudia Damaris Mülle (-63 kg), der 3. Platz schien greifbar nahe. Sie musste allerdings gegen ihre Kontrahentin Fritzi Blumhagen, die sie zuvor bei den Regionalmeiserschaften bezwungen hatte, eine Niederlage hinnehmen und wurde zum Schluss lediglich 5. Unser Schwergewichtler der Altersklasse U20 Paul Friedrich konnte wegen einer Krankheit nicht an dieser Meisterschaftsrunde teilnehmen und somit das Ticket zur DEM nicht lösen. Mit diesem Ergebnis zeigten unsere Judoka einmal mehr, dass sie auf hohem Niveau mithalten können und werden die Delitzscher Sportfüchse über die Landesgrenzen hinaus würdig vertreten. A.B.
    0 Kommentare
  • Bilder der Mannschaften online

    06 Februar 2009

    Hallo zusammen! Dank Rene haben wir mal die aktuellen Bilder der Mannschaften aktualisiert. Die Bilder sind hier>>> abrufbar. Wenn der eine oder andere nicht dabei ist, kein Beinbruch, wir werden die Fotosession wiederholen! Viel Spaß damit. Viele Grüße Peter
    1 Kommentare
  • Dankeschön an die neue Vereinsführung

    30 Januar 2009

    An dieser Stelle möchte ich auch mal ein paar Worte los werden. In den letzten Wochen ist einiges über die schlechte Stimmung im Verein und Unstimmigkeiten im Buschfunk zu hören bzw. wurde es auch in der Zeitung so publiziert. An dieser Stelle möchte ich mal auch etwas positives schreiben und Dankeschön sagen, an denjenigen, der den Verein mehr oder weniger am Leben erhalten hat. Andreas Brauer hat seit Bekanntwerden des Rücktrittes unserer alten Vereinsführung maßgeblichen Anteil daran, dass unser Verein noch existiert. Es ist heute nicht selbst verständlich, dass man sich ehrenamtlich so reinkniet. Seine "ewige Baustelle" in Zschepen hat sicherlich viele Stunden gefordert. So ist Judo mit den zusätzlichen organisatorischen Dingen natürlich eine zusätzliche Belastung. Noch im alten Jahr hatte er nach bekannt werden des Rücktrittes mit Vereinsmitgliedern und Trainern gesprochen, um einen fortlaufenden Trainigsbetrieb und damit einen intakten Verein zu sichern. Sie fanden schnell eine Lösung - so konnte der Verein bestehen bleiben. Andreas, den Trainern und dem neuen Vereinsvorstand möchte ich deshalb im Namen aller Sportfüchse und deren Familiensagen. Andreas , du fetzt! Viele Grüße Peter webmaster@sportfuechse-delitzsch.de
    1 Kommentare
  • Csaba und Paul sind Landesmeister

    27 Januar 2009

    Am Sonnabend wurden die Landesmeisterschaften der Altersklasse U 17 im Judo in Leipzig ausgetragen. Während es für Tony Wedmann und Dominic Brauer (beide -60 kg) nicht optimal lief, konnte sich Csaba Lohde (-73 kg) in allen Begegnungen durchsetzen und den Titel des Landesmeisters für die Delitzscher Sportfüchse erkämpfen. Der beim Judoclub Leipzig trainierende Sportfuchs siegte in allen Kämpfen mit Hüftwürfen und Schulterradtechniken vorzeitig und ließ keinen Zweifel an seiner Überlegenheit.
  • Neuer Vorstand bei den Sportfuechsen

    23 Januar 2009

    Wie bereits heute in der LVZ zu lesen war, wurde am 21.01.2009 ein neuer Vorstand bei den Delitzscher Sportfüchsen gewählt. Auf diesem Wege möchten wir uns beim alten Vorstand , hier vor allem bei Jörg Dommerdich und Torsten Ebelt für die geleistete Arbeit der vergangen Jahre recht herzlich bedanken und wünschen ihnen für die Zukunft alles gute. Der neue Vorstand ist hier nachzulesen >>>.
    0 Kommentare
  • Internationaler Sparkassen-Pokal 2009

    19 Januar 2009

    Auch in diesem Jahr hatte am Samstag der TuS Jena e. V. die Judoka der U14 zum Sparkassen-Pokal in das Sportforum Jena eingeladen. Das Turnier war mit sehr starken Kämpfern besetzt. Die Delitzscher Sportfüchse reisten mit vier Aktiven an.

    Bei den Mädchen unterlag Maria Theißig (- 44kg ) im ersten Kampf, erreichte aber über die Trostrunde mit Haltegriff noch einen siebenten Platz. Auch Felix Büttner (-37kg) hatte zunächst das Nachsehen, punktete sich dann zweimal mit Armhebel und Schulterwurf mit Beinsperre (Seoi-Toshi) ins Halbfinale. Hier hatte er nochmal das Nachsehen und belegte Platz 5. Sehr starke Leistungen zeigte Lukas Jakobsche (-43kg), der wieder sehr konzentriert kämpfte. Mit Armhebel, Schulter- und Beinwürfen punktete er sich ins Finale. Nach hartem, zähem und für beide Kontrahenten wertungslosen Kampf entschieden sich die Kampfrichter für Harddou JC Leipzig, Lukas bekam die Silbermedaille. Der schwergewichtige Maximilian Bzyl (über 60kg) begann sehr zurückhaltend, verlor folglich den ersten Kampf, gewann aber danach und sicherte sich einen 5.Platz.

    Zwar blieb in diesem hochrangigen Turnier kein Delitzscher sieglos, es zeigte sich aber auch ,dass noch intensiv trainiert werden muss, um über die meist mittelmäßigen Leistungen hinauszukommen.

    R. Trensch

    0 Kommentare
  • Mitgliedsversammlung am 21.Januar 2009

    09 Januar 2009 Am Mittwoch, dem 21.01.2009 findet um 18.00 Uhr die Mitgliederversammlung der Delitzscher Sportfüchse statt. Ort: Bürgerhaus Delitzsch Tagesordnung: siehe Aushang in der Judohalle Teilnehmer: Hierzu sind alle Vereinsmitglieder recht herzlich eingeladen. Eingestellt von Sportfuchs um 18:17 0 Kommentar
  • Neue Homepage

    30 Dezember 2008 Hallo Zusammen! Wie ihr seht, hat sich an der Seite etwas getan. Damit die Arbeit nicht für umsonst war, wäre es schön Lob oder Kritik eurerseits zu erfahren. Wer gern eigene Beiträge einstellen möchte, kann sich auch bei mir melden. Ein gesundes neues Jahr wünscht euch Peter, der Webmaster! Eingestellt von Sportfuchs um 15:49 0 Kommentare
  • Durchweg bestandene Gürtelprüfung zum Jahresende

    21 Dezember 2008





    Kurz vor Jahresende stellten sich noch einmal dreiundzwanzig jugendliche Füchse der großen Herausforderung, einen neuen Gürtelgrad im Judo zu erwerben.
    Die Prüflinge hatten sich in den vergangenen Wochen größtenteils über mehrere zusätzliche Trainingseinheiten hinweg kontinuierlich auf diesen Höhepunkt vorbereiten müssen, um zu gewährleisten, dass die Wettkampfvorbereitung und -leistung auch bei den, am Jahresende anstehenden, nunmehr mit guten Ergebnissen abgeschlossenen Turnieren nicht unter den Prüfungsvorbereitungen leidet.
    So war es umso erfreulicher, dass am Ende der vierstündigen Prüfungsveranstaltung kein Durchfaller zu verzeichnen war. Die ansprechendsten Demonstrationen zeigten erwartungsgemäß die Prüfungsteilnehmer, die die höheren Graduierungen , also die dunkleren Gürtelfarben anstrebten, wobei es für viele zuschauende Eltern vor allem ein Höhepunkt war, bei der Demonstration der einzelnen Gruppen der „Kata“, die stark verlangsamt und beidseitig spiegelgleich in vorgeschriebener Reihenfolge ausgeführte Wurftechniken beinhalten, zuschauen zu dürfen.
    Hier ist bei den jüngeren Judokas die von Elisa Meske sehr gut erarbeitete Ausführung der Hüftwurfgruppe zu würdigen. Hans Foede konnte den interessierten Zuschauern die Gruppe der Beinwürfe sehr gut veranschaulichen und eine angesichts es Erwerbs des höchsten Schülergürtels (1. Kyu, brauner Gürtel) zum Teil zu erwartend gute, aber darüber hinaus sehr ansprechende Darbietung lieferte das, von den Gewichts- und Größenverhältnissen zwar sehr ungleiche, aber bestens aufeinander eingespielte Paar Claudia Müller und Csaba Lohde ab.
    Der Sportgymnasiast hatte sich an den letzten Wochenenden zusätzlich zum Bundesstützpunkttraining an den wettkampffreien Wochenenden Zeit genommen, um hierfür mit seiner Partnerin in Delitzsch zu trainieren und beide zeigten eine sehr gute Gesamtprüfung.
    Nicht vergessen werden sollten auch die freiwilligen Uke (der, der fällt), die selbst keine Prüfung ablegten, aber weder Zeit noch Mühe scheuten, bei ihren Partnern zu fallen. Dies sind Denis Önal, Lena Wittwer, Sebastian Wogschin, Lucas Friede, Tobias Mende, Lukas Jakobsche, Maria Theißig, Felix Büttner und Berenice Murrack. Ihnen sei hier einmal ganz herzlich „Danke!“ gesagt.

    Einen höheren Gürtel tragen im nächsten Jahr:

    Rico Lorenz, Sarah Lorenz (8. Kyu, weiß-gelb), Susanne Kollenda, Chris Barysch, Tim Kläring, Luise Friede, Jannis Oehlert (7. Kyu, gelb), Maximilian Skowron, Elisabeth Kuhla, Ann-Katrin Vesser, Milena Schmidt, Tania Müller (6. Kyu, gelb-orange), Daniel Höppner, Danielo Läuter, Tony Wedmann (5. Kyu, orange), Arved Thies, Jonas Stickel, Maximilian Bzyl, Felix Schaaf (4. Kyu, orange-grün), Elisa Meske (3. Kyu, grün), Hans Foede (II. kyu, blau), Csaba Lohde, Claudia Müller (1. Kyu, braun)

    Herzlichen Glückwunsch!

  • Doppelpokalgewinn beim Schwarzenberger Adventsmannschaftsturnier

    14 Dezember 2008

    Das in Schwarzenberg ausgetragene JudoAdventsmannschaftsturnier endete als letzter Wettkampf des Jahres für die zwei, aus 26 Mädchen und Jungen aller Jugendaltersklassen bestehenden Sportfuchsmannschaften, mit einem traumhaften Erfolg. Sowohl die Mädchen-, als auch die Jungenmannschaft konnten sich mit mit einer überzeugenden Mannschaftsleistung den Siegertitel und damit auch den, in erzgebirgischer Handwerkskunst geschnitzten Wanderpokal erkämpfen. Die Füchse, die statt der normalen Erwärmung vor dem Wettkampf angesichts einer traumhaften Winterlandschaft zunächst eine überschwengliche Schneeballschlacht veranstaltet hatten, waren dann auch auf der Tatami nicht zu bremsen als sie gleich am Turnieranfang auf ihre, in den letzten beiden Jahren immer überlegenen Gegner und Titelverteidiger trafen.Bei den Mädchen hieß es also, zunächst gegen den SV Holzhausen zu gewinnen. Hier holten Tania Müller und die gesundheitlich etwas angeschlagene Laura Humplott zunächst zwei Delitzscher Siege.Danach musste Patricia Hähnel zwar einen Kampf an die starke Landeskadersportlerin Nele Köckeritz abgeben und auch Sophia Hille und Maria Theißig, die es gleichfalls mit ausgeborgten Kaderathletinnen zu tun hatten, waren ihren Kontrahentinnen unterlegen, jedoch konnte Anja Eschenbacher in einem harten und verbissene Duell ein, für die Füchse wichtiges, unerwartetes Unentschieden herausholen, so dass bei einem Stand von 2:3 die Loberstädterinnen noch alle Hoffnungen in ihre erfahrenen Spitzenathletinnen Marina Eschenbacher und Claudia Müller setzen konnten. Diese erfüllten sich, als Marina mit Innenschenkelwurf vorzeitig siegte und Claudia ihrer Gegnerin keine Chance ließ, sich aus dem knallharten Haltegriff zu befreien. Nach diesem 4:3-Sieg konnten die Loberstädterinnen gegen den JC Annaberg etwas unbeschwerter auf die Tatami gehen. Hier machten wiederum zunächst Tania Müller, Ann-Kathrin Vesser, Sophia Hille, Anja und Marina Eschenbacher und Claudia Müller den 6:2-Sieg perfekt und standen dem SV Holzhausen somit im Finalkampf noch einmal gegenüber. Dieser gestaltete sich dann noch einmal zu einem spannenden Duell, in welchem Elisabeth Kuhla trotz ihres geringeren Gewichtes zunächst mit Hüftwurf gewann, Laura Humplott, wie im Auftaktkampf siegte, jedoch Anja Eschenbacher dieses Mal ganz knapp unterlegen war.Nach einem Mitfallwurfsieg von Marina Eschenbacher lag es nun beim Stand von 3:4 in der letzten Einzelbegegnung an Claudia Müller, das Unentschieden nach Einzelkämpfen und möglichst den Sieg nach den Unterpunkten zu erzwngen. Die Delitzscherin hatte an diesem Tag jedoch Nerven wie Drahtseile, ließ sich trotz eines lange ohne Wertung geführten Duells nicht aus dem Konzept bringen und konnte buchtsäblich in letzter Sekunde, begleitet vom Jubel der Sportler und der mitgereisten Eltern den Siegerpokal mit Außensichelwurf und anschließendem Haltegriff an den Lober holen. Die Jungen mussten gegen den TSV Schlettau zunächs den Auftaktkampf abgeben, jedoch glich der konzentriert kämpfende Tobias Mende mit Hüftfeger und Haltegriff aus und Daniel Höppner und Felix Büttner gewannen die Folgekämpfe. Weitere zwei Punkte holten Lukas Jakobsche mit sauberer Fegetechnik und Jonas Stickel. Die folgenden drei Punkte gingen jedoch an die Schlettauer, so dass Dominic Brauer für den Mannschaftssieg mindestens unentschieden kämpfen musste. Er gewann mit Haltegriff und die Füchse standen nach diesem 6:4 im Kampf gegen den JC Annaberg, den sie mit 7:3 deutlich gewannen. Die Rückrunde gegen den TSV Schlettau konnten die Delitzscher etwas sicherer gestalten. Dieses Mal siegte Chris Lammers im Auftaktkampf gegen seinen Kontrahenten bravourös mit konsequent durchgezogenem Schulterwurf und Delitzsch gewann 6 Kämpfe in Folge, so dass Dominic Brauers Festhaltesieg die sehr gute Mannschaftsleistung der Deltzscher mit dem 7:3-Endstand nur unterstrich. Gegen den JC Annaberg wurde das Hinrundenergebnis wiederholt wobei dieses mal Daniel Höppner den unerwartet verloren gegangenen Kampf von Dominic Brauer mit blitzsauberem Fußfegesieg kompensierte. Die Füchse gehen also mit einem schönen Doppelpokalgewinn in die Weihnachtsferien, wobei vor allem der überaus gute Kämpferzusammenhalt, der kämpferische Einsatz des verborgten Florian Herber auch für die, sonst unterbesetzte Schlettauer Mannschaft und die sehr guten Einzelleistungen von Laura Humplott, Elisabeth Kuhla, Tania und Claudia Müller, Marina Eschenbacher, Arved Thies und Felix Büttner hervorzuheben sind. T.E. Es kämpften: Jungen Mädchen -29kg Chris Lammers -33kg Tania Müller/Elisabeth Kuhla/Ann Katrin Vesser -32kg Arved Thies/Tobias Mende -36kg Laura Humplott/Milena Schmidt -35kg Daniel Höppner -40kg Patricia Hähnel -38kg Felix Büttner -44kg Sophia Hille/Tina Sadlo -42kg Lukas Jakobsche/Florian Herber (für Schlettau) -48kg Luisa Lützkendorf/Maria Theißig -46kg Jonas Stickel -52kg Anja Eschenbacher -50kg nicht besetzt -57kg Marina Eschenbacher -55kg Maximilian Vesser/Felix Schaaf/Hans Foede -63kg Claudia Müller -60kg Dominic Brauer/Tony Wedmann -66kg Dominic Brauer/Tony Wedmann PS: Soweit der Zeitungsartikel - hier ausnahmsweise einmal noch ganz kurz etwas Persönliches: Für mich war es eine super schöne letzte Wettkampffahrt - mit viel Spaß, Kampfgeist, Zusammenhalt... Deshalb möchte ich allen, die mit waren, dafür danke sagen und hoffe, dass Ihr Euch nicht nur über die Pokale, sondern über das ganze schöne Adventsjudowintermärchenwochenende auch so riesig gefreut habt, wie ich! Torsten Ebelt
    0 Kommentare
  • Nikolausturnier der Jüngsten in Taucha - Sebastian Wogschin und Jonas Stickel mit starken Leistungen

    06 Dezember 2008

    Am vergangenen Sonnabend konnten sich von den 18 TeilnehmerInnen der Sportfüchse neun kleine JudokämpferInnen beim, in Taucha ausgetragenen Nikolausturnier mit ihrem Medaillenplatz ein zusätzliches schönes Nikolausgeschenk bereiten. Eine ganz starke Leistung lieferte in der Altersklasse U9 (Jhg. 2000/2001), Gkl. -24kg, Goldmedaillengewinner Sebastian Wogschin ab, der sich seine Siege gegen starke Kontrahenten hart erarbeiten musste, trotzdem mit sauberen Hüft- und Beinhakeltechniken agierte und letztendlich jede seiner Begegnungen mit vollem Punkt entschied. Die jeweils dritte Medaille in drei Wochen erkämpften sich die nunmehr als sichere Bank und zur Leistungsspitze zählenden FüchsInnen Patricia Hähnel (U11, Jhg. 1998/99,, -44kg), die zweimal mit Beinhakelwurf und einmal mit bildschöner Schulter- Handwurf-Kombination siegte, Hüftwurfspezialistin Ann-Kathrin Vesser (U9, -30kg), die ihre Lieblingstechnik hervorragend nach beiden Seiten einsetzte und Kevin Müller (U11, -28kg), der vor allem mit Fußwürfen erfolgreich war.. Alle drei wurden Erste.. Auch Jones Stickel (U11, über 46kg) zeigte sehenswertes Judo, als er seinen ersten Gegner zweimal mit Rückwärtsfallwurf über sich hinweg auf die Tatami beförderte und sich mit zwei weiteren Haltegriffsiegen souverän Gold holte. Tania Müller (U11, -33kg) konnte sich gegenüber dem Vorwochenende noch einmal steigern und erkämpfte sich mit Hüft- und Schulterwürfen platz zwei, wobei sie sich mit viel Verbissenheit und Kampfgeist in ihrem Finalkampf sogar aus einem Haltegriff befreien, der zweiten Festhalte jedoch nicht mehr entrinnen konnte. Silber gab es ebenfalls für Tobias Mende (U11, -31kg). Und Chris Lammers (U9, -24kg), der eine seiner Begegnungen schon nach 15 Sekunden mit einem schönen Schulterwurf gewann. Colin Trodler (U9, -46kg), der wiederholt gute Schulterwurfansätze zeigte, erkämpfte sich Platz drei und Neuling Jeremy Krulich (U9, -20kg) wurde für einen ganz starken, verbissen geführten und aufgrund seiner guten Hüftwurfansätze ganz knapp durch Entscheid gewonnenen Kampf am Ende des Turniers ebenfalls mit Bronze belohnt. Schade, dass solche knappen Entscheidungskämpfe bei den 43kg-Kämpfern der U11, Maximilian Skowron und Danielo Läuter nicht nur dieses mal für ihre Gegner ausgingen, obwohl sich die beiden oft sehr gut gegen wesentlich größere Gegner in Szene setzten und es letztlich oft nur an einer kleinen, aber eben der Kampf entscheidenden Wertung fehlte. Während der größte Teil der jüngeren Delitzscher Judokas mit diesen Leistungen zufrieden in den Jahreswechsel gehen kann, haben einige der Kämpfer mit dem Tauchaer Turnier noch einmal Selbstvertrauen für das nächstes Wochenende in Schwarzenberg stattfindende Adventsmannschaftsturnier gewinnen können.
    0 Kommentare
  • Neulinge kämpfen hervorragend beim Wolfener Judoturnier

    30 November 2008

    Beim, mit 110 Teilnehmern aus 15 Vereinen besetzten Wolfener Judoturnier konnten die 27 teilnehmenden Sportfüchse insgesamt 21 Medaillen erkämpfen, wobei die teilnehmenden Delitzscher Neulinge nicht nur Erfahrungen sammelten, sondern mit guten Einstiegsleistungen auch Medaillenplätze errangen, einige gestandene U11-Kämpferinnen ihre Leistungen bei der unlängst durchgeführten Bezirksmeisterschaft auch in Sachsen-Anhalt noch einmal bestätigten und die Judoka der U13 und U15 einschließlich der schwächeren Kämpfer durchweg aufs Treppchen kamen. In der Altersklasse U9 (Jhg. 2000/2001 konnte vor allem Ann-Katrin Vesser (-32kg) mit kraftvoll und sauber ausgeführten Hüftwürfen überzeugen und erkämpfte vor Sportfüchsin Alissa Prautzsch, die ihre Hüftwürfe gleichfalls erfolgreich einsetzte und Dritte wurde, Platz zwei. Erfreulich waren auch die Kämpfe des 29kg-Trios Jeremy Krulich, Alexander Sommerkorn und Rico Lorenz, in denen sich alle drei Kontrahenten in nichts nach standen, beherzt angriffen und als Lohn, wie oben genannt, in die Medaillenränge teilten. In der Gewichtsklasse -42kg konnte sich Colin Trodler mit einer verbesserten Kampfesführung Gold erkämpfen. Bei den Mädchen der U11 (Jhg. 1999/1998) wiederholte Patricia Hähnel ihren Erfolg der Bezirkseinzelmeisterschaften und gewann wiederum Gold vor den ebenfalls stark kämpfenden Bronzemedaillengewinnern Laura Humplott, die ebenfalls mit Hüftwürfen überzeugen konnte und Danielo Läuter. In der Gewichtsklasse bis 46kg konnte Denis Önal in einem aktiv gestalteten und angriffsfreudig geführten Finalkampf mit einem gut ausgeführten Umschubser gewinnen. Die gleich eine Altersklasse höher startende Elisabeth Kuhla wurde hier in der Gewichtsklasse 29kg zweite. Tanja Müller, die durchweg körperlich wesentlich stärkere Gegnerinnen hatte, konnte sich im entscheidenden Duell um Bronze mit Verbissenheit, unter Einsatz aller Kräfte und vor allem durch ständige Angriffe mit Hüftwurf-Beinhakeltechnik-Kombination mit Kampfrichterentscheid durchsetzen. In der Altersklasse U13 (Jhg. 1997/96) sorgte Tina Sadlo (-44kg) bei ihrem ersten Wettkampf für eine kleine Sensation, als sie ihre Weißenfelser Gegnerin nach gut geführtem Kampf und mehreren kleinen Vorteilen sogar noch mit Armhebel besiegen konnte und am Ende hinter ihrer kraftvoll kämpfenden und gut mit Hüfttechniken agierenden Vereinskameradin Maria Theißig (Silber) Dritte wurde. Elisa Meske erkämpfte in der Gkl. -40kg Silber. Bemerkenswerte Kämpfe lieferte in der U15 (Jhg. 1994/95) Hans Foede, der in seiner ersten Begegnung nach nur drei Sekunden mit lupenreine Schulterwurf siegte, zwei harte Golden-Score-Kämpfe (Doppelte Kampfzeit) bestritt, wobei er nur einen ganz knapp durch Kampfrichterentscheid verlor, zuletzt seinen gleichfalls sehr gut kämpfenden und vorher mit Beinhakeltechnik erfolgreichen Mitstreiter Felix Schaaf besiegte und vor dessen Bronzemedaille Silber holte. Zwei Spitzenkämpfe lieferte bei den Schwergewichtlern Goldmedaillengewinner Maximilian Bzyl, der zunächst mit Schulterwurf und Haltegriff gewann und dann sogar seinen Eilenburger Dauerkontrahenten zum ersten mal mit knallharter Kontertechnik auf vollen Punkt werfen konnte.Gleichfalls Gold nahm hier Felix Büttner (-38kg) mit nach Hause. Bei den Mädchen dieser Altersklasse setzte sich Anja Eschenbacher in der Gewichtsklasse bis 48kg mit guten links ausgeführten Beinhakeltechniken und Haltegriffen durch und wurde, wie die eine Gewichtsklasse höher (-70kg) startende Claudia Müller, die gut mit Schulter-, Innenschenkel- und Beinhakelwürfen agierte, unangefochten Erste. Überraschend gute Technikansätze zeigte auch der Zweitplazierte 50kg-Kämpfer Dustin Trodler und machte damit deutlich, dass auch er sein kämpferisches Potential stark erhöhen konnte.
    0 Kommentare
  • Bundesoffenes Turnier in Schmölln

    Einen wichtigen Test vor der am kommenden Sonnabend anstehenden Bezirksmeisterschaft hatten die Judofüchse der Jahrgänge 2000 bis 1998 am vergangenen Wochenende bei einem bundesoffenen Turnier in Schmölln zu bestehen. Die U11-Kämpfer- und Kämpferinnen konnten ihr relativ hohes Leistungsniveau auch angesichts der Gesamtzahl von 150 Teilnehmern aus 15 Vereinen Thüringens, Bayerns und Sachsens größtenteils recht gut demonstrieren, wobei auch Trainingsgruppenneulinge, wie z. B. Jannis Oehlert gute Kämpfe ablieferten. Einen ganz starken 2.Platz erkämpfte sich in der Gewichtsklasse bis 43kg Danielo Läuter, der die Kämpfe durch risikofreudiges Angreifen und mit konsequent durchgezogenen Beinwürfen für sich entschied und lediglich im Finale etwas zu verhalten und abgebeugt agierte. Gleichfalls eine gute kämpferische Leistung zeigte Bronzemedaillengewinnerin Tanja Müller (-30kg), die vor allem mit Hüftwürfen und Beinhakeltechniken erfolgreich war und diese auch schon sehr gut miteinander zu kombinieren begann. Gold konnte in der Gewichtsklasse bis 24kg Chris Lammers erkämpfen, während Patricia Hähnel und Alexander Sommerkorn Silber holten und Tobias Mende eine Bronzemedaille zum guten Ergebnis der U11 beisteuerte. Schade, dass Maximilian Skowron etwas Pech hatte und für seine angriffsfreudig und trotzdem mit Übersicht geführten Kämpfe nicht auch mit einem Medaillenplatz belohnt werden konnte. Dies klappt aber bei ihm und den gleichfalls etwas unglücklich ausgeschiedenen Kämpfern Daniel Höppner und Kevin Müller vielleicht am kommenden Sonnabend in Leipzig. Vor allem die U17-Mädchen (Jahrgang 1992 bis 1994) warteten ebenfalls mit einer Top-Leistung auf. Allen voran steht hier eine Glanzleistung von Marina Eschenbacher, die in zwei Begegnungen bereits nach 7 Sekunden mit blitzsauberem links ausgeführten Innenschenkelwurf siegte, je einmal mit gut herausgearbeitetem Armhebel und Haltegriff gewann und unangefochten erste in der Gewichtsklasse bis 57kg wurde. Auch die hervorragend geführten Begegnungen von Wettkampfneuling Caroline Büttner in der Gewichtsklasse -63kg waren an diesem Tag ein Highlight. Caroline musste sich zwar nach erbittertem Widerstand zunächst ihrer Trainingskameradin Claudia Müller, geschlagen geben, als diese mit guter Hüftwurf-Beinhakel-Kombination zum Erfolg kam, konnte aber in den anderen Kämpfen mit Bissigkeit, Durchsetzungsvermögen und enormen Kraftaufwand ihr noch relativ kleines Technikrepertoire wettmachen und gewann Bronze. Der einzige männliche U17-Starter der Füchse, Dominic Brauer, erkämpfte Silber. Dass die jüngeren Judokas in Sina Rockosch nicht nur eine Top-Trainerin haben, bewies diese dann in ihren Kämpfen bei den Judofrauen mit Gold in der Gewichtsklasse bis 52kg.. Hier gewann sie zunächst nach 12 Sekunden mit Innenschenkelwurf links gegen die Chemnitzerin Wächtler, setzte sich dann in einem mit viel Übersicht geführten Kampf gegen Jana Todt aus Schwarzenberg mit großem Vorteil durch und konnte die Chemnitzerin Geisler mit links ausgeführtem Schulterwurf und Haltegriff besiegen. Die im nächsten Jahr gemeinsam mit Mareike Schröter für Chemnitz in der ersten Bundesliga startende Delitzscherin schaffte es sogar, den Freundschaftskampf in einer höheren Gewichtsklasse bis zum Golden Score (Verlängerung) offen zu halten, wo sie dann jedoch eine mittlere Wertung abgeben musste und die Unterlegene war. Mit insgesamt 11 Medaillen belegten die Sportfüchse am Ende in der Vereinswertung Platz vier.
    0 Kommentare
  • Drei Sportfüchse bei Bundeskaderturnieren erfolgreich

    16 November 2008

    Beim hochkarätig besetzten Bundeskaderturnier in Holzwickede konnte sich Sportfüchsin Lisa Schneider in Bestform präsentieren und platz drei erkämpfen. Lisa musste musste sich in ihrer Gewichtsklasse (-70kg) gegen 20 der besten Sportlerinnen Deutschlands durchsetzen und schaffte dies in ihren insgesamt sieben Kämpfen mit einer ausgezeichneten Leistung. Sie siegte in den Vorkämpfen vier mal mit links gezogenem Innenschenkelwurf, musste dann zwar eine Niederlage hinnehmen, gewann aber in der Trostrunde zunächst wieder vorzeitig mit konsequent ausgeführter Beinfassertechnik und konnte im alles entscheidenden Bronzekampf ihre technischen Fähigkeiten mit einem Sieg für einen lupenreinen links ausgeführten Handwurf unter Beweis stellen. Damit dürfte die 14-jährige Zschortauer Sportgymnasiastin bei den Deutschlandtalenten eine vordere Position inne und auch beste Aussichten auf eine Teilnahme an allen wichtigen internationalen Begegnungen im kommenden Jahr haben. Ihre Vereinskameradin Berenice Murrack konnte in der Gewichtsklasse bis 57kg einen Sieg und damit einen Platz im mittleren Tabellendrittel erkämpfen. Bei den Jungen dieser Altersklasse belegte der gleichfalls in Leipzig trainierende Sportfuchs Alexander Humplott beim Bundeskaderturnier in Herne in der Gewichtsklasse bis 90kg Platz fünf, welchen er sich vor allem mit gut ausgeführten Handwürfen erkämpfte.
    0 Kommentare
  • Felix Büttner holte Bronze bei Mitteldeutscher Einzelmeisterschaft

    15 November 2008

    <!-- /* Style Definitions */ p.MsoNormal, li.MsoNormal, div.MsoNormal {mso-style-parent:""; margin:0cm; margin-bottom:.0001pt; mso-pagination:widow-orphan; font-size:12.0pt; font-family:"Times New Roman"; mso-fareast-font-family:"Times New Roman";} @page Section1 {size:595.3pt 841.9pt; margin:70.85pt 70.85pt 2.0cm 70.85pt; mso-header-margin:35.4pt; mso-footer-margin:35.4pt; mso-paper-source:0;} div.Section1 {page:Section1;} -->

    Die Sportfüchse Lina Agnes Fleischer (-63 kg) und Felix Büttner (-37 kg) durften die Delitzscher Judoka bei den diesjährigen Mitteldeutschen Einzelmeisterschaften in Döbeln vertreten. Beide hatten sich gut für diese Aufgabe vorbereitet und starteten mit großen Erwartungen.

    Lina Agnes stand gleich im Auftaktkampf der staken Laura-Monique Eska vom VfB Germania Halberstadt gegenüber, konnte bis zur halben Kampfzeit gut mithalten wurde dann bei einem eigenen Wurfansatz gekontert und verlor unglücklich. In der Hoffnungsrunde musste sie ebenfalls eine Niederlage hinnehmen und somit auch das vorzeitige Wettkampfende.

    Felix stand in der ersten Begegnung dem Weimarer Leonard Thomann gegenüber. Beide gingen wertungslos über die effektive Kampfzeit (in dieser Altersklasse 3 min) und mussten dann in der Verlängerung den Sieg ausmachen. Glück hatte der Weimarer, denn Felix war für einen Moment unkonzentriert und verlor mit einer kleinen Wertung. In der Hoffnungsrunde ein klarer Sieg gegen den Dessauer Linus Bonk, somit war Felix wieder im Rennen für den 3. Platz. Ähnlich der Kampf gegen Ulbrich vom JC Halle. Hier hatte Felix die Nase vorn. Dramatisch dann der Kampf um Platz 3. gegen Simon Brehm vom BSV Wanzleben. Keiner der beiden Kontrahenten konnte in der Hauptkampfzeit einen Vorteil für sich verbuchen. Die Verlängerung brachte ebenfalls keine Punkte. So musste das Kampfgericht den Sieger ermitteln und man entschied für den Delitzscher Judoka. Die Entscheidung für Felix war begr

  • Mareike Schröter holt trotz Handicap Silber bei der MDEM der Frauen

    Die Sportfüchse Paul Friedrich (+100kg), Sina Rockosch (-52kg), Mareike Schröter (-78kg) und Kristin Triebel (+78kg) reisten am vergangenen Sonnabend zur letzten und härtesten Qualifikationsrunde für die Deutschen Einzelmeisterschaften der Männer und Frauen nach dem anhaltinischen Wettin. Paul Friedrich hatte als Youngster bei den Männern mit der Teilnahme an diesen Mitteldeutschen Meisterschaften bereits die in ihn gesetzten Erwartungen übertroffen und konnte unbekümmert und ohne Erfolgsdruck auf die Tatami gehen, wo er zwar mit vollem Einsatz versuchte, mit seinen größtenteils stärkeren und erfahreneren Kontrahenten mitzuhalten, jedoch auch erkennen musste, dass die Maßstäbe im Männerbereich auf Gruppenebene doch wesentlich höhere sind, als bisher gewohnt. Trotzdem konnte sich der Delitzscher einen guten fünften Platz erkämpfen. Während Kristin Triebel im Frauenbereich an der starken Konkurrenz der neun Schwergewichtlerinnen vorzeitig scheiterte, stand die leichteste der Delitzscherinnen, Sina Rockosch, die ihren Auftaktkampf gegen die Thüringerin Susanne Günsch verlor, letztendlich wieder einmal im kleinen Finale gegen die Kamenzerin Tina Hohlefeld, in welchem es wieder einmal auf Biegen und Brechen um Bronze und die DEM-Teilnahme ging. Die Kamenzerin hatte nach mehreren guten Aktionen der Delitzscherin dann doch im Boden die Nase vorn und siegte mit Haltegriff, wobei der herzliche Umgang beider Kämpferinnen nach diesem Duell miteinander schon ein schönes Beispiel für sportliche Fairness darstellt. Einen harten Wettkampftag hatte auch die an beiden Füßen verletzte Mareike Schröter, bei der der Start sich erst am Vortag des Wettkampfes entschied. Sie musste sich aufgrund ihrer eingeschränkten Beweglichkeit in der Kampfesweise stark umstellen, setzte jedoch diese Aufgabe sehr gut um, siegte in der ersten Begegnung mit hartem Griff und kraftvoll durchgezogener Außensicheltechnik bereits nach 10 Sekunden, konnte den Finaleinzug in einem mit Übersicht über die volle Zeit geführten Kampf ebenfalls für sich entscheiden und verlor das Finale gegen Josefine Reuter vom Judoclub Leipzg nur ganz knapp, was sicher vor allem an ihrem Handicap lag.
  • Jungen U17 werden überraschend Dritter bei Landesvereinsmannschaftsmeisterschaften

    Zu den diesjährigen Landesvereinsmannschaftsmeisterschaften der Jungen der Jahrgänge 1992 bis 1994 reiste eine recht kleine Delegation der Sportfüchse an. Die Loberstädter wussten, dass sie mit nur 6 Teilnehmern bei sieben Gewichtsklassen in Chemnitz gegenüber den anderen sächsischen Vereinen und Leistungszentren nicht die besten Aussichten auf einen Medaillenplatz haben würden und so hieß die Devise „Mit Kampfgeist durchwursteln und sehen, was am Ende zu Buche steht.“ Zunächst mussten die Füchse gegen eine starke, mit Weixdorfer Kämpfern verstärkte Bautzener Mannschaft eine 4:2-Niederlage hinnehmen, wobei Alexander Humplott mit schönem, rechts ausgeführten Handwurf und Dominic Brauer mit Außensichelwurf und Haltegriff für Delitzsch punkteten. So blieb unseren Jungen noch die Hoffnung auf Platz drei, die jedoch in den folgenden beiden Mannschaftskämpfen zu einem unbedingten Siegeswillen umschlug, der diese Landesmeisterschaft zu einem Ereignis werden lassen sollte, was an Dramatik und Spannung kaum zu überbieten war. Im Trostrundenkampf gegen den Chemnitzer PSV, der ja Heimvorteil hatte, konnte Alex Humplott erst beim Stand von 0:2 mit Haltegriff den ersten Punkt für Delitzsch holen. Danach siegte der eine Gewichtsklasse höher kämpfende Dominic Brauer ebenfalls mit Haltegriff. Max Vesser baute zum 3:2 aus und die Füchse machten ihrem letzten Kämpfer, Felix Schaaf klar, dass es reicht, wenn er nicht vorzeitig verliert. Dieser setzte gegen seinen weit überlegenen Chemnitzer Kontrahenten alle Reserven ein, konnte seine Aufgabe jedoch nur bis 45 Sekunden vor Schluss bewältigen und so wurden bei einem 3:3 (Unterpunkte 30:30) Unentschieden nach Neuaufstellung der Mannschaften drei Kämpfe ausgelost, die wiederholt werden mussten. Die schwierige Aufgabe traf wiederum Felix Schaaf, Maximilian Vesser und Dominic Brauer. Vesser siegte, Schaaf verlor und Brauer lieferte einen Riesenkampf, der aufgrund des Unentschiedens in die zweite Kampfzeit ging, wo er alle Kraftreserven aufbot, einen Haltegriff herausmeißelte und die Füchse ins kleine Finale brachte. Hier stand die gleichfalls nicht voll besetzte Mannschaft des VfL Riesa auf der Tatami. Unsere Jungs entschlossen sich, auf die -73kg-Klasse zu verzichten und dafür Franz Herrmann in seiner -66kg-Klasse einzusetzen, was goldrichtig war, denn Franz konnte hier mit etwas Glück und sehenswerter Kontertechnik einen vollen Punkt erkämpfen. Alex Humplott gewann mit Haltegriff und nach unglücklicher Niederlage von Tony Wedmann siegte Maximilian Vesser. Da die Gewichtsklasse bis 73k an Riesa ging und in der bis 46kg keines der beiden Teams einen Kämpfer hatte, durfte nun 55kg-Kämpfer Dominic Brauer beim 3:2 (Unterpunkte 30:20) nicht vorzeitig verlieren. In einem kräftezehrenden Duell lag dieser zwar lange Zeit im Nachteil, jedoch reichte diese Niederlage bei einem 3:3 zu einem 30:23 Unterpunktsieg aus und Delitzsch hatte mit der Bronzemedaille auch die Fahrkarte zur Mitteldeutschen in der Tasche, bei welcher unsere Kämpfer auch auf die vorherige Genesung des Tauchaer Gaststarters Christian Bölke und natürlich von Csaba Lohde sowie auf die Teilnahme von Christoph Wosiek hoffen. Es kämpften: -50kg Maximilian Vesser -55kg Felix Schaaf/Dominic Brauer -60kg Dominic Brauer/Tony Wedmann -66kg Tony Wedmann/Franz Herrmann -73kg Franz Herrmann +73kg Alexander Humplott
  • Liebe Judokas, liebe Eltern,

    Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich bei jedem, der dazu beigetragen hat, dass das am vergangenen Wochenende ausgetragene Delitzscher Pokalturnier zu einer gelungenen Veranstaltung wurde, bedanken. Da am Sonnabend, den 11. Oktober um 15.30 Uhr in der ARENA Leipzig die Finalrunde der 1. Bundesliga der Frauen ausgetragen wird, wäre vielleicht der eine oder andere der vielen Helfer daran interessiert, auch dort einmal zuzuschauen und schönes Judo zu erleben. Ihr seid hiermit als kleines Dankeschön herzlich eingeladen. Um die Eintrittskartenbestellung würden wir uns kümmern und jeder, der zuschauen möchte, ist mittels Freikarte herzlich eingeladen. Damit dies auch klappt, wäre es schön, wenn alle, die Interesse haben, sich bitte bis spätestens Donnerstag, den 09.10.2008 unter der Telefonnummer 0170/1628885 bei T. Ebelt melden und die gewünschte Kartenanzahl angeben. Vielleicht kann man ja die Kampfpausen bei einem Kaffee auch dazu benutzen, in Leipzig noch ein bisschen zusammen zu sitzen. Auf jeden Fall noch einmal vielen herzlichen Dank an alle, die am 03. und 04. Oktober mit geholfen haben! Leitung und Trainer "DSF" e.V.
  • Landesmeisterschaften der Männer und Frauen - 4 Medaillen für Sportfüchse

    Bei den am vergangenen Wochenende im vogtländischen Rodewisch ausgetragenen Judo-Landeseinzelmeisterschaften der Frauen und Männer konnten die Delitzscher Sportfüchse mit insgesamt vier Medaillen ein sehr gutes Ergebnis erzielen. Die meisten Einzelsiege verbuchte hier Mareike Schröter, die insgesamt vier mal auf die Tatami musste. Mareike agierte sehr vielseitig, siegte nacheinander mit Handwurf, Hüftfeger, Beinhakeltechnik und einer Innenschenkelwurf-Außensichelkombination vorzeitig und wurde in der Gewichtsklasse bis 78kg unangefochten Landesmeisterin. Die kräftezehrendsten Begegnungen hatte die 52kg-Kämpferin und Silbermedailengewinnerin Sina Rockosch, die sich mit der Werdauerin Franziska Sachse ein spannendes, ausgeglichenes Duell lieferte, in der Golden-Score-Zeit nach insgesamt fast sieben Minuten harten Kampfes noch einmal alle Kräfte mobilisierte und mit mittlerer Wertung für konsequentem Beinfasser siegte. Auch der Finalkampf der Sportfüchsin sollte eine verbissene 5-Minuten Begegnung mit der Kamenzerin Tina Hohlefeld werden, in welchem die Lessingstädterin nur mit der kleinsten Wertung gewann. Kristin Triebel siegte im entscheidenden Kampf gegen die Meeranerin Nadine Jasko mit Innenschenkelwurf, konnte sich über Bonze freuen und war somit die dritte Frau, die bei den Mitteldeutschen Meisterschaften startberechtigt ist. Einen Wettkampf nach Maß hatte auch Männerneuling Paul Friedrich, der seinen Auftaktkampf gegen den favorisierten Chemnitzer Hardy Wittig zwar verlor, jedoch einen starken und mit Übersicht geführten Kampf gegen Andre Mittag (JSV Werdau) bestritt, in welchem er diesen mit Beinhakel-Hüftfegerkombination auf vollen Punkt werfen und damit vorzeitig Bronze erkämpfen konnte.
  • Bezirksmeisterschaften der Männer

    Bei den, am vergangenen Wochenende in Leipzig durchgeführten Regionalmeisterschaften der Männer konnte sich der, erstmalig bei einem Männereinzeltunier startende Sportfuchs Paul Friedrich in der Gewichtsklasse über 100kg die Silbermedaille und damit die Qualifikation für die Landeseinzelmeisterschaften erkämpfen.

    Paul setzte schon nach kurzer Kampfzeit einen sauberen Opferwurf an, zog diesen auch konsequent durch und ging mit einem großen Vorteil in Führung. Unmittelbar darauf konnte sein Kontrahent, Thomas Manske vom JC RBS Leipzig, Pauls blitzschneller Sichelwurf-Beinfasserkombination nichts mehr entgegensetzen und Friedrich gewann mit Ippon für eine sehenswerte Technik

    Außer ihm waren noch zwei andere Delitzscher Männer der Qualifikation zur LEM ganz nahe. So standen Alexander Wolff und Philipp Skowron, die vor allem gegen die starken JCL-Kämpfer sehr gute Kämpfe abgeliefert hatten, im Kampf um Bronze, konnten sich hier jedoch leider nicht durchsetzen und belegte Platz fünf. Auch Michael Wenzlaff, der in der Gewichtsklasse bis 73kg seinen Auftaktkampf mit bildschönem Kniestoppwurf gewann, scheiterte später am JCL-Kämpfer Tim Wuttke und wurde siebter.

  • Internationales U17- und U23-Turnier in Magdeburg

    Beim in der Bördelandhalle Magdeburg ausgetragenen Internationalen Georg-Lücke-Gedenkturnier der Jahrgänge 1992 bis 1994 und 1991 bis 1985 schnitt die kleine Delegation der 5 Delitzscher Sportfüchsinnen mit drei Gold- und einer Bronzemedaille sowie einem fünften Platz hervorragend ab. In Bestform zeigte sich die 52kg-Kämpferin Marina Eschenbacher, die einen knallharten Auftaktkampf gegen die Dänin Mila Soberg nach verbissenem und lange ausgeglichenem Duell mit einer kleinen Wertung für einen Konterwurf gewann, danach ein fast ebenso hart und konsequent geführtes Duell gegen die Genthinerin Julia Hellwig genau so knapp verlor, jedoch im Kampf um Platz drei nach sehenswertem, links ausgeführten Innenschenkelwurf bereits nach 15 Sekunden als Siegerin und glückliche Bronzemedaillengewinnerin von der Tatami ging. Keinen Zweifel an ihrem derzeitigen Leistungsvermögen ließ Sportgymnasiastin und Goldmedaillengewinnerin Lisa Schneider aufkommen, als sie die starke Anhaltinerin Nedwidek mit Beingreifer und Haltegriff bezwang und auch gegen ihre beiden anderen Kontrahentinnen mit vielfältigem Technikrepertoire zum Erfolg kam Die erstmalig in der Gewichtsklasse -63kg startende Claudia Müller erkämpfte sich mit guten Schulterwurf- und Beinfassertechnikansätzen nach vier kraftraubenden Begegnungen Platz fünf. In der U23 konnte Sina Rockosch (bis 52kg) nach lange ausgeglichenem Kampf gegen ihre Hannoveraner Gegnerin einen Haltegriff ansetzen und Gold gewinnen und Mareike Schröter schlug in der Gewichtsklasse bis 78kg im Finale die Dänin Wraas mit kraftvollem und dynamisch ausgeführtem Innenschenkelwurf. Insgesamt können die Delitzscher Frauen den bevorstehenden Landeseinzelmeisterschaften angesichts dieses Erfolgs optimistisch entgegensehen und auch die U17-Kämpferinnen lassen eine Leistungssteigerung erkennen.
  • An alle, die am 03./04. Oktober beim Pokalturnier in der Delitzscher Artur-Becker-Halle dabei sein und mit helfen wollen

    Liebe KämpferInnen, liebe Eltern, damit jeder , der mit dabei sein möchte, über den Ablauf unseres Pokalturniers am 04.10. ausreichend bescheid weiß, hier die wichtigsten Eckdaten: Am Donnerstag, den 02.10.2008 wäre es schön, wenn sich alle die, die hier schon Zeit haben, um 15.00 Uhr an der Artur-Becker Schule einfinden, damit wir ca. 70 Schultische und 100 Stühle in das Foyer der Turnhalle schaffen können. Wer mitmacht bitte melden! Am Freitag, den 03.10. 2008 würden sich um neun Uhr Vormittags alle Aufbauhelfer an der Becker-Halle treffen. Von hier aus müssten ca 12 Leute zu Eschenbachers nach Rödgen, Am Rödgener Anger 16 fahren und dort alle Matten auf den LKW (fährt auch von der ABOS los, Fahrer ist Herr Rusch) laden. Vorher müssen wir schnell vom LKW die Getränke abladen und ins Foyer der Turnhalle schaffen. Falls jemand direkt nach Rödgen fährt und dort mit hilft, wäre dort die Anfangszeit gegen 09.30 Uhr. Bitte bescheid sagen, wer direkt nach Rödgen fährt! Acht Leute werden benötigt, um alle Matten und alles Material aus der Judohalle Delitzsch aufzuladen (Herr Sonntag würde dort mit einem PKW und Anhänger zur Verfügung stehen). Hier bitte auch bescheid sagen, wer direkt zur Judohalle fährt! Aufladebeginn an der Halle auch zwischen 09.15 und 09.30 Uhr). Die dritte Gruppe könnte dann schon unter der Leitung von Frau Fuchs und Frau Theißig mit dem Bereitstellen von Tischen und Stühlen sowie der Hallenausgestaltung beginnen. Vier Leute müssten jeweils an den beiden Einmündungen der Oststraße und der Fredrich-Ebert-Str. sowie an den Parkmöglichkeiten in der Ost- und der Ebert-Str. die Hinweisschilder auf die Judoveranstaltung und die Parkplätze anbringen. Freitag gegen Mittag kommen die Sportler von der Ostsee an der Becker-Halle an, würden ihre Sachen in der Halle platzieren, auch gleich gewogen werden und mit Frau Hille, Frau Bzyl und 2 bis 3 Leuten, die sich noch um unsere Gäste kümmern würden, nach Bitterfeld in die „Wasserwelt“ und zu einer kleinen Goitzschewanderung losfahren. Wer Interesse hat, mit dabei zu sein, bitte melden! (Natürlich müssen wir aber noch genug Helfer haben, die die Halle zu Ende herrichten!). Damit auch die Delitzscher KämpferInnen am Wettkampftag etwas weniger Stress haben, führen wir das Wiegen für unsere Sportler ebenfalls am Freitag von 13.00 bis 13.30 Uhr durch. Hier also bitte alle KämpferInnen in die Beckerhalle kommen! Nach der Goitzsche-Tour würden die Ostseesportler entweder ins Bürgerhaus zum Essen und Kegeln gehen. Wer Interesse hat, mitzukommen, bitte melden. Wer als Betreuer der Ostseeleute mit in der Becker-Halle übernachten und früh sechs Uhr Bäckerbrötchen holen und sich mit ums Frühstück kümmern würde, bitte Bescheid sagen! Am Sonnabend, den 04. Oktober würden sich alle die, die am Wettkampftag mit helfen, 07.30 Uhr in der Halle treffen. Die Wettkämpfer (wenn am Vorabend schon gewogen) und deren Eltern brauchen erst 09.00 Uhr da zu sein. Es wäre schön, wenn möglichst viele nach dem Wettkampf auch beim Ausräumen und beim Mattenrücktransport noch da sein und mit anfassen könnten. Vielleicht ergibt sich ja auch noch die Möglichkeit, sich nach der Veranstaltung abends noch irgendwo zusammen zu finden, jedoch ist es dieses Jahr in Reibitz wegen Belegung des Schullandheimes nicht möglich. Wer eine Idee oder Möglichkeiten hierfür hat, kann sich ja auch mal melden. So – das war ganz schön viel an Fakten, aber nun dürfte jeder, der dabei ist, über das Nötigste bescheid wissen. Jetzt schon vielen Dank für die Unterstützung sagt T. Ebelt (hier noch schnell die Tel.-Nr.: 01701628885)
  • Änderung e-Mailadresse/Telefonverbindungen

    Liebe Judokas!

    Da sich an Telefonverbindungen und e-mail-Adressen bei mir einiges geändert hat, hier einmal die kompletten Daten im Überblick:

    Torsten Ebelt

    Lauesche Straße 62

    04509 Delitzsch

    Tel.: d. 03423/6633124, p. 034202/59897

    Fax: d. 03423/6633010, p. 034202/59897

    Funk: 0170/1628885

    Mail d: torsten.ebelt@lra-nordsachsen.de

    Mail p: TEBELT64@web.de

    Und hier gleich noch alle Kontakte zum Vereinsvorsitzenden, Jörg Dommerdich:

    Jörg Dommerdich

    Große Wallstraße 83

    04509 Delitzsch

    Tel.: d. 034202/660, p. 034202/53895

    Funk: 017664660418

    Mail p: joergbirgit13@web.de

    Mit sportlichem Gruß

    T. Ebelt

  • Sommerlager Reibitz

    Dass das Schullandheim Reibitz zweimal jährlich für die Judokas der Delitzscher Sportfüchse seine Pforten öffnet, ist für einige der KämpferInnen schon fast ur Selbstverständlichkeit geworden. Trotzdem erlebten die insgesamt 61 Sportler bestimmt eine abwechslungsreiche Woche, in welcher sicher für jeden der eine oder andere schöne Höhepunkt dabei war. Die Füchse bestritten nach einem aufgrund des nicht optimalen Wetters etwas kurz geratenen sonntäglichen Elternbegrüßungsabend am Montag Nachmittag einen Mannschaftsfünfkampf, bei welchem vor allem Sprintschnelligkeit, Wurf- und Sprungkraft, Reibitzer Teich- und Boottauglichkeit sowie Ausdauerleistung gefragt waren, konnten sich am Dienstag bei einem von Chefkoch Kay Dommerdich angerichteten abendlichen Dinner verwöhnen lassen, und gruselten sich danach bei einer nächtlichen Wanderung mit Teichüberquerung und Schatzsuche. Nach den, auch am Mittwoch anstrengenden, täglich durchgeführten Trainingsstunden, in welchen viele für den Erwerb eines dunkleren Gürtels übten, klappte es sogar, dass Petrus ein Einsehen hatte und jeden der kleinen und großen Lagerteilnehmer seine kleine Himmelslaterne in den Abendhimmel starten ließ. Am Donnerstag feierten alle bei einer gemeinsamen Disco nicht nur den letzten Lagerabend sondern auch die 31 stolzen Träger eines höheren Schülergrades, die unten noch einmal namentlich aufgelistet sind. Nach dieser schönen Woche wünschen die Trainer und Betreuer allen Kleinen und großen Judokas noch schöne und erlebnisreiche Ferienwochen, in welchen das Judo erst einmal Pause hat. Herzlichen Glückwunsch folgenden Prüflingen: weiß-gelb (8. Kyu): Jannis Oehlert, Oliver Fleischer, Tim Kläring
    gelb (7. Kyu): Daniel Ghuman, Maximilian Skowron, Laura Humplott, Alexander Sommerkorn, Caroline Büttner, Collin Trodler
    orange (5. Kyu): Maximilian Bzyl, Lucas Friede, Tobias Mende, Philipp Skowron
    orange-grün (4. Kyu): Florian Herber grün (3. Kyu): Felix Büttner, Luas Jakobsche, Sophia Hille, Anja Eschenbacher, Maria Theißig, Lina Agnes Fleischer
    blau (2. Kyu): Franziska Wogschin, Lisa Schneider, Franz Herrmann, Felix Heydick, Christoph Wosiek Alexander Humplott
    braun (1. Kyu): Dominic Brauer, Kay Dommerdich, Marina Eschenbacher, Nadja Sebastian Lustiges: Sonntag abend fragt jemand: „Was gibt es morgen zu essen?“ darauf Herr Ebelt: „Gerollte Kellerstufen mit Kartoffelschalensalat“ darauf Lucas Friede: „Gibt es das dann jeden Tag?“ Dienstag schaut Daniel Ghuman Sina Rockosch von der Seite an und sagt: „Wissen Sie was, Sie sehen schön aus!“ Sina Rockosch fragt nach dem Zimmerdurchgang am Mittwoch Abend Nadja Rockosch und Torsten Ebelt: „Was habt Ihr so lange (über eine halbe Stunde) gemacht?“ T. Ebelt darauf arglos: „Rechne mal –sechs Zimmer und in jedem Zimmer hat es fünf Minuten gedauert.“ (großes allgemeines Gelächter) In die gleiche Richtung geht Folgendes, bei dem sich Lars Burkhardt vor Lachen nicht mehr einkriegt: T. Ebelt erklärt die Pendelbewegung des Uke bei Utsuri-Goshi, lässt den Begriff Uke weg und sagt: „Hast Du einen langen (Uke), dann dauert es lange, hast Du aber einen kurzen …“ Donnerstag Nachmittag kommt Maria Theißig mit Patricia Hähnel aufgeregt zu Herrn Ebelt und sagt: Herr Ebelt! Patricia hat eine Zecke unterm Auge!“ Herr Ebelt wischt kurz drüber, die „Zecke“ ist Schmutz und sofort weg. Herr Ebelt stellt fest: „Du musst Dich mal waschen!“ Nachdenkliches: Die Woche war, wie man oben lesen kann, angefüllt mit vielen Ereignissen, die bei den meisten, auch wenn mal das Wetter nicht mitspielte, bestimmt keine Langeweile aufkommen ließen und sogar Freude bereiteten. Vieles haben wir dieses Jahr versucht, etwas umzugestalten, so dass jeder von Euch, ob groß oder klein, weder zuviel noch zu wenig belastet wurde und ein paar schöne Eindrücke sammeln konnte. Ich hoffe, das Sommerlager 2008 hinterlässt bei Euch ein paar angenehme Erinnerungen, weiß aber auch, dass nicht alles bei so vielen Teilnehmern gleichermaßen gut ankommt und manches nicht ganz so glatt läuft oder Kleinigkeiten, die wichtig wären, in so einer vollgepackten Woche untergehen. Da ja nun Ferien sind, kann man dies im Moment schlecht ausgleichen, doch einiges geht noch nachzuholen: So möchte ich mich hier noch einmal ganz herzlich bei der großen Gruppe für die sonntägliche, ohne Murren mit den Kleinen durchgeführte „Blindentour“ durch das Schullandheim, für eine von Euch fast allein und perfekt gestaltete, super schöne Nachtwanderung sowie für eine gut vorbereitete und durchgeführte Schnipseljagd bedanken. Eine Anerkennung verdienen auch die, die als Uke gleich bei mehreren Leuten einsprangen sind und Ausfälle nicht nur kompensierten, sondern auch dazu beitrugen, dass mancher Prüfling wesentlich schneller lernte. Vielleicht können wir uns nach den Ferien ja noch einmal zu einer kurzen Lagerauswertung in der Judohalle treffen und zusammentragen, was geändert werden könnte, um ein solch großes Sommerlager in jeder Hinsicht gut hin zu bekommen. In der Hoffnung, dass Ihr mit Euern Hinweisen nicht hinterm Berg haltet wünscht Euch schöne Ferien! T. Ebelt
  • Letzter Kampftag Landesliga Männer Jörg Fleischer und Martin Ebelt mit Bilderbuchtechniken, David Hoppe und Alexander Wolff sorgen für Klassenerhalt

    Der letzte Kampftag der Delitzscher Judomänner war zumindest im zweiten und letzten Mannschaftskampf der Sportfüchse wohl kaum an Spannung und Dramatik zu überbieten. Nachdem die Loberstädter sich gegen die favorisierte Mannschaft des PSV Kamenz trotz einer zwei zu fünf Niederlage recht gut verkauft hatten, wobei Thilo Wolff mit Hüftwurf und Haltegriff gewann und Jörg Fleischer gegen den Kamenzer Sebastian Köhler mit bildschönem Handwurf ein Glanzlicht setzte, musste gegen den BC Radeberg unbedingt ein Sieg her, um den Klassenerhalt zu sichern. Hier lieferte Philipp Skowron, der seine Wettkampfleistung während des letzten Halbjahres kontinuierlich verbesserte und im ersten Mannschaftsduell auch gegen den pfeilschnellen Kamenzer Christo Janakiewicz einen starken Kampf abgeliefert hatte, dem Radeberger Martin Volkmann ein verbissenes Duell, in welchem der Radeberger seinen Sieg nur mit Mühe erkämpfen konnte. Im Folgekampf holte Mannschaftskapitän Martin Ebelt nach 43 Sekunden Kampfzeit seinen Kontrahenten mit blitzschnellem, lehrbuchreifen links ausgeführten Ko-Soto-Gari (Fegetechnik) von den Füßen. Steve Appenrodt siegte kampflos und brachte die Loberstädter dadurch mit 2:1 in Führung, doch Radeberg glich im Schwergewichtskampf sofort wieder aus, so dass die Partie wieder völlig offen war. Eine sensationelle Leistung vollbrachte dann jedoch Alexander Wolff, der gegen den Radeberger Thomas Wendland Kampfeswillen, Risikobereitschaft und Konsequenz zeigte, als er diesen mit knallhartem Ko Uchi Maki Komi (Schulterwurf-Beinfasserkombinaton) auf die Tatami beförderte und vorzeitig siegte. In der vorletzten Gewichtsklasse gaben die Füchse wiederum einen Punkt ab, so dass David Hoppe beim Stand von 3:3 in der letzten Begegnung schon starke Nerven brauchte, um gegen den größer und wuchtiger wirkenden Radeberger Eric Hofmann zu bestehen. Nachdem er sich mit einer Meisterleistung aus einem Haltegriff des Radebergers befreien konnte, brachte ein konsequenter Hüftfeger zumindest eine für David vorteilhafte Position am Boden, aus der der Sportfuchs letztendlich eine Festhalte förmlich heraus meißelte, welche er angesichts der gefährlichen Befreiungsversuche des starken Radebergers unter äußerster Kraftanstrengung doch bis zum Ippon halten konnte und damit den wichtigen 4:3-Sieg perfekt machte. Die Sportfüchse haben trotz des knappen Ergebnisses letztendlich nicht nur den Klassenerhalt geschafft, sondern können als Tabellensiebter vor Werdau und Radeberg auf eine gute Wettkampfsaison zurückblicken, in der mehrere Mannschaftskämpfe trotz des Fehlens bisheriger Leistungsträger gewonnen wurden. Diese Mannschaft hat sich auf einem nicht einfachen Weg stetig weiterentwickelt und kann bei kontinuierlicher Arbeit optimistisch auf künftige Landesligakämpfe blicken. T.E. Es kämpften: -60kg Philipp Skowron -66kg Alexander Wolff -73kg Jörg Fleischer/David Hoppe -81kg Michael Wenzlaff/Martin Ebelt -90kg Matthias Grote -100kg Steve Appenrodt +100kg Thilo Wolff/Paul Friedrich
  • Lipsiade 2008 - gute U11

    Wie erwartet reiste zur Judo-Lipsiade 2008 ein starkes Aufgebot aus der Region in der Arena Leipzig zum Kampf um die begehrten Medaillen an. Die Delitzscher Sportfüchse beteiligten sich am Samstag mit20 Kämpfern und erzielten hervorragende Ergebnisse. So gab es in der U11 gleich zwei Doppelerfolge. Überlegen punktete sich Chris Lammers (-25kg) mit drei Blitzsiegen für Hüftwürfe und Rückwärtstechnik (O-Uchi-Gari) ins Finale, wo er seinen ebenso erfolgreichen Vereinskameraden Sebastian Wogschin auf den 2. Platz verwies. In der mit 30 Teilnehmern am stärksten besetzten 28kg-Klasse dominierten Tobias Mende und Kevin Müller mit vier Ippon-Siegen, bevor Kevin Müller von dem etwas größeren Tobias Mende im Finale geschlagen wurde. Jonas Stickel (-43kg) unterlag nach Ippons für Schulterwurf und Tomoe-Nage (Rückwärtsfall- wurf) im Finale, während sich Danilo Läuter in der gleichen Gewichtsklasse nach einer Niederlage über die Hoffnungsrunde mit Haltegriff und Hüftwurf den 3. Platz sicherte. Für Lucas Friede (-31kg) reichten bei 23 Startern drei Ippon-Siege leider nur für Platz 7. Starke Leistungen auch bei den Mädchen. Tania Müller (-30kg) gewann mit Stand-Boden-Kombination und Hüftwurf und verlor das Finale sehr knapp (K:Y). Mit Hüftwurf und Haltegriff errang Patricia Hähnel (-40kg) den 2. Platz. Bei der U 14 erkämpften Lia Shanelle Murrack und Maria Theißig (-44kg) einen 3. Platz, Sophia Hille ebenfalls –44kg, punktete mit linkem Hüftwurf und wurde Fünfte. Leider waren die Dlitzscher am Sonntag nur mit sechs Aktiven vertreten. So erkämpften in der U17 Lisa Schneider (-63kg) und Maximilian Vesser (-50kg) jeweils den 1. Platz. In der U14 wurde der nur 28kg wiegende Arved Thies (-31kg) nach langem zähen Kampf von seinem schwereren Gegner in die Hoffnungsrunde verwiesen, wo er sich mit Armhebel den 3. Platz sicherte. Nach Schulterwurf und zweimal Armhebel scheiterte Felix Büttner (-34kg) beim Einzug ins Finale, konnte aber über die Trostrunde den 3. Platz sichern. Nach zwei Siegen für Schulterwurf und Armhebel hatte Hans Foede (-55kg) im Finale das Nachsehen. Medaillenübersicht: Gold – Chris Lammers, Tobias Mende, Lisa Schneider, Maximilian Vesser; Silber – Sebastian Wogschin, Kevin Müller, Jonas Stickel, Tania Müller Hans Foede; Bronze – Danielo Läuter, Lia Shanelle Murrack, Maria Theißig,Arved Thies, Felix Büttner.
  • 10 Medaillen bei Internationalem Wiedemann-Pokaturnier in Chemnitz

    Zwar konnte die zwanzigköpfige Delegation der Delitzscher Sportfüchse den zweiten Platz in der Vereinswertung vom Vorjahr nicht wiederholen, jedoch zeigten einige, vor allem der jüngeren KämpferInnen bei diesem hochkarätigen, unter anderem auch mit Sportlern aus Frankreich besetzten Turnier hervorragende Leistungen. So konnte sich Lukas Jakobsche (-43kg) in der für Ihn schwierigeren Altersklasse U15 als Jahrgangsjüngster vor allem mit Schulterwurf und Beinhakeltechnik bis ins Finale durchsetzen und erkämpfte sich die Silbermedaille. Die Loberstädter erlebten in dieser Altersklasse auch einen gut eingestellten, nach längerer Operationspause sehr gut kämpfenden Florian Herber (-37kg), der sich mit gut ausgeführten Außensichel- und Beinfassertechniken Bronze sicherte. Mit Hüftfegetechnik und Haltegriff holte Claudia Müller (-57kg) in dieser Altersklasse bei den Mädchen Bronze. In der U18 konnte Berenice Murrack (-57kg) nach einem Sieg gegen die Chemnitzerin Jeannine Thetmeyer und einer Niederlage gegen die Auerbacherin Isabell Gräbner in einem konzentriert geführten Kampf gegen die Bautznerin Stefanie Biller ihren Innenschenkel- und Handwurf zweimal gut einsetzen und belegte Platz drei. Bronze holte hier auch Paul Friedrich (+90kg). Bei den Frauen sah man wieder einmal eine gut agierende Mareike Schröter (-78kg), die sowohl gegen die JCL-Kämpferin Anne Petzold als auch gegen die Erfurterin Sandra Amarell die Zuverlässigkeit in Person war und Gold erkämpfte. Einen starken Auftaktkampf lieferte Sina Rockosch (-52kg) ihrer Kontrahentin Julia Hempel, welche sie zunächst mit Beinhakeltechnik und dann mit bildschönem und blitzschnellem Beinfasser auf die Tatami beförderte. Schade, dass die Delitzscherin im Finale den vollen Punkt für Beinfassertechnik nicht zugesprochen bekam und die Meiningerin Andrea reich sich statt dessen über Gold freute. Bronze holte Kristin Triebel (+78kg), die vor allem im Kampf gegen Nadine de Silva aus Meerane mit konsequent durchgezogener kleiner Außensicheltechnik zum Erfolg kam. Bei den Männern, welche das Turnier zur Leistungsüberprüfung für den am kommenden Sonntag bevorstehenden letzten Landesligakampftag nutzten, konnten Martin Ebelt und Matthias Grote in einer sehr stark besetzten Gewichtsklasse bis 81kg einen guten fünften und siebten Platz erkämpfen. Hier zeigte auch Philipp Skowron (-66kg) in einem sehr gut geführten Kampf gegen den Chemnitzer Tom Kaiser mit Schulter- und Beinsicheltechniken, dass er auf dem besten weg ist, als Judoneuling unter seinen wesentlich erfahreneren Kontrahenten zu bestehen Natürlich hoffen er und seine Mitstreiter auf die Unterstützung vieler judobegeisterter Zuschauer , welche am Sonntag, den 29.06. von 11.00 bis 13.00 Uhr ganz herzlich in die Turnhalle der Mittelschule Delitzsch Nord eingeladen sind. T.E. Weitere Platzierungen: U15, -34kg Felix Büttner 2. Platz U15, -66kg Franz Herrmann 3. Platz
  • Kreis- Kinder- und Jugendspiele im Judo

    Am Samstag kämpften in den Altersklassen U11 bis U20 Judoka aus Taucha, Schkeuditz, Delitzsch und Gastgeber Eilenburg in der Sporthalle des Ernst-August-Möbius Gymnasiums um die Medaillen der Kreis- Kinder- und Jugendspiele 2008. Die Delitzscher Sportfüchse beteiligten sich mit 28 Kämpfern und überzeugten mit guten und sehr guten Leistungen. So konnte in der U11 Chris Lammers mit wirkungsvollen Wurf- und Haltetechniken alle Kämpfe schnell für sich entscheiden, ebenso Maximilian Skowron. Auch Danielo Läuter gewann alle Kämpfe, müsste aber seine Techniken noch verbessern und sein Angriffstempo erhöhen. Bei den Mädchen überzeugten Tanja Müller, Milena Schmidt und Elisabeth Kuhla, allerdings hatte Kuhla etwas Pech. Nach einem Sieg führte sie im zweiten Kampf, wurde dann wegen einer Verletzung vom Arzt zu schnell von der Matte genommen. Den nächsten Kampf konnte sie schnell für sich entscheiden. Auch Patricia Hähnel punktete zweimal, muss aber in ihrer Kampfesführung aggressiver werden. Auch bei der U14 konnten sich die Delitzscher gut in Szene setzen. Luisa Lützkendorf und Felix Büttner punkteten zweimal, Sophia Hille siegte mit schnellem Hüftwurf. Übersicht: Gold erreichten in der U11 – Chris Lammers (-25kg), Tobias Mende (-28kg), Danielo Läuter (-40kg), Maximilian Skowron (-43kg), Tania Müller (-30kg), Patricia Hähnel (-40kg); U14 – Felix Büttner (-34), Lia Shanelle Murrack (-30 kg), Sophia Hille (-40kg), Luisa –Sophie Lützkendorf (-44kg), Anja Eschenbacher (-48kg); U17 – Felix Heydick (-60kg), Marina Eschenbacher (-52kg); U20 – Alexander Wolff (-66kg); Silber U11 – Kevin Müller (-28kg), Lucas Friede (-31kg), Colin Trodler (-43kg), Denis Önal (+43kg), Elisabeth Kuhla (-26kg), U14 – Hans Foede (-55kg), U20 – Kristin Triebel (+78kg); Bronze U11 – Daniel Höppner (-31kg), U14 - Dustin Trodler (-55kg), Maximilian Bzyl (+60kg), Maria Theißig (-44kg), U17 – Christoph Wosiek (-90kg). Sicher werden im nächsten Jahr durch die Zusammenlegung der Landkreise die Medaillen noch etwas höher hängen. R. Trensch
  • Lisa Schneider erkämpft Gold bei wichtigstem internationalen Turnier

    Beim internationalen Erfurter Messecup der Jahrgänge 1994 bis 1996 waren insgesamt 600 TeilnemerInnen aus 9 europäische Nationen neben ca. 150 deutschen Vereinen und Landesauswahlmannschaften vertreten. Angesichts dieser starken Konkurrenz und der Tatsache, dass die 63kg-Kämpferin Lisa Schneider aufgrund des Übergewichtes von 1kg in der nach oben offenen Gewichtsklasse über 63kg starten musste, war hier nicht unbedingt mit einer vorderen Platzierung zu rechnen. Jedoch übertraf die 14jährige Sportfüchsin am vergangenen Sonnabend alle Erwartungen. Lisa konnte ihren Auftaktkampf gegen die Hessin Anja Gimbel mit bildschönem links ausgeführten Handwurf vorzeitig gewinnen und setzte sich im Folgekampf gegen Theresa Herrmann aus Bayern mit blitzschneller Beinfassertechnik durch. Der Kampf um den Einzug ins Finale gegen die körperlich stärkere Holländerin Mona Savelkoul wurde dann zu einer kräftezehrenden, über die volle Zeit geführten Begegnung, in welcher sich die Delitzscherin mit links ausgeführtem Innenschenkelwurf einen großen Vorteil erkämpfen konnte, welchen sie bis zum Kampfende konzentriert und mit Übersicht verteidigte. Auch im Finale hatte Lisa mit der ungefähr 20kg schwereren Brandenburger Kaderathletin Melissa Mache einen harten Brocken zu bewältigen. Als die Brandenburgerin einen Wurfansatz der Sportfüchsin aufgrund ihrer Masse vereiteln und in einen kleinen Vorteil für sich ummünzen konnte, sah es zunächst nicht nach einem Sieg für die Loberstädterin aus, jedoch konnte diese aufgrund ihrer gesteigerten Angriffshäufigkeit und beweglichen Kampfesführung in der zweiten Kampfeshälfte ausgleichen. Mit Bissigkeit hoher Motivation und enormem Kraftaufwand zog Lisa kurz vor Kampfende noch einmal einen sehenswerten Hüftwurf bis zum Ende durch und brachte die Sensation fertig, ihre wesentlich schwerere Kontrahentin doch noch auf vollen Punkt zu werfen. Mit dieser Topleistung und der Goldmedaille im wichtigsten internationalen Turnier dieser Altersklasse dürfte die Sportgymnasiastin im bundesdeutschen Maßstab einen gewaltigen Sprung nach vorn gemacht haben.
  • Landesliga Männer - David Hoppes Stenstunde

    Für die in dieser Saison nicht gerade erfolgverwöhnten Delitzscher Männer hatte beim Heimkampftag am vergangenen Sonntag seit langem wieder einmal alles gepasst. Die Mannschaft um Kapitän Martin Ebelt war so gut wie vollzählig zum Wiegen angetreten und brachte nicht nur viele judobegeisterte Zuschauer, sondern auch einen unbändigen Kmpfeswillen mit in die Turnhalle am Kosebruchweg.. Die Füchse zeigten sich auch bei der Mannschaftsaufstellung für die erste Begegnung mit dem Polizeisportclub Bautzen experimentier- und risikofreudig, wobei dieses gewagte Spiel vor heimischer Kulisse voll aufging. So konnte, nachdem Steve Appenrodt bei einem 0:2-Rückstand zunächst mit sauberem Innenschenkelwurf siegte und um 1:2 aufschloss, der zwei Gewichtsklassen höher eingesetzte David Hoppe das eingegangenen Risiko voll rechtfertigen, als er den Bautzner 90kg-Kämpfer Martin Kasper mit wunderschönem Handwurf auf die Tatami knallte und damit sein Können endlich einmal voll unte Beweis stellte. Das schien auch Schwergewichtler Thilo Wolff noch einen Motivationsschub zu geben, da dieser für seinen Handwurfsieg nicht einmal 15 Sekunden brauchte. Bei einem Stand von 3:3 hatte der Eilenburger Gaststarter Sören Günther nun das schwere Los, den letzten Einzelkampf zu bestreiten. Er erledigte dies jedoch mit Bravour – glich zunächst einen Vorteil seines Kontrahenten aus und übernahm eine Eindrehtechnik des Bautzners ebenfalls mit Handwurf, so dass die Loberstädter über einen 4:3 – Mannschaftssieg jubeln konnten. Auch gegen den TSV Schlettau sollte es eine spannende und sehenswerte Begegnung werden. Hier ging bei einem 0:1 Rückstand Michael Wenzlaff sehr schnell in Führung, und konnte trotz Verletzung noch einen vorzeitigen Sieg für eine gut herausgearbeitete Schulterwurf-Haltegriffkombination erkämpfen. Steve Appenrodt zog seinen Innenschenkelwurf noch konsequenter durch, siegte ebenfalls vorzeitig und Martin Ebelt zeigte mit guter Kontertechnik, Haltegriff und voll durchgzogenem Beinhakelwurf seine Vielseitigkeit, womit er sich gegen den Schlettauer Felix Josigen durchsetzte. Den vierten Punkt zum Gesamtsieg steuerte Philipp Skowron bei. Die Delitzscher, die bei ihren beiden Mannschaftssiegen wieder einmal gemerkt haben, dass ein Heimvorteil und die Hilfe der Zuschauer manchmal viel bewiken können, blicken optimistisch auf den letzten Kampftag, für welchen sie sich noch einmal, ebenfalls in heimischer Halle kämpfend, eine solch gute Zuschauerresonanz und Wettkampfatmosphäre erhoffen.
  • Bundesoffenes Pokalturnier in Werdau

    Mit nur halber Besetzung (die, für die Mitteldeutschen Vereinsmannschaftsmeisterschaften qualifizierten U14-Jungen sowie die Männer-Landesligisten hatten wettkampffrei) reisten die Sportfüchse zum, am vergangenen Sonnabend in Werdau ausgetragenen Mixpokal der U11, U14 sowie der Männer und Frauen. Die 14 Delitzscher Teilnehmer nutzten dieses Turnier einerseits zur Standortbestimmung für die Kinder- und Jugendspiele und setzten sich andererseits zum großen Teil mit sehr guten kämpferischen Leistungen in Szene, was drei Gold-, drei Silber, 2 Bronzemedaillen, ein fünfter Platz und der dritte Platz in der Wertung unter den 28 teilnehmenden Vereinen am Ende des langen, mit über 300 Judokas besetzten Wettkampfes eindrucksvoll beweisen. Ungeschlagen blieben Chris Lammers (U11, -25kg), der mit Hüftwürfen und Haltegriffen 3 mal vorzeitig siegte, Felix Büttner (U14, -34kg), der vor allem mit links ausgeführten Schulter- und Handwürfen erfolgreich war und eine stets zuverlässige Elisabeth Kuhla (U11, -26kg), gegen deren Hüftwürfe auch höhergraduierte Gegnerinnen keine Chance hatten. Die Zweitplazierten Tania Müller (-28kg) und Hans Foede (U14, -55kg) konnten ihre Schulterwürfe sehr gut einsetzen, während Silbermedaillengewinnerin Patricia Hähnel (U11, -40kg) sich mit Beinhakeltechniken und Hüftwürfen durchsetzte. Kevin Müller und Tobias Mende (beide U11, -28kg) standen sich nach guten Vorkämpfen und je einer verlorenen Begegnung im Kampf um Bronze gegenüber, wobei Tobias seine körperliche Überlegenheit zum Einsatz brachte und am Ende dieses Kampfes die Nase vorn hatte. Auch Anja Eschenbacher (U14, -44kg) erkämpfte Bronze, wobei hier sogar die Chance für einen besseren Medaillenplatz drin war. Kampfgeist und Stehvermögen bewiesen auch Sebastian Wogschin, Alexander Sommerkorn (beide U11, -25kg), Maximilian Skowron, Danielo Läuter (beide U11, -40kg) und Ann-Katrin Vesser (U11, -30kg), die zum größten Teil wenigstens eine ihrer Begegnungen gewannen und alle eine stetige Steigerung ihrer technischen Fähigkeiten und Fertigkeiten erkennen lassen.
  • Letzter Kampftag der Verbansliga Frauen 2008 in Delitzsch

    Mit einer 2:5-Niederlage gegen den PSV Leipzig und zwei 1:6 verlorenen Mannschaftskämpfen gegen den Judoclub Leipzig und den JV Ippon Rodewisch konnten die Delitzscher Sportfüchsinnen am letzten Wettkampftag der Frauenverbandsliga Sachsen trotz Heimvorteil nicht verhindern, dieses Jahr nur auf dem siebten Tabellenplatz zu landen, jedoch war den verletzungsbedingt stark geschwächten Judofrauen trotzdem der Kampfeswillen nicht abhanden gekommen. So zogen die eigentlich nicht einsatzfähige 70kg-Kämpferin Anne Herrmann doch noch zwei harte Kämpfe über die vollen fünf Minuten Kampfzeit durch, nachdem sieh Sina Rockosch (-52kg) bereits entschlossen hatte, alle drei Begegnungen trotz Knieverletzung mit zu bestreiten. Einen starken Tag hatte die Weixdorfer Gaststarterin Antje Keil im Manschaftskampf gegen den PSV Leipzig, als sie eine haushohe Führung der Leipzigerin Marie Rauhut zunächst ausgleichen konnte und nach hartem und dramatischen Duell in letzter Sekunde noch mit Beinfassertechnik siegte. Ebenfalls allen Grund zum Jubeln hatte die für die Delitzscherinnen immer sichere Bank Mareike Schröter, die nach zwei, mit Sicheltechnik gewonnenen Kämpfen der JCL-Kämpferin Sissy Spindler nun bereits zum fünften Mal gegenüberstand und diese zum ersten Mal in einem verbissenen Kampf sensationell mit blitzschneller Beinhakeltechnik vorzeitig besiegen konnte. Angesichts dieser Einzelleistungen und der Einsatzfreude aller und mit der Option, 2009 durch die starken U17-Kämpferinnen Marina Eschenbacher, Franziska Wogschin und Berenice Murrack verstärkt zu werden, blicken unsere Judofrauen der nächsten Verbandsligasaison zuversichtlich entgegen. Es kämpften: -52kg Sina Rockosch -57kg Antje Keil, Liesa Ebelt -63kg Nadja Sebastian, Anne Wolf -70kg Anne Herrmann -78kg Mareike Schröter +78kg Kristin Triebel, Ulrike Waschke Abs.: T. Ebelt, 04509 Delitzsch, Lauesche Str. 62; Honorar bitte auf Vereinskonto!
  • Pfingstlager 2008

    Für 24 Sportfüchse sind die 48 Stunden Pfingstlager 2008 nun schon Geschichte. Einige, die nicht dabei waren, werden sagen: „48 Stunden – das ist ja wenig!“. Die, die jedoch das Pfingstwochenende von Freitag bis Sonntag im Reibitzer Schullandheim verbracht haben, sind da zunächst sicher etwas anderer Meinung, da diese zwei Tage mit Erlebnissen so voll gepackt waren, dass es dem einen oder anderen wie eine Woche vor kam. Letztendlich hatten viele wieder einmal 48 Stunden Zeit, auf der mit dem Zweirad angetretenen Hin- und Rücktour sowie auf der mit gemäßigtem Tempo gefahrenen Goitzschestrecke und an den beiden Abenden zusammen zu quatschen, jede Menge Blödsinn zu erzählen und auszutauschen (wozu sonst hat man ein Handy, als für coole Videos und Sprüche), sich über drei nervende, manchmal zu spät und manchmal zu zeitig stattfindende Judotrainingseinheiten aufzuregen und dabei teils angekohlte Frühstücksbrötchen oder den warmen, aufgeweichten Inhalt eines Verpflegungsbeutels hinunter zu würgen.. Bei den meisten Sachen gab es jedoch sicher eine Menge Spaß, denn warum hätten sich beim Schullandheimeinstiegstriathlon sonst so viele, vor allem beim Radrennen auf dem neuen Reibitzer Radweg, so angestrengt. Das Kanu fahren um die Halbinsel Pouch war für viele zwar anstrengend und teilweise recht feucht, aber aufgrund des herrlichen Wetters trotzdem schön. Gut war auch, dass die u17 Leute nicht nur sehr gut miteinander auszukommen schienen, sondern auch nicht gerade Bock hatten, die Betreuer mit Streichen zu ärgern, und diesen einen lustigen Programmteil zur Gestaltung des Lagerfeuerabends in Gestalt der weiblichen Ausführung von Felix Büttner und Max Vesser präsentierten. Das Volleyballfeld war am Sonnabend abend auch voll besetzt, man konnte einige kleinere Sonnenbrände sehen, und wer nicht spielen konnte, fand wieder einmal Freude an Fleischis Sprüchen oder den nicht ganz ernst gemeinten Streitgesprächen zwischen einigen der Reibitzer und David Hoppe, Maik Höhne oder Martin Ebelt, die sich als Gäste am Lagerfeuer eingefunden hatten. Keinesfalls darf man ein riesengroßes Dankeschön an Nadja Rockosch, Gunnar May, Antje Kasch und Mann sowie Lars Burkhardt und Freundin sowie Micha Wenzlaff, Ulf Rusch, Frank Schröter und Peter Lützkendorf vergessen, die doch durch umsichtige Betreuung und Unterstützung sowie durch das Sponsoring verschiedenster Lebensmittel, Getränke und Speisen dazu beigetragen, dass es allen, zumindest im Magen (bei manchen im Kopf später nicht so) gut ging. Eigentlich, und das ist am schönsten, hat jeder, der draußen war, dazu beigetragen, dass Pfingsten in Reibitz schön und vielleicht doch zu kurz war und ich sage jetzt einfach mal: „Bis nächstes Jahr!“ T. Ebelt
  • Alex Humplott holt Silber in Berlin

    Der Sportmittelschüler Alexander Humplott konnte beim, am vergangenen Sonntag in Berlin ausgetragenen bundesoffenen PSV-Turnier seinen kontinuierlichen Leistungsanstieg mit einem hervorragenden zweiten Platz in der gewichtsklasse über 81kg bestätigen und sich damit eine Nachnominierung zur, am Pfingstwochenende stattfindenden Internationalen Deutschen Meisterschaft erkämpfen. Alexander agierte technisch vielseitig und gewann seine Vorkämpfe alle vorzeitig mit großer Außensicheltechnik, einem bildschönen Handwurf und Haltegriff. Der Sportfuchs lieferte sich mit einem Frankfurter Sportgymnasiasten einen aktionsgeladenen Finalkampf, in dem der Frankfurter letztendlich mit Schulterwurf siegte. Der Delitzscher kann mit dieser Leistung jedoch auch seinem ersten großen internationalen Turnier und der Begegnung mit den besten deutschen Kämpfern und den Auswahlsportlern mehrerer europäischer Länder optimistisch entgegensehen. Sein Trainingskamerad Csaba Lohde konnte sich mit drei Siegen in einer mit knallharter Konkurrenz besetzten Gewichtsklasse Platz fünf erkämpfen.
  • Franz Herrmann holt Bronzemedaille bei IDEM der Sehbehinderten

     

     
  • Vogtlandpokal der Jüngsten und Landesliga der Männer in Rodewisch

    Einen Wettkampfhöhepunkt etwas anderer Art, als die sonst gewohnten Turniere hatten die jüngsten Judokas der Delitzscher Sportfüchse am vergangenen Sonntag in Rodewisch. Hier fand der als Mehrkampf ausgetragene Vogtlandpokal statt, bei dem nicht nur das Können auf der Judomatte, sondern auch athletische Qualitäten beim Schlussweitsprung, Kastenbumeranglauf (Schnelligkeits-, Gewandheits- und Koordinationstest) und beim Bankziehen gefragt waren. Die sieben DelitzcherInnen erkämpften insgesamt vier Gold-, zwei Silber- und eine Bronzemedaille, wobei die drei Erstplazierten Chris Lammers, Kevin Müller Elisabeth Kuhla und Jonas Stickel nicht nur im Judo das Leistungsniveau bestimmten. So hatten Jonas Stickel bei den Jungen und Elisabeth Kuhla bei den Mädchen die kürzeste Zeit beim Bankziehen vorgelegt und Kevin Müller erzielte beim Schlussweitprung von den 120 TeilnehmerInnen die zweitbeste Weite. Daniel Höppner und Sebastian Wogschin verdienten sich ihre Medaille vor allem durch die hohe Angriffshäufigkeit in ihren Judokämpfen und einen guten Schlussweitsprung und Bronzemedaillengewinnerin Tania Müller spielte ihre Stärken in ihren Kämpfen mit schönen Schulterwürfen und bei einem gut absolvierten Kastenbumeranglauf aus. Erfreulich war, dass alle Sportfüchse eine der einmaligen Erinnerungsmedaillen zum 50jährigen Judobestehen des JV Ippon Rodewisch mit nach Hause nehmen konnten und in ihren Wettkampfpausen auch die Delitzscher Männer bei deren gleichzeitig geführten Mannschaftskämpfen des zweiten Wettkampftages in der Landesliga anfeuern konnten. Diese waren zwar aufgrund von Verletzungen und beruflichen Gründen mit einer total unterbesetzten Mannschaft angereist und mussten eine 2:4-Niederlage gegen den JSV Werdau und eine 0:7-Packung gegen den JV Ippon Rodewisch hinnehmen, trotzdem sorgten sie durch ihre hart und verbissen geführten Kämpfe für Begeisterung bei ihren jungen Mitkämpfern, wobei Steve Appenrodt und Gunnar May mit ihren Siegen für lupenreine Außensicheltechnik und spektakulären Ausheber zwei Glanzlichter setzen konnten und Schwergewichtler Thilo Wolff seinem Werdauer Gegner ein Unentschieden abtrotzte.
  • Marina Eschenbacher und Alexander Humplott erkämpfen beim Freiberger Bergstadtpokal Gold

    Der am vergangenen Sonntag in Freiberg ausgetragene Bergstadtpokal war auch für die Delitzscher U17-Judokas (Jhg. 1992 bis 1994) eine gute Gelegenheit, sich mit ca. 80 Kämpferinnen und Kämpfern aus Sachsen und Brandenburg zu messen und den derzeitigen Trainingsstand zu überprüfen. Eine herausragende Leistung zeigte Alexander Humplott (-90kg) in seinen Kämpfen, als er den Crimmitschauer Constantin Ribsonn und den Senftenberger Thomas Brandt mit verschiedenen Schulterwurfvarianten bezwang und sein verbessertes Technikrepertoire voll zur Geltung brachte. Wie er holte auch Marina Eschenbacher (-57kg) Gold für die Sportfüchse, wobei diese vor allem im Finalkampf gegen die Chemnitzerin Franziska Kühn einen Bilderbuchinnenschenkelwurf durchzog, der ihr auch den vorzeitigen Sieg brachte. Kontinuität in der Steigerung seiner Wettkampfleistungen zeigte auch Tony Wedmann (-60kg), der mit zwei Siegen für links ausgeführten Innenschenkelwurf Bronze holte. Ebenfalls die Bronzemedaille erkämpften sich Maximilian Vesser (-46kg), Julia Schröter (-52kg), die nach langer Verletzungspause wieder auf der Tatami stand,, Csaba Lohde (-73kg), welcher in der Kampfzeitverlängerung gegen seinen starken Trainingspartner Florian Golik etwas zu langsam reagierte und eine Niederlage hinnehmen musste und der, in seiner letzten Begegnung vom Verletzungspech verfolgte Dominic Brauer (-55kg). Insgesamt landeten die Füchse, die am Vortag in der U14 nicht mit am Start waren, auf einem starken 6. Platz in der Zweitageswertung.
  • Erster Kampftag der Verbandsliga der Frauen

    Beim diesjährigen ersten Verbandsligakampftag der Frauen musste fast die gesamte erste Garde der Sportfüchsinnen die Kämpfe aufgrund von Verletzungen vom Mattenrand aus verfolgen . So war auf der Tatami selbst eigentlich von vorn herein kein Wunder zu erwarten. Trotzdem sorgten einige Kämpferinnen mit ihren Siegen dafür, dass die Loberstädterinnen am Ende mit den erreichten Ergebnissen zufrieden sein können. So siegte Mareike Schröter (-78kg) in allen drei, nacheinander gegen das Judoteam Chemnitz, die Leipziger Löwen und den PSV Kamenz zu bestreitenden Kämpfen für Ippon-Siege, die sie mit Beinhakelwurf, Außensicheltechnik-Haltegriffkombination und, einem gut gemachten klassischen Umschubser erzielte. Zwei Siege konnte die stark kämpfende Weixdorfer Gaststarterin Antje Keil (-57kg) erzeielen, die sich vor allem sehr gut mit ihrem beidseitig gezogenen Schulterwurf durchsetzte. Die mittlerweile fest zur Delitzscher Mannschaft gehörende Eilenburgerin Silva Müntzenberg (-52kg) vertrat die verletzte Sina Rockosch vor allem in ihrer ersten Begegnung sehr gut, als sie ihre Chemnitzer Kontrahentin mit lupenreiner Außensicheltechnik vorzeitig besiegte und allen Grund zur Freude hatte wohl auch Liesa Ebelt (-57kg), die ihre Chance gegen die sonst überlegene Leipziger Löwin Jennifer Müller mit einem blitzschnellen Beingreifer konsequent nutzte und diese mit vollem Punkt auf den Rücken beförderte. Die Delitzscherinnen kassierten zwar drei nicht ganz unerwartete Niederlagen, verkauften sich aber mit dem knappen 3:4 gegen Chemnitz, einem 2:4 gegen die Leipziger Löwen und dem 2:5 gegen den PSV Kamenz recht ordentlich.
  • Werdauer Mädchenpokal - Elisabeth Kuhla überzeugt auch in der U11

    Von den acht Sportfüchsinnen, die zum, mit 170 Kämpferinnen aus 28 Vereinen besetzten, in Werdau ausgetragenen bundesoffenen Mädchen-und Frauenpokalturnier angereist waren, konnten am vergangenen Sonnabend fünf Delitzscherinnen einen Medaillenplatz erkämpfen. Erfolgreichste Sportlerin war wohl die erstmalig in der Altersklasse U11 (Jhg. 1998 bis 2000) startende 24kg-schwere Elisabeth Kuhla, die mit beidseitigen Hüftwürfen in ihren Vorkämpfen gegen zwei Blitzsiege erzielen konnte und den Finaleinzug sowie ihren Finalkampf jeweils mit Wertung für Hüftwurf und schnellem Übergang um Haltegriff gewann. Silber holten die ebenfalls gut mit Hüftwürfen agierenden U11-Kämpferinnen Tania Müller (-28kg) und Patricia Hähnel (-36kg), Einen schwarzen Tag hatte bei den Frauen Sina Rockosch (-52kg), als sie nach zwei, mit sauberem, linken Innenschenkelwurf gewonnenen Begegnungen im letzten Duell ebenfalls führte und sich eine Verletzung zuzog, die das Weiterkämpfen unmöglich machte. So wurde aus der möglichen Goldmedaille letztendlich Bronze. Bronze gab es auch für eine in der jeweils ersten Minute ihrer Kämpfe sehr gut agierende Kristin Triebel, die die Schwarzenbergerin Schnitzler im entscheidenden Kampf um diesen Medaillenrang mit Innenschenkelwurf und Haltegriff besiegte.
    Ann Katrin Vesser (U11, -28kg) konnte sich nach verlorenem Auftaktkampf in der Trostrunde mit Beinhakelwurf einen Sieg erkämpfen, musste aber im Kampf um Platz drei eine weitere Niederlage hinnehmen und wurde fünfte.
  • Erster Kampftag Landesliga Männer 2008

    Am ersten Kampftag der Landesligasaison 2008 hatten die Delitzscher Männer mit den Mannschaften vom SV Dresden Mitte und vom PSV Leipzig zwei starke Neuaufsteiger vor sich. Dies zeigen die 2:5 und die1:6 Niederlagen, wobei zumindest gegen die Dresdner Kämpfer bei etwas mehr Cleverness der Füchse und einer korrekteren Kampfrichterleistung auch ein Sieg drin gewesen wäre. Die Punkte in diesem Mannschaftskampf holten Alexander Buchmann (-73kg) und Matthias Grote (-90kg). Alexander machte seine Sache als Liganeueinsteiger perfekt, als er seinen Dresdner Kontrahenten mit mehrren Aushebertechniken werfen konnte und hierfür große Vorteile zugesprochen bekam, die er mit Übersicht bis zum Kampfende verteidigte. Matthias Grote, der nach langer Verletzungspause wieder auf der Tatami steht, konnte seinen Gegner mit lupenreinem linkem Hüftfeger auf die Tatami befördern und siegte vorzeitig. Den Ehrenpunkt gegen den PSV Leipzig holte Steve Appenrodt ebenfalls mit Hüftfegetechnik. Erwähnenswert ist die stark verbesserte Kampfesführung von Judoneuling Philipp Skowron, der es gegen die gestandenen, mehr als 10 Jahre kämpfenden Landesligisten mit seiner 6monatigen Judopraxis äußerst schwer hat und diesen trotzdem mehr als im Moment erwartet, entgegensetzen konnte. Dies dürfte nicht zuletzt daran liegen, dass die gesamte Mannschaft in der ligafreien Zeit in Sachen Einbindung der jüngeren Kämpfer und der Liganeulinge sehr gute Vorarbeit geleistet hat.
  • Eilenburger Pokaltunier - Hähnel mit Blitzsiegen, Vesser und Wedmann technisch super

    Am vergangenen Sonnabend nahmen 23 der jüngsten SpotfüchsInnen und 5 Judokas der U17 (Jhg. 1994 bis 1992) am, vor allem in der U9 und U11 (Jhg. 2001 bis 1998) gut besetzten Eilenburger Pokalturnier teil. Mit 9 Gold- und 3 Bronzemedaillen in der U9 und U11 sowi drei ersten und 2 dritten Plätzen in der U17 konnten die Loberstädter bei Turnierende eine gute Bilanz vorweisen, wobei nicht nur die erfahrenen Kämpfer mit guten Leistungen aufwarteten, sondern sich auch die Neulinge überraschend gut in Szene setzten. Hier sind vor allem die Goldmedaille von Ann Katrin Vesser (U9, -28kg) und die dritten Plätze von Alexander Sommerkorn (U9, -22kg) und Tim Kläring (U9, -33kg) zu nennen. Alle drei konnten ihre Hüftwürfe sehr gut einsetzen. Auf die „alten Hasen“ dieser Altersklasse war dieses Mal nicht nur Verlass, sondern diese demonstrierten vor allem sauberes und technisch ausgereiftes Judo, wobei die Goldmedaillengewinner Kevin Müller (U11, --25kg) mit Fußfegen, Tobias Mende (U11, -28kg) und Elisabeth Kuhla (U9, -24kg) mit links ausgeführten Hüftfegern und Hüftwürfen sowie Sebastian Wogschin (U9, -22kg), Chris Lammers (U11, -22kg) und Tanja Müller (U11,-28kg) mit rechten Hüftwürfen glänzten. Gold holten auch Colin Trodler (U9, -43kg) und Patrizia Hähnel (U11, -36kg). Letztere brauchte für ihre Blitzsiege mit Beinhakeltechniken und Hüftwürfen insgesamt nicht mehr als 30 Sekunden. Jonas Stickel konnte mit Haltegriff einen dritten Platz erkämpfen. Ein großes Lob geht auch an Dennis Önal (U11, +43kg) und Maximilia Skowron (U11, -40kg), die trotz wesentlich stärkerer und erfahrener Gegner offensiv und verbissen kämpften und gute Technikansätze zeigten. In der U17 siegte Maximilian Vesser (-46kg) mit sehenswertem Schulterrad und konsequent mehrfach durchgezogenem Schulterwurf. Er holte, wie auch Christoph Wosiek (-81kg) und der mit Haltegriff sowie Innenschenkelwurf und blitzschneller Außensicheltechnik erfolgreiche Tony Wedmann (-60kg) Gold. Franz Herrmann (-66kg) und Felix Schaaf (-50kg) gewannen Bronze, wobei Felix mit konsequenter als sonst durchgezogenen Beinhakel- und Schulterwürfen zum Erfolg kam. T.E.
  • DEM U20 - Mareike Schröter siebente

    Die 78kg-Kämpferin der Delitzscher Sportfüchse kehrte von den diesjährigen Deutschen Einzelmisterschaften der Frauen und Männer U20 mit einem hart erkämpften siebten Platz nach Hause zurück. Mareike stand in ihrem, etwas verhalten begonnenen Auftaktkampf der Mönchengladbacherin Tillmann gegenüber, deren Innenschenkelwurf sie jedoch gekonnt mit einer Gegendrehertechnik weiterführen konnte. Den dafür erzielten großen Vorteil verteidigte Mareike mit Übersicht bis zum Schluss . Im Duell mit der favorisierten Berlineri Jenny Delorme hatte Mareike diese dank ihrer agressiven und bestimmende Kampfesführung voll unter Kontrolle, konnte aber bis zum Ende der regulären Kampfzeit keine Wertung erzielen. In der, aus diesem Grunde weitergeführten Verlängrung konnte die Berlinerin mit viel Glück für eine Beinfassertechnik einen kleinen Vorteil erzielen und gewann. Die Sportfüchsin lieferte danach jedoch einen tollen Kampf gegen die Memmingerin Notter ab, in welchem sie diese mit einem sauberen Innenschenkelwurf auf die Tatami beförderte und vorzeitig siegte. Mit der Niederlage gegen die Oranienburgerin Sophie Hopfe konnte Mareike zwar keinen Medaillenplatz mehr erkämpfen, landete aber unter den 27 besten Teilnehmerinnen Deutschlands auf Rang sieben. Ihr Mitstreiter Kay Dommerdich (+100kg) demonstrierte ebenfalls Kampfeswillen und Agressivität, konnte aber in seinem Auftaktkampf dem späteren Deutschen Meister, Marcel Schaarschmidt (Cottbus), und auch dem späteren siebtplatzierten Leverkusener Tobias Ebner keinen Sieg abtrotzen, hat jedoch noch ein Jahr in dieser Altersklasse und damit auch die Hoffnung auf ein besseres Ergebnis bei der nächsten DEM vor sich
  • Gute Leistungen bei stark besetztem Wolfener Judoturnier

    Mit 230 Teilnehmern aus fast allen Vereinen Mitteldeutschlands war das bundesoffene Wolfener Februarturnier sowohl zahlenmäßig als auch vom Kampfniveau her sehr stark besetzt. Waren doch auch die Landes- und Bundesleistungsstützpunkte Jena, Halle und Leipzig mit der vollen Besetzung angereist. Trotzdem zeigten die 26 SportfüchsInnen mit 22 erkämpften Medaillen, dass sie auch hier nicht nur mithalten können, sondern das Niveau grötenteils auch mit bestimmen. Herausragende Leistungen bei den jüngsten KämpferInnen (Jahrgang 2000 und 2001) erbrachten Sebastian Wogschin (-21kg) und Elisabeth Kuhla (-23kg). Beide agierten gut mit, von Sebastian rechts und von Elisabeth links ausgeführten Beinhakeltechniken und gewannen auf diese Weise alle drei bzw. vier Kämpfe. Alexander Sommerkorn (-23kg) und Oliver Fleischer (-26kg) holten Bronze. In der Altersklasse U11 (Jhg. 1999/98) holten sich Chris Lammers (-23kg) mit Schulterwürfen und Haltegriffen, Kevin Müller (-26kg) mit Kontertechniken und Haltegriffen, Patricia Hähnel (-36kg) mit Schulter- und Hüftwurf sowie Tania Müller (-28kg) die Goldmedaille. Tobias Mende (-29kg) konnte sich mit bildschönen Hüft- und Innenschenkelwürfen dreimal durchsetzen und war nur gegen den Auer Tobias Fleck der Unterlegene Dritte wurden in dieser Altersklase Laura Humplott (-33kg), Milena Schmidt (-36kg), Danielo Läuter (-38kg) und Denis Önal (-46kg), die durchweg mehr als sonst mit Hüftwürfen angriffen und diese Linie weiter verfolgen sollten. In der U13, Gewichtsklasse –40kg, setzten sich Maria Theißig und Luisa Lützkendorf mit Siegen für Beinwürfe und Haltegriffe bis zu den Kämpfen um den Finaleinzug durch. Hier konnte Luisa mit gut herausgearbeiteter Hebeltechnik siegen und erkämpfte Silber. Maria wurde Dritte. In der Gewichtsklasse bis 30kg konnte Lia Murrack nach verlorener Auftaktbegegnung in einem willensstark geführten Kampf nach hohem Rückstand mit einem Sieg für sehenswerten links ausgeführtem Hüftwurf Silber erkämpfen. Gleichfalls Silber gewann Lukas Jakobsche, der in der knallhart besetzten Gewichtsklasse bis 42kg drei mal, vor allem mit Sicheltechniken siegte und nur dem starken Burgstädter Kenneth Neubert unterlegen war. Ebenfalls zweiter wurde Florian Herber (-35kg) vor seinem drittplazierten Mitstreiter Felix Büttner. Bronze gewann auch ein, in der für ihn neuen Altersklasse angriffsfreudiger als sonst agierender Dustin Trodler (-50kg). Maximilian Bzyl (-73kg) konnte in seiner Begegnung ebenfalls eine agressivere Kampfesweise demonstrieren und gewann die Goldmedaille.
  • MDEM U20 in Schmölln - Schröter und Dommerdich qualifizieren sich für DEM

    Bei den Mitteldeutschen Einzelmeisterschaften der Männer und Frauen U20 (Jahrgang 1989 bis 1991) waren am vergangenen Sonntag im thüringischen Schmölln Mareike Schröter in der Gewichtsklasse bis 78kg, Kristin Triebel in der Gewichtsklasse +78kg und Paul Friedrich (+100kg)am Start. Für alle drei Delitzscher ging es hier um einen begehrten Medaillenplatz, von dem ja dieTeilnahme an den Deutschen Meisterschaften dieser Altersklasse abhängt.
  • Jugendleitung jetzt wieder komplett

    Hier am Ferienanfang nur ganz kurz das Neueste vom Wochenende. Am Freitag,den 01.02. fand ja die Vereinsjugendvollversammlung statt und wir können sagen, dass alle Kinder- und Jugendlichen Judokas nun auch in der frisch gewählten Jugendsprecherin Marina Eschenbacher, dem stellvertrtenden Jugendleiter Paul Friedrich und dem Jugendleiter Mathias Grote sicher engagierte und kompetente Ansprechpartner für alle Ideen, Vorschläge und Probleme, die die Jugend betreffen, haben. Nun wisst Ihr, wer Euch im Verein vertreten wird und könnt alle drei genannten vertrauensvoll ansprechen. Am Sonnabend war dann für die U17 und U20-Kämpfer, die sich für die MDEM qualifiziert haben, ein vierstündiges Training, welches allen, die da waren, hoffentlich auch etwas gebracht hat. Auf jeden Fall denen, die zusätzlich da waren, vielen Dank. Danke auch an Rene Vesser für die Essenslieferung und ein ganz herzliches Dankeschön an Anne Herrmann, die nicht nur mit trainierte, sondern jetzt schon deutlich macht, dass es ihr mit ihrem Berufswunsch (Sozialpädagogik) ernst ist, obendrein wahrscheinlich ihren Sozialtag hatte und gleich mal ein ganzes Blech leckeren selbst gebacknen Kuchen zur Mittagspause beisteuerte. Wenn es auch stellenweise etwas hart war, haben doch alle gut mitgezogen und vielleicht kann man so etwas öfter wiederholen. Übrigens dar die U11 seit Freitag nun endlich wieder offiziell schon mit weiß-gelb bei Meisterschaften und Wettkämpfen starten! Dies wurde bei der außerordentlichen Mitgliederversammlung des Judoverbandes Sachsen am 01.02.2008 beschlossen.
  • Schulwettbewerb „Jugend trainiert für Olympia“ - Landesfinals der Wettkampfklasse III im Judo

    Delitzscher Gymnasium mit beiden Mannschaften auf Medaillenrang Die zwei qualifizierten Teams des Delitzscher Gymnasiums konnten sich beim diesjährigen im vogtländischen Rodewisch ausgetragenen Landesfinale recht gut in Szene setzen. Auch wenn die Jungen gegen die Chemnitzer Comenius-Mittelschule nur mit Dominic Brauer einen Kampfpunkt holten und den Auftaktkampf mit 1:3 verloren, konnten sie sich im Folgekampf gegen die Auerbacher Seminarschule mit deutlichem 4:1 durchsetzen. Hier bewegte Lukas Jakobsche seinen Auerbacher Kontrahenten zunächst taktisch klug und konnte diesen nach 15 Sekunden Kampfzeit mit wunderschönem Beinhakelwurf besigen. Maximilian Vesser erzielte ebenfalls schon nach 10 Sekunden Kampfzeit einen Sieg. Dominic Brauer gewann seine Begegnung mit sauber eingedrehtem Hüftwurf und Felix Heydick sorgte mit einem klassischen Umschubser für den vierten vorzeitigen Sieg der Delitzscher. Diese standen nun nach ihrem 4:1-Sieg gegen das Sportgymnasium Leipzig im Kampf um den Einzug ins Finale. Hier bot Lukas Jakobsche in der Auftaktbegegnung alle Kraftreserven auf, konnte aber gegen den älteren und erfahreneren Leipziger Merker eine Niederlage nicht verhindern. Dafür warf Maximilian Vesser seinen Kontrahenten mit sehenswertem Handwurf auf vollen Punkt. Nach einer 1:4 Niederlage hatten sich die Delitzscher Gymnasiasten den Bronzerang erkämpft. Ihre Mitstreiterinnen, die von Lehrerin Ines Rockosch gut betreut wurden, sorgten indessen für Aufsehen und eine Bombenstimmung in den Delitzscher Reihen, als sie die Mittelschule Stauchitz mit einem sensationellen 5:0 von der Matte fegten, wobei nacheinander Elisa Meske, Julia Schröter, Marina Eschenbacher, Claudia Müller und Berenice Murrack mit sehenswerten Wurftechniken vorzeitig siegten. Auch das Humboldt-Gymnasium Werdau hatte gegen die gut aufgelegten Delitzscher Gymnasiastinnen wenig Chancen. Hier ließn nach einer Niederlage und einem, von Julia Schröter erkämpften Unentschieden Marina Echenbacher mit links gezogenem Hüftwurf, Franziska Wogschin mit starker Beinhakeltechnik und Berenice Murrack mit kleinem Innensichelwurf keinen Zweifel am Siegeswillen dieser Mannschaft, was der 3:1-Endstand auch bestätigt. Die relativ hohe 1:4-Finalniederlage gegen das Leipziger Sportgymnasium täuscht etwas über die Mühe, die die Leipzigerinnen für ihre Siege aufbieten mussten, hinweg. Hier gewann Marina Eschenbacher ihre Begegnung souverän, wobei die Sportschülerinnen gegen Claudia Müller und Berenice Murrack, der übrigns ihre Vereinskameradin Lisa Schneider für das Sportgymnasium gegenüberstand, auch ein bißchen das Glück des Tüchtigen hatten. Insgesamt ein schöner Erfolg für das Delitzscher Gymnasium, welches im Judo schon seit Jahren das Landesniveau mit bestimmt. T.E. Es kämpften: Jungen Mädchen -46kg Lukas Jakobsche -44kg Elisa Meske/Maria Theißig -50kg Maximilian Vesser -48kg Julia Schröter/Anja Eschenbacher -55kg Dominic Brauer -52kg Marina Eschenbacher -60kg Felix Hedick -57kg Claudia Müller/Franziska Wogschin +60kg Christoph Wosiek +57kg Berenice Murrack
  • Landeseinzelmeisterschaften dr U17 und U20 - Sortfüchse erkämpfen neun Fahrkarten zur Mitteldeutschen

    Bei den, am vergangenen Wochenende in Leipzig ausgetragenen Landeseinzelmeisterschaften der Altersklassen U17 (Jhg. 1992 bis 1994) und U20 (Jhg. 1989 bis 1991) konnten die Sportfüchse mit insgesamt 3 Landesmeistertiteln, 2 Silbermedaillen und drei Bronzeplätzen einmal mehr ihr Leistungspotential und die gute Arbeit von Trainer Andreas Brauer in der U17 unter Beweis stellen. In dieser Altersklasse wartete Sportgymnasiast Csaba Lohde (-73kg) in blendeneder Verfassung mit einer Super-Leistung auf, als er alle Begegnungen einschließlich eines konzentriert geführten Finalkampfes vorzeitig mit Bilderbuchhandwürfen für sich entschied. Stolze Landesmeisterin dieser Altersklasse wurde auch Lisa Schneider (-63kg, ebenfalls Sportgymnasium), die im Finale einen anfänglichen hohen Rückstand mit großer Außensicheltechnik wett machte und auf diese Weise ihre Kontrahentin Vanessa Altner vom PSV Leipzig doch noch vorzeitig besiegte. Eine ganz starke Leistung lieferte Sportmittelschüler Alexander Humplott (-90kg) ab, der sich unter anderem dieses Mal in einem taktisch klug und mit Übersicht geführten Kampf gegen seinen, ihm eine Woche zuvor noch überlegenen Kontrahenten Martin Große (RBS Leipzig) im Golden Score (verlängerte Kampfzeit) mit gut angesetzter Beinfassertechnik durhsetzte und nur im Finale der Unterlegene war. Seine Vereinsmitstreiterin Berenice Murrack (-57kg) konnte in den ersten beiden Begegnungen mit konzentriert geführten Kämpfen und einer klaren taktischen Linie überzeugen. Sie stand Csaba Lohde in der Technikausführung eines, im Kampf um den Einzug ins Finale bereits nach 10 Sekunden Kampfzeit lehrbuchreif ausgeführten Handwurfs in nichts nach. Mit diesem Sieg gegen die Chemnitzer Landeskaderin Fritzi Blumenhagen stand sie im Finale und holte nach, trotz Niederlage gut geführtem Kampf Silber. Maximilian Vesser (-46kg) bewies nach hart geführtem aber verlorenem Aufaktkampf Nervenstärke, spielte in den Folgekämpfen, vor allem mit Opfewürfen sowie Beinfasser- und Armhebeltechniken seine technische Fertigkeiten voll aus und erkämpfte sich Bronze. Ebenfalls Bronze holte Julia Schröter (-48kg), die nach, gegen die starke Werdauerin Anne-Kathrin Friedrich verlorenem Auftaktkampf einen unheimlichen Siegeswillen entwickelte, nun wie ausgewechselt schien und alle Trostrundenkontrahentinnen mit links ausgeführten Hüftwürfen und Haltegriffen besiegte. In der U20 holte sich die, bereits für ein wichtiges Tunier in Belgien nominierte Mareike Schröter (-78kg) den Landesmeistertitel souverän mit Innenschenkel- und Sichelwürfen. Paul Friedrich (+100kg) musste sich zwar dem favorisierten Riesaer Henry Badeda und seinem, für Dresden startenden ehemaligen Vereinskameraden Kay Dommerdich geschlagen geben, holte aber mit zwei sauber und schwungvoll ausgführten Hüftfegetechniken (wie auch Kay Dommerdich mit links gezogener Innenschenkelwurf-Haltegriffkombination) einen überragenden Sieg gegen den Werdauer Andre Mittag und belegte hinter Kay Rang drei. Ebenfalls Bronze gewann Kristin Triebel (+78kg), so dass bei der letzten Qualifikation zu den Deutschen Einzelmeisterschaften, den am 16. nd17. Februar in Schmölln stattfindenden Mitteldeutschen Meisterschaften in beiden Altersklassen insgesamt 9 SportfüchsInnen am Start sein werden.
  • Bundesoffenes U17- und U20-Turnier in Wolfen - Standortbestimmung für die Delitzscher

    Eine gute Gelegenheit zur Standortbestimmung vor den diesjährigen Qualifikationsturnieren zur Deutschen Meisterschaft war für die Sportfüchse der U17 (Jhg. 1992 bis 1994) und der U20 (Jhg. 1988 bis 1991) das am Sonntag in Wolfen ausgetragene bundesoffene Judoturnier, zu welchem unter 90 TeilnehmerInnen auch Judokas aus Rostock, Frankfut/Oder und Berlin angereist waren. In sehr guter Verfassung und auf hohem technischen Niveau präsentierten sich Maximilian Vesser (U17, -46kg, Gold), der vor allem mit blitzschnell ausgeführter Fußfege zum Erfolg kam und Alexander Buchmann (U20, -73kg, Gold), der nacheinander vorzeitig mit schnell und blitzsauber ausgeführtem Handwurf, Rückwärtsfallwurf und Schulterwurf siegte Franziska Wogschin (U17, -57kg) konnte zweimal mit gut ausgeführter Beinhakeltechnik punkten und erkämpfte sich nach einem Sieg gegen Vereinskameradin Claudia Müller (Bronze) Rang zwei. Hohes Leistungsniveau bewiesen auch der erst aus einem Konditionstrainingslager zurückgekehrte Alexander Humplott (U17, +90kg, Gold), der dieses Mal gut mit seinem rechten Innenschenkelwurf agierte und Anne Wolf (U20, -57kg, Silber), die ihre ärgste Kontrahenin, Claudia Simon, bereits in den ersten Kampfsekunden mit knllhartem links ausgeführten Innenschenkelwurf besiegte. Mareike Schröter (U20, -78kg, Gold) und Berenice Murrack (U17, -63kg, Silber) überzeugten mit konzentriert geführten Kämpfen, in welchen Berenice gegen starke Kontrahentinnen teilweise erst im Golden Score (zweite Kampfzeit) eine Wertung und den Sieg erzielte. Julia Schröter (U17, -48kg, Gold) konnte nach langem Rückstand in einer ihrer Begegnungen noch einmal mit konsequent und bissig herausgearbeitetem Armhebel überzeugen und sich den Turniersieg holen. Letztendlich konnten alle 16 Sportfüchse in Wolfen einen Medaillenplatz erkämpfen. Die nunmehr letzte Woche vor dem Qualifikationsauftakt, den Bezirksmeisterschaften gilt es, für die Füchse, das Leistungsniveau zu halten, und vielleicht, an der Art und Weise der Kampfeführung und an der einen oder anderen Technik noch etws zu verbessern. T.E. Weitere Platzierungen: U17 männlich U17 weiblich -50kg Felix Schaaf 3. Platz -55kg Dominic Brauer 3. Platz -63kg Lisa Schneider 3. Platz -81kg Christoph Wosiek 1. Platz U20 männlich U20 weiblich -66kg Alexander Wolff 2. Platz -70kg Anne Herrmann 3. Platz +78kg Kristin Triebel 1. Platz
  • Mehr Meister und höhere Schülergrade bei den Delitzscher Sportfüchsen

    Am Mittwoch dieser Woche stelltn sich die beiden Spotfüchse Gunnar May und Jörg Fleischer kurz vor Weihnachten noch einmal einer großen Herausforderung in ihrer Judokarriere. Für die festen Teammitglieder der Judomänermannschaft stand die Prüfung zum ersten Dan – dem ersten Meistergrad im Judosport an. Gunnar und Jörg mussten hiefür gemeinsam mit den anderen 30, aus ganz Sachsen angereisten Prüflingen zunächst eine Auswahl von 32 der 40 Judogrundwürfe demonstrieren, hatten danach 12 Wurfverkettungen zu zeigen und stellten mit mehr als 30 herauszuarbeitenden Bodentechniken auch hier ihr Können unter Beweis. Die insesamt ungefähr fünf Stunden andauernde Prüfung, auf welche sich beide ein dreiviertel Jahr intensiv vorbereitet hatten, beinhaltete auch eine, gleichfalls für Fachleute und für Judolaien schön anzuschauende Form der stark verlangsamten Demonstration von Judowürfen, welche spiegelgleich beidseitig und in einen genau vorgeschriebenen Bewegungsablauf eingebettet, ausgeführt werden müssen (Kata). Zu guter letzt war das Zeigen und Erläutern der jeweiligen Spezialtechnik jedes Judoka gefordert. Hier dürfte, nachdem beide bereits bei der Katademonstration eine sehr gute Leistung abgeliefert hatten, vor allem Gunnar May die Prüfungskomission mit seinem theoretisch sehr gut untermauerten und mit exakten Demonstrationen seines Te-Guruma (Handwurf) ergänzten Vortrag positiv beeindruckt haben. Beide Landesligakämpfer sorgten mit einer guten Leistung dafür, dass die Füchse bei den Männern jetzt mit zwei Schwarzgurten mehr auf der Matte stehen. Natürlich eifern die jüngeren Delitzscher Judokas ihren älteren Vorbildern nach und so ist es nicht verwunderlich, dass bereits am Folgetag 23 der 26 jungen Gürtelprüfungsbewerber in Delitzsch mit soliden bis sehr guten Leistungen den nächsthöheren Schülergrad ablegen konnten. Insgesamt ist der Anteil der dunkleren Gürtelfarben in der Delitzscher Judowelt so kurz vor den Feiertagen noch einmal stark angestiegen, was sich sicher auch positiv auf das Selbstvertrauen unserer KämpferInnen und damit auch auf ihre Wettkampfleistungen auswirken wird. Einen höheren Kyugrad erwarben: VIII. Kyu (weiß-gelb) VII. Kyu (gelb) VI. Kyu (gelb-orange) Collin Trodler Dustin Schmidt Chris Lammers Laura Humplott Christian Manz Tobias Mende Ann-Kathrin Vesser Daniel Höppner Sebastian Wogschin Lucas Friede Philipp Skowron Johannes Thier Kevin Müller Danielo Läuter Dustin Trodler V. Kyu (orange) IV. Kyu (Orange-grün) III. Kyu (grün) Felix Schaaf Lukas Jakobsche Hans Foede Jonas Stickel Elisa Meske Lina Agnes Fleischer Maria Theißig Sophia Hille
  • Nikolausturnier der Jüngsten in Taucha

    Die 29 Sportfüchsinnen und Sportfüchse der Jahrgänge 1999/2000, 1997/98 und 1995/96, welche am vergangenen Sonnabend in einem Feld von insgesamt rund 300 TeilnehmerInnen beim Nikolausturnier in Taucha starteten, konnten zum Jahresende noch einma mit insgesamt 20 Medaillen ein recht gutes Wettkampfergebnis erzielen. Während einige Judoneulinge dieses Turnier nutzten, um in den eigentlichen Wettkampfsport erst einmal „hereinzuschnuppern“, konnten andere schon kräftig mitmischen. Ein Highlight setzte bei den jüngsten Kämpferinnen Elisabeth Kuhla, die insgesamt vier mal auf die Tatami ging und ihre Bodenkämpfe alle ganz souverän mit Haltegriff gewann. Dies strahlte auch auf ihre bisher noch nicht so erfolgreiche Mitstreiterin Milena Schmidt aus, die an diesem Tag beherzt und mit Biss agierte und durch Festhaltetechnik Silber erkämpfen konnte. Gute Bodenkämpfe und damit einen zweiten und zwei hart erkämpfte dritte Plätze lieferten Daniel Ghuman, Alexander Sommerkorn und Denis Önal. Bei den Jahrgängen 1997/98 sorgte Tobias Mende mit knallahrtem und sehenswertem links ausgeführten Hüftfeger gleich in drei Kämpfen für Aufsehen und wurde unangefochten Erster. Chris Lammers (2. Platz) überzeugte mit gutem Übergang Stand Boden und Kevin Müller (3. Platz) zeigte eine lehrbuchreife Mitfalltechnik. Bei den ältesten Jahrgängen lieferte sich Lucas Jakobsche (-43kg) mit dem erfahrenen Tauchaer Tom Caesar ein überaus kämpferisches und spannendes Duell und wurde nach konstant sehr guter Wettkampfleistung Dritter. In der Gewichtsklasse bis 34kg wurde Felix Büttner nach einem knappen Finalsieg über seinen ganz stark kämpfenden Teamkameraden Florian Herber Goldmedaillengewinner. Bei den Mädchen dieser Altersklasse überzeugte Anja Eschenbacher (-44kg) mit gutem Übergang Stand-Boden und wurde nach hervorragend herausgearbeiteter Armhebeltechnik ebenfalls Erste. Gold holten auch Susen Blohmann (-57kg), und die Dresdner Gaststarterin Carolin Platz (-30kg), die sich bei ihrem ersten Wettkampf sehr gut präsentierte. Schade, dss Maria Theißig trotz vor allem eines gegen eine überlegene Kontrahentin bissig und gut geführten ersten Kampfes nur Platz drei erkämpfen konnte. Angesichts der erzielten Ergebnisse kann der größte Teil unserer KämpferInnen dem, nächste Woche bevorstehenden Schwarzenberger Mannschaftsturnier optimistisch entgegen sehen. Weitere Platzierungen: Jhg. 1999/2000 Ann-Katrin Vesser 3. Platz Laura Humplott 3. Platz Jhg. 1997/98 Sina Lammers 2. Platz Jhg. 1995/96 Maximilin Bzyl (+60kg) 1. Platz Elisa Meske (-36kg) 3. Platz
  • Bundesoffenes Pokalturnier in Aue – Delitzscher Kader in guter Verfassung

    Am vergangnen Sonntag hatten vor allem die U17-Landeskader (Jhg. 1991 bis 1993) der Delitzscher Sportfüchse mit dem bundesoffenen Pokalturnier in Aue einen letzten Wettkampfhöhepunkt in diesem Jahr, bei welchem vor allem Alexander Buchmann, der erstmalig in der höheren Gewichtsklasse bis 73kg startete, sein Potential voll unter Beweis stellen konnte. Der Zufall wollte es zunächst, dass er gleich im Auftaktkampf auf seinen Vereinskameraden Csaba Lohde traf, dessen missglückten Versuch eines Opferwurfs Alexander sofort zum Haltegriffübergang nutzte und diese Begegnung für sich entschied. Sowohl Alexander als auch der stark kämpfende Csaba Lohde zeigten in ihren Folgekämpfen Bilderbuchtechniken, die ihnen die vorzeitige Siege und, da in dieser Gewichtsklasse jeder gegen jeden kämpfte, für Alex Gold und für Csaba die Silbermedaille brachten. Der 90kg-Kämpfer Alexander Humplott wollte es wohl in seiner ersten Begegnung etwas zu gut machen und kassierte hier leider eine unerwartete Niederlage. In den Folgekämpfen konnte auch er jedoch noch mit gutem Außensichel- und mit Hndwurf überzegen und wurde ebenfalls Zweiter. Die beiden U17-Frauen Marina Eschenbacher und Berenice Murrack hatten sich in den Gewichtsklassen –52kg und –57kg mit einer knallharten Konkurrenz der Sportschulen aus Sachsen, Sachsen Anhalt und Brandenburg auseinanderzusetzen, konnten hier jedoch sehr gut mithalten und holten jeweils nach kräftezehrenden Golden-Score Kämpfen über fast die doppelte Kampfzeit eine Bronzemedaille. Während Marina sich vor allem mit links ausgeführtem Innenschenkelwurf durchsetzte, konnte Berenice in zwei ihrer vier Begegnungen mit Außensichel- und Handwurf überzeugen und gewinnen. In den Golden Score musste ebenfalls Toni Wedmann, der sehr konzentriert mit Innenschenkelwurf agierte, für den es jedoch trotz einem super Kampf, in welchem er eine deutliche Steigerung seiner Wettkampfleistung zeigte, nach kräftezehrenden acht Minuten leider nicht zu einer Medaille reichte. Da fast alle Genannten zum jüngsten Jahrgang dieser Altersklasse zählen, und 2008 in der U17 bleiben, darf man auf die, in den ersten beiden Monaten nächsten Jahres stattfindenden Qualifikationen zur Deutschen Meisterschaft gespannt sein.
  • Sportfüchse Pokalgewinner in Radeberg

    Einen tollen Erfolg zum ersten Advent feierten die Delitzscher Sportfüchse der Altersklasse U15 (Jhg. 1993 bis 1995) beim bundesoffenen Pokalturnier in Radeberg. Die elf TeilnehmerInnen konnten sich in einem Feld von rund 80 Judokas, die neben den sächsischen Vereinen unter anderem auch aus Frankfurt/Oder angereist waren souverän durchsetzen und gewannen sowohl die Pokale für den besten Verein bi den Mädchen und bei den Jungen als auch den Wanderpokal in der Gesamtvereinswertung. Sehr gute Leistungen zeigten Marina Eschenbacher und Franz Herrmann. Marina (-52kg) setzte sich mit ihrem links ausgeführten Uchi-mata (Innenschenkelwurf) in allen drei Vorkämpfen souverän durch und konnte den Finalkampf gegen die Adorferin Marie Rossbach mit gut herausgearbeiteter Armhebeltechnik für sich entscheiden. Franz Herrmann (-60kg) musste zwar gegen einen seiner Kamenzer Gegner eine knappe Niederlage einstecken, holte aber, da dieser auch eine Begegnung verlor, aufgrund der höheren Zahl der Unterpunkte in seinen Kämpfen ebenfalls Gold. Auf die Sportschüler war in Radeberg voll Verlass, was deren drei Goldmedaillen beweisen. Während Alexander Humplott (+73kg) einen schönen Handwurf demonstrierte, setzte sich Csaba Lohde (-73kg) zwei mal mit Innenschenkelwurf durch und Lisa Schneider (-63kg) siegte vier mal nacheinander mit links ausgeführtem Uchi-Mata, kleinem Innensichelwurf und anschließendem Hebel, großem Außensichelwurf und wiederum mit Hebeltechnik. Die sechste Goldmedaille gewann Anja Eschenbacher (-48kg). Maximilian Vesser (-46kg) konnte sich mit gut ausgeführten Opferwurf- und Beinhakeltechniken Bronze erkämpfen. Berenice Murrack (-57kg) holte mit Siegen durch Hüftfegetechnik rechts und Haltegriff Silber und Claudia Müller (-52kg) erkämpfte sich mit einer Innenschenkelwurf-Haltegriff-Kombination Bronze.
  • Pokalturnier in Schmölln - Müller, Läuter, Mende und Höppner hervorragend

    Die 19, zum Pokalturnier der Jahrgänge 2000/1999 und 1998/97 angereisten Judokas der Delitzscher Sportfüchse konnten in einem Teilnehmerfeld von 200 Judosportlern Thüringens, Sachsens und Sachsen-Anhalts hinter dem PSV Schmölln und vor der Mannschaft aus Gera einen zweiten Platz in der Vereinswertung erkämpfen und haben mit insgesamt sieben Gold, fünf Silber und 3 Bronzemedaillen eine sehr gue Medaillenbilanz vorzuweisen. Hervorzuheben sind die Leistungen von Kevin Müller (U9, -26kg), der alle Vorkämpfe mit verschiedenen Fußtechniken und sehr gut ausgeführtem Mittfallwurf gewinnen konnte und trotz Verletzung in einem kräftezehrenden, aber konzentriert geführten Finalkampf als Sieger und Golmedaillengewinner von der Tatami ging. Auch Danielo Läuter (U9, -35kg) sicherte sich Platz eins und setzte dieses Mal neben seiner Beinhakeltechnik auch Hüftwürfe hervorragend ein. Die Neueinsteigerin Elisabeth Kuhla (U9, -23kg) bewies, dass mit ihren guten Leistungen bei den ersten Wettkämpfen auch in Zukunft zu rechnen ist, agierte wieder einmal sehr gut mit ihren Hüftwürfen und wurde Zweite. Ihre Mitstreiterin Milena Schmidt (U9, -33kg), welche einen über die volle Kampfzeit ausgezeichnet geführten Auftaktkampf ablieferte, holte Bronze. Top-Leistungen zeigten in Schmölln auch Daniel Höppner (U9, -30kg, 1. Platz), der mit Beinhakelwurf und Außensicheltechniken siegte, Tobias Mende (U11, -28kg, 2. Platz), der seine Hüftwürfe konsequenter als sonst durchzog und Luisa Lützkendorf (U11, -40kg, 2. Platz), die mit einer verbesserten Fassart und sehenswertem Hüftwurf aufwartete. Außerdem erlebten die mitgereisten Eltern hervorragende Kämpfe der Goldmedaillengewinnerin Sina Lammers (U11, -28kg), die nacheinander mit rechts und links gezogenem Hüftwurf und rechts ausgeführte Beinhakeltechnik vorzeitig siegte.
    Weitere Platzierungen: Chris Lammers (U9, -22kg) 1. Platz Alexander Sommerkorn (U9, -22kg) 2. Platz Sebastian Wogschin (U9, -22kg) 3. Platz Patricia Hähnel (U11, -34kg) 3. Platz Colin Trodler (U9, -38kg) 1. Platz Kristin Triebel (U20, +78kg) 1. Platz Philipp Skowron (U20, -60kg) 2. Platz
  • Jakobsche, Foede und Herber stark in Wolfen

    Die 12 Sportfüchsinnen und Sportfüchse der U13 (Jhg. 1996/95) und der U15 (Jhg. 1993/94) hatten beim bundesoffenen Turnier in Wolfen gemeinsam mit 180 Sportlern, die unter anderem aus Erfurt, Magdeburg, Leipzig, Aue und Berlin angereist waren, einen harten Wettkampftag vor sich, in dessen Verlauf sich vor allem Lukas Jakobsche, Florian Herber und Hans Foede sehr gut präsentierten. Lukas (U13, -42kg) konnte zunächst Tom Körling (SG Chemie Wolfen) mit lupenreinem O Soto Gari (Beinhakeltechnik) vorzeitig besiegen, gewann dann gegen den Rosslauer Jonathan Gummers mit schönem Hüftwurf und konnte auch den Merseburger Dominik Bielstein mit Haltegriff bezwingen. In einem harten Fight um den Einzug ins Finale musste er aufgrund der Golden-Score-Regelung wesentlich länger als die regulären drei Minuten Kampfzeit ackern, ehe ihm ein blitzsauberer Beinhakelwurf gelang, mit dem er den JC Leipzig-Kämpfer Max Hahn besiegte. Den Finalkampf entschied der Jenaer Lukas Walther dann jedoch recht deutlich für sich. Eine hart erkämpfte Bronzemedaille nahm Hans Foede (U13, -55kg) mit nach Hause, der aufgrund eines zu wiederholenden Kampfes insgesamt sechs mal auf die Tatami musste, hier jedoch angesichts der leistungsstarken und größtenteils auch wesentlich schwereren Gegner mit Schulter- und Sichelwürfen vier hervorragende Siege für sich verbuchen konnte. Den dritten Glanzpunkt setzte Florian Herber (U13, -35kg), der zunächst gegen Alexander Blochwitz (JC Leipzig) mit lehrbuchreifem Schulterwurf siegte, dann gegen den Dessauer Julius Bonk mit einen hervorragend herausgearbeiteten Haltegriff gewann und nach einem, mit Fußfege verlorenen Kampf um den Finaleinzug ebenfalls Dritter wurde. Bei den Mädchen spielte dieses Mal Goldmedaillengewinnerin Elisa Meske (U13, -36kg) ihre kämpferischen Qualitäten voll aus. Sophia Hille, die in ihren Kämpfen einen sehr schönen Hüftwurf demonstrierte war gegen sie die Unterlegene und wurde Zweite. Eine Goldmedaille erkämpfte sich Maria Theißig (U13, -40kg), die wiederholt bewies, dass sie ihre Beinwürfe sehr wirkungsvoll und konsequent einsetzen kann
    Weitere Platzierungen: U13 männlich U13 weiblich +60kg Maximilian Bzyl 2. Platz -57kg Susen Blohmann 2. Platz
    -57kg Lina Fleischer 3. Platz
    U15 männlich
    +73kg Christoph Wosiek 2. Platz
  • Bezirksmeisterschaften der Jüngsten – Sportfüchsinnen holen alle Medaille

    Mit den in Leipzig ausgetragenen Bezirksmeisterschaften hatten 12 Delitzscher Judokas der jüngsten Altersklasse einen der wichtigsten Wettkampfhöhepunkte des Jahres zu bestreiten. Herausragende Leistungen zeigten neben Goldmedaillengewinner Chris Lammers (-22kg), der sich vor allem mit Schulterwürfen gut in Szene setzte, bei den Jungen Arved Thies, Jonas Stickel und Philipp Kromarek. Die drei teilnehmenden Sportfüchsinnen Patricia Hähnel, Sina Lammers und Lia Shanelle Murrack konnten mit durchweg sehr guten Wettkampfleistungen alle einen Medaillenplatz erkämpfen. Arved Thies konnte in dr Gewihtsklasse bis 28kg seinen ersten Kontrahenten mit Beinhakelwurf besiegen und gewann in seiner zweiten Begegnung mit sehenswertem Mitfallwurf. Danach musste er sich zwar nach anfänglicher Führung dem späteren Goldmedaillengewinner geschlagen geben, siegte aber im Kampf um Bronze souverän mit Haltegriff. Philipp Kromarek (+43kg) gewann seine erste Begegnung gegen den JCL-Kämpfer van Liemen gleichfalls mit einer diesmal links ausgeführten wunderschönen Beinhkeltechnik und sicherte sich nach einer Niederlage gegen den Schildauer Goldammer die Bronzemedaille, als er den Leipziger Zoltan Badi mit ebenfalls links gezogenen Hüftwurf auf die Matte knallte. Jonas Stickel führte seine Kämpfe konzentrierter als sonst, gewann zunächst mit Hüftwurf gegen den Döbelner Bormann lieferte trotz Niederlage einen ganz starken Kampf gegen JCL-Kämpfer Alexander Grau und holte sich gegen Eric Liebus (Motor Gohlis Nord Leipig) den dritten Platz vorzeitig mit schöner Beinhakeltechnik. Unbedingt zu erwähnen sind die gut geführten Kämpfe der Sportfüchse Sebastian Rnneberger (-31kg) und Danielo Läuter (-34kg), die zwar beide keine Platzierung erreichten, jedoch mit guten Hüft- und Beinwürfen je eine Begegnung für sich entschieden. Bei den Mädchen erlebten die mitgereisten Elten eine hervorragend kämpfende Patricia Hähnel (-36kg), die ihre rechts ausgeführten Hüftwürfe gut einsetzte, den Kampf um die Finalteilnahme nur durch eine kleine Unachtsamkeit verlor und Bronze erkämpfte. Die Zweitplatzierten Sina Lammers (-28kg) und Lia Murrack (-30kg) gewannen zwei ihrer Begegnungen mit konsequent rechts bzw. links durchgezogenen Hüftwürfen, wobei Lia auch gegen Yasmin Odenhold von den Leipzige Löwen einen hervorragenden Kampf ablieferte in welchem sie eine Führung der Leipzigerin aufholte und sich sogar aus einem Haltegriff befreien konnte. Schade, dass hier das Kampfergebnis nur aufgrund der etwas ungenauen Bewertung dieser Festhalte zugunsten der Leipzigerin ausfiel.
  • Schröter und Kasch erfolgreiche Einzelkämpfer

    Starke Wettkampfleistungen zeigten am verangenen Wochenende die Sportfüchsinnen Mareike Schröter und Antje Kasch. Mareike (-78kg) musste ihr Leistungsvermögen am Sonnabend beim bundesoffenen Okon-Sichtungsturnier der U23 in Mannheim unter Beweis stellen. Hier setzte sie sich zunächst gegen Notter (Bayern) erfolgreich mit Außensichelwurf durch, konnte ihre zweite Begegnung gegen eine Württemberger Sportlerin mit Hüftfegetechnik gewinnen und besiegte im Finale überraschend auch die Nordrhein-Westfälin Sophie Hopfe mit sauberem Außensichelwurf. Mit dieser Goldmedaille demonstrierte die Delitzscherin ein weiteres Mal, dass mit ihr in der bundesdeutschen Spitze der jüngeren Frauenjahrgänge immer zu rechnen ist. Dass die Sportfüchse auch im Seniorenbereich ein heißes Eisen im Feuer haben, bewies die 37jährige Landesligakämpferin Antje Kasch, die beim bundesoffenen Frauenturnier in Borna in der Gewichtsklasse bis 63 kg Gold holte und sich in der „All-Kategorie-Klasse“ auch gegen die schwereren Kämpferinnen durchzusetzen wusste. Hier konnte sie drei ihrer fünf Begegnungen mit links ausgeführten Hand- und Schulterwürfen für sich entscheiden und wurde Dritte. Dies dürfte dem „Oldie“ sicherlich auch einigen Auftrieb für die Verbandsligakämpfe der Frauen 2008 geben, bei welchen auch Delitzsch einen der Wettkampftage ausrichten wird.
  • Mitteldeutsche Vereinsmannschaftsmeisterschaften U17 – Csaba Lohde sichere Bank

    Nachdem sich die Sportfüchse bei en Landesvereinsmannschaftsmeisterschften der U17 (Jhg 1991 bis 1993) am vorhergehenden Wochenende bei den Jungen und auch bei den Mädchen die Silbermedaille holten, konnten beide Teams auch bei den, am vergangenen Sonntag ausgetragnen Mitteldeutschen mannschaftsmeisterschaften mit einem Bronzerang aus dem anhaltinischen Wanzleben zurückkehren. Gute kämpferische Leistngen zeigten bei den Mädchen, welche nur fünf von sieben Gewichtsklassen bestzt hatten, vor allem Marina eschenbacher und Berenice Murrack und ein herzliches Dankeschön gilt den Kämpferinnen Freya Penschuck, Sarah Hering, Sarah Budde und Stefanie Oesteritz, die die Delitzscher Truppe sowohl bei den LVMM als auch bei den MDVMM wieder einmal verstärkten. Die ebenfalls mit nur fünf besetzten Gewichtsklassen kämpfenden Jungen siegten in Wanzleben zunächst gegen die Mannschaft vom JC RBS Leipzig mit 4:2 wesentlich deutlicher als bei den LVMM und machten von Anfang an klar, dass sie nicht gewilltwaren, den Wettkampf ohne eine Medaille zu beenden. Hier sorgte Dominic Brauer für einen Auftakt nach maß, als er den Leipziger Alexander Kollrich mit einem schönen Beinhakelwurf auf die Tatami knallte. Alexander Buchmann und Csaba lohde punkteten mit sehenswerten Handwürfen und der bei den LVMM noch verletzte Pul Friedrich bewies mit einem lupenrein ausgeführten üftfegewurf seine Klasse. Ein unerwartet starker 4:3-Sieg gelang den Sportfüchsen gegen den FSV Magdeburg. Hier gewannen ebenfalls die oben bereits genannten, wobe Dominic Brauer mit schönem Fußwurf einen vollen Punkt warf, Csaba Lohde einen herrlichen Beinhakelwurf zeigte und Paul Friedrich wiederum mit Hüftfeger zum Erfolg kam. Gegen den SV Schmalkalden war außer einem Punkt-Sieg von Csaba Lohde nicht mehr drin, aber die Füchse standen nach dieser 1:6-Niederlage als Gruppenzweiter im Kampf um den Einzug ins Finale. Gegner war hier der PSV Erfurt. Leider konnten unsere Jungs auch mit den technisch versierten Erfurtern kaum mithalten, so dass lauch hier nur Csaba Lohde nach hatem Kampf ein Unentschieden für Delitzsch heraus holen konnte. Mit disen Platzierungen können die zahlenmäßig unterlegenen Sportfüchse als drittbeste in Mitteldeutschland absolut zufrieden sein. T.E. Es kämpften: Jungen Mädchen -55kg Dominic Brauer -52kg Marina Eschenbacher / Freya Penschuck -60kg Felix Heydick -57kg Franziska Wogschin / Freya Penschuck -66kg Alexander Buchmann -63kg Berenice Murrack / Sarah Hering -73kg Csaba Lohde -70kg Anne Herrmann / Sarah Budde +73kg Paul Friedrich / +70kg Stefanie Oesteritz / Anne Herrmann Alexander Humplott
  • Delitzscher Pokalturnier

    Nun ist es Geschichte - das erste Delitzscher Pokalturnier. Ich möchte nicht versäumen, mich, auch im Namen unseres Vorsitzenden, Jörg Dommerdich und aller, die die Fäden in der Hand hattn, an dieser Stelle ganz ganz herzlich für die sagenhafte Unterstützung der Beteiligten bedanken, die es in einer solchen Form bei derartigen Veranstaltungen noch nicht gab. Das Ergebnis sind, wie auf dem Bild unschwer zu erkennen ist, eine ganze Menge zufriedener Judokas, für welche es sic lohnt, diesen Aufwand zu betreiben. Alle anderen Einzelheiten können ja in der LVZ von Montag und Dienstag nachgelesen werden oder Ihr schaut Nordsachsen TV. Ich bemühe mich auch um ein DVD-Video und weitere Fotos ( eine CD hat mir die Frau Wolf dankenswerterweise schon zur Verfügung gestellt).
    Trotzdem wäre es wichtig, auch einmal die Dinge anzusprechen, die verbesserungswürdig sind, denn fehlerlos läuft so etwas nie. Dafür gibt es an der Judohallentür eine Möglichkeit, seine Hinweise einzubringen oder seine kritische Meinung zu sagen. Da sollte auch keiner hinter dem Berg halten. Also schreibt doch bitte schon mal auf einen Zettel, was nicht so gelaufen ist, denn jetzt ist noch alles gut im Gedächtnis, und werft dieen in den Briefumschlag an der Hallentür!
    Nochmals an alle: Vielen, vielen Dank für die großartige Hilfe und Unterstützung!
    T. Ebelt
  • Mitteldeutsche Meisterschaften der Frauen und BOT in Bamberg

    Bei den am Sonnabend in Riesa ausgetragenen Mitteldeutschen Meisterschaften der Frauen konnten sich die Sportfüchsinnen Mareike Schröter und Sina Rockosch jeweils die Bronzemedaille erkämpfen. Mareike (-78kg) konnte zunächst die Thüringerin Schuster mit hohen Wertungen für zwei schöne Außensicheltechniken besiegen, musste dann zwar im Kampf um den Einzug ins Finale eine Niederlage gegen die Leipzigerin Sissy Spindler hinnehmen, konnte aber ihren Kampf um die Bronzemedaille mit einer Innenschenkelwurf-Haltegriff-Kombination klar für sich entscheiden. Sina Rockosch (-52kg) kam zunächst an der Thüringerin Susanne Günsch nicht vorbei, lieferte am Ende aber gegen die Chemnitzerin Maren Fritzsche, gegen welche sie bei den Landesmeisterschaften noch die Unterlegene war, einen sauber und mit Übersicht geführten Kampf um Platz drei ab, in welchem sie gleichfalls mit links ausgeführtem Innenschenkelwurf und Haltegriff gewann. Diese beiden Bronzemedaillen bedeuten gleichzeitig, dass der Landkreis Delitzsch bei den deutschen Meisterschaften der Frauen, welche Mitte Oktober in Fulda stattfinden, mit zwei Judosportlerinnen vertreten sein wird. Ebenfalls am Sonnabend vertrat Csaba Lohde die Delitzscher Sportfüchse im Rahmen des Landesverbandes beim, als Bundessichtungsturnier sehr hoch zu bewertenden Bamberger Domreiter-Pokal und konnte hier mit zwei sensationellen Siegen durch Abtauchertechnik und Würgegriff einen hervorragenden fünften Platz erkämpfen. Berenice Murrack erzielte mit eine Sieg und einer Niederlage bei den Frauen der Altersklasse U16 Platz neun.Alle drei Judokas werden übrigens beim ersten Delitzscher Pokalturnier, welches am kommenden Sonnabend in der Delitzscher Artur-Becker-Turnhalle stattfindet, mit anwesend sein.
  • Kristin Triebel Sachsenmeisterin

    Die Sportfüchsinnen Kristin Triebel (+78kg)l und Sina Rockosch holten sich am vergangenen Sonntag bei den in Döbeln ausgetragenen Sächsischen Einzelmeisterschaften der Frauen die Fahrkarte zur Mitteldeutschen Einzelmeisterschaft. Kristin konnte im Auftaktkampf nach zwei Minuten Kampfzeit einen kleinen Vorteil der auch in vergangenen Begegnungen überlegenen Glauchauerin Stefanie Jost mit Hüftwurf aufholen und durch einen guten Übergang zum Bodenkampf mit Haltegriff gewinnen. Den Titel holte sie sich mit sauberer Beinhakeltechnik, die ihr gegen die den Ippon und damit den vorzeitigen Sieg einbrachte. In der Gewichtsklasse bis 52kg erkämpfte sich Sina Rockosch , die ebenfalls ihre links ausgeführte Beinhakeltechnik sehr gut einsetzte, Bronze. Mit der bereits in der Gewichtsklasse bis 78kg qualifizierten Mareike Schröter ist der Landkreis Delitzsch am 29. September in Riesa mit 3 Judofrauen unter den besten Kämpferinnen Sachsen-Anhalts, Thüringens und Sachsens vertreten.
  • Bezirksmeisterschaften der Männer und Frauen

    Von den, am vergangenen Wochenende in Leipzig ausgetragenen Bezirksmeisterschaften der Männer und Frauen kehrten die 8 Judokas der Delitzscher Sportfüchse mit zwei Gold- und einer Bronzemedaille sowie zwei fünften Plätzen in die Kreisstadt zurück. Für die Goldmedaillen sorgten wieder einmal die Frauen mit Kristin Triebel (+78kg) und Nadja Sebastian (-57kg), wobei Nadja eine Kontrahentin vorzeitig mit sehenswertem Hüftfegewurf besiegen konnte. Bei den Männern trafen David Hoppe und Lars Burkhardt im Kampf um die Bronzemedaille der Gewichtsklasse bis 73kg aufeinander, wobei David als der erfahrenere beider Kämpfer einen Beinhakelansatz von Lars Burkhardt, der in den Vorkämpfen übrigens eine bildschöne Hüft-Beinwurfkombination zeigte, mit eigener Kontertechnik für seinen vorzeitigen Sieg nutzen konnte. Der 81kg-Kämpfer Jan Schiller belegte nach einem hervorragenden Auftaktsieg gegen den Leipziger Worch, bei dem er ebenfalls eine lehrbuchreife Wurfkombination demonstrierte, wie auch Burkhardt einen fünften Platz. Bei den, am 16. September in Döbeln stattfindenden Landeseinzelmeisterschaften wird somit neben den bereits qualifizeirten vier Frauen David Hoppe die Sportfüchse vertreten.
  • Sommerlager Reibitz - 30 höhere Gürtelgrade

    Sommerlager Reibitz – 30 höhere Gürtelgrade Für fast die Hälfte der Delitzscher Sportfüchse ging das Judoleben in der ersten Sommerferienwoche zunächst erst einmal weiter. So weilten 57 Judokas vom 22.07. bis 27.07. im Reibitzer Schullandheim, um einerseits ihre Chance auf den Erwerb einer höheren Graduierung zu nutzen und andererseits auch einmal über mehrere Tage hinweg ein bisschen Spaß zu haben und gemeinsam eine schöne Zeit zu verbringen. Die hatten sicherlich dann auch die meisten Füchse und Füchsinnen, auch wenn jeder Tag dreieinhalb Stunden Training vorgesehen war, am Montag ein knallharter Geländelauf anstand und am Donnerstag nachmittag noch einmal ganz hart um Einzel- und Mannschaftssiege auf der Tatami gekämpft wurde. Neben dem umfangreichen Sportprogramm standen aber noch genug lustige Freizeitveranstaltungen auf dem Plan. So vergnügten sich viele bei Volleyball, Tischtennis und Dart, machten einen lustigen Krückenlauf oder eine gruselige Nachtwanderung fuhren beim härtesten Wikingerrennen aller Zeiten mit, konnten gemütlich am Lagerfeuer Bratwurst, Steak, Knüppelkuchen und Marshmallows verspeisen und freuten sich über einen gelungenen Abschlussabend, zu welchem die meisten mit hervorragenden Darbietungen selbst beitrugen. Der absolute Höhepunkt war hierbei sicherlich das Promiraten, welches 12 der Judokas mit der Hilfe einiger Eltern in hervorragenden Verkleidungen inszenierten. Kein Wunder, dass an diesem Abend eine fröhliche Stimmung herrschte, hatten doch alle, die sich die ganze Woche über im Training darauf vorbereiteten, kurz vorher ihre Gürtelprüfung bestanden, was nicht zuletzt auch ihren hilfsbereiten Trainingspartnern mit zu verdanken war. Etwas müde, aber sicher mit vielen schönen Erinnerungen und teilweise der Urkunde für den neuen Gürtel im Gepäck verließen alle am Freitag Mittag das Schullandheim, um einmal vier Wochen eine judofreie Zeit zu verbringen. Ein Dank geht an alle Betreuer, Trainer und Eltern, die mit helfender Hand dazu beitrugen, diese Woche abzusichern und ansprechend zu gestalten.
    Stolze Träger eines neuen Gürtels sind:
    8. Kyu (weiß-gelb) 7. Kyu (gelb) 6. Kyu (gelb-orange) Daniel Ghuman Tania Müller Susen Blohmann Sebastian Wogschin Eric Neumann Tony Wedmann Dustin Schmidt Daniel Höppner Patricia Hähnel Ann-Katrin Vesser
    5. Kyu (orange) 4. Kyu (orange-grün) 3. Kyu (grün) Sophia Hille Anja Eschenbacher Franz Herrmann Florian Herber Felix Heydick Maria Theißig Christoph Wosiek Lia Shanelle Murrack Franziska Wogschin Lukas Jakobsche Felix Büttner Philipp Kromarek Arved Thies
    2. Kyu (blau) 1. Kyu (braun) Julia Schröter Lars Burkhardt Maximilian Vesser Claudia Damaris Müller Nadja Sebastian Antje Kasch Csaba Lohde
  • Frauen erste beim Internationalen Göltzschtalpokal, U17 mit drei dritten und einem ersten Platz erfolgreich

    Während ein großer Teil der jüngeren Sportfüchse unter Leitung von Andreas Brauer mit einer Judovorführung zum Gelingen des, durch den dortigen Heimatverein ausgerichteten Döbernitzer Parkfestes beitrug, bestritten am vergangenen Wochenende 14 der älteren Delitzscher Judokas mit dem internationalen Göltzschtalpokalturnier der Männer und Frauen bzw. dem internationalen Horst-Wolf-Pokalturnier der U17 in Rodewisch ihren letzten gro0en Wettkampf vor der Sommerpause. Bei den Jungen der U17 zeigte vor allem Bronzemedaillengewinner Alexander Buchmann (-66kg) Top-Judo, als er mehrere seiner Gegner mit Tomoe Nage (Opferwurf) auf vollen Punkt werfen konnte, aber auch mittels Beinsicheltechniken und sehr guter Bodenarbeit zum Erfolg kam. Alexander Humplott (-90kg) konnte sich mit sauber ausgeführtem Innenschenkelwurf ebenfalls einen dritten Platz erkämpfen. Dominic Brauer (-55kg) siegte einmal mit schöner Schulterwurf – Beinhakel – Kombination, entschied das Duell um Rang drei mit einem lupenreinen Handwurf bereits nach 15 Sekunden Kampfzeit für sich und konnte so sein derzeit hohes Leistungsniveau noch einmal unter Beweis stellen. Ein Highlight setzte in dieser Altersklasse auch Anne Herrmann (-70kg), die zunächst die Werdauerin Mittag mit Hüftwurf und danach ihre sonst überlegene Gegnerin Kirschenheuter mit großem Außensichelwurf besiegte und unangefochten Erste wurde. Die Frauen der Sportfüchse hatten bereits am Sonnabend ihren großen Tag, als Mareike Schröte (-78kg)r in ihrem Finalkampf gegen die Chemnitzerin Nestler mit dynamisch ausgeführtem Beinhakelwurf siegte, Sina Rockosch (-52kg) die Brandenburgerin Jechmann mit Innenschenkelwurf schlagen konnte und Platz zwei erkämpfte und Kristin Triebel (+78kg) und Antje Kasch (-63kg) einen dritten und einen fünften Platz in zur Vereinswertung beisteuern konnten. So hatte die Delitzscher Vierergruppe am Ende des Turniers auch die Nase hauchdünn vorn und konnte überraschend vor dem Judoclub Leipzig den Pokal für Platz eins in der Mannschaftswertung in Empfang nehmen.
  • Ein Chronikeintrag, den die freundliche Ribnitzer Hallenmeisterin Frau Schulz noch bekommt

    Judo-Bernsteinpokal vom 29. Juni bis 01. Juli 2007 in Ribnitz-Damgarten Frau Schulz hat die Halle voll im Griff sogar das Gästebuch ist ein Ding mit Pfiff! Da macht es Spaß, sich einzutragen. Sie muss uns deshalb nicht lange fragen. Das fünfte Mal sind wir schon hier, oder waren’s doch nur vier? Egal – die Tage wie im Flug vergeh’n, Bernsteinpokal ist immer schön. Am Freitag Mittag kamen wir hierher, Spiele am Strand und Baden fielen uns nicht schwer. Mit den Ribnitzern anderthalb Stunden Training gemacht. Da war es beim Duschen schon fast halb acht. Nach den vielen Rollen, die wir getan, spielten wir fast den sterbenden Schwan. Am Samstag vorm Wettkampf ging es richtig zur Sache, den Fleischi hatten die Kleinen in der Mache. Gefesselt haben wir ihn wie eine Trophäe hochgehoben und manchmal mit Freude vor uns hergeschoben. Davon war er fertig und hat beim Kämpfen gepatzt. Deshalb ist der Traum vom Pokalsieg geplatzt. Doch das ist nicht schlimm, uns hat es super gefallen. Drum schreiben wir rein einen Gruß von uns allen. Wenn wir das dürfen sind wir auf jeden Fall nächstes Jahr wieder beim Bernsteinpokal! Alle Judokas, Eltern und Schlachtenbummler, der Delitzscher Sportfüchse, die 2007 dabei waren Bernsteinpokal 2007 – Was sonst so los war Um auf der Hinreise hinter dem Autobahndreieck Havelland einen stinknormalen Kaffee zu bekommen, hätte man vorher eine unbekannte südländische Fremdsprache lernen müssen. Maik Läuter macht Spiele am Strand und in der Ostsee grundsätzlich nur in Socken mit, weil es da an den Füßen wärmer ist. Wenn Du willst, dass beim Wetteinbuddeln von Mannschaftsmitgliedern eine Mannschaft verliert, dann suche als Einzugrabenden den größten dieser Mannschaft aus. Erwachsene sind eigentlich nur zu groß geratene Sechsjährige (Aber bei Sechsjährigen ist das ja meistens spaßig, wie auch hier): -„Ich verhungere! Wann gibt es endlich Abendbrot!“ -„Ich brauche jetzt unbedingt einen Kaffee, sonst läuft heute gar nichts!“ (Die zwanzig Minuten bis zum Frühstück waren wohl doch noch eine zu lange Zeit.) - Morgens um acht, 500m bis zum Ribnitzer Hafen: „Warum muss ich, wenn ich müde bin, zu nachtschlafender Zeit noch ewig weite Strecken laufen?“ Was soll man dazu sagen: Manche hatten es wirklich nicht leicht, die waren schon arm dran, aber lieber arm dran, als Arm ab. Tobias Mende geht bei der Erwärmung vorm Wettkampf aus Versehen etwas grob mit Johannes Thier um, worauf dieser sich bei Franz Herrmann beschwert. Franz, der nicht gleich mitbekommt, dass Tobias ja auch ein Delitzscher ist darauf voller Tatendrang zu Johannes: „Wer war das?! Zeig mir den Vogel!!!“... Manchmal machen sich einige Märchen selbständig und kommen dann etwas durcheinander. So wird am Sonnabend abend zur Nachtwanderung Rapunzel im Turm mal kurz zum Dornröschen, was Frank Wiesmüller beim Erzählen nicht so stört, worüber aber Marina Eschenbacher lauthals loslachen müsste, sich aber unheimlich beherrschen muss, weil sie ja auch ein Märchengeist ist. Frank Wiesmüller erzählt bei der Nachtwanderung von hochgiftigen, menschenfressenden Geisterschnecken, allen wird gruselig, da knallt es plötzlich ganz laut, worauf Rene Vesser ganz trocken bemerkt: „Da ist gerade eine Schnecke geplatzt!“ Übrigens wird es in der Halle von Jahr zu Jahr ruhiger und leerer. – Die Schnarcher ziehen ins Privatquartier oder ins Auto! Dafür sind die Weckertöne der Handys immer interessanter. Wer wissen möchte, welche Art von Strafe ein armes Würstchen erwartet, das mal einen Kampf verpatzt, der sollte mal Fleischi oder Frau Hille fragen! Ach ja – das Wichtigste! Ribnitz-Damgarten kommt nach Delitzsch! Am sechsten Oktober kämpfen je eine starke Jungen- und Mädchenmannschaft beim Delitzscher Pokalturnier mit! Die Zusage hat Andreas Brauer mit List und Tücke sowie der Unterstützung von Frank Wiesmüller und Thomas Mandel dem Ribnitzer Haudegen Kurt Wulf abgetrotzt! In der Hoffnung, dass möglichst keiner der PKW-Fahrer ein teures Foto von der Rückfahrt über den Berliner Ring zugeschickt bekommt – tschüs bis 2008!
  • Bernsteinpokal in Ribnitz-Damgarten

    Zum diesjährigen Bernsteinpokal absolvierten die 20 angereisten Sportfüchse der Altersklassen U9 bis U14 in Ribnitz-Damgarten nicht nur einen hervorragend vom dortigen PSV ausgerichteten Wettkampf, sondern hatten auch viel Freude an einem schönen Wochenende in der Ostseestadt. Glanzlichter und Achtungszeichen in diesem Wettkampf setzte in der Altersklasse U9 Kevin Müller, der in der Gewichtsklasse bis 23kg vor allem mit Fußhakeltechnik und Haltegriff drei mal zum Erfolg kam und unangefochten Erster wurde. Chris Lammers konnte mit gut ausgeführten Schulterwürfen in derselben Gewichtsklasse Bronze erkämpfen. Eine Goldmedaille holte sich in dieser Altersklasse auch Tania Elisabeth Müller (-26kg). In der U11 gewann Luisa Lützkendorf (-40kg) mit drei Siegen für sehenswerte Hüftwürfe und Beinhakeltechniken Silber und Tobias Mende (-29kg), der bei diesem Turnier sehr überlegt und mit Übersicht kämpfte, holte für Delitzsch einen dritten Platz. Eine ganz starke Leistung bot Judonfänger Johannes Thier (-26kg), der sich nicht anmerken ließ, dass alle seine Kontrahenten wesentlich erfahrener und überlegener waren und eine beispielhafte offensive Kampfesführung demonstrierte. Die Delitzscher U14-Vertretung hatte an der Ostsee einen weiteren großen Tag. Hier überzeugte Claudia Müller mit konsequent ausgeführten linksseitigen Innenschenkelwürfen und wurde in der Gewichtsklasse bis 52kg vor ihrer ebenfalls sehr gut agierenden Mitstreiterin Susen Blohmann Erste. Felix Büttner (-31kg) begeisterte vor allem in seiner ersten Begegnung mit pausenlosen gut geführten Angriffen und sehr gut herausgearbeiteten Hebeltechniken die Sportfüchse und deren zahlreich mitgereiste Eltern und holte Silber. Ebenfalls Silber erkämpfte sich in der Gewichtsklasse bis 34kg Florian Herber, der in seinen letzten Wettkämpfen eine deutliche Verbesserung seiner technisch-taktischen Fähigkeiten erkennen ließ. Maximilian Bzyl (-60kg) konnte als Judoneuling seine weitaus erfahreneren Kontrahenten mit Beinhakeltechnik und Haltegriff besiegen und wurde vor dem Sportfuchs Franz Herrmann (2. Platz) Goldmedaillengewinner. Für ein Highlight sorgte auch Sophia Hille (-36kg), als sie in einem ihrer harten und manchmal fast aussichtslosen Gefechte Kampfgeist und Durchhaltevermögen bewies und trotz hohen Rückstandes ihre Gegnerin noch mit einem lupenreinen Hüftwurf auf die Tatami knallte. Wesentlich aggressiver als sonst kämpfte auch Lina Agnes Fleischer (U14, -52kg), die eine ihrer kraftraubenden Begegnungen gewinnen konnte. Die Füchse belegten von den mit insgesamt 220 Sportlern angereisten 17 Vereinen den vierten Platz und können sich neben dieser guten Platzierung vor allem über die starke Leistungsentwicklung der Judoneulinge und bisher etwas schwächeren Judokas freuen.
  • Super Vereinsleistung beim Internationalen Chemnitzer Wiedemannpokalturnier

    Beim 11. Internationalen Wiedemannpokalturnier konnte eine 25 KämpferInnen starke Delegation der Delitzscher Sportfüchse mit zwei Gold, 6 Silber und acht Bronzemedaillen den Pokal für den zweiten Platz in der Vereinswertung hinter dem Judoclub Leipzig, aber weit vor der französischen Delegation , dem Chemnitzer PSC als Gastgeber und den anderen 12 Vereinen Mitteldeutschlands ein hervorragendes Ergebnis erkämpfen. Für die Goldmedaillen sorgten Chrisoph Wosiek (U15, +73kg) und ein konzentriert kämpfender Felix Heydick (U15, -60kg), der vor allem mit links ausgeführter Beinhakeltechnik und Haltegriff glänzte. Auch sein Mitstreiter Franz Herrmann musste sich gegen Felix geschlagen geben, siegte aber auch zwei mal mit Beinhakeltechnik und sicherte sich Bronze. In der Gewichtsklasse bis 44kg wurde Julia Schröter nach einer unglücklichen Niederlage gegen die Tauchaerin Laura Holonics und einem, gegen die Plauenerin Thielecke lehrbuchreif durchgezogenen Innenschenkelwurf zweite. Die Gewichtsklasse bis 52kg war fest in der Hand des Landkeises. Hier ließen Marina Eschenbacher (Silber), Claudia Müller (Bronze) und eine dynamisch und kraftvoll kämpfende Franziska Wogschin (ebenfalls Bronze) der Tauchaerin Lisa Pilarski (Gold) den Vortritt. Ebenfalls Bronze holten sich in dieser Altersklasse Maximilian Vesser (-46kg) und Dominic Brauer (-55kg), nachdem er seinen sehr gut kämpfenden Vereinskameraden Tony Wedmann im Kampf um Platz drei besiegt hatte. In der Altersklasse U18 konnten Anne Herrmann (-70kg), Kristin Triebel (+78kg). und Anne Wolf (-57kg), die mit links ausgeführterIinnenschenkelwurf-Außensichelkombination zum Erfolg kam, je einen dritten Platz erkämpfen. Paul Friedrich (+90kg) verlor zwar im Finale gegen seinen Erzrivalen Benjamin Sandig, steuerte aber eine Silbermedaille bei. Bei den Frauen lieferte Sina Rockosch (-52kg) zwei starke Kämpfe gegen die Bundesligisten Sabine Goller und Katrin Seiel ab, konnte gegen die Chemnitzerin Gerlach mit Innenschenkelwurf-Außensichelkombination links einen sehenswerten vollen Punkt erzielen und wurde Zweite. Mareike Schröter (-78kg) konnte die Chemnitzerin Ebert mit schönem Beinhakelwurf vorzeitig besiegen, musste sich aber der JC Leizig-Kämpferin Thiele beugen und holte ebenfalls Silber. Bei den Männern setzte sich Martin Ebelt (-81kg) überraschend mit vorzeitigem Sieg für Außensichelwurf, großem Vorteil für Beinfassertechnik und exzellent herausgearbeiteter Würgetechnik dreimal durch und wurde erst im Finale vom starken Plauener Hennig auf den zweiten Platz verwiesen. Die Füchse demonstrierten mit diesem sehr guten Ergebnis in Chemnitz ein hohes Leistungsniveau und eine altersklassenübergreifende solide und geschlossene Mannschaftsleistung.
  • Alex Humplott und Lisa Pilarsik fünfte bei Bundessichtungsturnier in Erfurt

    Der Delitzscher Sportfuchs Alexander Humplott und die Tauchaerin Lisa Pilarski konnten am vergangenen Sonnabend beim, mit 700 Wettkämpfern aus15 Nationen und 130 deutschen Vereinen sehr stark besetzten Internationalen Messecup der unter 15jährigen mit einer super Leistung je einen hervorragenden fünften Platz belegen. Alexander gewann in der mit 20 Kämpfern besetzten Gewichtsklasse über 73kg zunächst gegen den Halberstädter Christopher Klischke mit schönem Hüftfeger und siegte in einem Riesenkampf gegen den Bottroper Dowok mit spektakulärem Ausheber. Im Kampf um den Einzug ins Finale musste er sich dem Holle Grasdorfer Maximilian Kroll geschlagen geben, als er dessen kraftvoller Beinfassertechnik nicht mehr ausweichen konnte. Der Kampf um Bronze wurde dann vom Sportgymnasiasten Marco Winkler (Frankfurt/Oder) mit Fußstoppwurf und Würgetechnik gewonnen. Von den Sportfüchsen zeigten auch Dominic Brauer und Claudia Müller angesichts der starken Besetzung ansprechende Kämpfe, und konnten ihre Auftaktbegegnungen mit Hüftwurf bzw. Haltegriff für sich entscheiden. Dominic siegte in einem sehr gut geführten 6-Minuten Kampf sogar noch mit einer 2:1 Kampfrichterentscheidung über den Bayern Tim Gröpel, konnte aber mit dem starken Bernauer Daue nicht mithalten und schied nach dessen lupenreinem Beinhakelwurf, wie auch Claudia vorzeitig aus. Das hoffnungsvolle Tauchaer Nachwuchstalent Lisa Pilarski bestritt in der mit 36 Kämpferinnen besetzten Gewichtsklasse bis 48kg 6 Kämpfe und lieferte einen großartigen Wettkampf. ab, in welchem sie nacheinander mit links ausgeführtem Hüftwurf, mit Haltegriff, mit einer Schulterwurf-Haltegriffkombination und mit links ausgeführtem Innenschenkelwurf gewann. Nach einem über die volle Zeit gut geführten aber verlorenen Kampf um den Einzug ins Finale konnte Lisa den anfangs erzielten großen Vorteil ihrer Gegnerin im Bronzekampf trotz einer Vielzahl von Angriffen nicht mehr aufholen.. Für die noch junge Sportgymnasiastin und den Sportschulenanwärter Alex Humplott war dieser Messecup mit den fünften Rängen ein erster guter Einstieg in die, in Deutschland wichtigsten internatonalen Judoturniere und eine weitere gute Empfehlung für den Landes- und Bundeskaderbereich.
  • Sensationeller Bronzerang in der Männer-Landesliga

    Mit einem sensationellen dritten Platz beendeten die Delitzscher Sportfüchse ihre Landesligasaison 2007 am vergangenen Sonntag in Riesa. Mit dem JSV Werdau und dem Aufstiegskandidaten VfL Riesa hatten unsere Männer noch einmal zwei ganz harte Brocken vorgesetzt bekommen. Um einen Medaillenplatz zu erreichen, musste man zumindest die Werdauer besiegen und dies sollte sich im ersten Mannschaftskampf des Tages bereits entscheiden. Hier konnten die Füchse zunächst auf Thilo Wolff vertrauen, der den Auftaktpunkt mit konsequentem Haltegriff holte, wobei sein Gegner vorzeitig aufgeben musste. Sein Namensvetter Alex konnte es ihm in der leichtesten Gewichtsklasse im Folgekampf trotz hohen Einsatzes nicht gleich tun, jedoch brachte der 73kg-Kämpfer David Hoppe die Halle mit spektakulärem Handwurf zum Brodeln und den Füchsen das 2:1. Nach, aufgrund einer strittigen Kampfrichterentscheidung etwas zweifelhafter Niederlage von Martin Ebelt konnte Micha Schweiger seinen Gegner zweimal mit Schulterwurf auf die Tatami befördern und beim Stand von 3:2 hatten unsere Gaststarter vom Judosportverein Eilenburg ihren ganz gro0en Tag. Zunächst siegte Stefan Friedrich mit bildschönem Schulterwurf und dann übernahm Sören Günther einen Angriff seines Gegners mit links gezogenem Hüftwurf, so dass beim Endstand von 5:2 gegen den VfL Riesa völlig unbeschwert gekämpft werden konnte, da Platz drei bereits gesichert und ein Aufstieg 2008, der im Falle eines Sieges gegen Riesa Pflicht gewesen wäre, noch nicht beabsichtigt war. Die Riesaer hatten dann auch eine hammerharte Truppe auf der Tatami, gegen die lediglich Micha Schweiger, aber auch er nur mit Mühe, punkten konnte. Das 1:6 trübte aber bei keinem der Delitzscher Judokas, die im letzten Mannschaftskampf des Tages die Werdauer lautstark unterstützten, die Stimmung, zumal Thilo Wolff zum Saisonabschluss dankenswerterweise noch zur Grill- und Poolparty eingeladen hatte, die sich eine stabile, die ganze Saison unter Leitung von Martin Ebelt hervorragend kämpfende und gut organisierte Mannschaft mit dem Bronzepokal ja auch redlich verdient hatte. Übrigens nahmen am vergangenen Sonnabend die KämpferInnen der Talentefördergruppe Julia Schröter, Susen Blohmann, Florian Herber, Felix Büttner, Hans Foede, Maximilian Bzyl und Elisa Meske erfolgreich am Landesstützpunktwettkampf teil, belegten alle einen Medaillenplatz und konnten auch ihr Technikrepertoire weiter ausbauen. Es kämpften: -60kg Alexander Wolff -66kg Sören Günther (JSV Eilenburg) -73kg David Hoppe/Lars Burkhardt -81kg Stefan Friedrich (JSV Eilenburg)/Jörg Fleischer -90kg Martin Ebelt/Michael Wenzlaff -100kg Michael Schweiger +100kg Thilo Wolff/Kay Dommerdich (SV Dresden Mitte)
  • Starker Auftritt der Delitzscher Sportfüchse im Nachwuchsbereich

    Zu den Kreiskinder- und Jugendspielen in Taucha stellten die Delitzscher Sportfüchse mit 30 Kämpfern eine der stärksten Nachwuchsmannschaften. Neben unseren Aktiven und den Gastgebern waren außerdem Judokas aus Schkeuditz und Eilenburg dabei.

    Um bei den Judoneulingen der Altersklasse U9 (6-8 Jahre) der Verletzungsgefahr vorzubeugen und die fehlenden Technikkenntnisse auszugleichen, wurde hier nur im Boden gekämpft. Eine kluge Entscheidung, denn das Kämpferherz ist meist größer als die Angst sich zu verletzen. Hebel- und Würgetechniken sind in dieser AK grundsätzlich verboten.

    Sebastian Wogschin (-20 kg), Chris Lammers (-22 kg), Kevin Müller (-24 kg), Ann-Katrin Vesser (-28 kg), Danilo Läuter (-34 kg) und Eric Neumann (-37 kg) konnten in dieser Altersklasse ihre Gegner jeweils mit sicheren Festhaltegriffen vorzeitig bezwingen und damit souverän Gold holen.

    Erste positive Erfahrungen sammelten auch Daniel Höppner (-28 kg) und Tanja Müller (-26 kg). Sie erreichten mit ihrer fleißigen Bodenarbeit Platz 2.

    Alexander Sommerkorn (-20kg), Colin Trodler (-34 kg), Alissa Prautsch (-24 kg) und Denis Önal (+40kg) gaben beim Einstand im Judokampfsport ihr Bestes, und sammelten so manche positive Wertung beim Ansatz von Haltegriffen.

    In der Altersklasse U11 war der Sonntag vor allem für Arved Ties (-26 kg), Jonas Stickel (-37 kg), Philipp Kromarek (-43 kg) sowie Lia Shanell Murrack (-28 kg) und Luisa-Sophie Lützkendorf (-38 kg) sehr erfolgreich. Sie zeigten mit sehenswerten Aktionen im Stand- und Bodenkampf, dass hier bereits eine Klasse höher gekämpft wird.

    In der Altersklasse U13 fegten Hans Foede (-50 kg) und Felix Büttner (-31 kg) ihre Gegner mit sauberen Schulterwürfen (Seoi-Nage) und Elisa Meske (-36 kg) ihre Gegnerin mit Hüftwürfen (O-Goshi), nach nur wenigen Sekunden Kampfzeit, von der Matte.

    Insgesamt können die Delitzscher Trainer mit 16 goldenen, 8 silbernen und 6 bronzenen Medaillen zufrieden sein.

  • Dschungelbuchpfingstlager 2007

    Fast jeder musste sich seine Teilnahme verdienen, indem er Freitag, den 25.05.2007 ab 14.15 Uhr kräftig in die Pedale seines Fahrrads trat. Was heißt hier Fahrrad?!?! Manche Vehikel waren garantiert nicht in dem Zustand, in welchem man von einem verkehrstüchtigen und für eine 50km-Goitzsche-Tour ausgestatteten Fahrrad sprechen konnte!!! Die Verspätung in der Abfahrtszeit kam dann ja auch deshalb zustande, weil Fleischi der erste war, der schon am Bürgerhaus Luft aufpumpen musste und auch noch ein etwas komisch kurzes… na – Dingsda … jetzt hab ich’s - Fahrradventil hatte. Nach Reibitz fuhren wir bei Sonnenschein ohne Zwischenfälle in einer dreiviertel Stunde, so dass es gegen 15.30 Uhr nach kurzer Trink- und Einweisungspause auch gleich weiter in die Turnhalle zum Mattenaufbau und der ersten Trainingseinheit ging. Die dauerte zwar trotz der Hitze länger als geplant, schien aber trotzdem gut angekommen und von der Belastung her nicht allzu schlimm gewesen zu sein. Das sollte sich zeigen, als nach dem Abendessen, einer von Felix Heydick gestalteten Kurzfilmvorführung und Knüppelkuchen im Regen um elf Nachtruhe angesagt war. Wer schlief wieder mal nicht? Falsch geraten – die Erwachsenen und die U20, ja sogar Ulknudel Fleischi waren schon längst im Traumland, da gingen die U17 und die U14 zunächst alleine auf Zimmerwanderschaft und dann unter fachkundiger Traineranleitung auf große Dauerlauftour. Trotzdem standen zumindest die Mädchen am Sonnabend, obwohl erst sieben Uhr Wecken war, schon 06.15 Uhr in der Küche, verbreiteten trotz oder gerade wegen des „Nachtsports“ gute Laune und halfen Herrn Schröter und Herrn Lützkendorf beim Frühstück vorbereiten. Dank Karl Ebelt hatten dann alle beim morgendlichen zweistündigen Training auch Freude und radelten, nachdem Marco Naumann und Alex Wolff diverse Räder notdürftig repariert hatten, dreiviertel elf frohen Mutes von der Turnhalle über Sausedlitz in die Goitzsche. Die Bitterfelder Wasserwelt kam unterschiedlich gut an, jedoch hatte jeder in den anderthalb Stunden dort auch etwas Interessantes für sich entdeckt. Am Bitterfelder Bogen lag die ganze Truppe trotz Hitze ganz gut in der Zeitvorgabe für die 1080m hoch und runter und alle gönnten sich noch einen kurzen Badespaß. Nach einer zügigen Rücktour und dem ungewohnt disziplinierten Mattenstapeln wollte abends um sechs dann doch keiner mehr in der Reibitzer Turnhalle Basketball spielen. Dafür ließen sich die meisten das vom Team Schröter/Lützkendorf organisierte und zubereitete Spanferkel mit Sauerkraut schmecken und spielten noch ziemlich lange und gut gelaunt Volleyball. Laufen musste und wollte wohl die zweite Nacht keiner. Abgesehen davon brauchen auch Trainer mal Ruhe. Da war die coole und lustige Weiberhilfstruppe am Sonntag früh in der Küche viel mehr wert. Frank Schröters Reich wurde dadurch zwar nach seiner Meinung zum Chaos, zumal ich auch noch Kohle aus einem Teil der Brötchen machte, aber immerhin gab es vorfristig Frühstück. Den anschließenden 6km-Lauf nahmen so ziemlich alle recht gelassen hin und schienen nach dem Duschen auch am Volleyball noch einmal großen Gefallen zu finden. Überhaupt - Was war dieses Jahr eigentlich los?!?! Sogar das Packen und Saubermachen ging zügig und ohne nennenswerte Zwischenfälle. Da war ja die Fahrradpanne von Berenice Murrack auf der Heimfahrt fast schon eine willkommene Abwechslung (Für Gunnar May eher ein mühsames Konditionstraining.), sonst wäre es ja langweilig geworden. Nein nein!!! Lasst mal! – Ihr müsst Euch nächstes Jahr trotzdem nicht unbedingt anstrengen, um durch geniale Streiche für Aufregung zu sorgen! Wir brauchen das wirklich nicht – und schon gar nicht zu Pfingsten – da tapse ich dann doch lieber gut gelaunt, wie der Bär aus dem Dschungelbuch herum und brumme vor mich hin: „Versuch’s mal mit Gemütlichkeit…“ Also dann – ich freu mich auf Pfingsten 2008! Ihr auch? T. Ebelt
  • Kampfgemeinschaft AC Taucha - Delitzscher Sportfüchse verteidigen erfolgreich den Titel

    Die besten Mannschaften der Altersklasse U14 aus Thüringen, Sachsen-Anhalt und Sachsen kämpften am vergangenen Wochenende in Rodewisch um den Pokal des Mitteldeutschen Vereinsmannschaftsmeisters. Der AC Taucha und die Delitzscher Sportfüchse stellten hierfür eine starke Kampfgemeinschaft, mit der sich die Mädchen und Jungen bereits bei der Landesmeisterschaft sehr gut behaupten und für Mitteldeutschland qualifizieren konnten. Da sich die Jungen erstmals mit einem 3. Platz auf Landesebene die Fahrkarte nach Rodewisch verdient hatten, bestand das Ziel sich so teuer wie möglich zu verkaufen, gute Kämpfe zu absolvieren und möglichst eine vordere Platzierung zu erreichen. Der Auftaktkampf gegen den Judoclub Leipzig endete mit einer 6:2 Niederlage, der Kampf gegen Erfurt ebenso. Somit schieden unsere männlichen Kämpfer bereits nach der Vorrunde aus. Trotzdem wurden sehrgute Einzelleistungen erzielt. Maximilian Vesser, Tom Caesar und Lukas Jakobsche überzeugten und punkteten für die Kampfgemeinschaft. Die Mädchen mussten den Titel aus dem Vorjahr verteidigen. Die Vorrunde, mit einem deutlichen 5:3 Sieg gegen Erfurt und einem 4:4 Unentschieden gegen den Judoclub Leipzig, brachte den Einzug ins Halbfinale und den Gegner PSV Schmölln. Die Kampfgemeinschaft musste alles aufstellen und geben um die letzte Hürde zum Finale zu nehmen. Erst der letzte Kampf dieser Begegnung von Lisa Schneider brachte uns den Sieg. Mit einem 5:3 Sieg war das Finale erreicht. Wieder gegen den starken Judoclub Leipzig, der zuvor den JV Ippon Rodewisch besiegte und sich sein Einzug ins Finale ebenfalls hart erkämpfte. Ein klasse Kampf, in dem es an Action, Dramatik und Glück nicht fehlen sollte stand bevor. Den ersten Punkt, -33 kg, musste die KG kampflos an die Leipzigerinnen abgeben. Maria Theißig (-36kg) konnte im folgenden Kampf, nach anfänglichen guten Aktionen, nicht ausgleichen. Erst Laura Holonics (-40 kg) leitete die Jagt zum Ausgleich ein. Mit Übergängen vom Stand zum Boden und Rückwärtstechniken demonstrierte sie ihre Überlegenheit. Tolle Kämpfe lieferte auch Julia Schröter (-44 kg), wurde allerdings in dieser wichtigen Begegnung von ihrer Kontrahentin durch einen sehenswerten Hüftwurf mit vollem Punkt bezwungen. Zwischenergebnis 1:3. Lisa Pilarski (-48 kg) erzielte mit Hüftwurf und anschließende Haltegriff den Anschluss. Claudia Damaris Müller (-52 kg) setzte gleich noch einen drauf und gewann mit Hüftwurf. Ausgleich. Susen Blohmann (-57 kg) gab den Punkt an Leipzig, sodass die Entscheidung wieder im Schwergewichtskampf in den Händen von Lisa Schneider lag. Lisa setzte sich souverän mit einer Haltegrifftechnik durch und brachte es mit ihrem Punkt wiederum zum 4:4 Ausgleich zwischen unseren Kämpfern und dem JCL. Für die Entscheidung wurden 3 Gewichtslassen ausgelost, welche nochmals auf die Matte mussten. Das Los entschied – 48 kg Lisa Pilarski, - 40 kg Laura Holonics und -36 kg Maria Teißig. Lisa holte innerhalb von Sekunden die Führung mit einem Uchi Mata. Laura tat es ebenso und brachte vorzeitig die Entscheidung. Der Kampf von Maria war nur noch Formsache. Mit tollen Aktionen und großem Kämpferherz hat die Kampfgemeinschaft Delitzsch/Taucha auch in diesem Jahr den Titel des Mitteldeutschen Vereinsmannschaftsmeisters der AK U14 weiblich in den Kreis Delitzsch geholt. Am Ende hat auch ein bisschen Glück dazu beigetragen. Gratulation auch an den Judoclub Leipzig. Der mitgereiste Fanblock, der die KG lautstark unterstützte, wurde mit tollen Kämpfen beider Mannschaften belohnt. Unsere männlichen Kämpfer: -34 kg Felix Büttner u. Florian Herber Delitzscher SF -37 kg Daniel Thiele AC Taucha -40 kg Tom Caesar u. Lukas Jakobsche AC Taucha/Delitzscher SF -43 kg Stephan Töpel u. Rico Boelcke AC Taucha -46 kg Maximilian Vesser Delitzscher SF -50 kg Daniel Herbst u. Hans Foede AC Taucha/Delitzscher SF -55 kg wie 50 kg +55 kg Maximilian Bzyl u. Franz Herrmann Delitzscher SF Unsere Meister: -33 kg unbesetzt -36 kg Sophia Hille u. Maria Theißig Delitzscher SF -40 kg Laura Holonics u. Elisa Meske AC Taucha/Delitzscher SF -44 kg Julia Schröter Delitzscher SF -48 kg Lisa Pilarski AC Taucha -52 kg Claudia Damaris Müller u. Jennifer Lange Delitzscher SF/AC Taucha -57 kg Susen Blohmann Delitzscher SF +57 kg Lisa Schneider Delitzscher SF Andreas Brauer
  • Bundesoffenes Zwergenturnier der U9 und U11 in Aue - überragender Kevin Müller holt Gold

    Beim Auer Zwergenturnier der Jahrgänge 1999/2000 und 1997/98 präsentierte sich Kevin Müller (-23kg, U9) in Bestform. Kevin gestaltete seinen Auftaktkampf sehr überlegt und holte zunächst mit Schulterwurf und gekonnt ausgeführter kleiner Sicheltechnik zwei mittlere Wertungen, bevor er nach sehenswerter Eindrehtechnik-Beinhakelkombination den Kampf mit Haltegriff endgültig für sich entschied. In der Gewichtsklasse bis 21kg, Akl. U9, zog Chris Lammers in drei Kämpfen seinen Schulterwurf knallhart durch und holte ebenfalls Gold. Danielo Läuter, der in der U9, Gewichtsklasse über 31kg gegen wesentlich schwerere Gegner antreten musste, siegte in all seinen Trostrundenkämpfen mit sehenswerter Beinhakeltechnik und gewann Bronze. In der U11 konnte Luisa Lützkendorf (-40kg) mit links ausgeführtem Hüftwurf und Haltegriffen viermal als Siegerin und am Ende des Turniers damit als Goldmedaillengewinnerin von der Tatami gehen. Ganz knapp vor der Goldmedaille stand auch Lia Shanelle Murrack (U11, -28kg), die ihren ersten Kampf ebenfalls mit Hüftwurf gewann, danach ihre favorisierte Werdauer Gegnerin mit wunderschöner Beinhakeltechnik besiegte und im Finalkampf ebenfalls eine haushohe Führung mit Beinhakeltechnik erkämpfte, jedoch danach unglücklich in einen Haltegriff geriet und zweite wurde. Ihre mit großem Kampfgeist angetretene Vereinskameradin Sina Lammers wurde nach einem Sieg, einer Niederlage und einem, über fast sechs Minuten andauernden, an den Kräften zehrenden und sehr gut geführten Kampf um Platz drei fünfte. Patricia Hähnel überzeugte vor allem in ihren ersten beiden Kämpfen mit guten Hüft- und Beinwürfen und holte Bronze in der Gewichtsklasse bis 33kg. Erfreulich an diesem Judoturnier war auch, dass die Neulinge Ann-Katrin Vesser (U9, -26kg), Johannes Thier (u11, -26kg), Tanja Elisa Müller (u9, -26kg), Sebastian Wogschin (U9, -21kg) und Dustin Trodler (U11, -46kg) in diesem , mit 200 Judokas aus Bayern, Berlin, Sachsen-Anhalt, Thüringen, Brandenburg und Sachsen zahlen- und leistungsmäßig hochrangig besetzten Turnier auch sehr ansprechende Leistungen zeigten, fast alle eine ihrer Begegnungen gewannen und Tanja Müller, Dustin Trodler und Ann-Katrin Vesser sogar Bronze erkämpfen konnten.
  • Internationales Turnier der U15 und U17 in Aue - Gold für Herrmann und Brauer

    Beim Internationalen Auer Judoturnier konnten die zehn, am vergangenen Sonnabend in den Altersklassen U15 (Jhg. 1993/94)und U17 (Jhg. 1991/92) startenden Sportfüchse mit sehr guten Leistungen insgesamt 6 Medaillen erkämpfen. Die herausragendsten Kämpfe zeigte in der U15 Dominic Brauer (-55kg), der zunächst sicher mit Haltegriff siegte, den Kampf um den Einzug ins Finale mit mehreren Vorteilen für gut angesetzte Außensichel und Handwurf gewann und im Finalkampf den Riesaer Arne Richter vorzeitig mit sehenswertem Handwurf besiegte. Das Pendant in der U17 lieferte Anne Herrmann (-70kg) ab, die im Auftaktkampf zunächst eine mittlere Wertung abgeben musste, dann jedoch ebenfalls mit Handwurf siegte und einen erbitterten Finalkampf gegen die Österreicherin Kirschenreuter führte, den sie erst in der verlängerten Kampfzeit, da aber mit großem Vorteil für eine Beinfassertechnik, welche Anne geschickt mit einem Opferwurf verband, gewann. Ein schöner Erfolg war auch die Bronzemedaille von Felix Heydick (U15, -60kg), der die Zuschauer vor allem mit einer schönen Gegendrehertechnik begeisterte. Christoph Wosiek (U15, +73kg) griff in seinem Finalkampf über 3 Minuten konsequent an und brachte seinen wesentlich schwereren Gegner oft zum Wackeln, musste sich aber kurz vor Kampfende doch noch geschlagen geben und erkämpfte Silber. Marco Naumann bewies erneut seine nach Wiedereinstieg gute Verfassung und holte in der U17, Gewichtsklasse bis 73kg vor allem dank seiner gut herausgearbeiteten Haltegriffe und Armhebeltechniken Silber. Paul Friedrich (U17, +90kg) musste sich zunächst seinem Burgstädter Widersacher Wilhelm Litau beugen, konnte aber danach mit gut gezogenem Mitfallwurf und sehenswerter Außensicheltechnik gewinnen. Schade, dass in dieser Gewichtsklasse am Ende drei Kontrahenten das gleiche Wettkampfergebnis aufwiesen und für ihn als schwersten dann nur Bronze heraussprang.
  • Landesliga der Männer - Delitzsch weiter auf Erfolgskurs

    Am dritten Wettkampftag der Judo-Landesliga der Männer schlugen sich die Delitzscher Sportfüchse auswärts gegen die Mannschaft von 1864 Schlettau und gegen den ATSV Freiberg hervorragend. Gegen die im vorderen Tabellenteil rangierenden Schlettauer konnte Steve Appenrodt mit wunderschön gezogenem Innenschenkelwurf den wichtigen Auftaktsieg erkämpfen. Alexander Wolff, der schon vor dem Wettkampf mit Verletzungen und Übergewicht zu kämpfen hatte, schien in einem, über die volle zeit geführten Kampf alles an Konzentration und Kraftreserven aufzubieten und brachte es tatsächlich fertig, mit Innenschenkelwurf links und gut ausgeführter Gegendrehertechnik, für die Füchse den unerwarteten zweiten Punkt zu holen. Jörg Fleischer siegte in Rekordzeit von nur 3 Sekunden mit Bilderbuchfußfege und der, eine Gewichtsklasse höher startende Martin Ebelt bezwang das Bollwerk der Schlettauer Mannschaft nach anfänglich hohem Rückstand doch noch mit Hüftwurf und anschließendem Haltegriff. So konnte Thilo Wolff im letzten Kampf relativ locker agieren und sorgte mit linkem Hüftwurf für den 5:2-Endstand. Gegen den ATSV Freiberg lag Steve Appenrodt zunächst hinten, konnte aber mit lehrbuchreifem Handwurf noch vorzeitig einen vollen Punkt holen. Alex Wolff präsentierte sich abermals in guter Verfassung, führte lange Zeit, musste sich aber im letzten Drittel des Kampfes geschlagen geben. Der Eilenburger Sören Günther glich mit einem Sieg die vorherige Niederlage seines Vereinskameraden Stefan Friedrich wieder aus und Ronald Buhl brachte die Füchse mit Ippon für lupenreine, links geworfene kleine Innensicheltechnik 3:2 in Führung. Den Siegpunkt zum 4:3 steuerte Thilo Wolff mit sauberer Beinhakeltechnik bei, so dass die Sportfüchse im Moment völlig unerwartet mit 10:2 Punkten hinter dem VfL Riesa auf Tabellenplatz zwei rangieren und sich als Liganeuling sogar berechtigte Hoffnungen auf eine Endplatzierung unter den ersten vier , welche ihnen 2008 zwei Heimkampftage bringen würde, machen können. Dass die Füchse auch in anderen Sportarten gut sind, bewies übrigens, während die Männer in Freiberg gewannen, die U17-Kämpferin Berenice Murrack, die für die Landratsamtstaffel beim Goitzsche-Marathon über eine 4km-Strecke mit am Start war. Zwei Wochen zuvor hatte Judoka Peter Lützkendorf die 42 km beim Leipzig-Marathon auch schon komplett in einer Zeit von 4h, 3min bewältigt. T.E. Es kämpften: -60kg Alexander Wolff -66kg Gunnar May/Stefan Friedrich -73kg Jörg Fleischer/Ronald Buhl -81kg Matthias Grote/Stefan Friedrich -90kg Martin Ebelt/Matthias Grote -100kg Steve Appenrodt +100kg Thilo Wolff
  • Verbandsliga der Frauen mit Platz vier beendet und gute Platzierungen bei Kaderturnieren der Jugend U17

    Die Delitzscher Frauen konnten am vergangenen Sonnabend, am zweiten und letzten Wettkampftag der Verbandsliga im Judo trotz guter Einzelleistungen von Sina Rockosch (-52kg), Antje Kasch (-63 und –70kg), Silva Müntzenberg (-52kg) und Kristin Triebel (+78kg) leider nicht an die Erfolge der Hinrunde vom 31. März anknüpfen. Die Sportfüchsinnen sahen sich in ihrem ersten Mannschaftskampf einer gut aufgestellten Vertretung des PSV Leipzig gegenüber, deren Kämpferinnen, dieses Mal ihren Heimvorteil nutzend, die Überlegenen waren. So konnte lediglich Sina Rockosch in einem kräftezehrenden Kampf gegen Lisa Hartmann ein Unentschieden herauskämpfen. Auch Kamenz war trotz guter Kämpfe von Anne Herrmann, Mareike Schröter, und Antje Kasch dieses mal nicht zu schlagen und gegen den Judoclub Leipzig und die Leipziger Löwen war die ohnehin verletzungsbedingt stark dezimierte Sportfuchstruppe von vornherein chancenlos. Trotz nur fünf von sieben besetzten Gewichtsklassen versuchten die Delitzscherinnen gegen den JV Ippon Rodewisch noch einmal das Ruder herumzureißen, was Kristin Triebel und Silva Müntzenberg mit Siegen für Sichelwurf und Haltegriff auch gelang, konnten aber auch hier die Gesamtniederlage von 2:5 nicht verhindern. Aufgrund des sehr guten ersten Kampftages erreichten die Füchsinnen jedoch insgesamt den vierten Platz in der Verbandsliga 2007. Besser lief es da zur gleichen Zeit für die Jungen der U17, die beim hochrangig besetzten Internationalen Turnier in Berlin ihre Leistungen unter Beweis stellen sollten. Hier konnte Paul Friedrich (+100kg) mit vollem Punkt für bildschönen Außensichelwurf und Mitfalltechnik zwei wichtige Siege und Bronze erkämpfen. Hervorragend agierte auch Marco Naumann (-73kg) nach verletzungsbedingter langer Wettkampfpause, der Platz fünf erkämpfte. Alexander Buchmann und Christoph Georgi (beid bis 66kg) kamen nach jeweils zwei Siegen und zwei Niederlagen auf Platz sieben. Eine Woche vorher hatte Csaba Lohde beim bundesoffenen Turnier in Duisburg mit einer hervorragenden Leistung bereits Bronze erkämpft und seine Aussichten, in den Bundeskaderkreis hineinzurutschen, damit wesentlich verbessert.
  • Landesvereinsmannschaftsmeisterschaften der Jugend - Delitzsch und Taucha gemeinsam kaum zu schlagen

    Bei den diesjährigen in leipzig ausgetragenen Landesvereinsmannschaftsmeisterschaften der Jahrgänge 1994 bis 1996 war die, nun schon fast zur Tradition gewordene Kampfgemeinschaft der Delitzscher Sportfüchse und des AC Taucha dieses mal sowohl bei den Mädchen als auch bei den Jungen eine saustarke Truppe. Die Mädchen, welche am vergangenen Sonnabend in Leipzig nicht mehr auf ihre, seit Jahresanfang in der U17 startenden Kämpferinnen bauen konnten, verstanden es hervorragend, die Mannschaftsneulinge einzubinden, den ohnehin schon guten Zusammenhalt zwischen Delitzsch und Taucha noch zu verbessern und auch auf die Jungenmannschaft übergehen zu lassen. So legte Delitzsch/Taucha zunächst gegen die Kampfgemeinschaft Werdau/Chemnitz einen 5:2-Auftaktsieg hin, welcher vor allem den starken Kämpfen von Laura Holonics, Julia Schröter, Lisa Pilarski, und Lisa Schneider zu verdanken war, die sich auf links ausgeführte Eindrehtechniken spezialisiert zu haben schienen. Gegen den JV Ippon Rodewisch erlebten die vielen mitgereisten Eltern nach anfänglichem 0:3-Rückstand eine spannende und dramatische Aufholjagd, in welcher Schröter, Pilarski und Schneider wiederum überzeugten, Claudia Müller mit einer schönen Schulterwurf-Beinhakeltechnik-Kombination für einen sensationellen Überraschungssieg sorgte und Sandra Mayer zur Heldin des Tages wurde, als sie ihrer übermächtigen Rodewischer Kontrahentin nach heroischem Kampf nur einen Sieg mit mittlerer Wertung überließ und die Füchsinnen, die alle 4 Siege mit vollem Punkt holten, den Mannschaftskampf dadurch bei einem Stand von 4:4 mit 40:35 Unterpunkten für sich entscheiden konnten. Gegen die Weixdorfer Mädchen siegte unsere Landkreismannschaft mit 5:2 und der Judoclub Leipzig schien wohl angesichts der Top-Verfassung dieser Truppe nicht seinen besten Tag zu haben, als dieser Mannschaftskampf ebenfalls mit 5:2 für Delitzsch/Taucha ausging. Die frisch gebackenen Landesmannschaftsmeisterinnen unterstützten nun lautstark unsere Jungen, was sich bei deren Mannschaftskämpfen auch auszahlen sollte. Gegen die späteren Goldmedailengewinner von der TSV Einheit Chemnitz Süd hatte Taucha/Delitzsch angesichts der 7:1-Niederlage kaum eine Chance, jedoch nutzten im ersten Trostrundenkampf gegen den VfL Riesa vor allem Felix Büttner mit links ausgeführtem Schulterwurf und Max Vesser mit sehenswertem Opferwurf ihre Chance, die Kampfgemeinschaft 2:0 in Führung zu bringen., Hans Foede siegte mit Armhebel, Daniel Herbst warf seinen Gegner mit Innenschenkelwurf auf vollen Punkt und Franz Herrmann siegte in einem nervenaufreibenden Kampf mit links ausgeführtem Hüftwurf. Nach diesem 5:2 setzten die Füchse gegen Döbeln noch ein 6:2 drauf, wobei der Tauchaer Daniel Herbst mit O-Goshi links begeisterte, die Delitzscher Florian Herber und Hans Foede mit ihren Haltegriffen Stärke im Bodenkampf bewiesen und Neueinsteiger Maximilian Bzyl gegen den wesentlich schwereren Döbelner Kontrahenten trotz Niederlage einen hervorragenden Kampf mit vielen sehenswerten Hüftwurfansätzen ablieferte. Der Kampf um Bronze gegen den Judokan Schkeuditz gestaltete sich dann zu einem wahren Krimi, dessen Ausgang bis zur letzten Einzelbegegnung offen war. Zunächst holte Florian herber im Auftaktkampf gegen einen starken Widersacher unter Aufbietung aller Kräfte ein Unentschieden heraus. Felix Büttner konnte trotz guter Schulterwurfansätze im folgenden Duell nicht punkten, jedoch ballerte Tom Caesar seinen Schkeuditzer Gegner mit bildschönem Innenschenkelwurf links auf die Tatami. Da Delitzsch die Folgegewichtsklasse nicht besetzen konnte, lag dann Schkeuditz mit kampflosem Sieg wiedereinen Zähler vorn. Maximilian Vesser konnte einen erzielten Vorteil über die volle Zeit retten und Hans Foede gewann mit wiederum gut herausgearbeiteten und hart durchgezogenem Armhebel, jedoch konnte Schkeuditz im Folgekampf wieder punkten, so dass Franz Herrmann nun beim Stand von 3:3 die Entscheidung über Mannschaftssieg; Bronze und die Qualifikation zur MDVMM oder Niederlage nach dem Motto „Alles oder nichts“ in der Hand hatte. Der bewies unheimliche Nervenstärke und siegte unter Beifallsstürmen nach zwei Minuten Kampfzeit vorzeitig mit einer wunderschönen Eindrehtechnik-Sichelwurf-Kombination und machte das 4:3 perfekt. Taucha und Delitzsch sind also bei den, am 12. Mai in Rodewisch anstehenden Mitteldeutschen Vereinsmannschaftsmeisterschaften mit beiden Mannschaften vertreten. Es kämpften: Mädchen Jungen -33kg nicht besetzt -34kg Felix Büttner/Florian Herber -36kg Maria Theißig/Sophia Hille -37kg Florian Herber/Felix Büttner -40kg Laura Holonics (AC Taucha)/Elisa Meske -40kg Tom Caesar (AC Taucha) -44kg Julia Schröter -43kg nicht besetzt -48kg Lisa Pilarski (AC Taucha) -46kg Maximilian Vesser -52kg Claudia Müller/Susen Blohmann -50kg Daniel Herbst (AC Taucha)/Hans Foede -57kg Sandra Mayer/Jennifer Lange -55kg Hans Foede/Daniel Herbst +57kg Lisa Schneider +55kg Franz Herrmann/Maximilian Bzyl
  • Verbandsliga der Frauen - Herrmann, Kasch und Rockosch sorgen für Glanzlichter

    In der mit Zuschauern gefüllten Delitzscher Nordturnhalle zeigten am vergangenen Sonnabend bei den Mannschaftskämpfen der Verbandsliga der Frauen im Judo die Delitzscherinnen, was mit Kampfgeist und Siegeswillen trotz einer größtenteils aus weniger erfahrenen Kämpferinnen bestehenden Mannschaft alles möglich ist. Im ersten Mannschaftskampf trafen unsere Kämpferinnen auf die sonst sehr starke Mannschaft vom PSV Leipzig. Hier konnte Mareike Schröter den Auftaktkampf gegen Johanna Riede mit Innenschenkelwurf gewinnen und der Oldie unter unseren Judofrauen, Antje Kasch, siegte als Liganeuling gegen die starke Kathleen Zakner sensationell mit Beinhakeltechnik und Haltegriff. Nachdem Anne Wolf gegen Juliane Reinke mit Kontertechnik gewann und Kristin Triebel Sandra Amarell mit einem einfachen trockenem Umschubser besiegte, konnten unsere Frauen schon über einen ersten, nicht erwarteten Mannschafssieg jubeln. Sina Rockosch setzte in einem hervorragend geführten Kampf gegen Lisa Hartmann noch eins drauf, als sie diese mit Beinhakeltechnik links vorzeitig besiegte, und Anne Herrmann holte den sechsten Kampfpunkt als sie, deutlich im Rückstand liegend, die Leipzigerin Alexandra Dornfeld mit Beinfassertechnik und Haltegriff schlug. So ging lediglich der Kampfpunkt in der Gewichtsklasse bis 48kg verloren, da die Delitzscherinnen in diesem Jahr hier keine Kämpferin aufbieten können. Auch gegen den PSV Kamenz konnten die Sportfüchsinnen einen unerwarteten 4:3-Sieg einfahren. Mareike Schröter gewann den Auftaktkampf und Antje Kasch wuchs mit einem zweiten Sieg an diesem Tag über sich hinaus. Auch Kristin Triebel siegte mit vollem Punkt und die, für Delitzsch startende Eilenburgerin Sylva Müntzenberg bewies mit einem vorzeitigen Sieg nach sehenswertem Schulterwurf gegen die stake Kamenzerin Diana Gierth, dass auch hier eine leistungsstarke und zuverlässige Kämpferin die Mannschaft verstärkt. Die Kämpfe gegen den Judoclub Leipzig, den JV Ippon Rodewisch und die Leipziger Löwen gingen zwar deutlich verloren, jedoch sorgten auch hier vor allem Anne Herrmann, die sich mit der JC Leipzig-Kämpferin Anne Petzold einen spannenden und von Anne hervorragend geführten Kampf lieferte und Sina Rockosch , die zunächst die, für den JC Leipzig noch in der ersten Bundesliga startende übermächtige Sabine Goller mit Beinhakelwurf links auf die Tatami haute und dann noch einen hervorragenden Kampf gegen die Leipzigerin Susann Schützel lieferte, in dem sie ihren links ausgeführten Innenschenkelwurf sehr gut einsetzte, für ein paar Delitzscher Glanzlichter, an die sich sichre einige der Zuschauer gern erinnern. Die Sportfüchsinnen stehen nach diesem Tag auf einem sehr guten vierten Tabellenplatz und hoffen auf Schlachtenbummler am zweiten Kampftag, den 28. April in der Leipziger Turnhalle der Bereitschaftspolizei. T.E. Es kämpften: Sina Rockosch/Sylva Müntzenberg -52kg Nadja Sebastian/Anne Wolf -57kg Liesa ebelt/Antje Kasch -6kg Anne Herrmann -70kg Mareike Schröter -78kg Kristin Triebel +78kg
  • Delitzsch holt in Werdau Silber

    Am vergangenen Wochenende fand in Werdau das Mädchen Pokalturnier statt. In der jüngsten Altersklasse konnte sich Lia Shanelle Murrack ( U11, –26kg ) mit O- soto- otoshi- und sauber ausgeführten linken Seoi- nage durchsetzen. Im Finale unterlag sie der Ölsnitzer Kämpferin und erkämpfte sich den 2.Platz. Eine weitere starke Leistung bot Patricia Hähnel ( U11, –33kg ), die alle ihre Kämpfe vorzeitig beendete und den 1.Platz errang. Die beiden Sportfüchse Theißig und Hille ( beide U14, -36kg ) freuten sich über Silber und Bronze durch Festhaltesiege. In der Altersklasse U17 holte sich Anne Wolf ( -57kg) mit O-uchi-gari und Harai-goshi- Techniken und weitern 2 Siegen Platz 1. Anne Herrmann ( U 17, -78kg ) besiegte ihre Gegnerinnen schon nach kurzer Zeit mit vollen Punkt und konnte sich somit auch über einen 1.Platz freuen. Bei den Frauen siegt Sina Rockosch ( 52kg ) mit Uchi- mata und holte eine weitere Goldmedaille. Der Neuling Antje Kasch ( -63kg ) erkämpfte sich in einer stark besetzten Gewichtsklasse einen hervorragenden 3.Platz. In der ersten Begegnung stand sie der RBS- Kämpferin Kracht gegenüber, die eine kleine Wertung über die volle Zeit verteidigte. In ihren beiden nächsten Begegnungen konnte Kasch ihre Gegnerinnen mit Uki-goshi nach 10sec. und mit O-uchi-gari zu Fall bringen. In der Mannschaftswertung gelang es den Delitzscher Judokas, unter 27 Vereinen, einen überraschenden 2.Platz zu feiern. Ein weiterer Höhepunkt des Tages war das Oldieturnier, welches durch den 3.Platz des Sportfreundes Ronald Buhl ( -73kg ) gekrönt wurde. In der Altersklasse bis 49Jahre konnte er mit gut ausgeführten Techniken überzeugen. Diese Ergebnisse lassen auf weitere erfolgreiche Kämpfe hoffen.
  • Deutsche Einzelmeisterschaften der Frauen U20

    Die Deutschen Einzelmeisterschaften der Frauen U20 begannen für die Sportfüchsin Mareike Schröter (-78kg), während ihre Mitstreiterin Kristin Triebel (+78kg) nach einer verlorenen Begegnung bereits etwas unglücklich ausgeschieden war, mit einem glänzenden Auftakt, als sie die Nordrhein-Westfälin Nicole Abbing zunächst mit einem schönen Außensichelwurf und kurz danach mit einer gut angesetzten Gegendrehertechnik werfen konnte und bereits nach zwei Minuten Kampfzeit als Siegerin von der Tatami ging. Nach einer, gegen die Hamburgerin Christine van Berg verlorenen zweiten Begegnung setzte Mareike in der Trostrunde gegen die Hessin Ines Agel ihr technisches Können, gepaart mit einem dynamischen Kampfstil, sehr gut ein und konnte die Schulterwurfspezialistin mit Außensicheltechnik besiegen. Wiederum mit Außensicheltechnik erzielte Mareike dann gegen Swnja Riestau (Schleswig-Holstein) einen großen Vorteil und siegte unmittelbar darauf mit Armschlüssel am Boden. Im Kampf um die begehrte Bronzemedaille konnte sie zwar eine kleine Wertung ihrer Gegnerin Janine Klabuhn (Bayern) ausgleichen, musste aber eine weitere kleine Wertung durch eine etwas zu offensive Kampfesführung abgeben und verpasste nach einem großartigen Wettkampf die Bronzemedaille denkbar knapp.
  • Sportfüchse mit sehenswerten Aktionen in Eilenburg

    Mit 19 Kämpfern aller Altersklassen waren die Delitzscher Sportfüchse beim 12. Eilenburger Judoturnier angetreten. Nach den Meisterschaftskämpfen der U17 und U20 der vergangenen Wochen wieder ein Turnier, bei dem auch unsere Jüngsten ihre erlernten Techniken demonstrieren konnten.

    In der Altersklasse U11 überzeugt Patricia Hähnel mit gut ausgeführten Standtechniken. Durch die offensive Einstellung gewann sie alle Vorrundenbegegnungen in den ersten Kampfsekunden und musste sich nur im Finalkampf nach einem Festhaltegriff der Gegnerin geschlagen geben.

    Nicht ganz so gut lief es bei Tobias Mende. Er verlor einen Vorrundenkampf und konnte dadurch nur noch im kleinen Finale den 3. Platz erkämpfen.

    Bei den U14 überzeugten wieder mal Florian Herber und Felix Büttner. Gute Hüftwürfe, Bodentechniken und die Einstellung im Kampf brachten hier jeweils 2. Plätze. Auch Felix Schaaf versetzte Trainer Trensch in Erstaunen. Mit einem Schulterwurf im ersten Kampf und Hüftwürfen in den weiteren Begegnungen punktete sich Felix bis zum Finalen und unterlag da nur nach Unterpunkten.

    In der Altersklasse U17 kämpft Csaba Lohde auf einem sehr hohen technischen Niveau. Sehenswert seine Schulterwürfe und Hebetechniken, mit deren Ausführung er in diesem Turnier nicht zu schlagen war.

    Dominic Brauer überzeugte vor allem in der zweiten Begegnung mit einer blitzschnell ausgeführten Beinfasstechnik und unterlag nur im Finalkampf.

    Von den 19 Delitzscher Judokas konnten sich 18 einen Platz auf den Treppchen sichern.

    Weitere Ergebnisse:

    U14

    Bzyl, Maximilian 3. Platz

    Vesser, Maximilian 3. Platz

    Blohmann, Susen 3. Platz

    Theißig, Maria 3. Platz

    Hille, Sophia 5. Platz

    Müller, Claudia Damaris 2. Platz

    U17

    Heydick, Felix 3. Platz

    Humplott, Alexander 1. Platz

    Wogschin, Franziska 2. Platz

    Eschenbacher, Marina 1. Platz

    Wolf, Anne 2. Platz

    U20

    Triebel, Kristin 1. Platz
  • Laqndesliga der Männer - Kay Dommerdich im Schwergewicht top

    Judo Landesliga der Männer Die Delitzscher Sportfüchse hatten am vergangenen Wochenende in der, für die frisch aufgestiegene Mannschaft neuen Landesliga der Männer einen sehr guten Einstieg. Das zahlenmäßig starke und relativ unbekümmert kämpfende Team, welches auch auf eine Reihe von Schlachtenbummlern zurückgreifen konnte, musste seine erste Ligasaison zwar so beginnen, wie die Landesklasse 2006 endete, nämlich gegen den AC Taucha, bewies aber, dass der Mitaufstieg der Delitzscher völlig gerechtfertigt ist. Nachdem Benjamin Schöne und Alexander Wolff gegen Phillip Patzer und Marco Näther nicht punkten konnten, sorgte Steve Appenrodt gegen Matthias Schütze für den ersten Festhaltesieg. .Matthias Grote warf Georg Patzer mit schönem Handwurf und Thilo Wolff siegte mit Hüftfeger gegen Jan Waschke. Der Eilenburger Gaststarter Stephan Friedrich präsentierte sich in Bestform und gewann mit Innenschenkelwurf und anschließendem Haltegriff vorzeitig. Michael Schweiger sorgte mit Schulterwurf links dann für das deutliche 5:2 und Delitzsch feierte seinen ersten Ligaerfolg. Gegen die erfahrenere Bautzener Mannschaft konnte Benjamin Schöne einem Gegendreher gegen seinen etwas zu zaghaften Innenschenkelwurf nicht genug an Kraft gegensetzen und verlor, wie auch Alexander Wolff vorzeitig. Steve Appenrodt überzeugte beim 1:2 mit links gezogenem Beinhakelwurf. Nachdem Ronald Buhl dem rechts geworfenen Abtaucher seines Bautzner Kontrahenten nicht ausweichen konnte, siegte Nachwuchsschwergewichtler Kay Dommerdich in seinem ersten Kampf bei den Männern bereits nach 30 Sekunden mit kurz und trocken durchgezogenem Außensichelwurf. Hier schlägt also der Nachwuchs hervorragend ein. Michael Wenzlaff hatte gegen den Bautzner Husseck wohl den schwersten Kampf des Tages und verlor diesen nach vielen hervorragenden Aktionen nur knapp, so dass Schweiger die Niederlage nicht mehr verhindern konnte. Delitzsch hat jedoch sehr gute Aussichten, in der Landsliga, zumindest im Mittelfeld gut mithalten zu können und sicher auch einige weitere Siege einzufahren. T.E. Es kämpften: -60kg Alexander Wolff -66kg Benjamin Schöne -73kg Stephan Friedrich/Michael Wenzlaff -81kg Matthias Grote/Ronald Buhl -90kg Steve Appenrodt -100kg Michael Schweiger +100kg Thilo Wolff/Kay Dommerdich
  • Deutsche Einzelmeisterschaften der U17 - Anne Herrmann 12. bis 78kg

    Von den drei Delitzscher Sportfüchsen, die am vergangenen Wochenende an den Deutschen Meisterschaften der Jugend U17 teil nahmen, konnte die 78kg-Kämpferin Anne Herrmann unter den 24 Starterinnen ihrer Gewichtsklasse einen zwölften Platz erkämpfen. Alexander Buchmann und der u17-Neuling Alexander Humplott waren am Vortag nach je zwei verlorenen Begegnungen ausgeschieden. Anne begann ihren Wettkampf furios, als sie in hervorragender Verfassung ihre Gegnerin Anne Prätzel (Pfalz) bereits nach zehn Sekunden mit Außensichel-Beinfasserkombination besiegte. Auch gegen die Nodrhein-Westfälin Hannah Brankers lieferte sie einen hervorragenden Kampf, in welchem beide Kämpferinnen mit vielen guten Aktionen die Wertungen der anderen wechselseitig ausglichen und Brankers am Schluss nur mit hauchdünnem Vorteil gewinnen konnte.In ihrer dritten Begegnung musste sich Anne der Nordrhein-Westfälin Tamara Flipp vorzeitig geschlagen geben, als diese mit Beinhakelwurf einen vollen Punkt erzielte. Als zwölftbeste Deutsche ihrer Alters- und Gewichtsklasse kann sie jedoch bei diesem Ergebnis zuversichtlich in Richtung ihrer zukünftigen Altersklasse U20 und in Richtung Landesliga Frauen, bei welcher sie bereits am 31.März in Delitzsch ihren ersten Einsatz haben wird, schauen
  • Mitteldeutsche Einzelmeisterschaften U17 und U20 - 5 Sportfüchse zur DEM

    Die neun, zu den im thüringischen Schmölln ausgetragenen Mitteldeutschen Einzelmeisterschaften angereisten Delitzscher Judokas kehrten am vergangenen Wochenende nach zwei ganz starken Wettkampftagen mit zwei Titeln, drei dritten Plätzen und vier Fünftplazierten in die Loberstadt zurück, wobei sich Anne Herrmann, Alexander Buchmann, Alexander Humplott, Mareike Schröter und Kristin Triebel mit ihren Medaillen gleichzeitig die Fahrkarte zur Deutschen Einzelmeisterschaft erkämpften. Anne Herrmann (-78kg) gewann zunächst gegen die Thüringerin Zimmermann mit vollem Punkt für eine bildschöne Außensicheltechnik, konnte auch die starke Anhaltinerin Emmrich vorzeitig besiegen und warf in ihrem Finalkampf die Schwarzenbergerin Kilge unter dem Beifall der Zuschauermenge mit hervorragendem Handwurf auf Ippon. Alexander Buchmann (-66kg) wühlte sich trotz mehrerer Verletzungen bis zur Bronzemedaille durch und Alexander Humplott (-90kg) sorgte schlechthin für die Überraschung des Tages, als er i Kampf um Platz drei mit einem verbissenen Haltegriff den Weimarer Sebastian Keller besiegte und sich als Jahrgangsjüngster ebenfalls die DEM-Teilnahme sicherte. Ihr Leistungsniveau schöpften aber auch die vier Fünftplazierten Anne Wolf (-57kg), Marina Eschenbacher (-52kg), Berenice Murrack (-57kg) und Paul Friedrich (+90kk) voll aus. Marina konnte zwei ihrer Begegnungen mit links gezogenem Innenschenkelwurf und mit gut herausgearbeitetem Armhebel für sich entscheiden, Anne siegte in der Trostrunde mit Haltegriff und gestaltete ihren Kampf um Bronze über lange Strecken zu ihren Gunsten, bis die Leipzigerin Treuheit am Ende mit Kontertechnik gewann und Berenice Murrack und Paul Friedrich gingen in ihren Kämpfen um Platz drei teilweise über ihre Leistungsgrenzen hinaus, erarbeiteten sich sogar eine anfängliche Führung, mussten aber das kleine Quentchen Glück vermissen, welches man braucht, um diese gegen leistungsstärkere Gegner über die volle Zeit zu bringen. In dr U20 setzte sich Mareike Schröter im Auftaktkampf bereits nach sieben Sekunden Kampfzeit gegen die Thüringerin Fiedler mit Außensichelwurf durch, siegte dann mit Innenschenkelwurf gegen die Glauchauerin Trawny und die Anhaltinerin Zimmermann und holte im Finale den zweiten Titel für die Sportfüchse. Kristin Triebel arbeitete in ihrem Kampf um Bronze am Boden mit viel Übersicht einen Haltegriff heraus und ist mit diesem Sieg ebenfalls bei den Deutschen Meisterschaften der U20 dabei. Den MDEM-TeilnehmerInnen muss an dieser Stelle durchweg ein großer Leistungssprung nach vorn bescheinigt werden, weshalb man sich über einen in der U17 hart erkämpften fünften Platz wegen der um Haaresbreite verpassten Qualifikation für die DEM nicht zu sehr ärgern, aber umso mehr freuen sollte.
  • Landeseinzelmeisterschaften in Bischofswerda – 6 Medaillen für die Sportfüchse

    Ein erfolgreiches Judowochenende haben die Sportfüchse und –füchsinnen der U17 und der U20 mit den in Bischofswerda ausgetragenen Landeseinzelmeisterschaften hinter sich gebracht. Die 9 teilenehmenden DelitzscherInnen kehrten mit drei Landesmeistertiteln und drei Bronzemedaillen heim. Die U17 erlebte am Sonnabend einen Klasse agierenden Paul Friedrich, der in der Gewichtsklasse über 90kg zwei seiner Gegner nach je nur 20 Sekunden Kampfzeit mit Hüftfeger auf vollen Punkt warf und im Finale den Burgstädter Litau dieses mal klar beherrschte, hier mit Haltegriff ebenfalls vorzeitig siegte und den Titel holte. Landesmeister wurde auch eine wieder überzeugende Anne Herrmann (-78kg), die zwar im Auftaktkampf gegen die Glauchauerin Jenny Trawny eine verletzungsbedingte Niederlage hinnehmen musste, jedoch aufgrund des Wettkampfsystems nach weiteren drei erstklassig mit Ippon (voller Punkt) beendeten Begegnungen, von denen sie eine mit bildschön geworfenem Handwurf für sich entschied, ebenfalls die Goldmedaille i Empfang nehmen konnte. Für eine positive Überraschung sorgte in der Gewichtsklasse bis 52kg die Altersklassenjüngste Marina Eschenbacher. Marina verlor nur gegen die spätere Zweitplazierte Plauenerin Tina Kiesewetter setzte in ihren gewonnenen Kämpfen Hüftfege- und Innenschenkelwürfe auch gegen weitaus größere Kämpferinnen hervorragend ein und gewann Bronze. In der Gewichtsklasse bis 57kg setzten sich Anne Wolf und auch die gesundheitlich angeschlagene Berenice Murrack überzeugend bis in en Kampf um den Einzug ins Finale durch. Hier wurden sie zwar von der Leipzigerin Claudia Simon und der Plauenerin Sarah Treuheit gestoppt, erkämpften sich aber souverän Bronze, wobei Berenice mit Haltegriff siegte und Anne ihren Kampf schon nach 10 Sekunden mit links ausgeführtem Innenschenkelwurf für sich entschied. In der U20 bezwang Kristin Triebel (+78kg) ihre Gegnerinnen mit Haltegriff und Sichelwürfen und holte den dritten Titel.. Auch der, seit ersten Januar ausbildungsbedingt für Dresden startende Kay Dommerdich (+100kg) verblüffte die anwesenden Landestrainer mit furiosen Punktsiegen für sehenswerte Außensichel- und Innenschenkelwürfe, konnte aber leider den Bronzekampf gegen den Schkeuditzer Felix Scholz nicht für sich entscheiden. Mit den für die Mitteldeutschen Meisterschaften gesetzten Sportlern Alexander Buchmann, Alexander Humplott und Mareike Schröter sind bei dieser letzten Hürde vor den Deutschen Meisterschaften insgesamt 9 Delitzscher am Start.
  • Delitzscher Judokas mit Qualifikation für Landeseinzelmeisterschaft

    Den Auftakt der Meisterschaften 2007 bildeten die Kämpfe auf Bezirksebene, welche am letzten Sonnabend in der Leipziger PSV-Halle ausgetragen wurden. Hier kämpften die Altersklassen der U17 und U20 um die Fahrkarte nach Bischofswerda zur Landeseinzelmeisterschaft. Die Delitzscher Sportfüchse stellten 15 Teilnehmer.

    Anne Herrmann (U17, -78 kg) kämpfte in allen Begegnungen sehr offensiv. Konsequent durchgeführte Aktionen im Stand mit Übergängen zu sicheren Haltegrifftechniken im Boden brachten ihr den Sieg in dieser Klasse. Csaba Lohde (U17, -66 kg) punktete ebenfalls souverän mit sehenswerten Hüftwürfen und musste sich nur im Finalkampf geschlagen geben. Hier unterlag er seinem JCL - Vereinskameraden nach einem misslungenen Wurfansatz. Beachtenswert waren auch die Fights von Alexander Humplott (U17, - 90 kg). Das Delitzscher Schwergewicht gewann mit Beinfasstechniken sowie Hüftwürfen und erreichte ebenfalls wie Csaba, nach nur einer Niederlage, den 2. Platz. Anne Wolff (U17, -57 kg) setzte vor allem in der 2. Begegnung mit einem Bilderbuch reifen Osoto-Otoschi ein Achtungszeichen und wurde auf Grund ihrer guten Gesamtleistung ebenfalls mit Rang 2 belohnt.

    Weitere Platzierungen und Qualifizierungen für die Landeseinzelmeisterschaften:

    Kristin Triebel U20 +78 kg 1. Platz

    Paul Friedrich U17 +90 kg 1. Platz

    Marina Eschenbacher U17 -52 kg 3. Platz

    Franziska Wogschin U17 -52 kg 3. Platz

    Nadja Sebastian U20 -57 kg 3. Platz

    A.B.

    Andreas Brauer

  • Sparkassenpokal in Jena - Guter Jahresstart

    Mit ihren fünf Goldmedaillen sorgten vor allem die Judofüchse Chris Lammers (Altersklasse U9, -20kg), Lia Shanelle Murrack (U11, -26kg), Lisa Schneider (U14, -57kg), Berenice Murrack (U17, -57kg) und Anne Herrmann (U17, -78kg) beim, am vergangenen Wochenende in Jena ausgetragenen, mit insgesamt 550 Teilnehmern aus 6 Bundesländern stark besetzten bundesoffenen Sparkassenpokal aller Jugendaltersklassen für einen Jahresauftakt nach Maß, wobei Chris als Doppelstarter in den Altersklassen U9 und U11 vor allem mit Haltegriffen erfolgreich war und sich in der U9 die Gold- und in der U11 die Silbermedaille erkämpfte. Lia Murrack konnte sowohl ihren O-Soto-Gari (Beinhakelwurf), als auch ihre beidseitig ausgeführten Hüftwürfe wirkungsvoll einsetzen. In der U11 konnten auch Luisa Lützkendorf (-36kg, Platz 2), Philipp Kromarek (-42kg, Platz 3) und Kevin Müller (-23kg, Platz 3) vor allem mit gut ausgeführten Festhaltetechniken überzeugen. Lisa Schneider gewann in der U14 vor allem mit zwei sehenswerten linksseitigen Fußsicheltechniken. Hier fand auch die 48kg-Kämpferin Claudia Müller (U14) nach verletzungsbedingter Pause einen sehr guten Wiedereinstieg und erkämpfte sich mit Beharrlichkeit und Vielseitigkeit Platz zwei, wobei sie in dem schon öfter geführten, aber diesmal von Claudia viel besser gestalteten Kampf gegen Lisa Pilarski (AC Taucha) anfänglich auch alle Chancen auf eine Goldmedaille hatte. Fünfte Plätze erkämpften Maximilian Vesser (-43kg), Julia Schröter (-40kg) und erfreulicherweise auch die Altersklassenneulinge Felix Büttner (-31kg) und Susan Blohmann (-52kg), welche mit viel Kampfgeist zu Werke gingen. Während Anne Herrmann (-78kg, Platz 1), wie auch Anne Wolf (-57kg, Platz 3) und Paul Friedrich (+90kg, Platz 2) ihren letzten Test vor den U17-Qualifikatonen zur Deutschen Meisterschaft sehr gut absolvierten, wobei vor allem Anne Herrmann vielseitiges Angriffsjudo bot, gingen die U17-Neulinge der Sportfüchse eigentlich mit weniger hohen Erwartungen in dieses hochrangige Turnier. Umso höher sind neben der Top-Leistung von Berenice Murrack, die vor allem ihren Finalkampf überlegt gestaltete und hier mit Tani-Otoshi (Mitfallwurf) sowie einem, im richtigen Moment eingesetzten Handwurf zum Erfolg kam, die dritten Plätze von Alexander Humplott (-90kg) und Csaba Lohde (-66kg) sowie die fünften Plätze von Marina Eschenbacher (-52kg) und Toni Wedmann (-50kg) zu bewerten. Letzterer lieferte als unerfahrener Judoneuling gegen viel erfahrenere und höher graduierte Gegner hervorragende Kämpfe, von denen einer nur durch eine etwas unglückliche Bestrafung verloren ging. Angesichts der gezeigten Leistungen können die Sportfüchse dem Wettkampfjahr 2007 und den anstehenden U17-Qualifikationen mit Zuversicht entgegenblicken.
  • Delitzscher Judoka beim internationalen Holzmichel-Turnier in Aue

    Am 11. und 12. November 06 veranstaltete der Auer Judoclub e.V. sein traditionelles Pokalturnier, an dem sich an zwei Tagen über 500 Judoka aus Tschechien und mehreren Bundesländern beteiligten. Gekämpft wurde in den Altersklassen U11 bis U20, die Delitzscher Sportfüchse waren mit 26 Kämpfern vertreten.

    Der Auftakt begann am Sonnabend in der AK U11 mit Lia Shanelle Murrack. Sie zeigte Kämpferherz und konnte alle Vorrundenkämpfe mit Kesa Gatame(Festhaltegriff) vorzeitig beenden. Im Finalkampf traf sie auf die ältere und technisch bessere Boxbergerin Ackermann und verlor durch Tomoe Nage (Opferwurf).Felix Büttner und Florian Herber kämpften ebenfalls offensiv, mussten allerdings in der ersten Begegnung jeweils eine Niederlage hinnehmen. Wachgerüttelt und mit großem Elan punkteten sie in den nächsten Kämpfen. Durch die hohe Teilnehmerzahl (über 30 /Gewichtskl.)und die Stärke ihrer Gegner war der Platz auf dem Treppchen für sie nicht erreichbar. Susen Blohmann überraschte durch fleißiges Agieren im Standkampf und konsequente Verfolgung ihrer Spezialtechnik mit einem 3. Platz.

    In der AK U15 überzeugte Berenice Murrack mit Hüftwürfen. Im Modus Jeder gegen Jeden verlor sie nur einen Kampf und sicherte sich den 2. Platz. Czaba Lohde war an diesem Tag unschlagbar. Er versetzte das Publikum mit Superwürfen wie Te Guruma (Ausheber) und O Soto Gari (Bein von außen

    wegreißen) in Erstaunen und erkämpfte damit Gold.

    Die Kämpfe wurden am Sonntag in den AK U13 und U17 fortgesetzt. Hier kämpfte sich Maximilian Vesser mit ausgezeichneter Wurftechnik bis zum Einzug ins Finale durch, wo ihm seine eigene Aushebertechnik zum Verhängnis wurde, da er dabei in die Rückenlage kam, was vom Kampfrichter als Punkt für seinen Gegner gewertet wurde. Über die Trostrunde erreichte er noch den 3. Platz. Claudia Müller gewann den ersten Kampf, ein kleiner Fehler wurde von ihrer zweiten Kontrahentin sofort zum Gegenwurf ausgenutzt. Mit Fuß- und Hüftwürfen sowie Haltegriff schaffte sie es noch auf Platz 2. Ungefährdet entschied Lisa Schneider mit schnellen Siegen für hervorragende Wurftechniken alle Kämpfe zu ihren Gunsten und sicherte sich die Goldmedaille.

    Schwer war es in der mit sehr starken Kämpfern besetzten U17. Christoph Georgi gelang im ersten Kampf ein Yuko (mittlere Wertung) , mit einen Ausheber wurde er aber knallhart geworfen. Über die Hoffnungsrunde erreichte er einen 5. Platz. Sehr konzentriert führte Alexander Buchmann seine erste Begegnung und konnte diese klar für sich entscheiden. Bei einem gut ausgeführten Obitori Gaeshi (Tori begibt sich in die Rückenlage und wirft den Gegner über sich hinweg) wurde der Sieg seinem Kontrahenten zugesprochen. Mit zwei Punktsiegen für Te Guruma stand er im Halbfinale, wo er erneut für seine Rückwärtsfalltechnik benachteiligt wurde. Für einen schönen Abschluss sorgte Anne Herrmann, sie erkämpfte die dritte Goldmedaille für die Delitzscher Sportfüchse.

    Übersicht: U11 – Lia Chanelle Murrack (-28kg) 2. Platz, Sina Lammers (-26kg) 3. Platz, Susen Blohmann (+44kg) 3. Platz; U15 – Toni Wedmann (-50kg) 3. Platz, Berenice Murrack (-63kg) 2. Platz, Czaba Lohde (-66kg) 1. Platz; U13 – Max Vesser (-46 kg) 3. Platz, Claudia Damaris Müller (-48kg) 2. Platz, Lisa Schneider (-57kg) 1. Platz; U17 – Christoph Georgi (-60kg) 5. Platz, Alexander Buchmann (-66kg) 5. Platz, Anne Herrmann (-78kg) 1. Platz.

    AnAndreas Brauer

    Ab

    DDDelitzscher Sportfüchse

    - Abteilung Judo -

  • Turniervielfalt am vergangenen Wochenende

    Am vergangenen Sonnabend war ein Teil der Delitzscher Sportfüchse wieder einmal zu Wettkampfveranstaltungen im gesamten Bundesgebiet unterwegs. Die Landeskader Alexander Buchmann und Berenice Murrack hatten bei den in Herne und Dortmund ausgetragenen Bundessichtungsturnieren der Altersklasse U16 harte Kämpfe zu bestreiten, wobei Alexander eine seiner Begegnungen mit einem hart herausgearbeiteten Sieg beendete und Berenice als Jahrgangsjüngste dieser Altersklasse einen über lange Zeit sehr gut geführten Kampf letztendlich nur durch eine, für sie noch Neuland bedeutende Würgetechnik verlor. Währenddessen musste der Fast-Judo-Neuling Felix Büttner in Leipzig ebenfalls größtenteils im Vergleich mit älteren Judokas ein umfangreiches Testprogramm zur Talentesichtung des Judoverbandes Sachsen und zum Leistungstest des Sportgymnasiums Leipzig zu absolvieren. Felix, der bereits beim kürzlich ausgetragenen Chemnitzer Sichtungsturnier gut mithielt, konnte vor allem mit starken Leistungen beim Tauklettern und mit, für einen 10-Jährigen sehr guten sieben Klimmzügen aufwarten und absolvierte auch die übrigen 6 Disziplinen, zu denen übrigens auch eine Bodenturnübung gehört, erfolgreich. Zur gleichen Zeit besiegte Nadja Rockosch besiegte beim, in Magdeburg ausgetragenen internationalen Turnier der Frauen U23 ihre vier Kontrahentinnen, von denen zwei aus den Kaderschmieden Frankfurt/Oder und Berlin stammten, nacheinander mit Haltegriff, Beinfassertechnik, Hüftwurf und Beinhakelwurf souverän und holte unangefochten Gold.
  • Landesliga Frauen - 2. Kampftag in Rodewisch

    Die in diesem Jahr von Verletzungspech und ausbildungsbedingten Ausfällen arg gebeutelte Frauenmannschaft der Delitzscher Sportfüchse bügelte am vergangenen Sonntag in Rodewisch trotz absoluter Unterbesetzung einige der Niederlagen vom ersten Wettkampftag 2006 mit viel Kampfgeist aus. Die sechs Sportfüchsinnen, die sich nicht viel Hoffnungen machten, überhaupt einen der Mannschaftskämpfe gewinnen zu können, schafften es, nach einer 4:3-Niederlage gegen Rodewisch und einem 0:7 gegen den Judoclub Leipzig, gegen die Mannschaft von Einheit Süd Chemnitz ein 3:3-unentschiedn zu erzwingen, konnten danach auch gegen den PSV Kamenz ein Unentschieden herausholen, wobei Delitzsch nach Unterpunkten sogar die bessere Mannschaft war, steckten dann das 1:6 gegen die starken Leipziger Löwen gut weg und bewiesen in ihrem sechsten Mannschaftskampf Stehvermögen. Hier trafen die Delitzscherinnen auf den PSV Leipzig und kämpften, trotzdem fast jede der Judofrauen schon fünf kraftraubende Begegnungen hinter sich hatte, verbissen um jeden Einzelsieg. So gewann bei einem Stand von 1:1 Nadja Rockosch über ihre Leipziger Kontrahentin mit sehenswerter kleiner Außensicheltechnik und Sina Rockosch wurde im Gefecht mit Lisa Hartmann zur Tagesheldin, als sie einen hart erkämpften kleinen Vorteil über die volle Kampfzeit halten konnte und den dritten Punkt für Delitzsch einfuhr. Mareike Schröter machte dann mit lupenreinem Außensichelwurf den unerwarteten Endstand von 4:3 für Delitzsch klar. Insgesamt konnten sich unsere Judokas in Rodewisch wieder einmal auf ihre drei Bänke Mareike Schröter (-78kg) sowie Nadja und Sina Rockosch (-70 und -52kg) verlassen und auch Nadja Sebastian (-57kg) und Kristin Triebel (+78kg) steuerten jeweils einen gewonnenen Einzelkampf bei. Schade, dass die nur 56kg schwere, mit vollem Einsatz kämpfende Liesa Ebelt die in ihren sechs Begegnungen anfangs meist gut herausgearbeiteten Wertungsvorteile gegen ihre wesentlich massigeren 63kg-Kontrahentinnen nicht bis zum Kampfende halten konnte.Die Sportfüchsinnen landeten am Ende zwar trotz der guten Ergebnisse des zweiten Wettkampftages nur auf Platz sieben, jedoch wissen die Delitzscher Frauen, dass bei einem derartigen Kampfgeist und Zusammenhalt mit den 2007 in die Mannschaft nachrückenden Nachwuchssportlerinnen und Wiedereinsteigern analog zum diesjährigen Männerergebnis (Platz zwei) auch in der Frauenliga wieder ein Medaillenplatz in greifbare Nähe rückt.
  • Sichtungsturnier in Chemnitz und dritter Platz für Mareike Schröter beim Bundeskaderturnier in Mannheim

    Die zum, am vergangenen Sonnabend in Chemnitz ausgetragenen Mitteldeutschen Sichtungsturnier der fünften und sechsten Klassen angereisten fünf Delitzscher Sportfüchse zeigten sowohl bei der, für eine spätere leistungssportliche Laufbahn notwendigen Überprüfung der judotechnischen Fähigkeiten und Fertigkeiten als auch im eigentlichen Wettkampf zum großen Teil recht ansprechende Leistungen. Vor allem die zweiten Plätze von Hans Foede und Maximilian Vesser sowie die Bronzemedaille von Julia Schröter lassen die gute Grundlagenausbildung im Training erkennen. Hans Foede konnte gegen den starken Konkurrenten vom Judoclub Leipzig im Auftaktkampf ein Unentschieden erkämpfen und gewann seine Folgekämpfe mit Hüft- und Schulterwürfen. Lediglich die höhere Gesamtanzahl der vom JC-Leipzig-Kämpfer in dessen Begegnungen erzielten Wertungen brachte diesem die Goldmedaille. Vielseitigkeit demonstrierte Maximilian Vesser mit Schulter-, Hüft- und Opferwürfen sowie Kontertechniken. Er war nur im Finale seinem Widersacher vom Chemnitzer Sportgymnasium untelegen. Dynamischer und bissiger als bisher kämpfte Julia Schröter, die vor allem mit links ausgeführtem Hüftwurf zum Erfolg kam und nur ihren Kampf um den Einzug ins Finale verlor. Zur gleichen Zeit hatte die Sportfüchsin Mareile Schröter in Mannheim ein wichtiges Bundeskaderturnier in der Altersklasse Frauen U20 zu bestreiten und absolvierte ihre Kämpfe mit Bravour. Mareike konnte zunächst die starke Nordrhein-Westfälin Briesemeister vorzeitig besiegen, musste dann zwar gegen die favorisierte Anhaltinerin Luise Malzahn eine Niederlage hinnehmen, gewann jedoch ihren Kampf um Bronze gegen die Lepzigerin Maria Schunke souverän. T.E.
  • Nadja Rockosch neunte bei DEM der Frauen

    Mit einem überraschenden und sehr guten neunten Platz bei den diesjährigen Deutschen Einzelmeisterschaften der Frauen machte sich die Sportfüchsin Nadja Rockosch am vergangenen Sonntag in Esslingen/Stuttgart wohl selbst das schönste Geburtstagsgeschenk. Die 63kg-Kämpferin konnte sich unter den 30 besten Frauen Deutschlands zunächst gegen die Cottbuserin Nancy Pohl mit Innenschenkelwurf durchsetzen und verlor danach gegen die favorisierte und spätere fünftplazierte Berlinerin Iljana Marzok nach einem sehenswerten Kampf nur knapp. In der Trostrunde präsentierte sich die Delitzscherin gegen die Nürnbergerin Astrid Ederer nach anfänglichem Rückstand mit einem bildschönen Beinfasser noch einmal hervorragend und siegte vorzeitig, bevor sie nach einem spannenden und von beiden Kämpferinnen erstklassig geführten Duell mit der Potsdamer Sportgymnasiastin Franziska Pufahl in den letzten 40 Sekunden unterlegen war. Die nunmehr 21-jährige Jurastudentin konnte mit dieser starken Wettkampfleistung das bisher beste Ergebnis ihrer Judokarriere bei den Frauen erreichen und Verein sowie Landkreis im bundesdeutschen Maßstab würdig vertreten.
  • Mareike Schröter und Nadja Rockosch qualifiziert für Deutsche Meisterschaften

    Bei den, am vergangenen Sonnabend ausgetragenen Mitteldeutschen Einzelmeisterschaften der Frauen lagen Freud und Leid der Sportfüchsinnen dicht beieinander. Während die 63kg-Kämpferin Nadja Rockosch in ihrem Auftaktkampf gegen die, aus solchen Duellen bisher immer als Siegerin hervorgegangene Thüringerin Stefanie Weist einen sensationellen Festhaltesieg erkämpfte, lieferte ihre Schwester Sina (-52kg) der favorisierten Thüringerin Susanne Günsch gleichfalls einen Riesenkampf, der jedoch mit einer Niederlage endete. Die Schwestern konnten ihre nächste Begegnung beide vorzeitig mit sehenswerten Innenschenkelwürfen für sich entscheiden, so dass für Nadja alle Chancen auf Platz eins oder zwei bestanden und für Sina die Hoffnung auf eine Qualifikation zur DEM über die Trostrunde als Drittplazierte erhalten blieb. Fast zeitgleich kämpften beide dann auf den Rodewischer Tatamis um Bronze beziehungsweise um den Einzug ins Finale, wobei Nadja nach einem ausgeglichenen Kampf in der Kampfzeitverlängerung das Glück auf ihrer Seite hatte, als sie die Begegnung mit der starken Chemnitzerin Franziska Lang durch Handwurf für sich entschied, während Sina über 3 Minuten Kampfzeit in einem hervorragenden Fight die Bestimmendere beider Kontrahentinnen war und dann doch nach einem Hüftwurf der starken Kamenzerin Tina Hohlefeld die Qualifikationshoffnungen begraben musste. Mareike Schröter (-78kg) konnte zunächst die Erfurterin Franziska Rietz besiegen und verlor ihren sehr gut geführten Finalkampf gegen die JCL-Kämpferin Sissy Spindler denkbar knapp. Auch Nadja Rockosch lieferte sich mit der EM-Dritten Melanie Gerber einen spannenden Finalkampf, den die Leipzigerin erst nach 4 Minuten und 40 Sekunden Kampfzeit für sich entscheiden konnte. Delitzsch ist damit bei den Deutschen Meisterschaften der Frauen 2006 mit zwei Teilnehmerinnen gut vertreten.
  • Landeseinzelmeisterschaften der U14 i Döbeln - sechs qualifizierte Sportfüchse für Mitteldeutsche Meisterschaften

    Die U14-Sportfüchse der Trainingsgruppe von Andreas Brauer lieferten bei den, am vergangenen Sonnabend in Döbeln ausgetragenen Landeseinzelmeisterschaften mit insgesamt 6 Medaillen und den damit verbundenen Qualifikationen zur Mitteldeutschen Meisterschaft ein wirklich hervorragendes Wettkampfergebnis ab. Während sich die 52kg-Kämpferin Marina Eschenbacher mit vier Siegen für Armhebeltechnik den Landesmeistertitel holte, konnte Berenice Murrack (-63kg) gegen ihre drei Kontrahentinnen nacheinander mit Haltegriff, Außensichelwurf und Beinhakeltechnik gewinnen und erkämpfte sich ebenfalls die erhoffte Goldmedaille. Lisa Schneider (-57kg) setzte ihren links ausgeführten Hüftwurf in drei ihrer Begegnungen erfolgreich ein und lieferte sich einen dramatischen Finalkampf mit Sarah Treuheit, in welchem die Führung zwischen beiden Kämpferinnen ständig wechselte und Lisa erst in den letzten 30 Sekunden in eine festhalte der Plauenerin geriet aus der es kein Entrinnen mehr gab. In der Gewichtsklasse bis 43kg konnte Marcel Hesse zunächst den Chemnitzer Metschke mit sauberem Innenschenkelwurf vorzeitig besiegen, verteidigte einen, ebenfalls mit Innenschenkelwurf erzielten Vorteil gegen den Dresdner Soloschenko erfolgreich bis zum Ende des Folgekampfes und zog nach einer Bestrafung des Chemnitzers Patrick Hönig ins Finale ein. Hie unterlag er deutlich gegen den Schlettauer Toni Freitag. Ebenfalls Silbe holte Csaba Lohde (+60kg), der seine Vorrundenkämpfe souverän mit Innenschenkelwurf gewann und dem Plauener Simon Schwarze einen Finalkampf lieferte, in welchem Csaba hervorragendes Angriffsjudo demonstrierte und sein Kontrahent seine anfangs glücklich erkämpfte Führung nur mit Mühe über die Zeit retten konnte. Sein Mitstreiter Alexander Humplott ärgerte sich zunächst über einen, gleichfalls gegen Schwarze nur 6 Sekunden vor Kampfende verlorenen Auftaktkampf, setzte sich jedoch in den Trostrundenkämpfen heldenhaft gegen den Schmöllner Walet und nach hervorragendem Konter während der Kampfzeitverlängerung auch gegen den Chemnitzer Bartberg durch und konnte sich mit einem vorzeitigen Sieg gegen den Chemnitzer Apitsch die Bronzemedaille sichern Schade, dass sich die stark verbesserten kämpferischen Leistungen von Claudia Müller (-44kg, Platz fünf) und Hans Foede, die ihren Schulterwurf hervorragend einsetzten, der Kampfgeist von Franziska Wogschin (-52kg, Platz fünf), die mit einem bildschön ausgeführten Innenschenkelwurf überraschen konnte, sowie die stark verbesserte Kampfesweise von Felix Heydick (-55kg, Platz fünf) und Maximilian Vesser (-43kg, Platz fünf) keinen Niederschlag in einem Medaillenplatz fanden. Auf dem Foto seht Ihr v.l.n.r. sitzend: Lisa Schneider, Marcel Hesse, Csaba Lohde, Berenice Murrack, Marina Eschenbacher, Alexander Humplott
  • 12 Sportfüchse mit Qualifizierung für Landesmeisterschaft

    Die am 16.09.2006 in Leipzig ausgetragenen Bezirksmeisterschaften der U14 waren für unser Team ein voller Erfolg. Von den 16 Delitzschern überzeugten vor allem Lisa Schneider, Berenice Murrack, Marina Eschenbacher, Maximilian Vesser und Chaba Lohde. Sie konnten in alle Begegnungen vorzeitige Entscheidungen erzielen und sich somit den 1. Platz sichern. Marcel Hesse unterlag nur im Finalkampf seinem Vereinskameraden Maximilian. Bis zu dieser Begegnung dominierte er vor allem mit technisch gut ausgeführten Hüftwürfen. Dramatisch der Finalkampf von Chaba Lohde und Alexander Humplott. Die beiden Delitzscher Schwergewichtler trafen zum Glück erst im Kampf um Platz 1 aufeinander. Währen Alexander voll auf Kraft setzte und mit einer kleinen und einer mittleren Wertung in Führung ging, gelang es Chaba nach halber Kampfzeit doch noch mit einem sehenswerten Harai Goshi den Kampf für sich zu entscheiden. In den Vorkämpfen überzeugten beide mit sehr guten Wurftechniken. Chaba hauptsächlich mit Hüftwürfen und Alexander mit Kontertechniken und einem sehenswertem Okuri Ashi Barai (Doppelfege). Franziska Wogschin punktete mit Hüft- und Schulterwürfen bis zum Poolsieg und stand im Finalkampf unserer Marina gegenüber, wo sie unterlag. Hans Foede hat sich seinen 2. Platz hart erkämpfen müssen. Eine Gewichtsklasse höher, sehr starke Gegner gleich in der Vorrunde und Kämpfe über die gesamte Kampfzeit zeigten im Finalkampf ihre Auswirkungen. Dieses Ergebnis der Delitzscher Judoka ist gleichzeitig eine sehr gute Voraussetzung für die Landeseinzelmeisterschaft. Die Platzierungen und gleichzeitig Fahrkarte zu den Landeseinzelmeisterschaften: -40 kg Julia Schröter 3. Platz -44 kg Claudia Damaris Müller 5. Platz -52 kg Marina Eschenbacher 1. Platz -52 kg Franziska Wogschin 2. Platz -57 kg Lisa Schneider 1. Platz -63 kg Berenice Murrack 1. Platz -43 kg Maximilian Vesser 1. Platz -43 kg Marcel Hesse 2. Platz -50 kg Hans Foede 2. Platz -55 kg Felix Heydick 5. Platz +60 kg Chaba Lohde 1. Platz +60 kg Alexander Humplott 2. Platz A.B. Andreas Brauer Neue Straße 14 04509 Delitzsch
  • Internationales Bautzener Judoturnier der männlichen Jugend

    Beim, mit insgesamt ungefähr 250 Wettkämpfern besetzten internationalen Bautzener Judoturnier sorgten die Sportfüchse der U14 gleich zu Anfang des neuen Schuljahres für einen Paukenschlag. Während sich Csaba Lohde als, unter „Riesen“ in der Gewichtsklasse +60kg kämpfender „Hering“ mit sehenswerten Aushebertechniken für viel Beifall in der Halle und natürlich für seinen Finaleinzug sorgte, setzte sich Alexander Humplott i der gleichen Gewichtsklasse mit knallharten Kontertechniken durch. Beide Delitzscher trafen im Endkampf aufeinander, wobei Csaba die Begegnung erst nach 2 Minuten, dann aber mit sehenswertem Innenschenkelwurf klar für sich entscheiden konnte. Maximilian Vesser (-43kg) besiegte zunächst den Weixdorfer Lutoschka und warf dann den Cottbuser Krupke mit bildschönem Ippon-Seoi-Nage (Schulterwurf) auf vollen Punkt. Er musste sich im Finale nur dem Ungarn Csigi geschlagen geben und belegte Platz zwei. Gleichfalls einen hervorragenden zweiten Platz erkämpfte sich Dominic Brauer (-55kg), der nach Siegen gegen den Leipziger Nguyen und den Tschechen Havlas nur gegen den tschechischen Kämpfer Pospisil verlor. Mit diesen Medaillenrängen sorgte dieser Delitzscher Vierer für eine kleine Sensation, als in der Gesamtwertung der teilnehmenden Vereine, ein dritter Platz für die Sportfüchse der U14 zu Buche stand. In der U17 konnte der aus Dresden angereiste Kay Dommerdich (+90kg) mit Siegen gegen den Dresdner Otschonowsky und den Burgstädter Litau eine Bronzemedaille erkämpfen, während sich sein Teamkamerad Alexander Wolff unter 24 Teilnehmern in der Gewichtsklasse -60kg wacker schlug, dreimal mit Kontertechniken siegte und einen sehr guten siebten Platz belegte. Pech hatten dieses mal Marco Naumann (-73kg) und Alexander Buchmann (-66kg), die nach einer, vor allem für Marco, etwas unglücklichen Niederlage aufgrund des angewandten Wettkampfsystems keine zweite Chance bekamen und vorzeitig ausschieden. I Bild: Schwergewichte? - Na klar! Schwergewichte! "Hering" Csaba Lohde will mit den "Big Bosses" Alexander humplott (beide +60kg, U14) und kay Dommerdich (U17, +90g) um die wette posen! Ob das was wird?

Suchen im Archiv der Sportfüchse

1. Wettkampftag Landesliga Männer in Delitzsch Turnhalle OST am 01.04.2012

mm zum 3.wt in werdau verkleinert